Kochen und Vergangenheit
Alles, was bleibtDen Klappentext fand ich ansprechend und so habe ich mir die Geschichte von Gesine und dem Verlassen werden nach 17 Jahren Ehe zur Hand genommen. Klang vielsprechend, doch ich bin damit nicht warm geworden. ...
Den Klappentext fand ich ansprechend und so habe ich mir die Geschichte von Gesine und dem Verlassen werden nach 17 Jahren Ehe zur Hand genommen. Klang vielsprechend, doch ich bin damit nicht warm geworden. Die Autorin kann ganz wunderbar beschreiben, die Landschaften, die Gefühlszustände der Protagonistin und sogar die Zubereitung der verschiedenen Mahlzeiten konnte ich mir gut vorstelle.
Doch für mich war es so gar nichts, wie intensiv Gesine in ihre Vergangenheit mit Leo eintaucht, der mir dazu nicht besonders sympathisch ist, auch während der Beziehung/Ehe nicht. Dass doch sehr ausgiebig gekocht wird und dies auch beschrieben wird, ist mal ganz nett in einem Roman, aber mir war es hier schon beim ersten Viertel des Buches zu viel. Vielleicht auch, weil ich es so nicht machen würde.
Das Coverbild hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte um Gesines Emanzipation von Leo habe ich dann allerdings abgebrochen.