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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2022

Manchmal muss man das Gesetz brechen, um das richtige zu tun!

Einsame Entscheidung
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Die Geschichte beginnt mit einer Observation, die schief läuft. Wie immer trifft sich das halbe Dorf anschließend bei den Rosado`s, um die Neuigkeiten des Tages zu erfahren. Es wird ein gemütlicher Abend. ...

Die Geschichte beginnt mit einer Observation, die schief läuft. Wie immer trifft sich das halbe Dorf anschließend bei den Rosado`s, um die Neuigkeiten des Tages zu erfahren. Es wird ein gemütlicher Abend. Doch schon am nächsten Tag ist die Ruhe vorbei, denn in einem Ferienhaus wird ein toter Mann entdeckt. Von seiner mittreisenden Partnerin fehlt jede Spur.
Auch in dem fünften Band rund um Leander Lost geht es wieder um seinen, durch logisches Denken, hervorragenden Spürsinn. Wiedermal gibt es eine gute Mischung aus Spannung, Landschaft und Privatleben. In diesem Teil gibt es sogar Gefühlregungen von Seiten Leanders, obwohl ein „Aspie“ (Wortlaut Zara) ja eigentlich gar nicht zu Emotionen fähig ist. Denn diese sind mit Logik nicht erklärbar. Dadurch hat mir der Protagonist Leander Lost nochmal besser gefallen. Es gab auch wieder einige Stellen zum Schmunzeln.
Auch das Knistern zwischen Graciana und Carlos wurde wieder gesteigert. Sowie natürlich Miguel Duarte, der Pfau genannt, mal wieder zur Selbstdarstellung neigt und aus der Reihe tanzt.
Der Kriminalfall selbst ist spannend und rasant geschrieben. Immer wieder passieren Dinge mit denen man nicht gerechnet hat. Da er sich diesmal quer durch Portugal und Teile von Spanien zieht bekommt man auch wieder einen geschichtlichen Einblick in die Gegenden. Nur das Ende kam mir dann doch etwas zu abrupt.
Sehr gut gefallen hat mir aber das letzte Kapitel und dass Gil Ribeiro ganz zum Schluss noch aufgeführt hat, wie es mit den einzelnen Mitwirkenden weitergeht. Das verleiht der Story doch etwas Reales.

Fazit: Auch der fünfte Teil von Lost in Fuseta ist lesenswert. Es ist eine Mischung aus Krimi, Romantik und Portugal. Durch Leander Lost kommt noch eine Spur Humor hinzu und deshalb ist diese Reihe ein Muss für mich.

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Veröffentlicht am 22.04.2022

Nicht mein Humor!

Miss Merkel: Mord auf dem Friedhof
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Angela Merkel lernt auf dem Friedhof den Bestatter Kurt Kunkel kennen und bekommt mit wie er sich mit dem Gärtner streitet. Später wird der Gärtner tot aufgefunden und schon kann Miss Merkel wieder nicht ...

Angela Merkel lernt auf dem Friedhof den Bestatter Kurt Kunkel kennen und bekommt mit wie er sich mit dem Gärtner streitet. Später wird der Gärtner tot aufgefunden und schon kann Miss Merkel wieder nicht lassen zu ermitteln.
Da ich David Safiers Bücher bisher immer sehr lustig fand und den ersten Band der Miss Merkel Reihe nicht kenne, war ich auf dieses Hörbuch sehr gespannt. Leider hat es mir überhaupt nicht gefallen.
Eine Kanzlerin in Rente, die mit ihrem Hund Putin spazieren geht, ein verliebter Personenschützer und eine kleine Romanze, das ist leider alles was ich aus dem Buch erschließen konnte. Mir ist die Story einfach zu schwammig. Der Humor, den ich leider nicht fand, war nicht meiner.
Alles was ich bisher vom Autor gelesen habe, war zwar auch realitätsfern, aber witzig, fand ich.
Die Stimme von Nana Spier fand ich wiederum sehr angenehm. Sie konnte die Höhen und Tiefen gut wiedergeben und hat auch die verschiedenen Charaktere stimmlich gut wiedergegeben.
Fazit: Diese Geschichte war so gar nicht mein Fall. Am besten hat mir die Sprecherin gefallen.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Nur mäßig spannend!

Dreivierteltot
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Die Mainzerin Kim macht mit ihrem Freund Jon eine Wanderung auf dem schottischen West Highland Way. Dieser ist Hundertsechzig Kilometer lang und in acht Etappen aufgeteilt. Schon bei der Ankunft fällt ...

Die Mainzerin Kim macht mit ihrem Freund Jon eine Wanderung auf dem schottischen West Highland Way. Dieser ist Hundertsechzig Kilometer lang und in acht Etappen aufgeteilt. Schon bei der Ankunft fällt ihr Sky auf, der mit seinem Hund ebenfalls die Route läuft. Nach und nach treffen sie immer mehr Menschen, die ebenfalls den West Highland Way erwandern. Am zweiten Morgen ihrer Wanderung beginnen, für Kim, seltsame Dinge zu geschehen, die von den Anderen aber nicht ernst genommen werden.
So wird in dem Buch beschrieben, wie Jon, Kim, Sky und ein paar andere Leute sich, auf den Etappen, immer mal wieder begegnen. Von Etappe zu Etappe geschehen immer wieder mal seltsame Dinge, die aber nur Kim wahrnimmt. Aber richtig Spannung kommt bei den Erzählungen nicht wirklich auf. Erst kurz vor dem Ende, als sich alles aufklärt wird es etwas spannender. Aber wirklich schlüssig fand ich das Ende dann nicht wirklich.
Das Verhalten von Kim´s Freund Jon, der sie oft stehen lässt, aber dann wieder nett ist, kommt einem eher unglaubwürdig vor. Denn wenn er nicht hinter ihr stehen würde, hätten sie den Trip ja gar nicht erst zusammen machen müssen. Erst am Ende wird sein Verhalten schlüssig.
Sky dagegen wird recht authentisch dargestellt. Er ist ein netter, hilfsbereiter Typ, der sich um Kim kümmert, auch wenn sie ihn wegstößt.
Auch die weiteren Nebencharaktere werden glaubwürdig beschrieben. Ihr Handeln ist ihrem Alter endsprechend.
Fazit: Auch wenn dies ein Jugendbuch ist, finde ich dass es zu wenig Nervenkitzel für einen Thriller hat. Schlecht ist es nicht, aber mich hat es nicht befriedigt.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Finaler Showdown!

Violas Versteck (Tom-Babylon-Serie 4)
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Dieses ist der vierte Band einer Reihe, die sich um Tom Babylon und Sita Johanns dreht. Beide sind Polizisten aus Berlin. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitabschnitten. Es beginnt mit einem Unfall/ ...

Dieses ist der vierte Band einer Reihe, die sich um Tom Babylon und Sita Johanns dreht. Beide sind Polizisten aus Berlin. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitabschnitten. Es beginnt mit einem Unfall/ Mord in der Berliner U Bahn. Dann geht es sechs Wochen später weiter, da wacht Tom Babylon in einem Krankenhaus in London auf. Danach wird in folgenden Kapitel immer wieder zwischen London und Berlin bzw. dem Aufenthaltsort von Sita Johanns, hin und her gesprungen und erzählt was in den Wochen dazwischen geschah, bis man dann irgendwann in der Gegenwart landet. Auch Rückblicke in die Zeit, als Viola verschwand, gibt es natürlich wieder. Dadurch kann man nachvollziehen was in den ersten drei Bänden der Reihe geschah und wodurch das Buch auch einzeln gelesen werden kann. Ich persönlich finde aber dass es schon von Vorteil ist die drei anderen Bücher gelesen zu haben. Denn da dieser Band der voraussichtliche Finale Band ist, wird die Geschichte dann runder.
Wie in allen Bänden sind die Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar, aber doch realitätsnah dargestellt. Sehr gut finde ich, dass auch in diesem Buch wieder die Vergangenheit der Protagonisten mit einfließt. Denn dieser Aspekt ist, meiner Meinung nach sehr wichtig um den Hintergrund und Tragweite der ganzen Geschichte zu verstehen. Die Spannung wird in diesem Buch permanent hoch gehalten. Ich war sehr schnell in der Story drin und konnte mich nur schwer von dem Buch lösen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch und ein gutes Finale. Meiner Meinung nach sollte man die drei Vorgänger Bände gelesen haben, muss man aber nicht zwingend.

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Veröffentlicht am 24.02.2022

Viel Roman, wenig Krimi!

Ostfriesensturm
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Während der erste Lockdown gerade begonnen hat und alle Touristen den Ort verlassen müssen, geschehen zwei Morde die das gleiche Muster aufweisen. An Kathrin, Weller, Rupert und ihre Kollegen beginnen ...

Während der erste Lockdown gerade begonnen hat und alle Touristen den Ort verlassen müssen, geschehen zwei Morde die das gleiche Muster aufweisen. An Kathrin, Weller, Rupert und ihre Kollegen beginnen Zeugen und Verdächtige ausfindig zu machen.
Das ist der kleine Teil des Hörbuches der für mich Krimi ist. Ansonsten ist dieses Werk eher ein Roman über das Schicksal und Leben der Menschen in Norddeich und Umgebung. Für mich fehlte da die Spannung komplett. Die Vorlesestimme von Klaus-Peter Wolf, der sein Buch selbst liest, hat mich eher eingelullt als gefesselt. Ich habe dann die Lesegeschwindigkeit auf 1,25 erhöht, dann ging es einigermaßen. Aber da mich dieses Buch so gar nicht ansprach habe ich es dann bei ca. 70% abgebrochen, da hätte ich noch ungefähr 3 Stunden vor mir gehabt.
Die Charaktere:
Die Kommissare haben sich eher im Privatleben getummelt, als sich um den Fall zu kümmern. Immer wieder wurde gegessen oder von Essen geschwärmt. Die Arbeit wurde da oft zur Nebensache.
Über die Einwohner wird das tägliche Leben, ihre Nöte, Ängste und Wesenszüge sehr viel geschrieben. Das waren mir einfach zu viel Drumherum und zu wenig Krimi.
Der Täter verhält sich, meiner Meinung nach, kein bisschen real. Seine Vorgehensweise ist nicht nachvollziehbar.
Dieses ist mein erster Roman von Klaus-Peter Wolf den ich gehört/gelesen habe. Ich habe vor einer Weile mal die Verfilmung von „Ostfriesenangst“ gesehen. Diese gefiel mir recht gut. Somit weiß ich nicht, ob es gerade dieser Band der Serie ist, der mich so langweilt, oder ob die Klaasen/ Weller Reihe grundsätzlich nicht meinem Krimigeschmack entspricht.
Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass der „Ostfriesensturm“ so gar nicht meins ist, aber wer Geschichten über Ostfriesland mag, wird diese Folge evtl. auch mögen.

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