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Veröffentlicht am 03.02.2021

Besser als der 1. Band

Der Stalker (Ein Marina-Esposito-Thriller 2)
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Suzanne Perry wacht morgens auf und findet am Fenster ein Foto von sich, auf dem sie schläft. Auf der Rückseite die Nachricht ICH WACHE ÜBER DICH. Sie wendet sich an die Polizei, doch es gibt keine Einbruchsspuren. ...

Suzanne Perry wacht morgens auf und findet am Fenster ein Foto von sich, auf dem sie schläft. Auf der Rückseite die Nachricht ICH WACHE ÜBER DICH. Sie wendet sich an die Polizei, doch es gibt keine Einbruchsspuren. Da Suzanne schon einmal jemanden des stalkens beschuldigt hat, glaubt man ihr die Geschichte nicht so ganz.
Gleichzeitig wird am Hafen eine, grausam zugerichtete, Frauenleiche gefunden. In ihre Stirn geritzt das Wort HURE. Beide Fälle landen in DCI Phil Brannan`s Abteilung.
So beginnt der zweite Band rund um DCI Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito. Tania Carver erzählen abwechselnd vom Fall Suzanne Perry und dem der Toten im Hafen. Zwischendurch kommt immer wieder ein Abschnitt aus der Sicht des Stalkers. Der Spannungsaufbau ist von Anfang an sehr hoch. Man kann zwar das Handeln des Stalkers verfolgen, weiß aber nie wirklich warum er seine Taten begeht.
Erst ganz zum Schluss fügen sich einzelne Puzzleteile zusammen und es gibt ein spannungsgeladenes Ende.
Die einzelnen Charaktere werden sehr abwechslungsreich dargestellt. DS Mickey Philips , der Neue, welcher erst einmal seinen Platz im Team finden muss. DS Rose Martin, der ihre Karriere sehr wichtig ist, aber ihre Aggressionen nicht im Griff hat. Dann ist da noch der Chef der Abteilung, Ben Fenwick, der sich gerne vor der Presse hervorhebt und über den Ruf des MIB wacht. Hinzu kommt noch die junge Profilerin Fiona Welch. Diese kommt von Anfang an sehr seltsam rüber. Sofort habe ich gemerkt, irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Und natürlich Phil und Marina, die im ersten Band ein Paar wurden, nun ein Kind haben, aber immer noch nicht mit ihrer Beziehung klar kommen.
Dazu noch die Opfer, bei denen man ihre Ängste gut nachvollziehen kann.
Fazit: Dieses ist ein von Anfang bis Ende gelungener Thriller. Gänsehaut pur.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Mäßige Story und Spannung!

Der Bewohner
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Der Serienkiller Thomas Brogan hat gerade das Ehepaar Carter getötet und die Polizei ist ihm auf die Schliche gekommen. Im letzten Augenblick gelingt ihm jedoch die Flucht und er versteckt sich in einem ...

Der Serienkiller Thomas Brogan hat gerade das Ehepaar Carter getötet und die Polizei ist ihm auf die Schliche gekommen. Im letzten Augenblick gelingt ihm jedoch die Flucht und er versteckt sich in einem leerstehenden Haus. Als er sich dort umschaut, entdeckt er dass der Dachboden des Hauses mit drei weiteren Häusern, nur durch eine niedrige Wand, getrennt ist.
So beginnt das Buch von David Jackson. Ich hatte daraufhin damit gerechnet das Brogan sich nun eine Familie nach der Anderen als neuen Wohnsitz auswählt, aber leider ist es nicht so.
Wir lernen zwar die einzelnen Bewohner und ihre Lebensweisen kennen, aber wirklich Spannung kommt bei Brogan`s Handlungen und Beobachtungen nicht auf. Zwischenzeitlich wird es dann etwas spannender, als er sich mit dem einen oder anderen Anwohner mehr beschäftigt. Aber wirklich interessant, find ich, wird es erst im letzten Drittel des Buchs. Da beginnt die Geschichte endlich Fahrt aufzunehmen, aber der Schluss ist dann an den Haaren herbei gezogen.
Die einzelnen Charaktere sind realistisch dargestellt. Alte Menschen, wie Elsie, vereinsamen auch im wahren Leben. Das Paar Jack und Pam, welches sich ständig streitet und ihr Höllenhund, so Parteien gibt es wirklich. Und zu guter Letzt das vermeintliche Durchschnittspaar Colette und Martyn. So könnte eine Reihenhaus Siedlung auch in Echt bewohnt sein.

Fazit: Guter Grundgedanke, aber leider eine lahme Story. Für einen Thriller passiert mir zu wenig.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Spannender Beginn einer Krimireihe!

Grenzfall - Der Tod in ihren Augen
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Ich hatte das Glück dass ich diesen Kriminalroman schon vorab lesen durfte.
Alexa Jahn, Kriminaloberkommissarin, wechselt von der Kripo Aschaffenburg nach Weilheim in Oberbayern. Eigentlich mag sie die ...

Ich hatte das Glück dass ich diesen Kriminalroman schon vorab lesen durfte.
Alexa Jahn, Kriminaloberkommissarin, wechselt von der Kripo Aschaffenburg nach Weilheim in Oberbayern. Eigentlich mag sie die Berge nicht, aber wegen der Frauenquote hat sie dort gute Aufstiegsmöglichkeiten. Kaum in Weilheim angekommen geht die Arbeit sofort los. An einem Wegrand wird ein herrenloser Rucksack gefunden und es wird davon ausgegangen, dass es eine vermisste Wanderin gibt. Ihre Leiche wird dann auch sehr bald gefunden, aber anders als erwartet. Als dann noch Alexa`s Chef verunglückt, wird sie ins kalte Wasser geworfen und muss die Ermittlungen leiten.
Dieser Krimi ist sehr spannend geschrieben. Allerdings hatte ich etwas Probleme mit der Figur Bernhard Kramer aus Österreich. Für mich war dieser Charakter sehr seltsam und irgendwie nicht nötig für die Story. Aber am Ende fand sich dann doch ein Schlüssel, warum gerade er eine Hauptrolle spielen sollte. Da es ja eine Buchreihe werden soll.
Die Geschichte des Todes von Sonja Mayerhofer und die Suche nach dem Mörder, war sehr verwirrend und man konnte zu keiner Zeit den Täter oder seine Beweggründe ausmachen. Erst fast ganz am Ende fügte sich alles zusammen.
Anna Schneider lässt uns zusätzlich noch an der schönen Umgebung Oberbayerns teilhaben. Das macht den Roman noch einmal interessanter.

Fazit: Ein toller Kriminalroman, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Etwas langatmig!

Entrissen
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Während einer Baby Party für Claire Fielding klingelt es an der Tür. Da nur noch Clair`s Freundin Julie da ist öffnet diese. Kurz darauf sind beide Frauen tot und Claire wurde das Baby aus dem Bauch geschnitten. ...

Während einer Baby Party für Claire Fielding klingelt es an der Tür. Da nur noch Clair`s Freundin Julie da ist öffnet diese. Kurz darauf sind beide Frauen tot und Claire wurde das Baby aus dem Bauch geschnitten.
So beginnt der erste Band mit dem Ermittler Duo Phillip Brennan und Marina Esposito. Der Thriller ist abwechselnd aus der Sicht der Ermittler und des Mörders/ Kindesentführer geschrieben. Aber zu keiner Zeit konnte man erahnen wer dieser ist oder warum er so grausam mordet. Somit ist die Hauptstory sehr spannend und abwechslungsreich.
Aber leider kommen zwischendurch immer wieder lange Passagen mit abschweifenden Geschichten, welche mir ständig die Spannung nahmen.
Wäre die Hauptgeschichte nicht so fesselnd gewesen, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit abgebrochen. Aber da ich die Charaktere alle sehr interessant fand und ich unbedingt die Lösung des Falls wissen wollte habe ich durchgehalten.
Fazit: Wäre der Thriller auf das wesentliche gekürzt, fände ich ihn Top. So leider nur bedingte Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Fesselnd und Mitreißend!

Wundenherz
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Luisa Claußen ist auf den Gigolo Carlos hereingefallen, der seine Opfer in den Suizid treibt. Doch im letzten Moment entscheidet sie sich doch weiterzuleben. Monate später glaubt sie Carlos in Hamburg ...

Luisa Claußen ist auf den Gigolo Carlos hereingefallen, der seine Opfer in den Suizid treibt. Doch im letzten Moment entscheidet sie sich doch weiterzuleben. Monate später glaubt sie Carlos in Hamburg gesehen zu haben und beauftragt den Personenfahnder Till Buchinger ihn aufzuspüren. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, denn Buchinger und Claußen sind nicht die einzigen, die nach Carlos suchen.
Dieses ist der dritte Thriller mit dem Personenfahnder Till Buchinger und der zweite den ich aus der Reihe gelesen habe. Für mich ist dieses Werk das bislang Beste, welches ich von diesem Autor gelesen habe.
Von Anfang bis Ende wird die Spannung aufrechterhalten. Der Leser, sowie auch die ermittelnden Charaktere werden immer wieder in die Irre geführt, bis die Lösung aufgedeckt wird. Somit ist das Ende überraschend, was mich, als Leser besonders erfreut hat. Denn für mich ist es wichtig, bis kurz vor dem Ende nicht zu wissen wer der Täter bzw. sein Motiv ist oder die Zusammenhänge der Geschehnisse zu früh zu erkennen.
Die Charaktere werden in diesem Buch realitätsnah dargestellt. Das Knistern zwischen Till und Miriam kann man förmlich spüren. Der aufbrausend, unsympathische Charakter von Oliver Bassel wird sehr gut hervorgehoben. Auch die Gefühle der betrogenen Frauen kann man gut nachvollziehen.

Fazit: Ein rundum gelungener Thriller einer Reihe, welcher auch einzeln gelesen werden kann. Für mich ein „must have“ Buch.

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