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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Anna geht ihren Weg

Die Tochter der Bettlerin
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Ich mag es immer sehr, wenn in Romanen historische Personen und Begebenheiten mit fiktiven Charakteren gemischt werden. In Die Tochter der Bettlerin ist das sehr gut gelungen.

Zum einen geht es den Freiherrn ...

Ich mag es immer sehr, wenn in Romanen historische Personen und Begebenheiten mit fiktiven Charakteren gemischt werden. In Die Tochter der Bettlerin ist das sehr gut gelungen.

Zum einen geht es den Freiherrn von Trenck der zunächst hoch in der Gunst von König Friedrich II steht und in dessen Armee dient. Doch dann verliebt er sich in Amalia, die Schwester des Königs, und beginnt mit ihr eine folgenschwere Liebschaft.. Friedrich ist alles andere als begeistert und lässt Trenck einsperren... Soweit zu Historie.

Annas Geschichte ist fiktiv, sie wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf und schafft es als Magd in den Haushalt der Trencks. Sie verliebt sich unsterblich in den Freiherren und würde alles für.ihn tun. Leider meint es das Leben nicht immer gut zu ihr ...

Der Roman entführt den Leser sehr bildhaft ins achtzehnte Jahrhundert und schildert anschaulich das sehr unterschiedliche Leben der verschiedenen Stände. Anna ist eine Hauptperson mit der man einerseits mitfiebern und dann wieder den Kopf über sie schüttelt. Egal wie hart. das Schicksal zuschlägt sie gibt nicht auf. Gut gefällt mir das niemand idealisiert wird sondern alle Personen auch mit Fehlern dargestellt werden.

Das Buch entführt den Leser sehr farbenprächtig ins 18 te Jahrhundertv. Vor allem Anna konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen und auch die anderen Personen waren sehr gut dargestellt

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Ben und Teo

Ben und Teo
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Wer kennt das nicht, man will immer das haben was man nicht hat. Einzelkinder wollen Geschwister und Geschwister wären lieber alleine. Ben und Teo sind Zwillinge und eine Einheit. Für alle sind sie nur ...

Wer kennt das nicht, man will immer das haben was man nicht hat. Einzelkinder wollen Geschwister und Geschwister wären lieber alleine. Ben und Teo sind Zwillinge und eine Einheit. Für alle sind sie nur Ben und Teo. Nie nur Ben oder Teo. Beide lieben ihren Bruder und trotzdem wäre jeder gerne Mal für sich. Als die Beiden einen alten Spiegel entdecken scheinen sich ihre Wünsche zu erfüllen. Nur für ein paar Tage, denken die Beiden....

Mein Sohn und ich haben das Buch sehr gerne gelesen. Es lässt sich sehr gut vorlesen und die Illustrationen passen perfekt zur Geschichte. Selbst als Erwachsener fand ich die Geschichte interessant und mitreißend. Auch ich wollte wissen wie es weiter geht. Mein Sohn hat Ben und Teo geliebt und wollte am Ende auch einen Zwilling.

Mir gefallen vor allen die kurzen Kapitel. Gerade für kleine Leser finde ich es gut wenn sie ein Kapitel in kurzer Zeit lesen können und keine Pause machen müssen. Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, das Geschwister abwechselnd als Ben und Teo lesen.

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Gefühle und Geheimnisse

Die Zerbrechlichkeit des Herzens
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In dem Roman geht es um Sonja, die sich gerade von einem schweren Unfall erholt und ihr Leben neu ordnet. Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt sie deren Haus und findet einen Keramikteller den sie vorher ...

In dem Roman geht es um Sonja, die sich gerade von einem schweren Unfall erholt und ihr Leben neu ordnet. Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt sie deren Haus und findet einen Keramikteller den sie vorher nie gesehen hat. Der Teller kommt aus einem kleinen Dorf in Frankreich und Sonja macht sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf die emotionale Geschichte ihrer Großmutter...



Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen Sonjas Geschichte in der Gegenwart und die ihrer Großmutter Amalia die im Jahr 1944 beginnt. Allerdings mit Sonjas Geschichte den weit aus größeren Teil ein. Zwar hat mir Sonjas Geschichte gut gefallen, aber ich hätte mir etwas mehr von Amalia gewünscht. Außerdem fand ich einige Dinge in Sonjas Leben zu schnell abgehandelt. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich konnte es schnell und flüssig lesen.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Familiengeschichte im Berlin der 30 er Jahre

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Die Galerie am Potsdamer Platz spielt im Berlin der 30 er Jahre. Es geht um die Familie Waldmann. Vor Jahren hat Helena Waldmann ihre Tochter Anna Verstößen. Nach deren Tod steht ihre Tochter Alice vor ...

Die Galerie am Potsdamer Platz spielt im Berlin der 30 er Jahre. Es geht um die Familie Waldmann. Vor Jahren hat Helena Waldmann ihre Tochter Anna Verstößen. Nach deren Tod steht ihre Tochter Alice vor Helenas Tür und möchte Antworten. Obwohl Helena ihre Enkelin ablehnt, bleibt Alice in Berlin und wird von Onkel und Tante in die Familie aufgenommen. Zusammen mit ihrem Onkel will sie die Gallerie die die Familie vor dem Krieg betrieben hat wieder eröffnen.

Für mich war der Roman in erster Linie ein Familienroman, obwohl der Konflikt zwischen Alice und Helena ziemlich schnell in den Hintergrund gerät. Es geht um das Lebensgefühl der 30 er Jahre, die Anfänge der Nationalsozialisten, um Kunst und um die Liebe. Alice war eine Hauptperson mit Ecken und Kanten und manchmal etwas sehr nachtragend. Auch die anderen Charaktere waren gut dargestellt und ich bin gerne mit ihnen durch Berlin gewandert.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Plätschert so dahin

Die Frauen von Richmond Castle
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Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Es ist eine nette Geschichte aber leider nicht mehr. Es geht in erster Linie um Blue einer jungen Frau aus reichem Elternhaus, die mehr sein möchte ...

Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Es ist eine nette Geschichte aber leider nicht mehr. Es geht in erster Linie um Blue einer jungen Frau aus reichem Elternhaus, die mehr sein möchte als nur Tochter und Schriftstellerin werden will. An ihrem 21 ten Geburtstag ruft ihr Vater die Männerwelt dazu auf , Blue mit einem Liebesbrief zu erobern. Natürlich ist ihr das mehr als peinlich. Neben Blue wird tritt Delfine in Erscheinung. Sie ist aus der Arbeiterschicht und will aus der Ehe mit einem gewalttätigen Mann ausbrechen. Dann ist da auch noch Mühe Blues Stiefmutter, die sich selbst immer im Schatten der ersten Frau ihres Mannes sieht. Wir begleiten die drei Frauen und ihr Umfeld ein Jahr lang...

Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen und Personen und Orte sind lebhaft beschrieben, aber irgendwie konnte ich mich in keiner der Figuren hineinversetzen oder mit ihnen warm werden. Es war eine nette Geschichte mit manchmal zu netten und verständisvollen Charakteren

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