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Veröffentlicht am 22.07.2025

Emotionaler Roman vor der Kulisse der Potzdamer Konferenz

Schwestern des brennenden Himmels
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Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familie.

Eine andere junge Frau die alles verloren hat.

Eine Konferenz die über die Zukunft eines am Boden liegenden Landes entscheiden soll.

Ann reist nach ...

Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familie.

Eine andere junge Frau die alles verloren hat.

Eine Konferenz die über die Zukunft eines am Boden liegenden Landes entscheiden soll.

Ann reist nach Potzdam, hier arbeitet sie für die englische Delegation während der Potzdamer Konferenz nach dem zweiten Weltkrieg. Doch Ann hat ein Geheimnis. Sie ist gar keine Engländerin. Ihr eigentlicher Name ist Annegret und sie ist mit ihren Eltern aus Nazie deutschland geflohen. Jetzt hofft sie ihre Familie, vor allem ihre Cousine wiederzufinden.

Dann ist da noch Lisel sie hat die Schrecken des Krieges und der russischen Soldaten am eigenen Leib zu spüren bekommen und ist am Ende ihre Kraft angekommen.



Vor allem Lisel steht wohl stellvertreten für unzählige Frauen, die einen Krieg erlebt haben. Ich finde Hanna Caspian ist diese Figur großartig gelungen. Sie hat ein Mädchen erschaffen, die unter schrecklichen Bedingungen erwachsen werden musste. Und obwohl sie jeden Funken Hoffnung verloren hat, ist sie doch eine starke Person.

Ann dagegen scheint alles zu haben, aber auch sie hat viel verloren und hat Angst davor noch mehr zu verlieren, wenn ihr Geheimnis ans Licht kommt.



Neben der emotionalen Geschichte rund um die beiden Frauen ist dieser Roman auch ein Stück Geschichte. Potzdam unmittelbar nach dem Krieg, zerbomte Häuser, der Tod ist allgegenwärtig. Und dann eine Konferenz die über das Schicksal der Deutschen entscheidet. Auch das hat Hanna Caspian perfekt eingefangen.

Ich bin schon lange ein großer Fan der Autorin, aber mit diesem Buch hat sie mich nocheinmal mehr von sich überzeugt. Unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Zwei Frauen in Rom

Die Künstlerin von Rom
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Die Künstlerin von Rom hat mich positiv überrascht. In dem Roman wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die sehr unterschiedliche Geschichten haben. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen ...

Die Künstlerin von Rom hat mich positiv überrascht. In dem Roman wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die sehr unterschiedliche Geschichten haben. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen Welten. Die Eine, Kyra ist Seiltänzerin und zieht mit ihrer Familie umher, die Andere, Delia, ist die Tochter eines Bildhauers. Und doch haben sie etwas gemeinsam. Beide sollen verheiratet werden und beide wollen dies nicht. Beide machen sich auf den Weg nach Rom. Kyra um Frei zu sein. Delia um ihren Bruder zu finden. Auf dem Weg dorthin treffen sie aufeinander.

Die Geschichte der Beiden hat mich begeistert. Vor allem Kyra fand ich großartig, auch wenn sie sich sehr blauäugig in große Gefahr begibt, aber auch Delia muss sich behaupten und trifft bei ihrer Suche sogar auf Michelangelo.
Mir hat es gefallen, das der Roman das Leben von ganz unterschiedlichen Seiten beleuchtet und viele Facetten der Stadt Rom beleuchtet. Sowohl die Werkstätten der Künstler, als auch die zwielichtigeren Orte.

Ei. Spannender und emotionaler Blick in die Welt der Renaissance.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Traurige Geschichte

Das Geschenk des Meeres
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Das Geschenk des Meeres ist die Geschichte eines Forfes, das ein Kind verliert. In leisen Tönen, ohne zu Aufgeregt zu sein erzählt Julia R. Kelly und Dorothys Geschichte in zwei Zeitbebenen. Einmal im ...

Das Geschenk des Meeres ist die Geschichte eines Forfes, das ein Kind verliert. In leisen Tönen, ohne zu Aufgeregt zu sein erzählt Julia R. Kelly und Dorothys Geschichte in zwei Zeitbebenen. Einmal im Jahr 1900 das im Buch als Jetzt bezeichnet wird und mich zugegebenermaßen erst einmal irritiert hat, das hat sich aber schnell gelegt. Im Jahr 1900 tauch in dem schottischen Dorfan der Küste ein Junge auf. Niemand weiß wer er ist und woher erklimmt, nur eins sehen alle. Er sieht aus wie der Sohn der Dorf Lehrerin Dorothy der vor Jahren verschwand und ist auch im gleichen Alter wie der Junge damals. Im Jetzt wird erzählt wie das Dorf und vor allem Dorothy auf den Jungen reagiert.

Der zweite Erzählstrang erzählt dann Dorothy Geschichte, es beginnt mit ihrem Eintreffen, erzählt von ihrem Dohn und dessen Verschwinden. Gleichzeitig wird von dem Menschen im Dorf erzählt und langsam kristallisiert sich heraus,wer wie mit der Geschichte zu tun hat.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er hatte eine ganz besondere Atmosphäre, die das Leben im Dorf perfekt eingefangen hat. Es wird eine tragische Geschichte erzählt in der es um Verlust geht und trotzdem ist sie wunderschön.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Mysteriöse Morde in Wien

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Bereits zum vierten Mal geht das ungewöhnliche Trio Leopold, Julia und Augustin in Wien auf Mörderjagdt. Diesesmal geht es um den Tod der Assistentin eines Zauberers und um tote Frauen die in Praternähe ...

Bereits zum vierten Mal geht das ungewöhnliche Trio Leopold, Julia und Augustin in Wien auf Mörderjagdt. Diesesmal geht es um den Tod der Assistentin eines Zauberers und um tote Frauen die in Praternähe gefunden werden.

Obwohl eine Aufklärung dringend nötig ist, ist die Zusammenarbeit von Polizist, Reporterin und Totengräber diesesmal schwierig. Das liegt vor allem an dem Beziehungsaus von Julia und Leopold liegt. Aber auch Augustin hat anderes zu tun. Da ist zum einen sein neues Buch zum Anderen die pupertierende Anna...

Für mich war gerade im ersten Teil des Romanes der Fokus etwas zu sehr auf die Beziehung zwischen Julia und Leopold gelegt, dadurch geriet der Tod der jungen Frauen etwas in den Hintergrund. Trotzdem hat es Oliver Pötzsch wieder geschafft einen spannenden und authentischen Wienkrimi zu schreiben. Die Atmosphäre der Praterwelt und die der Magier war authentisch dargestellt und das alte Wien perfekt beschrieben.
Wie schon in den vorherigen Bänden glänzt der Roman mit seinen Charakteren, gerade der kauzige Totengräber und seine Ziehtochter Anna mag ich sehr.
Für mich wieder ein gelungener Fall für den Totengräber.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Spannendes Mittelalter

Das Pestmädchen und der Medicus
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Das Pestmädchen und der Medicus knüpft unmittelbar an den ersten Teil der Reihe an. Nachdem ihr Mann, der Henker, bei dem Brandt ums Leben gekommen ist, wird Lina mehrmals angegriffen und flüchtet sich ...

Das Pestmädchen und der Medicus knüpft unmittelbar an den ersten Teil der Reihe an. Nachdem ihr Mann, der Henker, bei dem Brandt ums Leben gekommen ist, wird Lina mehrmals angegriffen und flüchtet sich schließlich zum König der Bettler, doch ist sie hier sicher? Ulrich macht sich Sorgen um Lina, außerdem ist er weiterhin in seiner unglückliche Ehe gefangen. Er setzt alles daran Lina zu finden.

Auch der zweite Teil rund um das Pestmädchen Lina ist ein spannender Mittelalterroman. Er führt uns mitten hinein in die dunklen Gassen und zu den zvilichten Gestalten der Stadt. Erzählt aber auch von den Menschen ganz am Rand der Gesellschaft Leben, oder sogar geächtet sind.
Silvia Stolzenburg hat wieder einmal gut recherchiert und nimmt uns mit auf eine spannende Reise ins Mittelalter. Neben den lebendigen Beschreibungen der Zeit punkten ihre Charaktere. Sowohl Lina als auch Ulrich sind spannende Protagonisten und auch die Nebebfiguren sind lebensecht dargestellt und bereichern so die Geschichte.

Spannend, authentisch, gut.

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