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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2023

Vielleicht eher für junge Leserinnen

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter
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Ehrlich gesagt wollte ich diesen Roman in erster Linie wegen seines Handlungsortes lesen. Ich liebe die Stadt Lübeck und die Idee mit dem Pensionat fand ich auch ganz nett. Ja und ganz nett das trifft ...

Ehrlich gesagt wollte ich diesen Roman in erster Linie wegen seines Handlungsortes lesen. Ich liebe die Stadt Lübeck und die Idee mit dem Pensionat fand ich auch ganz nett. Ja und ganz nett das trifft es wohl am Besten.

Der Roman erinnert zunächst einmal an die Internatsgeschichten, die ich als junges Mädchen geliebt habe. Vier Freundinnen in einem Internat aus unterschiedlichen Familien. Dazu kommt dann die Liebe, die nicht immer standesgemäß ist. Der Roman ist leicht geschrieben und lässt sich gut lesen. Eine schöne Geschichte rund um Freundschaft und Liebe und das ganze in der schönen Stadt Lübeck. Ich bin mir sicher das ich es vor einigen Jahren geliebt hätte, als junges Mädchen hätte ich mich bestimmt als eine der Freundinnen gefühlt und mit ihnen gelitten. Es ist wirklich ein schönes Buch nur eben nicht mehr ganz meins. Für mich war das jetzt eher ein Hineinschauen als ein Miterleben.

Trotzdem bat mich der Roman unterhalten und wird bestimmt viele Fans finden.

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Veröffentlicht am 04.08.2023

Eine informative Biografie, aber kein Roman

Marie Curie und ihre Töchter
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Ich bin wohl leider mit falschen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Auf dem Cover steht das es sich um eine Roman Biografie handelt und da habe ich erwartet, das mich die Autorin am Leben der Charaktere ...

Ich bin wohl leider mit falschen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Auf dem Cover steht das es sich um eine Roman Biografie handelt und da habe ich erwartet, das mich die Autorin am Leben der Charaktere teilhaben lässt und mich auch in ihre Gefühlswelt eintauchen lässt. Hätte auf dem Cover nur Biografie gestanden , hätte ich genau das erwartet was ich bekommen habe.

Marie Curies Leben wird ab ihrer Kindheit sehr informativ erzählt. Vieles wusste ich schon, einiges war neu für mich. Besonders interessant fand ich, das hier nicht mit dem Tod von Marie geendet wird, sondern das es auch um ihre Töchter Irène und Ève geht. Diesen Teil fand ich noch interessanter, da ich von ihnen noch nicht so viel gehört hatte. Dabei haben Beide ein sehr interessantes Leben geführt. Auch von den vielen Reisen Marie Curies war ich angenehm überrascht.

Die Autorin hat sehr viel Arbeit in die Recherche gesteckt und so eine umfangreiche Biografie über drei tolle Frauen geschrieben, in der sehr viele Details verarbeitet wurden. Nur leider hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil des Buches. Oft war es mehr eine Aufzählung von Fakten und Daten, als eine flüssige Erzählung. So viel es mir schwer dem Erzählten zu folgen. Ich konnte nicht wirklich eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, das war schade.

Wer aber gerne Biografien liest,die gut recherchiert ist, ist hier richtig.

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Mensch bleiben

Zwischen den Sommern
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Wer ,so wie ich, Die karierten Mädchen gemocht hat, wird dieses Buch lieben. Zwischen den Sommern setzt die Geschichte von Klara fort und erzählt gleichzeitig von ihrer Enkelin Isabelle,die im Jahr 2000, ...

Wer ,so wie ich, Die karierten Mädchen gemocht hat, wird dieses Buch lieben. Zwischen den Sommern setzt die Geschichte von Klara fort und erzählt gleichzeitig von ihrer Enkelin Isabelle,die im Jahr 2000, nach dem Tod ihrer Großmutter, 140 Kadetten findet, auf denen Klara aus ihrem Leben erzählt.

Mich hat Klaras Geschichte in den Jahren 1939 bis 1945 sehr berührt. Das Buch erzählt in leisen und dennoch deutlichen Worten von der Zeit des zweiten Weltkrieges. Nicht ab der Front, sondern bei den Zuhausegebliebenen. Es erzählt von einer Frau, die in einem von den Nationalsozialisten gewförderten Heim für junge Frauen arbeitet, es sogar leitet, die aber nicht von deren Idiologien überzeugt ist, die.versucht Mensch zu bleiben und sich möglichst unauffällig zu verhalten.

Dazu kommt ihre Angst um Tulla, dem jüdischen Mädchen das sie zehn Jahre lang aufgezogen hat. Jetzt hat sie sie in ein Waisenhaus nach Berlin geschickt, in der Hoffnung, das das Mädchen nach England geschickt wird. Doch die Ungewissheit über deren Schicksal macht Klara schwer zu schaffen.

Die Autorin hat es geschafft ihre Geschichte so lebendig zu erzählen, das ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte und es an einem Tag gelesen habe. Besonders gut hat mir gefallen das sich die beiden Zeitebenen perfekt ergänzt haben und ich nicht aus dem Lesefluss herausgezogen wurde, wenn die Perspektive gewechselt hat.

Ein sehr bewegender und emotionaler Roman.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Starker Vergangenheitsteil in der Gegenwart nicht meins

Marschlande
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Ich lese eigentlich sehr gerne Romane die auf zwei Zeitebenen spielen. Oft gefällt mir der Teil der in der Vergangenheit spielt besser als der in der Gegenwart und trotzdem kann ich zu beiden Ebenen einen ...

Ich lese eigentlich sehr gerne Romane die auf zwei Zeitebenen spielen. Oft gefällt mir der Teil der in der Vergangenheit spielt besser als der in der Gegenwart und trotzdem kann ich zu beiden Ebenen einen Bezug herstellen.
Doch hier ist mir das leider nicht gelungen. Der Teil rund um Abelke in der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte der Bauern und ihre Probleme mit den Deichen, wie schnell die junge Frau unverschuldet in Not geraten ist und schließlich die Hexenverfolgung haben mich gepackt und mitgerissen.
Leider konnte ich mit Britta in der Gegenwart nicht warm werden. Ihre Geschichte hat mich einfach nicht gepackt, sie selbst blieb mir fremd ja fast unsympathisch. Irgendwie hatte ich das Gefühl hier wurde einfach nur ihre Situation als Ehefrau und Mutter als schlecht dargestellt, ja vielleicht war ihre Ehe nicht die Beste und ihr Mann nicht gerade nett, aber trotzdem fand ich sie manchmal etwas anstrengend.
Abelke dagegen hat mir richtig gut gefallen. Sie war eine starke Frau, die versucht hat ihrem Schicksal zu trotzen und das beste aus ihrem Leben zu machen.
Da mir der Teil in der Vergangenheit so gut gefallen hat, hat sich die Lektüre des Buches aber durchaus gelohnt.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Hat mich positiv überrascht

Dornblüte
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Dieser Roman war für mich eine echte Überraschung und das im positiven Sinn.
Ich war mir nicht ganz Sicher,ob ich das Buch lesen möchte oder nicht,denn ich war mir nach dem Lesen des Klappentextes nicht ...

Dieser Roman war für mich eine echte Überraschung und das im positiven Sinn.
Ich war mir nicht ganz Sicher,ob ich das Buch lesen möchte oder nicht,denn ich war mir nach dem Lesen des Klappentextes nicht ganz sicher, ob mir das Buch gefallen wird. Ich bin ein absoluter Fan historischer Romane und war mir nicht Sicher, ob dieses Buch mir zu sehr in die Entwicklung des Mädchens geht.

Zum Glück habe ich mich dafür entschieden. Zunächst einmal begleiten wir die Familie Haiden auf ihrem Weg in das Landgut. Dort gibt es anscheinend ein paar Geheimnisse und ein seltsames Wesen....

Hier beginnt eine interessante Geschichte rund um dieses Wesen, das sich als junges Mädchen entpuppt. Es ist jetzt schwierig hier etwas über die Geschichte zu schreiben, ohne zuviel zu verraten. Aber es lässt in die Geflogenheiten der damaligen Zeit blicken, gleichzeitig erzählt es die Geschichte einer beeindruckenden Familie.

Ich war von dem Roman gefesselt und könnte ihn kaum zur Seite legen, allerdings muss ich sagen, das ich mich auch wirklich auf das Gelesene konzentrieren musste, um nichts zu verpassen.

Ein sehr gelungener Roman

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