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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2022

Herrlich schräg

Der zerstreute Zeitreisende
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Herrlich schräg - typisch Pratchett
In diesem Buch sind 18 bisherher unveröffentlichte Kurzgeschichten des Autors zusammengefasst. Ein Muss für alle Pratchett Fans. Ob nun zerstreute Zeitreisende, Professoren ...

Herrlich schräg - typisch Pratchett
In diesem Buch sind 18 bisherher unveröffentlichte Kurzgeschichten des Autors zusammengefasst. Ein Muss für alle Pratchett Fans. Ob nun zerstreute Zeitreisende, Professoren die zum Mars fliegen oder wilde Ritter. Einfach herrlich komische Unterhaltung die man immer wieder gerne zu Hand nimmt um sich einmal vom Alltag abzulenken und einfach Mal mit gutem Humor unterhalten zu werden.
Die Geschichten sind kurz und so eignen sie sich perfekt dafür einfach Mal zwischendurch ein oder zwei zu lesen. Wenn man es dann schafft danach das Buch zur Seite zu legen. Zu den Geschichten gibt es sehr gute Illustrationen die perfekt zu den Storys passen.
Ich liebe Terry Pratchett und seine schrägen Charaktere hier haben wir natürlich eine Welt abseits seiner bekannten Scheibenwelt, aber das macht sie nicht minder interessant und lesenswert..und ja es ist von dem ganz jungen Pratchett geschrieben und dadurch noch nicht so brilliant wie die späteren Werke, aber sie haben mich sehr gut unterhalten und das ist doch das wichtigste an einem Buch.

Unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Starke Sprüche

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
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Ich bin ein wenig hin und her gerissen bei diesem Roman. Einerseits bin ich von dem bissigen Humor begeistert. Der Held Kinsch erzählt in der Ichform seine Geschichte und dabei haut er immer wieder Sprüche ...

Ich bin ein wenig hin und her gerissen bei diesem Roman. Einerseits bin ich von dem bissigen Humor begeistert. Der Held Kinsch erzählt in der Ichform seine Geschichte und dabei haut er immer wieder Sprüche raus, die mich laut auflassen haben lassen. Andererseits bin ich dann aber wieder nicht mit dem Erzählstil klargekommen und hin und wieder konnte mich die Geschichte nicht richtig packen. Dann gab es wieder Teile da bin ich durch die Seiten geflogen und war mitten im Geschehen.

Der Held Kinsch gefällt mir gut. Er ist alles andere als ein strahlender Held und doch ein irgendwie sympatischer Typ. Seine Geschichte war spannend. Die Fantasy Welt könnte ich mir gut so vorstellen, wie sie beschrieben war und ich bin gerne durch sie gereist.

Am besten gefallen hat mir tatsächlich der Humor der manche Szenen etwas abgemildert hat und Kater Karl, der eindeutig mein Lieblingscharakter war. Trotzdem bin ich nicht hundertprozentig mit dem Roman war geworden, aber ich bin Sicher das er viele Fans finden wird.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Zeitreise ins Mittelalter

Die Prophezeiung der Templer
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Zeitreise im warste Sinne des Wortes.
Vorweg sei gesagt das es sich bei diesem Buch um den sechsten y,Teil einer Reihe handelt. Es wird zwar viel erklärt was in den vorherigen Teilen geschehen ist und ...

Zeitreise im warste Sinne des Wortes.
Vorweg sei gesagt das es sich bei diesem Buch um den sechsten y,Teil einer Reihe handelt. Es wird zwar viel erklärt was in den vorherigen Teilen geschehen ist und man kann das Buch durchaus ohne Vorkenntnisse lesen, aber es wäre schön einfacher wenn man die anderen Teile kennt.
Der Roman spielt im vierzehnten Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Hannah, ihrem Mann Gero, Amelie und ihren Mann Sturan und Justine die in eine Rolle gedrängt. Es geht um Templer, Ritter, Verrat und natürlich um Macht. Es werden Intrigen gesponnen und Menschen ausgenutzt. Aber es geht auch um das Leben im Mittelalter, um Familien und um Zeitreisen.

Der Roman ist spannend erzählt und ist ein lebendiger Blick ins Mittelalter. Mir hat vor allem die Figur der Justine. Sie ist nicht die strahlende Heldin sondern jemand der es nicht leicht im Leben gehabt hat und unfreiwillig in ihre Rolle gepresst wird.. ich mag solche Charakter. Sie ist ein guter Gegenpart zu Hannah und Amelie. Interessant ist auch Hannahs Rol!e als Frau aus der Gegenwart im Mittelalter. Hier fand ich die Diskussionen um eine Amme für ihr Kind sehr gelungen. Aber natürlich ist da auch die spannende Geschichte rund um die Templer.

Alles in allem ein gelungener Roman.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Die Tänzerin

Die rote Tänzerin
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Eine besondere Frau in einem denkwürdigen Jahrzehnt.
Anita Berber war zu ihrer Zeit eine Ikone, sie war Nackttänzerin und im Berliner Nachleben ein Star.

Joann Weng erzählt von dieser besonderen Frau ...

Eine besondere Frau in einem denkwürdigen Jahrzehnt.
Anita Berber war zu ihrer Zeit eine Ikone, sie war Nackttänzerin und im Berliner Nachleben ein Star.

Joann Weng erzählt von dieser besonderen Frau und lässt uns ganz tief in ihr Leben abtauchen. Die erzählt vom harten Leben eines Showstars und dem Mensch dahinter. Ganz dicht sind wir an Anita dran und erleben mit ihr auch die Schattenseiten und Zeiten in denen nicht alles so läuft wie sie es gerne hätte.
Mir haben die tiefen Einblicke in das Showgeschäft und die Tänze der Zeit sehr gut gefallen und ich war begeistert wie echt Joan Weng von Anita erzählt. Zugegeben hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, da er zwischen den Jahren 1922 und 1925 hin und her pendelt, aber daran habe ich mich schnell gewohnt.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Kunst, Familie, schwere Zeit

Zeitenwende am Potsdamer Platz
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Der zweite Teil rund um die Galerie am Potsdamer Platz. Alice lebt mittlerweile in London, doch eine Erbschaft führt sie zurück nach Berlin. Hier hat sich viel verändert und auch in ihrer Familie ist einiges ...

Der zweite Teil rund um die Galerie am Potsdamer Platz. Alice lebt mittlerweile in London, doch eine Erbschaft führt sie zurück nach Berlin. Hier hat sich viel verändert und auch in ihrer Familie ist einiges anders als vor ihrem Umzug....
Der Roman spielt fast komplett im Jahr 1938. Diese Zeit war eine schwarze Zeit, auch für den Kunstmarkt. Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die Nationalsozialisten mit Kunst umgegangen sind und wie viel sie sich ergaunert haben. Auch die Rolle der Galeristen in der Zeit war gut beleuchtet. Welche Rolle haben sie dabei gespielt Menschen auf der Flucht ihre Schätze abzukaufen. Wären sie immer fair? Aber auch die Situation der Juden wird anhand einer kleinen Familie emotional erzählt.
Ich fand es sehr gut das eine relativ kurze Zeitspanne behandelt wurde, dadurch wurden die Themen gut behandelt und es kam nichts zu kurz oder würde nur kurz angeschnitten.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen den ersten Teil gelesen zu haben, einige Zusammenhänge sind dann besser zu verstehen.

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