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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2019

Sehr schöne Liebesgeschichte

Playing by her Rules
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Tilly Kent ist Journalistin und arbeitet leider in einer Abteilung der Zeitung, die eher etwas belächelt wird. Doch nun soll eine Reportage über den eher öffentlich scheuen Rugby Spieler Tanner Stone verfasst ...

Tilly Kent ist Journalistin und arbeitet leider in einer Abteilung der Zeitung, die eher etwas belächelt wird. Doch nun soll eine Reportage über den eher öffentlich scheuen Rugby Spieler Tanner Stone verfasst werden. Dummerweise lässt Tilly in der Besprechung Bemerkungen fallen, die ihre Chefin darauf aufmerksam machen, dass Tilly Tanner kennt und dies die Reportage positiv beeinflussen könnte.
Tilly bleibt nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und die Reportage über den Mann zu machen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Seitdem ist sie bei Beziehungen eher Kopfscheu und für Tanner hat sie zwar noch Gefühle, aber diese sind eher sehr negativer Art. Doch ihre Chefin macht ihr mehr oder weniger klar, keine Reportage, keine Zukunft bei dieser Zeitung.
Doch eine Reportage kann man ja nun auf verschiedene Art und Weisen schreiben…
Tanner hat Tilly nie vergessen und ihren Lebensweg immer verfolgt. Er weiß genau, bei welcher Zeitung sie arbeitet und liest jeden Artikel von ihr. Den Mut sich mit ihr auszusprechen hat er jedoch nie gehabt. Doch jetzt durch die Reportage sieht er die Möglichkeit, endlich mit Tilly wieder in Kontakt zu kommen.
Mir haben beide Hauptpersonen sehr gut gefallen und Tanner zeigt, das mehr in ihm steckt, als nur Rugby zu spielen, sondern, dass er auch bereit ist, für Personen an denen ihm etwas liegt, die Hände schmutzig zu machen. Er ist deutlich mehr als nur ein Sportler der außer den Rugbyregeln nichts kennt.
Tilly möchte endlich als Reporterin ernst genommen werden und dafür bereit, auch diese Reportage zu machen und sie wird die Wahrheit über den Charakter von Tanner ans Licht bringen.
Über Rugby weiß ich nun nicht mehr als vorher, aber ich habe den 1. Teil einer Serie gelesen, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich kannte die Autorin bisher nicht, aber ich freue mich schon darauf, wenn der nächste Teil erscheinen wird.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Witzig

Not My Type
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Frankie lernt Aiden bei einer Party kennen, wo sie ihm von ihrer besten Freundin Pru vorgestellt wird und er sich direkt ins Fettnäpfchen setzt, was ihm allerdings ziemlich egal ist. Frankie hält diesen ...

Frankie lernt Aiden bei einer Party kennen, wo sie ihm von ihrer besten Freundin Pru vorgestellt wird und er sich direkt ins Fettnäpfchen setzt, was ihm allerdings ziemlich egal ist. Frankie hält diesen Typen für ziemlich überheblich und muss nicht mehr mit ihm zu tun haben, wie nötig. Da er allerdings der andere Trauzeuge bei Pru’s Hochzeit ist, trifft sie Aiden öfters, als ihr lieb ist.
Nach und nach merkt Frankie jedoch, das an Aiden mehr ist, als sie eigentlich gedacht hat und so ganz hässlich ist er ja schließlich auch nicht…
Die Geschichte von Frankie und Aiden ist sehr witzig und unterhaltsam und hat mir sehr gut gefallen. Keiner von den Beiden ist auf den Mund gefallen und es entstehen nette Wortgeplänkel bei den Beiden. Sehr witzig fand ich auch die Brautjungfern dargestellt, die fast jedes Klischee auf witzige und teilweise peinliche Art erfüllt haben.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Hat mir gut gefallen

Dark Obsession - Need me
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Jeder glaubt, dass Julianna Smith ihren Mann ermordet hat. Ohnmächtig in seinem Blut gelegen, mit Fingerabdrücken auf der Tatwaffe gefunden worden zu sein, lässt dies schließlich auch sehr wahrscheinlich ...

Jeder glaubt, dass Julianna Smith ihren Mann ermordet hat. Ohnmächtig in seinem Blut gelegen, mit Fingerabdrücken auf der Tatwaffe gefunden worden zu sein, lässt dies schließlich auch sehr wahrscheinlich erscheinen. Zumal Julianna sich nicht an den Tathergang erinnern kann. Niemand glaubt ihr und nur der Umstand, dass der ermittelnde Staatsanwalt selbst wegen anderer Delikte verhaftet worden ist, hat ihr bisher Aufschub verschafft.
Doch das ist nicht ihr größtes Problem, jemand ist hinter ihr her und er scheint sich nicht mit Stalking zu begnügen, sondern sie töten zu wollen.
Daher geht sie zu der Bodyguard Agentur VJS, die ihr ihre Anwältin empfohlen hat. Doch Devlin Shade glaubt ihr nicht wirklich, will sie aber auch nicht unbedingt gehen lassen. Als Juliannas Auto explodiert, sieht die Situation auf einmal völlig anderes aus…
Es gibt einige Dinge, die mir etwas unklar sind, z. B. warum Julianna bei den Beweisen noch frei herum läuft oder warum man sie versucht umzubringen und nicht dem Strafverlauf einfach freie Bahn lässt und sie so aus dem Verkehr ziehen lässt, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Aber niemand behauptet schließlich, dass Mörder immer rational denken.
Davon abgesehen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, auch das die Geschichte nicht ganz die übliche Entwicklung hat und nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, fand ich sehr erfrischend.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Endlich Teil 4

Blood Destiny - Bloodmoon
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In Macks Leben scheint endlich etwas Ruhe eingekehrt zu sein. Sie will mit ihrer alten Freundin eine Buchhandlung eröffnen. Allerdings nervt es doch etwas, das jede magische Fraktion die von ihr weiß, ...

In Macks Leben scheint endlich etwas Ruhe eingekehrt zu sein. Sie will mit ihrer alten Freundin eine Buchhandlung eröffnen. Allerdings nervt es doch etwas, das jede magische Fraktion die von ihr weiß, ihr einen Aufpasser auf den Hals hetzt und Mack auf Schritt und Tritt beobachten. Dazu wird sie von einer Dryade um Hilfe gebeten und was vielleicht ein einfacher Auftrag sein könnte, stellt sich als etwas sehr Großes heraus, dass die ganze magische Welt verändern könnte.
Endlich geht es mit Mack weiter. Ich habe sehnsüchtig auf den nächsten Teil gewartet und bin wieder nicht enttäuscht worden. Mack lernt mehr und mehr über die magische Welt und sich selbst und als jemand, der diese Welt bisher von außen betrachtet hat, gibt es viele Dinge, die sie nicht nachvollziehen kann. Ihr wird dabei vieles klar, das die magischen Oberen bisher selbst nicht erkannt haben. Doch diese Erkenntnis kostet Mack etwas sehr sehr Wichtiges.
Den Schreibstil und die Erzählweise der Autorin ist nach wie vor für mich hervorragend und man kann wunderbar in die magische Welt von Mack eintauchen.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Nichts für mich

One More Chance
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Aubrey ist auf dem Weg in ein neues Leben, sie hat alles hinter sich gelassen und will in einer völlig fremden Stadt einen neuen Job anfangen. Doch an einer Raststätte hat sie einen platten und keine Ahnung, ...

Aubrey ist auf dem Weg in ein neues Leben, sie hat alles hinter sich gelassen und will in einer völlig fremden Stadt einen neuen Job anfangen. Doch an einer Raststätte hat sie einen platten und keine Ahnung, wie man einen Reifen wechselt.
Der etwas aufdringliche Australier, der ihr schon im Laden aufgefallen ist, ist jedoch bereit ihr zu helfen, wenn sie ihn mitnimmt, da sein Motorrad gerade den Geist aufgegeben hat und er dringend weitermuss. In Aubrey sträubt sich zwar minimal etwas, einen völlig Fremden mitzunehmen, aber wie soll sie sonst schließlich den Reifen gewechselt bekommen. Nun ja, dass da durchaus andere Menschen sind, die man fragen könnte, kam wohl nicht in Frage… Bei der Weiterfahrt haben sie einen Unfall, da Aubrey etwas ausweicht und mit dem Wagen im Seitenstreifen im Gebüsch landet. Es stellt sich als ein hilflos umherirrender Ziegenbock heraus, der anscheinend dringend Hilfe braucht. Kurzerhand wird er mitgenommen und zum nächsten Tierarzt gebracht. Wobei mir immer noch nicht klar ist, wie sie das Auto wieder auf die Straße bekommen haben…
Und so geht es in diesem Buch für mich weiter, teilweise würde niemand so handeln oder man fragt sich, wieso geht das denn auf einmal, wie die Weiterfahrt von dem Auto nach dem Unfall.
Daher muss ich sagen, dass ich die Bücher der Autorinnen bisher sehr gerne gelesen, aber dieses hier ist für mich ein absoluter Ausrutscher nach unten.
Die beiden kamen als Paar überhaupt nicht bei mir an und ihre Gespräche waren für mich nicht wirklich witzig, sondern eher ständige Wiederholungen. Auch das Wiedersehen der Beiden hat mich kaum beeindruckt. Nur der Ziegenbock hat das ganze Buch noch etwas gerettet, aber nur wenn man nicht darüber nachdenkt, dass man einen Ziegenbock kaum in der Wohnung halten sollte. Wenn schon nicht aus Tierhaltungsgründen, alleine der Geruch in der Wohnung dürfte Interessant gewesen sein. Vielleicht sollten die Autorinnen erstmal einen unkastrierten Ziegenbock näher kennenlernen…