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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2022

Das Hier und Jetzt ist bedeutend

Ein fliegender Vogel blickt nie zurück
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Ein absolut tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt und einen nicht unberührt zurücklässt. Es gab einige Stellen, die mich berührt haben, über die ich noch lange nachgedacht habe und immer noch nachdenke.

Der ...

Ein absolut tolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt und einen nicht unberührt zurücklässt. Es gab einige Stellen, die mich berührt haben, über die ich noch lange nachgedacht habe und immer noch nachdenke.

Der Autor erzählt viele Geschichten aus seinem und auch aus anderer Menschen Leben, die einen berühren und emotional auch ein wenig aufwühlen. Es gibt einige Erkenntnisse, die ich bei mir selber gemacht habe und die ich definitiv in Angriff nehmen und für mich verbessern möchte.

Obwohl das Buch philosophisch ist, ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu verstehen. Die Illustrationen zu Anfang eines jeden Kapitels, unterstreichen das Gesagte, sind sehr mysteriös und auch träumerisch angeregt und einfach nur schön. Die Kapitellänge ist angenehm, die Größe und Aufmachung (darunter auch die Farbgebung) sind stimmig und angenehm.

Es gibt Stellen, die für ein Umdenken beim Leser sorgen, für einen Perspektivwechsel, ein Augenöffnen. Die haben mir besonders gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.01.2022

Die Macht der Wörter

Die Schule der Redner
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Inhalt:

Leon hat Mist gebaut, weswegen er von der Burg seines Onkels fliehen und zur Schule der Redner gelangen muss. Die Schule der Redner ist eine Institution, in der die Schüler/innen die wahre Macht ...

Inhalt:

Leon hat Mist gebaut, weswegen er von der Burg seines Onkels fliehen und zur Schule der Redner gelangen muss. Die Schule der Redner ist eine Institution, in der die Schüler/innen die wahre Macht hinter Worten erlernen. Und Leon kann gut mit Worten, schließlich hatte er einen der besten Lehrer, der im Rhetorik-Unterricht gab. Doch auf seinem Weg dorthin muss Leon einigen Gefahren trotzen, denn er hat etwas, was Uther, der Vogt seines Onkels, unbedingt haben möchte, wofür er sogar über Leichen geht. Doch Leon würde Uther niemals freiwillig das geben, was er von ihm will.



Meinung:

Da das Buch fast 800 Seiten hat und sehr viel passiert, war es ziemlich schwer den Inhalt kurz und präzise zusammenzufassen ohne dabei zu viel zu spoilern. Ich denke, dass ich den Kern des Buches herauskristallisiert habe, wobei es noch seeeehr viel mehr spannende Handlung gibt, die oben nicht angerissen wurden.

Der Schreibstil ist wahnsinnig klasse! Vom ersten bis zum letzten Wort war ich mitten im Geschehen, konnte so richtig eintauchen und die Außenwelt ausblenden. Ich habe mich wie im 13. Jahrhundert gefühlt. Die tollen Beschreibungen, das Kreieren der damaligen Atmosphäre und auch die super geschriebenen Dialoge führten dazu bei.

Es gibt viele verschiedene und facettenreiche Charaktere, darunter Leon, sein Bruder, sein Onkel, Uther und andere, die ich wegen der Spannung nicht benennen möchte. Aber eins kann ich sagen: Es gibt viele Figuren, die man sofort mag und mit denen man sympathisiert und es gibt einige Figuren, die man sofort hasst. Man ist emotional also total dabei und fiebert mit Leon mit. Darüber hinaus gibt es auch Figuren, von denen man nicht weiß, was man halten soll und die die eine oder andere Überraschung parat haben. Und genau das macht das Buch auch so aus. Man weiß nie, was kommt, es gibt überraschende Wendungen in der Handlung, es bleibt immer spannend. Auch, weil die Figuren Entwicklungen durchgehen und nicht stagnieren.

Dennoch gibt es keine Überladung. Es gibt auch Passagen, die ruhiger sind und einen guten Gegenpol, eine ausgewogene Balance bilden.

Mein Highlight des Buches sind aber die Rhetorik-,,Seminare". Ich liebe alles, was mit Sprache, Worten und Rhetorik zu tun hat und diese kleinen Einheiten waren der absolute Hammer. Super verständlich erklärt, tolle Beispiele, wunderbar in die Handlung integriert und definitiv etwas, was man für sich selbst anwenden sollte.

Es gibt Wortgefechte, Schwertgefechte, Menschengefechte. Und auch ein bisschen Liebe, die darf natürlich nicht fehlen ;) Es ist echt für jeden etwas dabei.



Fazit:

Glasklare Leseempfehlung. Ein kleines Highlight bereits am Anfang des neuen Jahres.

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Veröffentlicht am 31.12.2021

Ich liebe es

Allein unter Models
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Ich habe dieses Buch nur gekauft, weil die Protagonistin so heißt wie ich.Und was soll ich sagen? Ich habe mich so sehr in die Geschichte verliebt. Alina ist super witzig, die Schwedenbombe total super ...

Ich habe dieses Buch nur gekauft, weil die Protagonistin so heißt wie ich.Und was soll ich sagen? Ich habe mich so sehr in die Geschichte verliebt. Alina ist super witzig, die Schwedenbombe total super und die Geschichte einfach nur toll. Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite super unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Hit the road, Elias

Die Reise des Elias Montag
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Inhalt:

Elias ist unglücklich. Das Wochenende mit seinen Freunden scheint wie dafür gemacht zu sein, endlich mal auf andere Gedanken zu kommen. Doch dann taucht plötzlich Vivian auf, die eigenen Ballast ...

Inhalt:

Elias ist unglücklich. Das Wochenende mit seinen Freunden scheint wie dafür gemacht zu sein, endlich mal auf andere Gedanken zu kommen. Doch dann taucht plötzlich Vivian auf, die eigenen Ballast mit sich schleppt. Als sie abhauen will, entschließt sich Elias kurzerhand mit ihr zu gehen.

Meinung:

Die Idee finde ich eigentlich ganz cool, ich mag Roadtrips in Geschichten. Elias und Vivian erleben auf jeden Fall einiges zusammen, was sie definitiv nicht so schnell vergessen werden.

Mir persönlich fehlen ein paar mehr Informationen aus den jeweiligen Vergangenheiten der beiden. Elias scheint einfach alles zu können, man weiß aber überhaupt nicht, woher er das ganze Wissen hat. Außerdem ist er kein ,,normaler" Typ, auch da hätten ein paar mehr Informationen aus seiner Vergangenheit geholfen, sich ein besseres Bild von ihm zu machen. Als sympathisch kann ich persönlich ihn nicht unbedingt betiteln.

Bei Vivian ist es ähnlich. Ich möchte jetzt nicht spoilern, aber ich finde ihren Aufenthaltsort und die Begründung dafür übertrieben und unlogisch.

Auch wenn ich die einzelnen Stationen des Roadtrips gut gewählt finde, läuft es entweder viel zu glimpflich ab oder maßlos übertrieben. Da hätte ich mir eine stärkere Balance gewünscht.

Das Buch lässt sich aber sehr leicht und flüssig lesen, es gibt einige philosophische Fragen, über die man definitiv nachdenkt, es ist kurzweilig und auch interessant.

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Einerseits spannend und interessant, andererseits langweilig und zäh

Die Flüchtigen
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Das Cover des Buches ist super. Ich finde es sehr originell und schön gestaltet, es hat fast schon eine hypnotische Wirkung. Auch der Klappentext lässt auf eine interessante und spannende Geschichte schließen, ...

Das Cover des Buches ist super. Ich finde es sehr originell und schön gestaltet, es hat fast schon eine hypnotische Wirkung. Auch der Klappentext lässt auf eine interessante und spannende Geschichte schließen, ohne zu viel zu verraten.

Die Geschichte spielt im Jahr 2040 in gar nicht ferner Zukunft und beschreibt eine Welt, die ich mir - zwar nicht komplett, aber schon recht nah - genauso vorstellen kann. Dabei handelt es sich um eine dystopische Welt, in der die komplette Überwachung eine noch viel größere Rolle als sowieso schon spielt und die Digitalität sowieso schon überhand genommen hat.

Inmitten dieser Welt leben Sahar und Lorca, die vor zwei Jahren ihre Tochter Tishka ,,verloren" haben. Lorca ist sich sicher, dass sie bei den Flüchtigen ist, weswegen er unbedingt einer Truppe beitreten will, die Flüchtige aufspüren. Tishkas Verschwinden hat Sahar und Lorca auseinandergerissen, doch nach und nach scheinen sie wieder zusammenzufinden, als es einen Hinweis auf Tishkas Verbleib gibt.

Ich finde das Thema der Flüchtigen super spannend und gerade am Anfang fokussiert sich die Handlung auch auf das Kennenlernen dieser. Auch die wirklich realistischen Beschreibungen der Gesellschaft und der Menschen haben mir gefallen.

Interessant fand ich das Schriftbild. Die sehr vielen Perspektivwechsel werden durch verschiedene Zeichen verdeutlicht, sodass man als Leser besser weiß aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Doch hier liegt für mich auch ein Problem vor. Es gibt so viele Wechsel, die mir persönlich oft zu schnell waren und keinen Mehrwert geboten haben. Vor allem am Anfang war ich sehr verwirrt und teilweise auch überfordert.

Apropos Überforderung. Obwohl es ein paar sehr emotionale und literarisch toll ausgearbeitete Kapitel gibt, gibt es sehr viele Kapitel, die mich einfach überfordert und teilweise auch gelangweilt haben. Viel zu viele Informationen, sehr langatmig und bisweilen auch zäh und ermüdend, weswegen ich bis Seite 633 tapfer alle Seiten gelesen habe, aber ab dann einige Seiten übersprungen und nur noch das Notwendigste gelesen habe. Mir wurde es zum Schluss einfach zu abstrus und zu ausschweifend. Für mich wären 300 Seiten weniger eindeutig besser gewesen.

Kurzum: Tolle Thematik, definitiv mal etwas anderes, aber leider konnte ich erzähltechnisch nicht begeistert werden.

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