Cover-Bild Die Schule der Redner
(23)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 09.08.2021
  • ISBN: 9783453439627
Johann Seeger

Die Schule der Redner

Historischer Roman
Die Meister der Worte

Mitteleuropa im Jahr 1246. Der Junge Leon, ein in Ungnade gefallener Neffe des deutschen Fürsten Rudolf von Habsburg, wird mit einer gefährlichen Mission betraut: Er soll ein geheimnisvolles Buch in Sicherheit bringen, das dem, der es zu deuten weiß, zu großer Macht verhelfen wird. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Leon, die Schrift an einer rätselhaften Schule für Redekunst nahe St. Gallen abzuliefern. Leon wird als Schüler aufgenommen. Doch selbst hinter den Mauern des mächtigen Ordens sind er und seine neuen Freunde nicht sicher. Welches Geheimnis birgt die alte Schrift? Und wer ist offensichtlich bereit, dafür zu morden?

»Ein historischer Abenteuer-Roman mit allem, was dazu gehört: Kampf, Liebe, Verrat, Freundschaft, ein uraltes Geheimnis – und ganz nebenbei auch noch ein spannendes Rhetorik-Seminar. Klasse!« Oliver Pötzsch

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2022

Absolut bildgewaltig

0

'Die Schule der Redner' war das Debüt von Johann Seeger. Ein Roman der mich aufgrund seiner über 700 Seiten erstmal abgeschreckt hat, doch die Thematik faszinierte mich so sehr, dass ich dieses Buch unbedingt ...

'Die Schule der Redner' war das Debüt von Johann Seeger. Ein Roman der mich aufgrund seiner über 700 Seiten erstmal abgeschreckt hat, doch die Thematik faszinierte mich so sehr, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und ich muss sagen, ich bin so froh es gelesen zu haben.
Gleich zu Beginn wird man mit der bildlichen und anschaulichen Schreibweise von Johann Seeger konfrontiert. Ich für meinen Teil habe erwartet, dass sich dies im Laufe des Buches abflachen würde, denn niemand kann so durchgängig bildhaft beschreiben, doch der Autor überzeugte mich eines anderen.
Der Schreibstil war durchweg fließend, sodass das Lesen pures Vergnügen war.
Das Buch ist an sich abgeschlossen, dennoch habe ich durch den Epilog das Gefühl, als würde sich der Autor da noch ein Hintertürchen aufhalten.
Das Buch bietet eine wahrliche Tiefe, die es mir schwer gemacht hat, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen.
Kurz und knapp, ein gutes gelungenes Buch das absolut vielschichtig ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2022

Ein Meisterwerk!

0

Mit „Die Schule der Redner“ hat Johann Seeger ein Meisterwerk geschaffen: einen historischen Roman, der so viel mehr ist als das. Krimi, Sachbuch, Fantasy, und auch die Liebe darf nicht fehlen. Schon nach ...

Mit „Die Schule der Redner“ hat Johann Seeger ein Meisterwerk geschaffen: einen historischen Roman, der so viel mehr ist als das. Krimi, Sachbuch, Fantasy, und auch die Liebe darf nicht fehlen. Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und es war spannend bis zum Schluss. Es gibt viele Charaktere in dem Buch, die allesamt richtig interessant und wunderbar konstruiert sind. Leon, den Hauptprotagonisten, habe ich sofort in mein Herz geschlossen, er ist einfach richtig sympathisch, vielleicht auch, weil er so menschlich ist. Einige Charaktere mag man auf Anhieb, andere nicht eine Sekunde lang. Immer wieder habe ich überlegt, wem ich wohl vertrauen würde und wem nicht, wie Leon wohl reagieren wird, was wohl als Nächstes passieren wird, aber es ist einfach unmöglich, denn die Geschichte hat so viele überraschende Wendungen, man kann einfach nicht wissen, was passieren wird. Und das hat mir so gut gefallen. Auch der Schreibstil war toll: nicht ganz so modern, ein bisschen historisch, aber nicht übertrieben. Einfach genau so, dass man merkt, man liest einen historischen Roman, aber man stockt nicht dauernd aufgrund seltsamer Worte oder Phrasen. Der Autor hat es geschafft, den perfekten Mittelweg zu finden, der das Lesen angenehm macht und den Leser in seinen Bann zieht. Dank der bildgewaltigen Sprache konnte ich mir auch alles gut vorstellen. Für mich ist das Buch, wie vorhin schon erwähnt, ein Meisterwerk.

Ganz klare 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2022

Die Macht der Worte

0

Dass Worte machtvoll sind, ist allseits bekannt, wie gefährlich diese Mach jedoch in den falschen Händen sein kann, zeigt uns Autor Johann Seeger in seinem Roman „Die Schule der Redner“.
Sprachgewaltig, ...

Dass Worte machtvoll sind, ist allseits bekannt, wie gefährlich diese Mach jedoch in den falschen Händen sein kann, zeigt uns Autor Johann Seeger in seinem Roman „Die Schule der Redner“.
Sprachgewaltig, teilweise sogar annähernd poetisch entführt uns Johann Seeger ins ausgehende Mittelalter und erzählt uns eine spannende Geschichte über eine Schrift, deren Inhalt denjenigen, der sie zu nutzen vermag, mit der Fähigkeit ausstattet, die Welt allein mit Worten nach belieben zu lenken. Ganz klar, dass eine Menge Leute Interesse daran haben und nicht davor zurückschrecken, sich das Skript auch gewaltsam anzueignen. Der Junge Leon muss unbedingt verhindern, dass die Seiten in die Hände der Falschen geraten und begibt sich auf eine überaus gefährliche und beschwerliche Reise, deren Ausgang ungewiss ist …
Wie bereits erwähnt, ist die sprachliche Ausarbeitung dieses Romans überaus gelungen. Man gleitet regelrecht durch die Seiten, was aber nicht allein am Stil des Autors liegt. Auch die Figuren und Handlung haben ihren Charme, so dass man sich kaum entziehen kann. Fast bis zum Schluss habe ich gerätselt, wem kann man trauen, wer ist Teil der Intrige und wie lässt sich all das Übel noch abwenden.
Doch nicht nur die Storyline war besonders, auch die vielen Lektionen, in denen dem Leser die Finessen der Rhetorik aufgeschlüsselt wurden, haben mich beeindruckt. Es ist faszinierend, wie man schon mit kleinen Nuancen das Interesse und die Intention seines Gegenübers „manipulieren“ kann. Solltet ihr literarische Ausflüge ins Mittelalter mögen, kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2022

Die Macht der Worte

0

Der Autor Johann Seeger, ist u.a. Trainer in der Welt der Rhetorik und verpackt sein Wissen in seinem ersten historischen Roman "Die Schule der Redner", in ein spannendes Abenteuer rund um eine geheimnisvolle ...

Der Autor Johann Seeger, ist u.a. Trainer in der Welt der Rhetorik und verpackt sein Wissen in seinem ersten historischen Roman "Die Schule der Redner", in ein spannendes Abenteuer rund um eine geheimnisvolle antike Schrift.

Inhalt:
Mitteleuropa im Jahr 1246. Der Junge Leon, ein in Ungnade gefallener Neffe des deutschen Fürsten Rudolf von Habsburg, wird mit einer gefährlichen Mission betraut: Er soll ein geheimnisvolles Buch in Sicherheit bringen, das dem, der es zu deuten weiß, zu großer Macht verhelfen wird. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Leon, die Schrift an einer rätselhaften Schule für Redekunst nahe St. Gallen abzuliefern. Leon wird als Schüler aufgenommen. Doch selbst hinter den Mauern des mächtigen Ordens sind er und seine neuen Freunde nicht sicher. Welches Geheimnis birgt die alte Schrift? Und wer ist offensichtlich bereit, dafür zu morden?

Meine Meinung:
Dem Autor ist ein wunderbarer historischer Abenteuer-Roman um ein Geheimnis einer alten Schrift gelungen, dass besonders heraussticht durch die Kunst des Redens, des Zuhörens und des Verstanden werden.

Leon fällt in Ungnade bei seinem Onkel dem Fürsten Rudolf von Habsburg und wird mehr als hart bestraft. Keiner kann ihm helfen, bis er beschließt, zu fliehen. Seine Flucht ist sehr ereignisreich, doch er bekommt Hilfe, mit der er nicht gerechnet hat. Er wird tagelang verfolgt und um seine Verfolger abzuhängen, wagt Leon sich über einen gefrorenen Fluss und bricht ein. Er hat mehr als Glück, als der junge Wilderer Flint, ihn in letzter Sekunde retten kann und Hilfe von seiner Familie bekommt.

Das große Abenteuer für Leon beginnt mit seinem neuen Freund Flint, der ihn auf seiner Reise, begleitet. An der Schule der Redner wird er angenommen aber seine Feinde bleiben ihm auf den Fersen. Er lernt zwar schnell wie man Worte richtig einsetzt, richtig zuhört und Menschen damit beeinflussen kann, doch er muss noch viele Abenteuer bestehen um die Wahrheit zu erkennen. Leon gewinnt an der Schule viele Freunde, die ihn dabei unterstützen und mit deren Hilfe er manche gefährliche Abenteuer übersteht.

Es bleibt Interessant, all diesen Abenteuern und deren Verstrickungen zu folgen und nach und nach zu erfahren, wer Freund oder Feind ist!

Fazit:
Der Autor hat das Leben im Mittelalter bildgewaltig beschrieben und dabei mit einem fesselnden Schreibstil, eine intensive Spannung aufgebaut, die mich einfach fasziniert hat.
Die Protagonisten, sind vielschichtig und sehr glaubwürdig im Handlungsverlauf eingebunden. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde historische Geschichte ausmacht und ein Ende, mit dem ich zufrieden bin.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2022

Die Macht der Wörter

0

Inhalt:

Leon hat Mist gebaut, weswegen er von der Burg seines Onkels fliehen und zur Schule der Redner gelangen muss. Die Schule der Redner ist eine Institution, in der die Schüler/innen die wahre Macht ...

Inhalt:

Leon hat Mist gebaut, weswegen er von der Burg seines Onkels fliehen und zur Schule der Redner gelangen muss. Die Schule der Redner ist eine Institution, in der die Schüler/innen die wahre Macht hinter Worten erlernen. Und Leon kann gut mit Worten, schließlich hatte er einen der besten Lehrer, der im Rhetorik-Unterricht gab. Doch auf seinem Weg dorthin muss Leon einigen Gefahren trotzen, denn er hat etwas, was Uther, der Vogt seines Onkels, unbedingt haben möchte, wofür er sogar über Leichen geht. Doch Leon würde Uther niemals freiwillig das geben, was er von ihm will.



Meinung:

Da das Buch fast 800 Seiten hat und sehr viel passiert, war es ziemlich schwer den Inhalt kurz und präzise zusammenzufassen ohne dabei zu viel zu spoilern. Ich denke, dass ich den Kern des Buches herauskristallisiert habe, wobei es noch seeeehr viel mehr spannende Handlung gibt, die oben nicht angerissen wurden.

Der Schreibstil ist wahnsinnig klasse! Vom ersten bis zum letzten Wort war ich mitten im Geschehen, konnte so richtig eintauchen und die Außenwelt ausblenden. Ich habe mich wie im 13. Jahrhundert gefühlt. Die tollen Beschreibungen, das Kreieren der damaligen Atmosphäre und auch die super geschriebenen Dialoge führten dazu bei.

Es gibt viele verschiedene und facettenreiche Charaktere, darunter Leon, sein Bruder, sein Onkel, Uther und andere, die ich wegen der Spannung nicht benennen möchte. Aber eins kann ich sagen: Es gibt viele Figuren, die man sofort mag und mit denen man sympathisiert und es gibt einige Figuren, die man sofort hasst. Man ist emotional also total dabei und fiebert mit Leon mit. Darüber hinaus gibt es auch Figuren, von denen man nicht weiß, was man halten soll und die die eine oder andere Überraschung parat haben. Und genau das macht das Buch auch so aus. Man weiß nie, was kommt, es gibt überraschende Wendungen in der Handlung, es bleibt immer spannend. Auch, weil die Figuren Entwicklungen durchgehen und nicht stagnieren.

Dennoch gibt es keine Überladung. Es gibt auch Passagen, die ruhiger sind und einen guten Gegenpol, eine ausgewogene Balance bilden.

Mein Highlight des Buches sind aber die Rhetorik-,,Seminare". Ich liebe alles, was mit Sprache, Worten und Rhetorik zu tun hat und diese kleinen Einheiten waren der absolute Hammer. Super verständlich erklärt, tolle Beispiele, wunderbar in die Handlung integriert und definitiv etwas, was man für sich selbst anwenden sollte.

Es gibt Wortgefechte, Schwertgefechte, Menschengefechte. Und auch ein bisschen Liebe, die darf natürlich nicht fehlen ;) Es ist echt für jeden etwas dabei.



Fazit:

Glasklare Leseempfehlung. Ein kleines Highlight bereits am Anfang des neuen Jahres.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere