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MartinaSuhr

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2020

Einfach zauberhaft

Die Jahresprinzessin 1: Blüte der Ewigkeit
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Dieses Buch hat mich zuallererst durch sein wirklich hübsches Cover überzeugt. Neugierig habe ich mich dann nach Avalun aufgemacht und eine tolle Story entdeckt …
Ja, die Story ist toll, doch der Einstieg ...

Dieses Buch hat mich zuallererst durch sein wirklich hübsches Cover überzeugt. Neugierig habe ich mich dann nach Avalun aufgemacht und eine tolle Story entdeckt …
Ja, die Story ist toll, doch der Einstieg verlief ein wenig schwierig. Das lag nicht an den Figuren oder der Welt. Alles war schön und perfekt und irgendwie schien alles gut zu sein … Und genau damit hatte ich mein Problem. Natürlich schwang immer der Gedanke mit, da muss noch etwas folgen, da passt etwas nicht, aber man hatte stets das Gefühl, die Geschichte nimmt nicht an Fahrt auf. Als wäre man auch betäubt … Und plötzlich erwacht man, erkennt plötzlich – wie Marlowe. Im Nachhinein betrachtet eigentlich ein geschickter Schachzug.
Wer ist gut, wer böse? Viele Geheimnisse überschatten das eigentlich so perfekte Reich der Ewigen. Es geht um Macht, Intrigen, verletzte Gefühle und so vieles mehr.
Neben der extrem starken Handlung, die wie bereits erwähnt, mit jeder Seite stärker wird und einen immer mehr gefangen nimmt, sind es aber Marlowe Und Charis, die mein Herz erobert haben. Zwei starke Frauen, die nach und nach zusammenwachsen und ihre Gefühle füreinander entdecken. Mir gefällt, dass die Romanze sich so harmonisch in die Story fügt und sie bereichert, ohne sie zu dominieren. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl, die man einfach nicht aus der Hand legen möchte.
Allerdings seien die gewarnt, die fiese Cliffhanger scheuen: Mit Pauken und Trompeten holt die Autorin am Ende noch einmal alles aus sich heraus und lässt einen hibbelig zurück. Wie geht es weiter? Ich kann es kaum erwarten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2020

Tiefgründig und ergreifend

Die Hüterin der verlorenen Dinge
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Nicole C. Vosseler steht für mich für eine gehobene, regelrecht poetische Sprache und auch in diesem Roman hat sie meinen Eindruck bestätigt. Kompakt, bildreich, stimmungs- und gefühlvoll nimmt sie uns ...

Nicole C. Vosseler steht für mich für eine gehobene, regelrecht poetische Sprache und auch in diesem Roman hat sie meinen Eindruck bestätigt. Kompakt, bildreich, stimmungs- und gefühlvoll nimmt sie uns auf ein außergewöhnliches Abenteuer mit, dass uns mal eine andere Perspektive aufzeigt.
Protagonistin Ivy, die unter rätselhaften Umständen ihre Mutter verloren hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Dinge zu finden und ihnen eine Geschichte zu geben. Doch irgendwann ist ihr das nicht mehr genug und sie beginnt, die Spuren ihrer Mutter zurückzuverfolgen, in der Hoffnung, endlich Antworten zu finden.
Es war spannend Ivy zu begleiten, mit ihr alle die Menschen kennenzulernen, die der Verlust auch geprägt hat. Trauer, Schmerz, Vorwürfe und viele Geheimnisse säumen ihren Weg und dennoch ist es auch eine Chance für sie, zu sich selbst zu finden und endlich ihr Leben zu leben.
Mich hat dieser Roman tief berührt und gelehrt, dass manchmal Dinge anders sind, als sie scheinen. Dass es manchmal wichtig ist, einen zweiten Blick zu riskieren oder die Perspektive ein wenig zu ändern. Ein geniales Buch, das ich definitiv mal wieder zur Hand nehmen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Wirklich toller Lesespaß

Familie Flickenteppich 2
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Flickenteppich? Ja, da ist der Name Programm, denn im Leben der Familie ist einiges los.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen habe, weshalb sich mir viele ...

Flickenteppich? Ja, da ist der Name Programm, denn im Leben der Familie ist einiges los.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen habe, weshalb sich mir viele Zusammenhänge erst während des Lesens erschlossen haben. Aus dem Grund war die Fülle am Anfang des Buches auch noch ein wenig verwirrend und ich musste mich konzentrieren, all die Namen auseinanderzuhalten. Meinen Kids fiel das übrigens um einiges leichter als mir – ich werde wohl alt grins
Die drei Geschwister Ben, Emma und Jojo stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Ihr Papa ist alleinerziehend und hat mit den Kids, dem Haushalt und dem Restaurant alle Hände voll zu tun. Natürlich vermissen die drei ihre Mama, die jetzt in Australien lebt, doch die Hausgemeinschaft setzt alles daran, dass sich die Familie wohlfühlt. Als nun auch ein Kochwettbewerb für Papa Ollie ansteht, helfen alle mit, dass die Kids versorgt sind. Dabei erleben sie allerhand. Ob im Schwimmbad, eine Krankheit oder Jojos Geburtstag – wenn man gemeinsam anpackt, schafft man alles. Diese Botschaft gefiel mir. Generell ist dieses Kinderbuch etwas ganz anderes, etwas Neues. Hier stehen die Hürden des Alltags im Vordergrund, das normale Leben und es wird kindgerecht gezeigt, dass nicht immer alles super läuft. Besonders spannend fand ich die Tatsache, dass mal ein alleinerziehender Papa beschrieben wurde. Dieses Szenario wird doch eher weniger behandelt. Trotz der ernsten Themen, die angesprochen werden, ist das ein ganz tolles Buch. Es macht Spaß und man fühlt sich wohl. Wir haben es immer abends Kapitelweise gelesen und wir würden uns freuen, wenn es schon bald neue Geschichten aus der Nummer 11 geben würde.
Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Geisterspaß vom Feinsten

Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche
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Ein Geisterkind, das Lust auf Abenteuer hat und dann eine alte Eiche als neues Wirkungsfeld zugewiesen bekommt. Kein Wunder also, dass der quirlige Naturgeist schnell nach Abwechslung sucht. Ein Glück, ...

Ein Geisterkind, das Lust auf Abenteuer hat und dann eine alte Eiche als neues Wirkungsfeld zugewiesen bekommt. Kein Wunder also, dass der quirlige Naturgeist schnell nach Abwechslung sucht. Ein Glück, dass ihr dabei Menschenmädchen Juna über den Weg läuft, der es mindestens ebenso langweilig ist …
Juna und Irmi sind ein wirklich tolles Gespann und wir hatten viel Freude, den Geschichten der beiden zu folgen. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich dieses Buch gelesen und bis auf ein paar Längen zu Beginn hat es uns sehr gut gefallen. Sprachlich ist das Buch perfekt auf die Altersgruppe 8-10 Jahre zugeschnitten, aber auch mich als Mama hat der Stil der Autorin sehr angesprochen.
Die Größe der Schrift war sehr angenehm und so konnten wir uns beim Lesen auch abwechseln. Meine Tochter mag Bücher (noch) nicht, die zu dichtbedruckt sind. Was man aber bei diesem Kinderbuch definitiv hervorheben muss, sind die liebevollen Zeichnungen, die sowohl die Story begleiten als auch die Kapitel einleiten. Es gab einiges zu gucken und am Ende wurden sogar noch Extras angehängt. Die Samenkugeln haben wir direkt ausprobiert und die Baumkunde für Geisterfreunde haben wir letzthin im Wald anwenden können, da es meiner Tochter einen Heidenspaß machte, anhand der Abbildungen die Bäume zu bestimmen.
Ich als Mama kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen, denn den Kindern wird spielerisch die Bedeutung der Natur, der Bäume und ihrer Bewohner nähergebracht. Aber keine Sorge, die Fantasie kommt dabei auch nicht zu kurz.

  • Spaß
Veröffentlicht am 30.03.2020

Ein spannendes Abenteuer für Groß und Klein

Max und Mux und der Riesenwunschpilz
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Max und Mux, zwei Freunde, die nebeneinander wohnen und gemeinsam allerhand Sachen erleben, ist langweilig und sie beschließen, ein Abenteuer zu erleben. Wie gut, dass Max zufällig ein riesengroßes Buch ...

Max und Mux, zwei Freunde, die nebeneinander wohnen und gemeinsam allerhand Sachen erleben, ist langweilig und sie beschließen, ein Abenteuer zu erleben. Wie gut, dass Max zufällig ein riesengroßes Buch gefunden hat, in dem von einem Wunschpilz erzählt wird. Natürlich machen sich die beiden sofort auf, um den Pilz zu finden …
Mein fünfjähriger Sohn und ich haben dieses unglaublich toll illustrierte Bilderbuch gemeinsam genossen. Das große Format ist uns dabei als erstes positiv ins Auge gestochen. Viel Platz also für ganz viele Zeichnungen, die auf jeder Seite auch in Hülle und Fülle vorhanden sind. Genau betrachtet geht der Text auf manchen Seiten sogar ein wenig verloren, was das Lesen vielleicht das ein oder andere Mal etwas erschwert, aber das fiel bei uns eigentlich kaum ins Gewicht. Zu groß war der Spaß, all die versteckten Details zu entdecken. Mein Sohn hat gar nicht genug davon bekommen, denn all meine Worte konnte er in den Bildern nachvollziehen und hat die Geschichte so ganz anders erleben können.
Als Mama kann ich euch dieses wirklich aufregende und spannende Abenteuer nur wärmstens ans Herz legen. Es gibt auf dieser besonderen Reise so viel zu erleben und entdecken, dass die Kinder auch beim zweiten oder dritten oder zigten Mal noch ihre Freude haben und keine Langeweile aufkommt. Wir würden uns sehr freuen, wenn es schon bald weitere Geschichten von Max und Mux geben würde.

  • Spaß