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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2018

Es geht spannend weiter in Paramythia

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
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Bereits der erste Teil dieses Fantasy-Spektakels konnte mich in seinen Bann ziehen und so war es selbstverständlich, dass ich der Fortsetzung sehnsüchtig entgegengefiebert habe.

Das Abenteuer geht weiter ...

Bereits der erste Teil dieses Fantasy-Spektakels konnte mich in seinen Bann ziehen und so war es selbstverständlich, dass ich der Fortsetzung sehnsüchtig entgegengefiebert habe.

Das Abenteuer geht weiter und Akram El-Bahay entführt uns erneut nach Paramythia, um zu erleben, wie es mit Kani, Sam und ihren Freunden weitergeht.

Der Schreibstil des Autors ist wie immer sehr bildreich und man kann sich die orientalisch anmutende Welt voller Wunder leicht vorstellen. Nicht nur das zauberhafte und exotische Setting, sondern auch die vielen verschieden und facettenreichen Wesen tauchen dank der intensiven Beschreibung wie von selbst vor dem inneren Auge auf.

Die Handlung ist action- und abwechslungsreich. Nach und nach erfahren wir mehr über die Könige, die Fabelwesen, den einstigen Krieg und welche Geheimnisse die Bücherstadt birgt. Wir begleiten Kani und Sam auf ihrer gefährlichen Reise, erleben, wie sie dafür kämpfen, Licht in das Dunkel zu bekommen, zu erfahren, was genau passiert ist. Mich persönlich hat diese Fantasygeschichte nicht nur gut unterhalten, sondern auch nachdenklich gestimmt, denn Akram El-Bahay verarbeitet in seiner Story durchaus auch tiefgründigere Töne. Licht und Dunkelheit, Gut und Böse – manchmal nicht so leicht zu durchschauen, ein andermal ändern sich die Umstände, wenn man den Blickwinkel wechselt. Ich bin schon sehr gespannt, welche Überraschungen im dritten Teil der Reihe auf uns warten …

Veröffentlicht am 02.03.2018

Eine tolle Fortsetzung, die Lust auf mehr macht

Auf ewig mein
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Gesamteindruck:
Cover: Auch bei diesem Cover wurde ganz und gar auf Romantik gesetzt. Sanfte Farben, das Schiff und die junge Frau, die man von hinten sieht, trägt die typische Kleidung der Viktorianischen ...

Gesamteindruck:
Cover: Auch bei diesem Cover wurde ganz und gar auf Romantik gesetzt. Sanfte Farben, das Schiff und die junge Frau, die man von hinten sieht, trägt die typische Kleidung der Viktorianischen Zeit. Sehr geschmackvoll und hat mich direkt angesprochen.

Schreibstil: Eva Völlers leicht zu lesender Stil gefällt mir sehr gut. Sie schreibt unglaublich eindrücklich und entführt einen direkt ins Jahr 1873. Die Sprache ist so gewählt, dass sowohl Teenager als auch ältere Leser wunderbar zurechtkommen und sich direkt wohlfühlen. Der Einstieg verläuft flüssig, wobei ich jedem raten würde, mit Teil 1 der Reihe zu beginnen.

Plot & Charaktere: Erzählt wird die Geschichte wieder aus Annas Sicht, unterbrochen durch den ein oder anderen Tagebucheintrag, was den Lesefluss angenehm aufbricht, denn so erhält man doch den ein oder anderen Blickwinkel auf die Handlung. In diesem Roman müssen die Zeitreisenden in 80 Tagen um die Welt und dabei einige Aufgaben lösen. Besonders hat mir gefallen, dass man neben vielen neuen Figuren auch die altbekannten Charaktere noch ein wenig näher kennenlernt. Die Geschichte hält einige Überraschungen parat und vor allem das Ende war sehr spannend.

Stärken & Schwächen: Ich liebe diesen unterhaltsamen Geschichtsunterricht. Mir machen die Bücher extrem viel Spaß und ich freu mich auf die Folgebände. Kleine Schwächen dieses Teils waren für mich manche Längen, die man hätte ein wenig straffen können, um mehr Raum für das Stakkato-Finale schaffen zu können. Zudem hätte ich gerne mehr Individualität in den einzelnen Episoden aus Jules Vernes Romanvorlage gehabt. Sie sind jetzt zwar nicht alle identisch, dennoch hätte man hier meiner Meinung nach ein wenig mehr Flexibilität beweisen können (aber das ist wirklich Kritik auf hohem Niveau).

Mein Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte, die ihre Leser sehr unterhaltsam auf ein spannendes Abenteuer mitnimmt. Ich mag die Time School und ihre Mitglieder und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Wer Zeitreisen, Fantasy und eine gute Portion Historie und Gefühl mag, wird sich bei diesem Buch sehr wohlfühlen.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Anspruchsvoller Fantasyroman

Die Bibliothekare / Die maskierte Stadt
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Gesamteindruck:
Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Sehr elegant und schlicht, dennoch passend und unglaublich gelungen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr ...

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Sehr elegant und schlicht, dennoch passend und unglaublich gelungen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich und unglaublich bildlich. Sie beschreibt die Situationen sehr detailgetrau und zieht ihre Leser damit direkt in die Geschichte. Man hat das Gefühl, ein Teil der Story zu werden und sieht jedes noch so kleine Detail vor seinem inneren Auge. Die Sprache ist angenehm und passt sehr gut zu einer Protagonistin mittleren Alters. Ich finde auch, dass sich Irenes Wesen im Schreibstil der Autorin sehr gut widerspiegelt. Mir hat gefallen, dass Besonderheiten und die Sprache fett hervorgehoben waren, so konnte man optisch direkt ausmachen, was wichtig ist und wo sich etwas ändert.

Plot & Charaktere: Eine Detektivgeschichte, aber nicht irgendeine … Es gibt Drachen, Elfen und verschiedene Welten, durch die die Bibliothekarin Irene reisen kann, um ihre Aufträge für die Bibliothek zu erfüllen. Ich mag Irene und ihre beherrschte Art – Respekt, ich hätte sicher das ein oder andere Mal nicht so überlegt und emotionsbeherrscht gehandelt. Die Handlung ist spannend, geheimnisvoll und sehr verworren. Wer mit wem, wer gegen wen und dauernd die Frage, wem kann Irene vertrauen. Alle Figuren und Handlungsstränge sind sehr gut ausgearbeitet und werden unglaublich lebendig dargestellt. Wie bereits erwähnt, ist die Autorin sehr detailliert in ihrer Beschreibung, was die Szenerie und auch ihre Akteure sehr plastisch erscheinen lässt.

Stärken & Schwächen: Die größte Stärke dieses Romans war für mich persönlich die größte Schwäche. Die extreme Detailliebe, vielleicht an manchen Stellen auch Detailversessenheit der Autorin hat mich das ein oder andere Mal etwas zum Verzweifeln gebracht. Die Geschichte ist toll, ihre Figuren undgewöhnlich und anders, aber für mich persönlich hätte die Handlung etwas gestrafft werden können. Ich liebe es, wenn mir jemand Bilder in den Kopf malt, aber wenn es zu viel wird, leidet die Dynamik, dann wird es ein wenig langatmig, zäh. Ich hatte mich so auf diese Geschichte gefreut, denn eigentlich entspricht sie so komplett dem, was ich gerne lese. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die Vorgeschichte nicht kannte, was ich aber nicht glaube, denn man wird sehr gut in die Situation eingeführt und bekommt alle nötigen Informationen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Zu Beginn gibt es sogar eine kurze Übersicht über die Aufgaben der Bibliothek und die besonderen Wesenszüge der Elfen und Drachen.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte und Idee, die in ihrer Umsetzung leider ein wenig langatmig war. Es ist spannend und man fiebert mit, doch an einigen Stellen ging mir die Lust aus und ich habe eine Pause gebraucht. Ich glaube, diese Geschichte braucht Leser, die es lieben richtig tief in eine Geschichte einzutauchen, jedes Detail mitzuerleben. Definitiv richtig für den anspruchsvollen Leser.

Veröffentlicht am 27.11.2017

Romantischer Fantasythriller mit einigen dramatischen ELementen

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts
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Gesamteindruck:
Cover: Es ist so unglaublich schön, das erkennt man allerdings (leider) nur, wenn man das Print in Händen hält. Für mich liegt die Besonderheit nicht in dem, was abgebildet wurde, sondern ...

Gesamteindruck:
Cover: Es ist so unglaublich schön, das erkennt man allerdings (leider) nur, wenn man das Print in Händen hält. Für mich liegt die Besonderheit nicht in dem, was abgebildet wurde, sondern wie! Der Metallic-Druck ist das Highlight. Je nachdem, wie das Licht einfällt, strahlt das Buch immer anders und die verschiedenen Goldtöne erzeugen eine unglaubliche (optische) Wärme.

Schreibstil: Dieser Roman ist mein erster „Iosivoni“ – und nicht mein letzter. Die Autorin schreibt unglaublich eindrücklich, ohne dabei an Leichtigkeit zu verlieren. Man hat das Gefühl durch ihre Worte ein Teil der Handlung zu werden und alles als stiller Beobachter mitzuerleben. Egal ob es um Gefühle, Kampfszenen oder dramatische Szenen geht – sie passt sich sprachlich perfekt an und vermittelt dadurch gekonnt die jeweiligen Stimmungen.

Plot & Charaktere: Zwei Seelen, für immer verbunden zwischen Licht und Dunkelheit – was für eine tolle Idee. Mich hat besonders Rayne beeindruckt. Eine junge Frau, die in ihrem kurzen Leben schon unglaublich viel erleben musste. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt und die Art, wie sie erzählt wurde, emotional stark gefordert. Allerdings macht sie einem auch Mut, Hoffnung an das Gute zu glauben und nicht aufzugeben. Doch nicht nur Rayne hat mich von sich überzeugt, auch die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig (bis auf Ed, der ist einfach nur …). Mich hat diese differenzierte Ausarbeitung wirklich begeistert, denn es zeigt, wie schmal der Grat zwischen Licht und Dunkel, Gut und Böse sein kann, dass es ab und zu vielleicht nur Kleinigkeiten sind, die den Unterschied machen.

Stärken & Schwächen: Dieses Buch hat eine gaaanz große Schwäche, die ich leider wirklich anmeckern muss! Was soll dieser fiese Cliffhanger? Die Wartezeit, bis es mit Band zwei endlich weitergeht, ist definitiv ein großes Problem. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als plötzlich alles auf den Höhepunkt zusteuert und dann kommt die Danksagung?!?!
Wie ihr vielleicht schon merkt, das ist Jammern auf hohem Niveau, allerdings hatte ich wirklich sehr viel Spaß beim Lesen und das war der einzige Dämpfer, der mich gestört hat.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein emotionales Erlebnis. Es ist nicht einfach ein Young Adult Roman mit Fantasy-Elementen, nein, dieser Roman beinhaltet so viel Drama, beleuchtet menschliche Abgründe und macht aber auch Hoffnung. Ich kann kaum erwarten, endlich zu erfahren, wie es weitergeht. Solltet ihr Probleme mit Cliffhangern haben, dann solltet ihr unbedingt mit dem Lesen warten, wenn nicht: Lest es, mich hat es verzaubert und in seinen Bann gerissen.

Veröffentlicht am 21.09.2018

Verstörend genial

Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
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Jane Austens Emma in Alkohol getränkt – sagte The Guardian … und die Neugier war geweckt.
Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Es verrät noch nicht viel, ich empfinde es als klassischen ...

Jane Austens Emma in Alkohol getränkt – sagte The Guardian … und die Neugier war geweckt.
Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Es verrät noch nicht viel, ich empfinde es als klassischen Underdog (auch in der Farbwahl), wenn man das vielseitige Innere betrachtet.
Erzählt wird die Geschichte (meistens) aus der Sicht von Protagonistin Ottilia, die ein ziemlich großes Alkoholproblem hat und ihr Leben umkrempeln möchte. Viel mehr möchte ich allerdings nicht über den Inhalt verraten, den solltet ihr selbst erleben.
Sprachlich ist dieser Roman katastrophal genial (klingt komisch, ich weiß), also sehr umgangssprachlich und salopp formuliert, durchzogen mit der ein oder anderen Phrase Gossenjargon – und genau das verleiht dem ganzen Buch seinen authentischen Charakter.
Besonders gut gefiel mir, dass dieses Buch kein stur in Kapitel unterteilter Fließtext ist, sondern ein buntes Sammelsurium aus verschiedensten Briefen, Emails, Bucheinträgen etc. Diese Form ermöglicht der Autorin auch mal die anderen Figuren des Buches zu Wort kommen zu lassen und deren Sicht der Dinge kennenzulernen.
Die Story war verstörend ehrlich, sicherlich auch realistisch, mir aber an manchen Stellen zu viel. Ich bin mir sicher, dass eine Figur wie Ottilia durchaus möglich ist und, so dramatisch ihre Geschichte auch sein mag, durchaus im echten Leben so oder noch weitaus schicksalsgebeutelter zu finden ist.
Auch wenn der Roman mir ab und an wirklich viel abverlangt hat, habe ich dennoch Spaß gehabt. Es hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe gerne die beeindruckende Entwicklung der jungen Frau sehr gerne gelesen.