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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2019

Gibt es die perfekte Familie?

Die perfekte Lüge
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Michelle Sacks hat mit ihrem Debütroman etwas einzigartiges geschafft. Das Buch wird als Thriller angepriesen, verdient aber meiner Meinung nach diesen Namen nicht, Psychodrama würde besser passen. Das ...

Michelle Sacks hat mit ihrem Debütroman etwas einzigartiges geschafft. Das Buch wird als Thriller angepriesen, verdient aber meiner Meinung nach diesen Namen nicht, Psychodrama würde besser passen. Das Buch basiert nicht vordergründig auf einem Mord sondern eher um Geheimnisse und deren Folgen.
Der Anfang verläuft ein wenig schleppend, doch ab der Hälfte wird es richtig spannend. Größtenteils dachte ich mir wie es wohl ausgehen könnte und dachte, dass es zu vorhersehbar ist, aber ich hab mich wirklich mehrfach getäuscht😅
Das Ende hat mich wirklich umgehauen, damit hätte ich durchaus nicht gerechnet.
Merry die Protagonistin, tat mir zeitweise wirklich leid, denn einerseits versuchte sie stets ihr bestes zu geben, was aber ihrem Mann Sam nie genug war.
Sam hielt ich anfangs für den perfekten Ehemann und Vater was er den Leser und seine Frau stets spüren ließ.
Dann wäre da noch Merrys Freundin Frank. Sie schien von Anfang an perfekt zu sein. Eine Karrierefrau, liebevoll zu Conor dem Sohn von Merry und Sam und scheinbar ohne jeden Markel.
Doch in diesem Buch ist scheinbar nicht's wie es auf den ersten Blick scheint.
Ein wirklich großartiges Buch, das allerdings etwas länger braucht um an fahrt zu gewinnen.

Veröffentlicht am 25.10.2019

Nettes Buch

Rosalie und das Land des Lichts
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Am Ende des Buches bin ich tatsächlich im Zwiespalt.
Julie Lescault beschreibt wirklich sehr ausführlich und somit entstand ein wirklich schönes Bild der Provence in meinem Kopf, jedoch war mir die Geschichte ...

Am Ende des Buches bin ich tatsächlich im Zwiespalt.
Julie Lescault beschreibt wirklich sehr ausführlich und somit entstand ein wirklich schönes Bild der Provence in meinem Kopf, jedoch war mir die Geschichte etwas zu weit an den Haaren herbeigezogen. Zu oft geschahen Dinge, bei denen ich mir dachte “Das kann doch kein Zufall sein“.
Rosalie ist ein wirklich starker Charakter keine Frage und auch teilweise sympathisch, aber Meinung nach passte ihre Handlung nicht wirklich zur Geschichte. Zudem empfand ich ihr eigenmächtiges Handeln als zu viel.
Maurice war für mich eine der schwächsten Personen der Geschichte. Er handelte für mich selten wie ein Ermittler. Nimmt es hin, dass seine (Halb-)Schwester in seinen Fällen mitmischt, ohne wirklich einzugreifen.
Noch ein Protagonist, welcher mich irgendwie nicht packen konnte war Tim der Austauschschüler. Es wirkte so, als wäre er einfach in dieser Geschichte gelandet ohne eine Berechtigung zu haben und als alles in Stocken geriet wurde er in eine Rolle gezwängt, die nicht zu ihm passte.
Das positive an diesem Buch war der flüssige und angenehme Schreibstil und die traumhaft beschriebene Umgebung.
Alles in allem konnte mich das Buch nicht wie dessen erster Teil positiv überraschen.

Veröffentlicht am 25.10.2019

Träume und deren Auswirkungen

Silber - Das erste Buch der Träume
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Ich habe schon länger kein Buch von Kerstin Gier gelesen und kann euch gar nicht sagen wie sehr mich ihr lockerer Schreibstil gleich wieder mitgerissen hat.
Die Idee die hinter dieser Geschichte steckt ...

Ich habe schon länger kein Buch von Kerstin Gier gelesen und kann euch gar nicht sagen wie sehr mich ihr lockerer Schreibstil gleich wieder mitgerissen hat.
Die Idee die hinter dieser Geschichte steckt finde ich wirklich bezaubernd.

Liv Silber ist eine Protagonistin welche ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist neugierig, taff und scheut sich nicht davor Dinge zu sagen, welche sich jeder andere verkneifen würde. Sie kümmert sich liebevoll um ihre kleine Schwester Mia und zusammen sind sie ein unschlagbares Team.

Auch wenn ich der Altersklasse dieses Buches schon länger erwachsen bin, hat es mir unglaublich gut gefallen. Kerstin Gier hat einen bildhaften und witzigen Schreibstil und versetze mich zeitweise wieder in meine Schulzeit zurück 😉

Veröffentlicht am 25.10.2019

Urlaubsfeeling trifft auf Urlaubsflirt

Such mich nicht am Meer
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Als ich die ersten Seiten von 'Such mich nicht am Meer' begonnen habe, saß ich selbst in Italien am Strand und war heilfroh, dass ich dieses Buch lesen durfte als es für mich wieder ins triste und verregnete ...

Als ich die ersten Seiten von 'Such mich nicht am Meer' begonnen habe, saß ich selbst in Italien am Strand und war heilfroh, dass ich dieses Buch lesen durfte als es für mich wieder ins triste und verregnete Deutschland ging. Mit ihren Beschreibungen hat Mia Sole eine Welt erschaffen, welche vom Alltag ablenkt und einen für eine kurze Zeit an die italienische Adria bringt.
Durch die einzigartigen Beschreibungen entstand nicht nur einmal das Gefühl am Meer zu stehen und den lauwarmen Sand zwischen den Zehen zu spüren.
Die Protagonistin Linda habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie hat eine wirklich herzliche Art, zudem scheint es so, als würde sie so schnell nicht's umhauen, außer vielleicht Giulio😉
Es ist immer etwas ganz besonderes, wenn man bei einem Manuskript als Testleser dabei ist. So auch in diesem Fall. Ich habe nicht nur eine großartige Autorin kennengelernt sondern auch mal ein Buch abseits meines “Wohlfühl-Genre“ gelesen.
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mich das Buch so packen würde wie ein Thriller und das hat es.
Dieses Buch lädt zum träumen ein und hinterlässt auch im stressigen Alltag das Gefühl von 'Dolce Vita' zu.

Veröffentlicht am 25.10.2019

Urlaub trifft auf Familiengeheimnis

Nächstes Jahr in Havanna
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'Nächstes Jahr in Havanna' ist der erste Teil der Kuba Saga und das erste Buch von Chanel Cleeton. Es ist aus der Sichtweise von Elisa geschrieben welche in Havanna lebte und ihrer Enkelin Marisol welche ...

'Nächstes Jahr in Havanna' ist der erste Teil der Kuba Saga und das erste Buch von Chanel Cleeton. Es ist aus der Sichtweise von Elisa geschrieben welche in Havanna lebte und ihrer Enkelin Marisol welche nach Havanna reist um die Geschichte der Familie zu ergründen.
Chanel Cleeton schafft es durch ihre bildhaften Schilderung, dass man das Gefühl hat direkt mit in Havanna dabei zu sein. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.
Leider braucht das Buch einen gewissen Vorlauf, bis die Spannung so richtig zuschlägt. Ab diesem Zeitpunkt kann man die Spannung förmlich spüren. Was man nicht außer acht lassen sollte ist, dass in diesem Buch auch die politische Geschichte von Havanna aufgearbeitet wird.