Ein düsterer Thriller mit Startschwierigkeiten
Rostiges GrabMeine Meinung:
Der Einstieg: Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch ziemlich schwergefallen ist. Als ich den Titel bei NetGalley angefragt habe, war mir leider nicht bewusst, dass es sich ...
Meine Meinung:
Der Einstieg: Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch ziemlich schwergefallen ist. Als ich den Titel bei NetGalley angefragt habe, war mir leider nicht bewusst, dass es sich hierbei bereits um den 3. Teil der Leo-Asker-Reihe handelt. Dadurch fehlte mir wichtiges Vorwissen aus den ersten beiden Bänden.
Die Charaktere: Da mir die Vorgeschichte fehlte, fiel es mir schwer, mit den Charakteren warm zu werden oder sie richtig zu greifen. Sie wirken alle sehr speziell in ihrer Art, was durchaus Potenzial hat, aber ohne das Fundament der ersten Bände blieb für mich eine spürbare Distanz zu den Figuren.
Spannung & Atmosphäre: Die Geschichte selbst ist teilweise sehr düster und grausam, bringt aber durch faszinierende, fast mystische Elemente eine hohe Grundspannung mit. Erzählt wird die Story auf zwei Zeitebenen. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren zwar packend, haben mich an manchen Stellen allerdings auch etwas verwirrt.
Fazit: > Da die Reihe einen hervorragenden Ruf genießt und das Potenzial der Story absolut spürbar war, möchte ich dem Buch eine faire Chance geben. Ich werde mir definitiv zuerst Band 1 und 2 besorgen. Sobald ich die Wissenslücken geschlossen habe, werde ich das Buch noch einmal lesen – denn ich glaube, eine finale Bewertung wird dem Werk aktuell sonst einfach nicht gerecht.