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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2026

Ein düsterer Thriller mit Startschwierigkeiten

Rostiges Grab
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Meine Meinung:
​Der Einstieg: Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch ziemlich schwergefallen ist. Als ich den Titel bei NetGalley angefragt habe, war mir leider nicht bewusst, dass es sich ...

Meine Meinung:
​Der Einstieg: Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch ziemlich schwergefallen ist. Als ich den Titel bei NetGalley angefragt habe, war mir leider nicht bewusst, dass es sich hierbei bereits um den 3. Teil der Leo-Asker-Reihe handelt. Dadurch fehlte mir wichtiges Vorwissen aus den ersten beiden Bänden.
​Die Charaktere: Da mir die Vorgeschichte fehlte, fiel es mir schwer, mit den Charakteren warm zu werden oder sie richtig zu greifen. Sie wirken alle sehr speziell in ihrer Art, was durchaus Potenzial hat, aber ohne das Fundament der ersten Bände blieb für mich eine spürbare Distanz zu den Figuren.
​Spannung & Atmosphäre: Die Geschichte selbst ist teilweise sehr düster und grausam, bringt aber durch faszinierende, fast mystische Elemente eine hohe Grundspannung mit. Erzählt wird die Story auf zwei Zeitebenen. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren zwar packend, haben mich an manchen Stellen allerdings auch etwas verwirrt.
​Fazit: > Da die Reihe einen hervorragenden Ruf genießt und das Potenzial der Story absolut spürbar war, möchte ich dem Buch eine faire Chance geben. Ich werde mir definitiv zuerst Band 1 und 2 besorgen. Sobald ich die Wissenslücken geschlossen habe, werde ich das Buch noch einmal lesen – denn ich glaube, eine finale Bewertung wird dem Werk aktuell sonst einfach nicht gerecht.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Spannend und nicht vorhersehbar

Die weiße Dame
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Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe, denn es war durchweg spannend. Es war nicht vorhersehbar und ich ließ mich mehrmals in die Irre führen.

Die Protagonistin Salome hatte es nicht leicht ...

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe, denn es war durchweg spannend. Es war nicht vorhersehbar und ich ließ mich mehrmals in die Irre führen.

Die Protagonistin Salome hatte es nicht leicht und sie versucht die Morde mit aufzuklären. Es werden Erfahrungen in der Psychotherapie und emotionale Momente mit in die Geschichte eingebracht. Dadurch erfährt man einiges über die verschiedenen Charaktere und ihre Beweggründe. Ich konnte mich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen. Dass die Protagonisten Salome und Julian ihre Schwächen haben und diese auch gut heraus zulesen sind, macht die Geschichte noch authentischer.

Ich freue mich auf eine neue Geschichte mit dem Ermittlerduo Salome und Julian.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Potenzial nicht gänzlich ausgeschöpft

Casino Durable - All in with the Devil
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Cover des Buches Casino Durable - All in with the Devil (ISBN: 9783736326774)
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Rezension zu Casino Durable - All in with the Devil von Carina Benning
Potenzial nicht völlig ausgeschöpft
von Pina27 vor 2 Minuten

Kurzmeinung: Potenzial nicht völlig ausgeschöpft


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Rezension

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Pina27s avatar
Pina27vor 2 Minuten
Trotz eines originellen Settings und einer spannenden Grundidee scheitert das Buch für mich an den distanzierten Charakteren, verwirrenden Dialogen und Längen in der Story.

🟢 Was positiv hervorgehoben werden kann (Die Stärken)

Originelles Setting: Das Casino-Setting ist düster, mysteriös und spannend.
Gute Grundstory: Die Handlung abseits der Liebesgeschichte hatte viel Potenzial und war theoretisch gut durchdacht.
Perspektivenwechsel: Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Gabriel und Dawn geschrieben (auch wenn es das Ruder hier nicht mehr herumreißen konnte).
🔴 Was kritisiert wird (Die Schwachstellen)

Schwerer Einstieg: Zu Beginn wird der Fokus zu sehr auf die spezifischen Details des Kartenspiels gelegt, was eher verwirrend als fesselnd wirkte.
Unnahbare Charaktere: Mit den Protagonisten Gabriel und Dawn wurde ich nicht warm. Der Versuch, sie geheimnisvoll wirken zu lassen, führte dazu, dass sie bis zum Ende nicht greifbar und ihr Verhalten unlogisch blieb.
Anstrengender Schreibstil & Dialoge: Die Hauptfiguren sprechen ständig in Rätseln, Metaphern und "aneinander vorbei". Dadurch ging die emotionale Tiefe verloren.
Fehlende Chemie: Die Liebesgeschichte bzw. die Anziehung zwischen den beiden Charakteren war nicht spürbar.
Längen im Plot: man hätte das Buch problemlos um 100 Seiten kürzen können, ohne dass der Story etwas gefehlt hätte.
Für wen ist das Buch trotzdem einen Blick wert?

Wenn du düstere Casino-Settings liebst, dich komplexe Kartenspiel-Details nicht abschrecken und du kein Problem mit sehr kryptischen, metaphorischen Dialogen und "Slow Burn" (oder distanzierten Charakteren) hast, könnte dich das Buch trotz der Kritikpunkte ansprechen. Wer eine tiefgründige, emotionale Lovestory sucht, wird hier nicht abgeholt.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Nichts für zwischendurch - schwere Kost mit wichtigem Thema

Sister, Sister
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Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst, dass es in Sister, Sister vor allem um die Schwesternschaft zwischen Sigrid und Margit geht – darum, wie eng sie sich in ...

Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst, dass es in Sister, Sister vor allem um die Schwesternschaft zwischen Sigrid und Margit geht – darum, wie eng sie sich in der Kindheit standen und wie sie sich im Laufe der Jahre immer weiter auseinanderleben.
Margit wirkt dabei wie die „geordnetere“ Schwester: Sie geht ihren Weg, macht ihren Abschluss und scheint ihr Leben im Griff zu haben. Sigrid dagegen verliert sich immer mehr. Sie hat zwar schon seit ihrer Kindheit Träume und Ziele, wirkt aber gleichzeitig orientierungslos und hat große Schwierigkeiten damit, erwachsen zu werden. Man merkt, dass sie am liebsten am Kindsein festhalten würde, weil das Erwachsenwerden für sie bedeutet, etwas zu verlieren.
In der Schule findet sie in ihrer besten Freundin eine Art Seelenverwandte, weil diese ähnliche Probleme hat. Die beiden fühlen sich missverstanden und treiben gemeinsam allerlei Unsinn. Genau diese Dynamik hatte ich anhand des Klappentextes erwartet – allerdings wurde die Schwesternbeziehung für mich letztendlich nicht so intensiv beleuchtet, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil nimmt den größten Raum ein und war für mich gleichzeitig der schwierigste. Viele Passagen wirkten wie Tagebucheinträge oder Erinnerungen aus Sigrids Kindheit. Dadurch blieb sie für mich leider sehr distanziert und wenig nahbar. Ich konnte emotional keinen richtigen Zugang zu ihr finden. Außerdem gab es einige Wiederholungen, weshalb sich dieser Abschnitt teilweise ziemlich gezogen hat.
Im zweiten Abschnitt nimmt die Geschichte dann eine andere Perspektive ein, wodurch vieles plötzlich mehr Sinn ergibt. Besonders spannend fand ich, die Sicht von Margit kennenzulernen. Ab diesem Punkt konnte mich das Buch deutlich mehr fesseln.
Zum dritten Abschnitt möchte ich gar nicht viel sagen, um nichts zu spoilern. Nur so viel: Ich bin letztendlich froh, das Buch doch beendet zu haben, weil am Ende einiges aufgelöst wird und man die Geschichte nochmal anders betrachtet.
Trotzdem war Sister, Sister für mich wirklich schwere Kost. Das behandelte Thema ist sehr belastend, weshalb ich jedem empfehlen würde, unbedingt vorher die Triggerwarnung zu lesen. Diese befindet sich direkt am Anfang des Buches – was ich in diesem Fall sehr gut fand. Hätte ich die Triggerwarnung vorher gekannt, hätte ich mich vermutlich nicht für das Rezensionsexemplar beworben.
Ich habe das Buch zwar innerhalb von zwei Tagen gelesen und gegen Ende wurde es auch deutlich flüssiger, dennoch blieb besonders Sigrid für mich emotional schwer greifbar. Insgesamt ist es ein intensives, belastendes Buch, das definitiv nicht für leichte Sommerlektüre geeignet ist.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

„Ein guter Blick fürs Böse“ – Wenn die Wahrheit die Fassade sprengt

Ein guter Blick fürs Böse
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Was tust du, wenn du erfährst, dass der Mann, mit dem du dein Leben teilst, ein Mörder ist? Genau vor dieser Scherbenwelt stehen die drei Protagonistinnen in diesem Thriller. Nachdem die Taten ihrer Ehemänner ...

Was tust du, wenn du erfährst, dass der Mann, mit dem du dein Leben teilst, ein Mörder ist? Genau vor dieser Scherbenwelt stehen die drei Protagonistinnen in diesem Thriller. Nachdem die Taten ihrer Ehemänner ans Licht kommen und diese im Gefängnis landen, kreuzen sich die Wege der drei Frauen. Doch damit nicht genug: Als neue Morde passieren, nehmen sie die Ermittlungen selbst in die Hand – schließlich haben sie mittlerweile unfreiwillig einen verdammt „guten Blick fürs Böse“ entwickelt. Doch im Laufe der Ermittlungen müssen sie feststellen, dass der Schein oft trügt und die eigene Wahrnehmung manchmal die Wahrheit gar nicht sehen will.
​Was mir gut gefallen hat:
​Die Perspektiven: Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten der drei Frauen erzählt. Das hat mir den Einstieg unglaublich erleichtert und geholfen, die Handlungen und Gefühle der drei Charaktere von Anfang an besser zu verstehen und nachzuvollziehen.
​Der Blick hinter die Kulissen: Besonders stark fand ich den Fokus auf das Leben nach dem Skandal. Das Buch beleuchtet sehr authentisch, wie das Umfeld, Nachbarn und Freunde plötzlich auf die Ehefrauen der Täter reagieren. Die soziale Isolation und die Vorurteile werden greifbar. Umso schöner war es zu sehen, wie die Frauen sich nicht unterkriegen lassen, füreinander einstehen und für Gerechtigkeit kämpfen.
​Die Grundspannung: Die Idee, dass die Frauen selbst ermitteln, bringt eine tolle Eigendynamik in die Story.
​Was mir weniger gefallen hat:
​Vorhersehbarkeit: Ich hatte leider schon recht früh einen Verdacht, wer hinter den neuen Taten steckt, der sich am Ende auch genau so bewahrheitet hat. Das hat dem Finale ein wenig den großen Knalleffekt genommen.
​Einige Längen: Zwischenzeitlich zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas in die Länge. Das Buch hätte an einigen Stellen durchaus um ein paar Seiten gekürzt werden können. (Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich während des Lesens in einer kleinen Leseflaute steckte, was meine Geduld eventuell zusätzlich beeinflusst hat).
​Fazit:
​„Ein guter Blick fürs Böse“ ist trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein absolut unterhaltsamer und solider Thriller. Die psychologische Komponente – wie die Frauen mit dem Stigma ihrer Männer umgehen und wie trügerisch die eigene Sicht auf die Dinge sein kann – hat mir sehr gut gefallen. Wer Lust auf ein Ermittlerinnen-Trio der etwas anderen Art hat, kommt hier definitiv auf seine Kosten!

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