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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Wenn Spannung stärker ist als Genregrenzen

The Never List
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Normalerweise greife ich weder gezielt zu Fantasy mit expliziten Szenen noch zu Geschichten mit Reverse-Harem-Dynamik. The Neverlist war für mich daher eher ein Experiment – und eines, das sich absolut ...

Normalerweise greife ich weder gezielt zu Fantasy mit expliziten Szenen noch zu Geschichten mit Reverse-Harem-Dynamik. The Neverlist war für mich daher eher ein Experiment – und eines, das sich absolut gelohnt hat.

Von der ersten Seite an entfaltet sich eine faszinierende Welt: Ein Königreich, regiert von vier Königen, deren Söhne als halbgöttliche Prinzen über magische Fähigkeiten verfügen. Jedes Jahr findet eine Art Auserwählungszeremonie statt, bei der eine Gefährtin bestimmt wird. Inmitten dieses machtvollen, fast unerreichbaren Systems steht Rylee – eine Aschländerin, also die gesellschaftlich niedrigste Person überhaupt.

Gerade dieser Gegensatz macht die Geschichte so spannend. Rylee gehört eigentlich nicht an diesen Ort, überschreitet Grenzen, die sie niemals hätte überschreiten dürfen und riskiert damit ihr Leben. Doch ihr Antrieb ist stärker als jede Angst: Sie sucht ihre Schwester, die ein Jahr zuvor spurlos verschwunden ist. Diese persönliche Motivation verleiht der Geschichte Tiefe und sorgt dafür, dass man sich sofort mit Rylee verbunden fühlt.

Die Beziehungen zu den vier Prinzen – die sowohl Macht als auch Gefahr verkörpern – sind komplex, emotional aufgeladen und ein zentraler Bestandteil der Handlung. Auch wenn die expliziten Szenen für mich nicht im Vordergrund standen, fügen sie sich in die Dynamik der Geschichte ein und wirken nicht völlig losgelöst vom Plot.

Besonders gelungen fand ich die konstante Spannung: politische Intrigen, unausgesprochene Geheimnisse, dunkle Andeutungen und ein Ende, das einen mit einem Cliffhanger zurücklässt. Man ahnt früh, dass nicht alles so ist, wie es scheint, doch die endgültigen Enthüllungen treffen dennoch mit voller Wucht.

The Neverlist ist für mich der Beweis, dass ein Buch auch dann begeistern kann, wenn es eigentlich außerhalb der eigenen Komfortzone liegt. Eine spannende Fantasygeschichte mit starker Atmosphäre, interessanter Welt und Sogwirkung – definitiv mehr als nur ein Genrevertreter.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Wenn Gefühle gefährlicher sind als Geheimnisse

Royal Heist
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Lena Kiefer entführt in eine Welt voller Glanz, Macht und streng gehüteter Geheimnisse, in der Moral und Loyalität ständig auf die Probe gestellt werden. Die Geschichte spielt gekonnt mit einer modernen ...

Lena Kiefer entführt in eine Welt voller Glanz, Macht und streng gehüteter Geheimnisse, in der Moral und Loyalität ständig auf die Probe gestellt werden. Die Geschichte spielt gekonnt mit einer modernen Robin-Hood-Thematik und zeigt, dass nicht jeder Held eine Krone trägt – und nicht jeder Royal ein gutes Herz.

Im Mittelpunkt steht die intensive Dynamik zwischen Darcy und Tristan. Ihre Anziehung ist spürbar, gefährlich und von Anfang an mit Grenzen belegt, die sie eigentlich nicht überschreiten dürfen. Genau dieses Verbotene macht jede Szene zwischen ihnen so aufgeladen.

Was das Buch besonders stark macht, ist die unterschwellige Spannung: Man weiß, dass etwas Großes im Verborgenen liegt, dass Wahrheiten existieren, die alles verändern könnten. Royal Heist ist emotional, düster-romantisch und voller leiser Momente, die unter die Haut gehen.

Diese Geschichte lebt von unausgesprochenen Wahrheiten, von Geheimnissen, die schwerer wiegen als Kronen, und von Gefühlen, die man nicht zulassen darf, selbst wenn sie alles bedeuten.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Leider kein Weihnachten mit Tony

Weihnachten mit Tony
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Ohje 🥱, leider langweilig und die Geschichte hätte um mindestens 150 Seiten kürzer sein können. Es wird viel unnötiges beschrieben und es zieht sich in die Länge. Habe lange gebraucht, um das Buch überhaupt ...

Ohje 🥱, leider langweilig und die Geschichte hätte um mindestens 150 Seiten kürzer sein können. Es wird viel unnötiges beschrieben und es zieht sich in die Länge. Habe lange gebraucht, um das Buch überhaupt zu Ende zu lesen.

Die Protagonisten haben mir auch nicht zugesagt. Vor allem Carrie ging mir auf die Nerven und ihre ständigen Schimpftiraden und Streitereien waren nicht mehr auszuhalten. Teils war es nicht genau erkenntlich, wer denn von beiden Schluss gemacht hat damals. Es wiederholt sich dadurch immer wieder.

Außerdem hat es mir an Tiefe gefehlt und ich habe nicht wirklich viel persönliches von den Protagonisten erfahren.

Leider ein Flop.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Spannend bis zum Schluss

Sie kann dich hören
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Auch der 2. Teil ist wieder spannend bis zum Schluss.

Ich fand es spannend, dass Millie nach dem 1. Band begonnen hat zu studieren und Frauen zu unterstützen, die in toxischen Beziehungen stecken und ...

Auch der 2. Teil ist wieder spannend bis zum Schluss.

Ich fand es spannend, dass Millie nach dem 1. Band begonnen hat zu studieren und Frauen zu unterstützen, die in toxischen Beziehungen stecken und Gewalt erfahren mussten.

Die Geschichte ist zwar genauso aufgebaut, wie der erste Teil und man ahnt schon wohin die Geschichte gehen wird, jedoch lässt man sich in die Irre führen. Lest also selbst, es ist einfach genial geschrieben.

Ich bin gespannt auf Band 3 und hoffe sehr, dass auch dieser mich von Beginn an überzeugen wird.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Leider etwas enttäuschend

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Ich hatte so viele Hoffnungen und große Erwartungen, dass auch "The Pumpkin Spice Latte Disaster" zu einem Highlight wird, wie "Fake Dates and Fireworks". Nur leider konnte The Pumpkin Spice Latte Disaster ...

Ich hatte so viele Hoffnungen und große Erwartungen, dass auch "The Pumpkin Spice Latte Disaster" zu einem Highlight wird, wie "Fake Dates and Fireworks". Nur leider konnte The Pumpkin Spice Latte Disaster nicht mithalten. Ich bin sogar etwas enttäuscht.

Es fehlte am Humor, die Anziehungskraft zwischen den Protagonisten konnte ich leider gar nicht fühlen und es zieht sich in die Länge, ist teils langweilig, da nicht viel passiert. Die Protagonisten bleiben blass, da man recht wenig über sie erfährt und es nicht sehr in die Tiefe geht. Für mich war die Protagonistin anstrengend und der Protagonist hat durchgehend anzügliche Gedanken von Beginn an. Sein Verhalten wirkte auf mich abstoßend. Auch die Dialoge zwischen den beiden war für mich nur Geplänkel ohne Tiefgang. Es war oberflächlich und ich habe Kyra's Humor aus Fake Dates and Fireworks sehr vermisst.

Die einzige, die ich mochte, war Eleanore. Sie ist ein liebenswerter Mensch und gute Freundin. Auf ihre Geschichte freue ich mich und hoffe, dass diese dann wieder den Humor von Kyra hat, den ich hier so vermisst habe.

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