Ich habe die Reihe früher sehr gemocht. Jetzt dazu eine Variante mit Bildern zu haben verdeutlicht das Gelesene, auch wenn es schon lange her ist, sehr gut. Ich habe mir die Protagonisten genau so vorgestellt, ...
Ich habe die Reihe früher sehr gemocht. Jetzt dazu eine Variante mit Bildern zu haben verdeutlicht das Gelesene, auch wenn es schon lange her ist, sehr gut. Ich habe mir die Protagonisten genau so vorgestellt, vor allem Luca.
Wolltet ihr schon immer Teilnehmer eines Krimi-Dinners sein und zusammen mit den Protagonisten einen ungelösten Fall aus der Vergangenheit zu lösen? Dann setzt euch an den Tisch der Freunde und versucht ...
Wolltet ihr schon immer Teilnehmer eines Krimi-Dinners sein und zusammen mit den Protagonisten einen ungelösten Fall aus der Vergangenheit zu lösen? Dann setzt euch an den Tisch der Freunde und versucht aus allerhand Geheimnissen und Geschehnissen das Rätsel um das Verschwinden von Maria zu lösen.
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, selbst am Krimi-Dinner teilzunehmen. Der Thriller wird durch die Perspektive der einzelnen Protagonisten erzählt und die Verknüpfung mit den Spielfiguren lassen die Grenzen zwischen Realität und Spiel verschwimmen. Die Figuren sind zwar fast alle unsympathisch, aber das macht das Ganze interessanter und spannender, da man so auch jedem der Protagonisten ein Verbrechen zu trauen kann und was zu einigen Überraschungen führt. Ich habe mich durch kleine Brotkrumen, die Emily Rudolph gestreut hat, in die Irre führen lassen.
Durch die zwei Zeitebenen erfährt man, was in der Vergangenheit passiert ist und durch das Krimi-Dinner kommt man der Wahrheit ein bisschen näher. Das kann anfangs eventuell zu leichter Verwirrung führen, vor allem bei der Anzahl der vielen Protagonisten und ihren Ansichten. Aber mein Gedanke war unbegründet, da man vorne in der Klappe eine gute Übersicht der Spieler hat. In den ersten Abschnitten wurde das Krimi-Dinner auch richtig gut ausgearbeitet, genau so stelle ich mir ein Dinner vor. Ich habe direkt mitgerätselt und mit jeder Enthüllung dachte ich, jetzt weiß ich wer die oder der Verdächtige ist.
Am Ende wurde ich überrascht und das raffinierte Spiel mit Twists und Momenten des Verdachts sorgen bis zum Schluss für Spannung.
Allerdings gab es für mich auch ein paar Längen und Wiederholungen, die man etwas straffer hätte erzählen können. Auch die Sex- und Drogenszenen waren nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Teils gab es ein verschobenes Bild der Frau, woran ich mich etwas gestört habe. Das Ende war erst absurd und nicht möglich, dann wurde man aber überrascht und das Ende war dann wieder stimmiger.
Trotz der teilweise Längen, Wiederholungen und einiger Szenen war "Das Dinner" sehr spannend, kreativ und hat mich in die Irre geführt. Am liebsten mochte ich die Spekulationen, die wir in der Leserunde diskutiert haben. Wenn ihr den Thriller also in einem Buddyread lesen könnt, dann macht das.
Viel Spaß bei einem spannenden Krimi-Dinner mit Geheimnissen und überraschenden Wendungen.
Der zweite Teil war nicht so stark, wie der 1. Band. Am liebsten hätte ich Franka öfter mal geschüttelt. Ihre Art war dramatisch und mir teils unsympathisch. Klar sie hat in der Vergangenheit einiges durchgemacht, ...
Der zweite Teil war nicht so stark, wie der 1. Band. Am liebsten hätte ich Franka öfter mal geschüttelt. Ihre Art war dramatisch und mir teils unsympathisch. Klar sie hat in der Vergangenheit einiges durchgemacht, aber manchmal hilft es zu reden. Ihre Gedanken waren mir oft zu dramatisch, ich konnte ihre Gedankengänge nicht nachvollziehen und mit ihr fühlen.
Felix mochte ich dafür umso mehr. Seine Gefühle waren greifbarer. Allgemein war es erfrischend mal über andere Probleme zu lesen.
Der Schreibstil ist mal wieder einfach lesenswert und sprachlich eine Leistung. Vor allem die Überschriften waren genial durchdacht und passten perfekt zum jeweiligen Kapitel.
Ich bin gespannt auf den 3. Teil, da ich Amelie jetzt schon mag.
Ich dachte anfangs, dass das Buch eine Fehlentscheidung war. Circa 650 Seiten und ein mehrseitiges Personenregister wirkten sehr einschüchternd auf mich und nahmen mir direkt zu Beginndie Lust am Lesen. ...
Ich dachte anfangs, dass das Buch eine Fehlentscheidung war. Circa 650 Seiten und ein mehrseitiges Personenregister wirkten sehr einschüchternd auf mich und nahmen mir direkt zu Beginndie Lust am Lesen. Die Auflistung des Grünblutclans mit ihren Verbündeten und Feinden war sehr verwirrend. Zum Glück hat sich das Gefühl der Verwirrung aber schnell gelegt und ich flog nur so über die Zeilen.
Durch die verschiedenen Protagonisten lernen wir ihre Sicht und ihre Persönlichkeit kennen und genau das macht die Geschichte aus und zeigt, wie wichtig Familie ist, denn Familie ist Pflicht! Manchmal war es schwer herauszufinden, um welche Sicht es sich gerade handelt, da die Personen nicht immer direkt zu Beginn des Kapitels genannt werden. Die Charaktere sind aber so gut ausgearbeitet, greifbar und wirken authentisch. Der Stadtplan und weitere Karten sind sehr hilfreich, um die Orte genau vor Augen zu haben. Dadurch konnte ich mir ein gutes Bild machen und dem Geschehen gut folgen, denn manchmal wechselt der Schauplatz plötzlich, sowie auch die Protagonisten.
Es beginnt direkt spannend, da gleich in den ersten Kapiteln schon so einiges passiert. Es wird actionreicher und vielschichtig und ich konnte die Geschichte einfach nicht aus der Hand legen.
Vor allem ab der Hälfte des Buches musste ich mich für einen Moment sammeln, da ich mit dieser Situation nicht gerechnet hätte. Es gibt einige sehr gute und spannende Plottwists.
Ich freue mich schon auf den 2. Teil, der hoffentlich spannend weitergeht und ich wieder in die Welt der Jade, einer Menge Intrigen und Plottwists eintauchen darf.
Mein erstes Buch von Jane Austen und ich war überrascht, wie leicht ich in die Geschichte gekommen bin. Sprachlich ist es auf einem ganz anderen Niveau, als die Bücher, die man heutzutage lesen kann. Der ...
Mein erstes Buch von Jane Austen und ich war überrascht, wie leicht ich in die Geschichte gekommen bin. Sprachlich ist es auf einem ganz anderen Niveau, als die Bücher, die man heutzutage lesen kann. Der Schreibstil ist teils provokant und detailliert geschrieben, dennoch flüssig zu lesen, auch wenn die Sprache nicht mehr der heutigen Zeit entspricht. Und genau das hat mir so gut gefallen, da es mal erfrischend war in eine andere Zeit einzutauchen und man bekommt ein Gefühl dafür, wie es zur damaligen Zeit war.
Es war sehr scharf- und tiefsinnig, unterhaltsam und mit viel Liebes- Irrungen-und-Wirrungen und ernstem Unterton. Eine gute Liebesgeschichte, mit viel Selbstreflexion und der Gefühswelt von Elisabeth, die gut nachvollziehbar ist. Elisabeth Bennett ist eine stolze junge Frau, mit einem anderen Bild der Frau. Einer Frau, die nicht in die Gesellschaft von damals passt und sich in eine arrangierte Ehe stürtzen möchte. Eine Frau, die emanzipiert genug ist, um selbst zu entscheiden, was gut für sie ist und wen sie heiraten möchte.
Mr. Darcy und Elisabeth passen so gut zusammen und ich hatte sehr viel Freude ihren provokanten Gesprächen zu lauschen. Die Liebe, die zwischen den beiden entsteht kann man so nicht in den Büchern der Neuzeit lesen. Wahrlich ein Meisterwerk, dass auch in der heutigen Zeit definitiv lesenswert ist.