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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Ein Roman für zwischendurch

Ein guter Plan ist die halbe Liebe
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In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken ...

In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken für einen solchen Roman recht witzig und habe mich auf dieses Buch gefreut. Allerdings konnte ich mit Roxy irgendwie nicht warm werden. Ich fand ihre Herangehensweise und die Tests sehr fragwürdig. Niemand würde auf solch eine Weise den Vater seiner Kinder wählen (also mit Tests generell nicht, aber die Wahl der Fragen fand ich komisch). Auch fand ich die Kapitel ab und zu etwas verwirrend, sodass ich gar nicht mehr genau wusste, wo ich gerade bin. Die Handlung im Ganzen plätschert auch eher so dahin. Es fehlt da leider die Spannung. Ich hätte mir auch ein etwas anderes Ende gewünscht. Aus diesen Gründen habe ich auch unerwartet lange für das Buch gebraucht, wenn man allerdings eine Weile gelesen hat, kam man wieder in den Lesefluss und dann lief es besser. Die Kapitel lassen sich aufgrund des Schreibsstils jedoch recht flüssig lesen.

Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, auch ist das Buch im Großen und Ganzen in Ordnung, aber man hätte was besseres aus der Idee machen können.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Kalte Stimmung im Norden

Die Eisfischerin vom Helgasjön
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Und wieder muss ich feststellen, dass ein skandinavisches Buch mein Herz erobert hat.
Die Charakterin Rieke wirkt mir sehr sympathisch und man fragt sich, wie viel Leid kann ein Mensch ertragen bzw. wie ...

Und wieder muss ich feststellen, dass ein skandinavisches Buch mein Herz erobert hat.
Die Charakterin Rieke wirkt mir sehr sympathisch und man fragt sich, wie viel Leid kann ein Mensch ertragen bzw. wie oft kann er verletzt werden.
Von allen Männern, die sie im Laufe der Zeit kennenlernt, wird sie anfangs dich irgendwo enttäuscht.

Die Autorin schreibt das Buch in einem flüssigen Schreibstil, sodass man die kurzen Kapitel schnell durch hat. Tatsächlich habe ich nur 2 Tage für das Buch gebraucht, was aber vielleicht auch an der Seitenzahl von 270 liegt.

Generell passieren in der gesamten Handlung viele Dinge, aber dadurch wirkt das Buch nicht überladen. Es ist genau noch das richtige Maß für das Buch. Den Titel finde ich allerdings verwirrend, da Rieke doch nur einmal eisfischen geht und sonst spielt dies im Buch gar keine Bedeutung mehr.

Es hat mir sehr gefallen, dieses Buch schön eingekuschelt unter der Decke auf der Couch zu lesen und in das verschneite Schweden einzutauchen.
Ich werde definitiv mehr von Frieda Lamberti lesen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unterweger - doch kein Schriftsteller?

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings beinhaltet das Buch lediglich drei Aussagen von Personen, die an seiner Entlassung beigetragen haben und darunter bis heute leiden. Jack Unterweger kommt aufgrund eines Mordfalles lebenslänglich ins Gefängnis. Dort entdeckt er das Schreiben für sich - so wie andere behaupten. In Wahrheit hat er entweder Texte abgeschrieben, andere für sich schreiben lassen oder ohne große Mühe etwas herunter geschrieben. Die Welt außerhalb des Gefängnisses entdeckte dadurch in ihm DEN Schriftsteller und stellte ihn sprichwörtlich auf ein Podest. Dies nutzte Jack um beliebter für seine Mitmenschen zu werden, wodurch sie für seine Freilassung gekämpft haben. Anschließend begann die unvermeidbare Mordserie. Ganz schön raffiniert muss man sagen und man kann die Selbstvorwürfe der Zeitzeugen verstehen.
Ich fand es interessant, dass dieser Aspekt im Buch beleuchtet wurde, allerdings war dies auch so ziemlich das einzige Thema. Meiner Meinung nach hätte man sein Leben mehr beleuchten können und dadurch das Buch länger als 120 Seiten machen können.
Sprachlich war es zunächst etwas schwierig den Einstieg in das Buch zu finden, aber das legte sich recht schnell.
Das Cover finde ich aufgrund des großen Portrait von Jack und der grellen Gelbfarbe etwas abschreckend, aber das ist evtl auch die Intention dahinter.

Fazit: Ein interessanter Fall, der hier geschildert wird, den man zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Wieder mal sehr gelungen

Der zweite Verdächtige
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Ich habe die letzten Bänder auch bereits gelesen und habe mich daher sehr auf den nächsten Teil gefreut.
Der fünfte Teil dieser Reihe war wieder mal sehr gelungen, wie man es eben von Tsokos und Schwiecker ...

Ich habe die letzten Bänder auch bereits gelesen und habe mich daher sehr auf den nächsten Teil gefreut.
Der fünfte Teil dieser Reihe war wieder mal sehr gelungen, wie man es eben von Tsokos und Schwiecker bereits erwartet.
Es beinhaltet diesmal ein ganz anderes Thema wie in den letzten Bändern, aber ist genau so spannend. Ich finde es gut, dass ein solches Buch von erfahrenen Spezialisten wie in diesem Fall einem Strafverteidiger und einem Gerichtsmediziner geschrieben wird, da man einfach die Leidenschaft und die Berufsexpertise erkennen kann. Dies habe ich vor allem in dem Teil des Gerichtsprozesses gemerkt. Man hat sich als Leser schon gedacht, wie schafft es Rocco Eberhardt seinen Angeklagten aus der Sache herauszuholen, wenn doch alles gegen ihn spricht? Es ist sehr durchdacht geschrieben, keinesfalls verwirrend - im Gegenteil: alle Aspekte von Rocco sind vollkommen logisch, auch für branchenfremde Leser.

Ein wenig Kritik habe ich jedoch: Es ist irgendwie doch von Anfang an klar, dass Jan Staiger wohl nicht der Täter ist, auch wenn alles auf ihn hindeutet. Dies fand ich etwas schade, dass es so vorweg genommen wird. Positiv war jedoch, dass ich bis zum Ende auf der falschen Spur war, wär der Täter und "Fuzz" war.
Insgesamt finde ich jedoch, wenn ich diesen Band mit den vorherigen Bändern vegleiche, dass es für mich persönlich der "schwächste" war, auch wenn er grundsätzlich sehr gut war und ich viel Spaß beim Lesen hatte. Aber nichtsdestotrotz haben mich die vorherigen Bänder mehr geflasht.
Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass dies der letzte Band sein soll ?!
Man könnte diese Reihe über Rocco noch unendlich weiter schreiben, was sicherlich ein großer Erfolg wäre.
.. und mein größtes Problem: Auf der letzten Seite war ich so überrascht, sowas habe ich noch in keinem Buch erlebt. Wie kann das tatsächlich das Ende sein? Also ich fand es gut, dass ein Buch so eine überraschende Wendung bereit hält, aber dann erwarte ich auch definitiv einen weiteren Teil.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welches unbedingt gelesen werden muss. Es ist ein Justizkrimi durch und durch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Aufgrund meiner "kleinen Kritik" ziehe ich einen Stern ab. Aber dennoch eine sehr gute Leistung!

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Traurig und viel Drama

Die Inselfamilie
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Das Cover wirkt schön leicht und macht Lust auf Urlaub. Man erwartet einen schönen Wohlfühlroman. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die verschiedenen Charakteren kommen alle mit ihren eigenen Problemen ...

Das Cover wirkt schön leicht und macht Lust auf Urlaub. Man erwartet einen schönen Wohlfühlroman. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die verschiedenen Charakteren kommen alle mit ihren eigenen Problemen daher. E sgibt viele Dramen und Probleme: Zum einen möchte Anne einen Pflegedienst eröffnen; die Situation zwischen Emma und ihrer leiblichen Tochter Anne; die Freundin Edith und ihre beginnende Demenz; die Freundin Franziska, die möglicherweise auf Ben steht und das größte Problem von allen: Nadjas Herz OP und die daraus resultierte Folge, dass Ben nun Papa ist und ein 5 Jähriges Kind beaufsichtigen muss.

Für 250 Seiten sind das meiner Meinung nach zu viele Probleme auf einmal, die aufgrund der geringen Seitenzahl nicht genug Tiefe bekommen und somit nur oberflächlich abgearbeitet werden. Marie, das 5-jährige Kind beansprucht den meisten Teil des Buches, wodurch der Rest für mich in den Hintergrund gerät.

Das Ende ist vorhersehbar, aber hat mir leider gar nicht gefallen. Ich habe mir hier etwas anderes gewünscht. Aber vielleicht dient das als Sprungbrett für dem 3. Band?

Insgesamt war es okay. Mich hat gestört, dass ich grundsätzlich einen schönen Roman erwartet habe und es mir durchweg einfach zu traurig war.

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