Enttäuschend
Tod zwischen den ZeilenSamantha Washington und ihr Mann hatten nur einen Traum, die Eröffnung einer eigenen Krimibuchhandlung. Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es nun an Sam diesen Traum in die Tat umzusetzen. Im Haus ihrer ...
Samantha Washington und ihr Mann hatten nur einen Traum, die Eröffnung einer eigenen Krimibuchhandlung. Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es nun an Sam diesen Traum in die Tat umzusetzen. Im Haus ihrer Träume steht die Eröffnung kurz bevor als eine Leiche in ihrem Garten gefunden wird. Ihr zwielichtiger Makler, mit dem sie einige Schwierigkeiten beim Kauf des Hauses hatte, wurde ermordet und Samantha wird für die Mörderin gehalten. Zusammen mit ihrer Großmutter und deren Freundinnen macht sich Sam auf die Suche nach dem wahren Täter, um ihren Ruf wiederherzustellen.
Zunächst einmal hat mich beim Lesen überrascht, dass wir hier zwei verschiedene Mordfälle in einem Buch vereint haben. Samantha schreibt selbst an einer Krimigeschichte und nimmt dabei ein paar Anregungen aus ihrem Leben zu Hilfe. So wechselt die Geschichte zwischen dem Mordfall in Samanthas Garten und dem Mord in ihrem Buch an einem jungen Amerikaner. Leider fehlt es mir in beiden Handlungssträngen an Tiefe sowohl was die Story an sich als auch die Charaktere betrifft. Insbesondere die Freundinnen von Sams Großmutter bleiben blasse Nebenfiguren. Aber auch Sam und ihre Großmutter lernen wir so gut wie gar nicht kennen. Die Handlung ist sehr sprunghaft und hat mir den Lesefluss zusätzlich erschwert. Zudem finde ich es sehr erstaunlich wie viel Raum in der Geschichte Glücksspiel und Alkohol einnehmen, die fast in jeder wichtigen Szene präsent sind.
Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht unterhalten. Am Ende war es mir bei beiden Kriminalfällen egal wer der Mörder war.