Ein Blick zu den Sternen
Meet Me Under The StarsNova ist Journalistin und liebt die Sterne und die Astrologie. Weston hingegen ist Astronom und betrachtet die Sterne rein wissenschaftlich. Kein Wunder, dass bei dem ersten Zusammentreffen der Beiden ...
Nova ist Journalistin und liebt die Sterne und die Astrologie. Weston hingegen ist Astronom und betrachtet die Sterne rein wissenschaftlich. Kein Wunder, dass bei dem ersten Zusammentreffen der Beiden auf einer Konferenz die Funken fliegen. Und der reißerische Artikel den Nova über Weston verfasst, hinterlässt einen zusätzlichen faden Beigeschmack. Doch Jahre später braucht Nova gerade Westons Hilfe, um einen verloren geglaubten Teil ihrer Vergangenheit zu ergründen. Sie nimmt unter einem Vorwand einen Job in einem Sommercamp an, in welchem Weston Kindern die Sterne näherbringen will. Und erneut knistert es heftig zwischen Nova und Weston. Astronomie gegen Astrologie. Wer weiß, vielleicht ziehen sich Gegensätze ja an?
Nachdem ich das wunderschöne Cover gesehen habe, hat mich am Klappentext vor allem der Gegensatz von Astronomie und Astrologie, hier verkörpert durch Weston und Nova, neugierig gemacht. Weston ist ein sehr rationaler Mensch, Nova hingegen wurde sehr freiheitsliebend und offen erzogen. Insgesamt sind sie sehr unterschiedliche Charaktere, passen dafür jedoch erstaunlich gut zueinander. Weston mochte ich als Charakter etwas lieber als Nova. Bei ihr hat mich der verreißende Artikel, den sie anfangs über Weston verfasst hat, sehr gestört. So viel Hinterhältigkeit hätte ich ihr gar nicht zugetraut, was meinen Eindruck von ihr nachhaltig negativ beeinflusst hat. Auch im weiteren Umgang mit Weston ist sie nicht wirklich offen, anstatt den Grund für ihren Aufenthalt im Camp einfach anzusprechen. Den Schreibstil der Geschichte mochte ich gerne, da er sich locker und leicht lesen lies. Das Buch ist auf jeden Fall bestens als leichte Lektüre für zwischendurch geeignet.