Auch den zweiten Teil der Reihe habe ich geliebt! Wir werden mit Joy, Rhyme und Cut auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt, voller Intrigen, Geheimnisse und intensiver Gefühle.
Ich bewundere die ...
Auch den zweiten Teil der Reihe habe ich geliebt! Wir werden mit Joy, Rhyme und Cut auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt, voller Intrigen, Geheimnisse und intensiver Gefühle.
Ich bewundere die Autorin so für ihren Einfallsreichtum, der dafür gesorgt hat, dass mir nie langweilig wurde. Die Charaktere sind so toll angelegt und mir allesamt ans Herz gewachsen, inklusive der Freundesclique und der Tiere. Große Rambo-Liebe! Und das Love Triangle hat mir immer wieder das Herz gebrochen.
Ich bedauere es jetzt schon, dass ich nur noch den dritten Band vor mir habe und die Welt dann verlassen muss.
Große Empfehlung für alle, die originelle NA-Romantasy mögen!
Ich bin begeistert! Das Buch kommt zunächst leise daher. Ich hatte immer Spaß beim Lesen, konnte es anfangs aber auch gut wieder aus der Hand legen, bis das, nun ja, irgendwann nicht mehr möglich war und ...
Ich bin begeistert! Das Buch kommt zunächst leise daher. Ich hatte immer Spaß beim Lesen, konnte es anfangs aber auch gut wieder aus der Hand legen, bis das, nun ja, irgendwann nicht mehr möglich war und ich es am Ende bis spät in die Nacht hinein regelrecht verschlungen habe.
Ein guter Schreibstil und glaubwürdige, spürbare Charaktere sind für mich meist am wichtigsten bei einem Buch und hier stimmt für mich beides.
Der Schreibstil hat mir wirklich wahnsinnig gefallen: flüssig, bildhaft, humorvoll, präzise gewählte Begriffe und eine dem viktorianischen Setting angemessene Sprache. Ich konnte mir alles wie in einem Film vorstellen und musste öfters schmunzeln und lachen. Auch die Wahl der POV hat mir gut gefallen.
Vorrangig wird hier aus Sicht von Ivy erzählt. Sie ist eine herrliche Protagonistin; ein bisschen tollpatschig, klug, verschmitzt, stur und mutig. Ich fand sie authentisch in ihrer Art und eine willkommene Abwechslung zu den typischen Badass-Heldinnen, die nie so ganz mein Fall sind. Ihre Emotionen konnte ich gut spüren. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Man lernt sie nach und nach besser kennen.
Die Fae werden hier tatsächlich ähnlich wie die Elfen in den Büchern von Holly Black dargestellt. Sie sind also keine zarten, sanftmütigen Wesen, sondern ... ganz anders. Es gibt in jedem Fall auch so etwas wie Trials in der Story.
Man darf hier kein komplexes Worldbuilding erwarten und insgesamt war der Fantasy-Anteil, zumindest in diesem ersten Band, eher gering. Das hat meinem Lese-Vergnügen aber überhaupt keinen Abbruch getan. Ich fand das Buch rundum stimmig und gelungen und es gab auch einige für mich überraschende Elemente.
Ein Hinweis zum Spice: Es gibt hier eine Szene, allerdings wird sie wirklich der Zeit entsprechend sehr elegant beschrieben. Auch das fand ich charmant und passend. Die Liebesgeschichte hat mich richtig berührt.
Fazit: Für mich ist dieses Buch ein rundum stimmiges Highlight und ich kann es allen empfehlen, die Lust auf eine unterhaltsame und spannende Story mit Jane Austen-Vibes und ein wenig Fantasy haben. Es soll ja Leute geben, denen Elfenkrone von Holly Black aufgrund des rudimentären Worldbuildings nicht gefallen hat. In dem Fall kann ich nicht einschätzen, inwiefern dieses Buch eine gute Wahl ist.
Grundsätzlich hat mir das Setting einer Illusionsshow in Las Vegas als Idee enorm gut gefallen und am Anfang war ich auch von dem fast poetisch anmutenden Schreibstil angetan.
Diese Begeisterung hat ...
Grundsätzlich hat mir das Setting einer Illusionsshow in Las Vegas als Idee enorm gut gefallen und am Anfang war ich auch von dem fast poetisch anmutenden Schreibstil angetan.
Diese Begeisterung hat sich jedoch bald zugunsten einer gewissen Genervtheit gelegt, weil in gefühlt jedem zweiten Satz ein bildgewaltiger Vergleich gebracht wurde und ständig Sätze mit dem Zusatz "mehr, als ich zulassen/zugeben wollte" fielen. Das erschien mir viel zu aufgesetzt und pathetisch, als dass ich es hätte ernst nehmen können. Es hat mich aus dem Lesefluss gebracht und mir keineswegs emotionale Tiefe vermittelt, sondern im Gegenteil eher ein Gefühl von leeren Worthülsen, denn spüren konnte ich die beschriebenen Emotionen kaum.
Diese Kritik betrifft auch die Charaktere. Stella fand ich noch einigermaßen greifbar, wohingegen alle anderen Charaktere wenig bis gar nicht spürbar für mich waren, was auch für die Beziehungen untereinander und für die Liebesgeschichte gilt.
Dennoch fand ich die Story stellenweise recht spannend und besonders das Thema mit KI und Deepfakes hat mir gut gefallen. Das hätte meiner Meinung nach noch mehr ausgearbeitet werden dürfen, ebenso wie die Konflikte zwischen den Charakteren und die Gründe ihrer teilweise recht fragwürdigen Handlungen.
Fazit: Für mich hatte die Story originelle und spannende Ideen, die jedoch meiner Meinung nach ohne die nötige Tiefe und mit reichlich pathetischen Worten umgesetzt wurden. Ich könnte mir vorstellen, dass sie einem jüngeren Publikum von 16 bis 18 Jahren ganz gut gefallen könnte.
"Forbidden love... goes straight to your heart..." - Ich habe tatsächlich immer wieder den Titelsong der ehemaligen Daily Soap "Verbotene Liebe" im Kopf gehabt, als ich dieses Buch gelesen habe. Soap-Feeling ...
"Forbidden love... goes straight to your heart..." - Ich habe tatsächlich immer wieder den Titelsong der ehemaligen Daily Soap "Verbotene Liebe" im Kopf gehabt, als ich dieses Buch gelesen habe. Soap-Feeling pur!
Es war mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, den Hype kann ich nicht verstehen, auch wenn das Buch nett zu lesen war und ich mir vorstellen könnte, auch noch die Fortsetzungen zu lesen.
Da ich meist keine Klappentexte vorab lese, hatte ich keine Ahnung, was mich erwartet. Ich fand dann die Ausgangsidee der Story sehr absurd und unrealistisch und war auch überrascht, wie lange ich gebraucht habe, um überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Als ich mich dann mal darauf eingelassen hatte, war es aber eine solide soapmäßige Romance mit vielen Intrigen und Geheimnissen, die Spannung hineingebracht haben.
Der Schreibstil hat mir gefallen, die Formulierungen waren gut gewählt, er war flüssig und locker. Bei den Charakteren und auch bei der Liebesgeschichte hat es mir definitiv an Tiefe gefehlt, und es gab immer mal wieder Längen, bei denen ich das Buch weglegen musste. Trotzdem hat es mir insgesamt ganz gut gefallen und war vom Thema her einfach angenehm leicht - eben wie eine Soap.
Fazit: Wenn ihr nicht viel emotionale Tiefe erwartet und Lust auf eine große Portion Royals-Drama habt, seid ihr mit dem Buch bestens bedient.
Dass das Buch überraschend ist und großes Potenzial hat, das habe ich im Vorhinein am häufigsten gehört. Und es stimmt, es hat Potenzial. Ich fand sogar das erste Viertel richtig grandios und bin durch ...
Dass das Buch überraschend ist und großes Potenzial hat, das habe ich im Vorhinein am häufigsten gehört. Und es stimmt, es hat Potenzial. Ich fand sogar das erste Viertel richtig grandios und bin durch die Seiten geflogen. Die Idee des Prügelmädchens war innovativ.
Aber dann... Irgendwann fing es an mit den inneren repetitiven Monologen, sowohl aus der Sicht von Tamsyn als auch von Fell. Diese haben mich aus dem Lesefluss gebracht und ich war mir von da an meistens bewusst, dass ich gerade eine Geschichte lese statt in sie einzutauchen.
Die Sprache an sich fand ich stellenweise sehr schön und bildhaft, außerdem passend zu Fantasy ein bisschen altertümlich. Dann wiederum jedoch wurde es richtig holprig. Ich werde nie verstehen, weshalb es irgendwie inzwischen zum guten Ton von Fantasy/ Romantasy gehört, durch Worte wie "Fuck" oder "Ich bin sowas von am Arsch" aus dem Rahmen zu fallen. Zu einer modernen Romance oder Urban Fantasy passt das, aber doch nicht hier.
Die Autorin hat einige Überraschungen eingebaut, die für mich dann aber doch nicht so überraschend kamen. Am Ende erschien mir die Handlung teilweise etwas arg konstruiert.
Gleichzeitig war ich stellenweise auch gebannt und könnte mir sogar vorstellen, den zweiten Band noch zu lesen. Den Einzug ins Regal erhält die Reihe jedoch definitiv nicht.
Fazit: Eine originelle Ausgangsidee, in der viel Potenzial liegt, die Umsetzung war für mich jedoch holprig. Trotzdem kann die Story für Drachenliebhaber ein netter Snack zwischendurch sein.