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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ich mag die Reihe - ganz im Gegensatz zu den diskriminierenden Ansichten der Autorin

Der Tote mit dem Silberzeichen
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Vorab: Wie viele Fans der Reihe war ich mit dem inneren Konflikt konfrontiert, ob ich trotz der diskriminierenden und gefährlichen Ansichten und Handlungen der Autorin JK Rowling diese unter ihrem Pseudonym ...

Vorab: Wie viele Fans der Reihe war ich mit dem inneren Konflikt konfrontiert, ob ich trotz der diskriminierenden und gefährlichen Ansichten und Handlungen der Autorin JK Rowling diese unter ihrem Pseudonym erschienene Reihe fortsetzen soll. Ich habe mich dafür entschieden und möchte hier Werk und Autorin trennen. Ich habe das Buch gebraucht gekauft, ein schlechtes Gewissen bleibt.

Insgesamt war es sicher nicht der spannendste Fall der Reihe und die beiden vorherigen haben mir beispielsweise sehr viel besser gefallen. Auch ist das Buch mit über 1200 Seiten ein echter Wälzer und man hätte einige Handlungsstränge und Ermittlungsbeschreibungen kürzen können. Die extrem vielen Namen waren zudem verwirrend und das ist etwas, was mir nicht oft passiert, weil ich mir Namen gut merken kann.

Dennoch war ich ab einem gewissen Punkt wieder völlig gefesselt von der Story und dem einnehmenden Schreibstil, so dass ich noch bis spät in die Nacht gelesen und das Buch schlussendlich sehr schnell beendet habe. Das ist bei mir immer das beste Zeichen!

Die Reihe lebt von den authentischen Charakteren des Ermittlerteams, die wirklich mit ihren Ecken und Kanten und ganz eigenen Persönlichkeiten liebevoll und nachvollziehbar gezeichnet sind. Oft finde ich die private Story sogar noch sehr viel spannender als den Kriminalfall. Und wir haben es hier sicherlich mit dem Slowest Burn in History zu tun. Ich liebe es, immer wieder in diese Welt zurückzukehren.

Fazit: Nicht der beste Fall der Reihe, aber für mich wieder ein echtes Erlebnis, da ich die Reihe und ihre Charaktere liebe. Aufgrund der diskriminierenden Ansichten der Autorin kann ich aber nicht guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen. Da muss jede und jeder für sich eine Entscheidung treffen und eine eigene Haltung entwickeln.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!

We Who Will Die
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Für mich war dieses Buch ein Pageturner mit einer faszinierenden Welt aus Gladiatoren, Vampiren, Intrigen und interessanten Charakteren. Ich fand es durchweg spannend. Immer dann, wenn ich dachte, dass ...

Für mich war dieses Buch ein Pageturner mit einer faszinierenden Welt aus Gladiatoren, Vampiren, Intrigen und interessanten Charakteren. Ich fand es durchweg spannend. Immer dann, wenn ich dachte, dass es etwas zäh werden könnte, ist etwas Neues passiert, so dass ich das Buch verschlungen habe.

Arvelle ist eine verbitterte, starke und verzweifelte Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Die anderen Hauptcharaktere sind zu einem großen Teil undurchsichtiger. Ich belasse es absichtlich vage, um nicht zu spoilern. In jedem Fall gehört die Interaktion von Arvelle mit den männlichen Protagonisten und potentiellen Love Interests zu den Elementen, die mir an der Story besonders gut gefallen haben (Stichwort Tension!), obwohl die Romance angenehm im Hintergrund bleibt und niemals den Plot dominiert.

Die erschaffene Welt ist mal eine erfrischend andere mit ihren Vampiren, Gladiatoren und den verschiedenen magischen (Tier-) Wesen in einem Setting, das an das alte Rom erinnert. Sie ist teilweise sehr komplex und es passiert gefühlt ständig etwas, so dass ich zwischendurch auch mal den Überblick verloren und Einzelheiten vergessen habe, was mich aber nicht weiter gestört hat. Die Komplexität lädt dazu ein, Hypothesen über Hintergründe und weitere Geschehnisse anzustellen und fleißig zu rätseln, was mir großen Spaß gemacht hat.

Besonders die Welt der Götter fand ich faszinierend und hätte gerne noch einen genaueren Einblick erhalten. Auch die magischen Wesen werden zum Teil nur erwähnt, als wüsste man bereits, was damit gemeint ist. Einige konnte ich mir dank Latein-LK einigermaßen vorstellen, andere blieben blass. Ein Glossar sowohl zu den verschiedenen Völkern, den magischen Wesen und den Göttern wäre definitiv hilfreich gewesen. Insgesamt ist ein umfassendes und nachvollziehbares Worldbuilding etwas zu kurz gekommen, aber womöglich baut es sich langsam über die Reihe hinweg auf.

Fazit: Ich kann nur eine große Empfehlung für diese kurzweilige Fantasy mit ihren spannenden Entwicklungen und interessanten Charakteren aussprechen und freue mich schon riesig auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Tief bewegend und so weise - ein echtes Jahreshighlight

Nicht weg und nicht da
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Wie berührend kann man schreiben?! Anne Freytag hat mich mit ihren Jugendbüchern bislang jedes Mal emotional umgehauen, auf die beste Art und Weise. Dieses Buch finde ich besonders bewegend - als Leserin, ...

Wie berührend kann man schreiben?! Anne Freytag hat mich mit ihren Jugendbüchern bislang jedes Mal emotional umgehauen, auf die beste Art und Weise. Dieses Buch finde ich besonders bewegend - als Leserin, als Freundin eines Menschen, der sich das Leben genommen hat, als chronisch Kranke, die einige Verluste zu betrauern hat, und schließlich auch als psychologische Psychotherapeutin. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass jeder Mensch, sofern emotional dazu in der Lage, dieses Buch lesen sollte und dass es sich außerdem als einfühlsame Hilfe bei Trauerbewältigung jeglicher Art und speziell nach einem Suizid hervorragend eignet.

Der Schreibstil ist bildhaft, poetisch anmutend und flüssig, die Kapitel angenehm kurz mit passenden Illustrationen und abwechselnd aus den Perspektiven von Luise und Jacob geschrieben. Beide Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet. Die Dynamik zwischen ihnen ist wunderschön und hat mir bei aller Schwere des Themas immer wieder das Herz erwärmt. "Melancholisch und irgendwie leicht", so beschreibt Jacob Luise und so würde ich auch das gesamte Buch beschreiben.

Es enthält so viele Weisheiten zum Leben, Sterben, zum Loslassen und Abschiednehmen, dass ich eine ganze Weile damit beschäftigt war, mir die Zitate zu notieren, die ich festhalten möchte.

Außerdem bietet es einen Einblick in die Perspektive eines jungen Menschen, der beschließt, sich das Leben zu nehmen. Es ist natürlich nur ein Beispiel und sieht bei jeder betroffenen Person anders aus, aber ich finde, dass hierdurch auch Menschen, die mit psychischen Problemen und Störungen bislang keine Berührungspunkte hatten, einen nachvollziehbaren Eindruck erhalten.

Für mich ist das Buch schon jetzt definitiv ein Jahreshighlight und ich kann es nur wärmstens empfehlen, wenn man bereit ist, sich auf eine emotionale, traurig-schöne Reise einzulassen. Oder wie die Autorin in ihrer Widmung schreibt: "Dieser Roman ist für alle, die einen Weg aus der Dunkelheit suchen. Und für die, die ihnen entgegengehen."

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Für mich der schwächste Band der Reihe - aber immer noch LSC

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Die ersten beiden Bände gehören zu meinem liebsten New Adult- Romanen und ich habe mich gefreut, wieder an den Lakestone Campus zurückzukehren. Lucie fand ich schon von Beginn an faszinierend und war auf ...

Die ersten beiden Bände gehören zu meinem liebsten New Adult- Romanen und ich habe mich gefreut, wieder an den Lakestone Campus zurückzukehren. Lucie fand ich schon von Beginn an faszinierend und war auf ihre Geschichte gespannt.

Schlussendlich hat es sich für meinen Geschmack dann allerdings doch an manchen Stellen sehr gezogen, so dass ich mich zum Lesen aufraffen musste. Außerdem erschien mir gerade anfangs die Dynamik zwischen Lucie und Callahan nicht besonders gesund (Stichwort Co-Abhängigkeit) und die mangelnde Kommunikation von Lucie hat mich teilweise genervt.

Durch ein Element, das im Klappentext noch nicht erwähnt wird und zu dem ich nicht spoilern möchte, kam noch mal etwas Spannung in die Geschichte und im letzten Zehntel war ich dann wieder voll drin. Es war auch einfach schön, die ganzen Charaktere wiederzutreffen.

Für mich ein vergleichsweise schwacher Abschluss einer Reihe, die ich ansonsten sehr geliebt habe, aber für alle Fans natürlich trotzdem ein Muss! 3,75 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Grandioser Start, aber wo war die Spannung danach?

The Crane and the Nightjar
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Wie schade! Was ist da nur passiert?! Ich habe es selten, dass ich von dem Beginn eines Buches so begeistert bin. Tatsächlich fand ich die Leseprobe richtig genial und habe mich wahnsinnig auf das Buch ...

Wie schade! Was ist da nur passiert?! Ich habe es selten, dass ich von dem Beginn eines Buches so begeistert bin. Tatsächlich fand ich die Leseprobe richtig genial und habe mich wahnsinnig auf das Buch gefreut, aber es konnte mich einfach nicht fesseln und ich musste mich immer wieder regelrecht dazu aufraffen weiterzulesen. Gefühlt wurde da ganz viel Potenzial verschenkt.

Der Schreibstil ist an sich flüssig und sehr schön atmosphärisch, das Setting düster und die Magie, bei der man immer ein Stück seiner Seele verliert, wirklich faszinierend. Auch die Charaktere fand ich angenehm, sie wirkten erwachsen und reif.

Von den logischen Fehlern konnte ich persönlich gut absehen. Teilweise tauchen Personen an Stellen wieder auf, obwohl sie eigentlich gerade woanders sind, oder die Haarfarbe einer Person ändert sich einfach mal willkürlich. Aber wie gesagt, das hat mich persönlich nicht so gestört.

Ich hatte vielmehr Probleme damit, dass einfach für mich keine wirkliche Spannung aufkam, erst im letzten Achtel wieder. Ich nehme an, dass es zum einen daran lag, dass ich mir mehr und tiefere Emotionen gewünscht hätte und zum anderen daran, dass das Worldbuilding zu dem an sich interessanten Magie-System nicht sehr ausgereift war. Die Magie hat schlussendlich in dieser Story gar nicht so eine große Rolle gespielt. Den Plot Twist habe ich kommen sehen, aber auch darüber hätte ich hinwegsehen können, wenn ich einfach gefesselter gewesen wäre.

Fazit: Sicherlich eine solide Romantasy mit einem wirklich starken Beginn und vielversprechendem Magie-System, die dann aber geschwächelt hat und mich enttäuschend wenig mitreißen konnte.

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