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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2024

Eines der besten King-Bücher

Brennen muss Salem
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„Die Uhren in Jerusalem’s Lot gingen anders. In einer so netten kleinen Stadt konnte nichts allzu Schlimmes geschehen. Nicht dort.“
Kings Meisterwerk „Brennen muss Salem“ (original: „Salem’s Lot“) ist ...

„Die Uhren in Jerusalem’s Lot gingen anders. In einer so netten kleinen Stadt konnte nichts allzu Schlimmes geschehen. Nicht dort.“
Kings Meisterwerk „Brennen muss Salem“ (original: „Salem’s Lot“) ist ein wahrer Gruselklassiker und ein absolutes Muss für jeden Horror- und Vampir-Fan!

In der Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ wurden zwei Kurzgeschichten veröffentlicht, die ebenfalls in Jerusalem’s Lot spielen: „Briefe aus Jerusalem“ war als Prolog, „Einen auf den Weg“ als Epilog gedacht.

Wie üblich, ist auch dieses Buch mit den anderen Werk des Autors stark verknüpft und erschafft so ein eigenes King-Universum.
Die Hauptverknüpfung besteht zu Kings Fantasy-Reihe „Der dunkle Turm“. So befindet sich das Buch „Brennen muss Salem“ beispielsweise in Calvin Towers Bücherkiste, was der gesamten Saga eine neue Wendung gibt. Auch Pater Callahan hat seinen zweiten großen Auftritt in „Wolfsmond“, als er dem Ka-Tet um Roland begegnet.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Ausbaufähig

Powerless - Das Spiel
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„Ich bin genervt – sowohl von mir selbst als auch von ihm“ (Paedyn, Seite 300) – tja was soll ich sagen, mir ging es ähnlich…
Zu Beginn war ich total begeistert von dem Buch. Ich liebe den Enemies-To-Lovers-Trope ...

„Ich bin genervt – sowohl von mir selbst als auch von ihm“ (Paedyn, Seite 300) – tja was soll ich sagen, mir ging es ähnlich…
Zu Beginn war ich total begeistert von dem Buch. Ich liebe den Enemies-To-Lovers-Trope und habe auf eine Fantasy-Version von „The Hungergames“ gehofft. Anfangs mochte ich auch die beiden Hauptcharaktere sehr gerne. Doch leider ging besonders Kai mir mit der Zeit nur noch auf die Nerven und ich hoffte sogar, dass Paedyn sich für seinen Bruder Kitt entscheiden würde.
Auch inhaltlich konnte das Buch mich nicht überzeugen: Zum einen waren die Geschehnisse zu vorhersehbar. Zum anderen gelang es der Autorin nicht wirklich, Spannung aufzubauen. Bei den Kämpfen zwischen den Teilnehmer*innen der Spiele habe ich daher kaum mitgefiebert.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten erzählt, was jedoch kaum auffällt, da sie sich in ihrer Ausdrucksweise, ihrer Reife und ihren Gedanken kaum unterscheiden. Auch der Sprachstil konnte mich nicht wirklich überzeugen, da für meinen Geschmack viel zu viele hohle Phrasen eingebaut und dann ständig wiederholt wurden. Meine Top 3: „Stures kleines Ding“, „Ich wirbelte herum“ und „ein leises Lächeln“ – was ist bitteschön ein „leises“ Lächeln?! Ist das nicht der Unterschied zu einem Lachen, dass ein Lächeln immer leise ist?
Fazit:
Der Grundgedanke hat mir sehr gefallen und auch die erste Hälfte des Buches habe ich sehr gemocht. Doch für mich war das Buch insgesamt leider kein Highlight und ich werde die Reihe wohl nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Platt

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Ich gebe es zu: ich bin dem großen Hype um „Binding 13“ erlegen und habe mich voller Vorfreude an das Buch gemacht…
Allerdings habe ich recht schnell gemerkt, dass mich die Geschichte nicht so mitnimmt. ...

Ich gebe es zu: ich bin dem großen Hype um „Binding 13“ erlegen und habe mich voller Vorfreude an das Buch gemacht…
Allerdings habe ich recht schnell gemerkt, dass mich die Geschichte nicht so mitnimmt. Vielleicht bin ich einfach zu emanzipiert, zu alt, oder schlichtweg nicht hetero genug, um Jonny Kavanagh für sein machohaftes Alphatier-Gehabe anzuschmachten.
Denn als jemand, der in seiner Kindheit und Jugend selbst unter häuslicher Gewalt litt, kann ich euch eines sagen: Niemand wird kommen, um euch zu retten! Seid stark und emanzipiert euch; wartet nicht auf Prinz Charming, sondern steht für euch selbst ein!
Der Sprachstil ist mir zu einfach gehalten. Auch die Stereotypen (großer, starker Mann rettet kleine, zerbrechliche Frau) wurden hier sehr platt umgesetzt.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Kaum Emotionen und eine unstete Protagonistin

Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin
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Mir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
In ...

Mir fehlte es bei dem Buch so ziemlich an allem: erste Hälfte des Buches war sehr handlungs- und spannungsarm. Vieles ist offensichtlich und vorhersehbar. Insbesondere fehlten mir jedoch Magie- bzw. Fantasy-Elemente.
In der zweiten Hälfte wurde es dann – endlich – spannender und vor allem ziemlich actionreich.
Doch die Story ähnelt dabei vielen anderen Asien-Fantasy-Bücher: Das Qi spielt eine wichtige Rolle und die Protagonistin hat mit Unterdrückung, Kolonialismus, einem drohenden Krieg, Vorurteilen und Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber leider auch nicht besonders mitreißend. In Teilen wirkt er recht distanziert, so dass es mir an Emotionen fehlt.
Rin ist eine hartnäckige und willensstarke Protagonistin. Leider konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen. Sie wirkte auf mich sehr unreif und unstetig in ihren Ansichten. Oft handelte sie entgegen ihrer „Überzeugungen“, wobei sie nicht wirklich eine eigene Meinung entwickelte. Rin handelt allein aus dem Antrieb heraus, Anerkennung und Macht zu erlangen. Sie zeigt kaum Empathie und hinterfragt Dinge nicht.
Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 03.08.2024

Richtig toll

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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Das Buch hat mich total begeistert. Ich mochte das Magie-System und die Charaktere sehr. Auch der Schreibstil und die düstere Grundstimmung haben mir sehr gefallen.
Besonders toll fand ich, dass man als ...

Das Buch hat mich total begeistert. Ich mochte das Magie-System und die Charaktere sehr. Auch der Schreibstil und die düstere Grundstimmung haben mir sehr gefallen.
Besonders toll fand ich, dass man als Leser*in miträtseln konnte – ich liebe so etwas.
Der Grand zwischen Gut und Böse war oft sehr schmal und die Motivation der Charaktere war nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, was es super spannend gemacht hat.
Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen und bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.

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