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Veröffentlicht am 16.03.2026

Jugendbuch mit Gänsehautgarantie

Happy Head
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Was für ein packendes Buch! Der Erzählstil hat mich von Beginn an begeistert und ich habe Seb, den Ich-Erzähler, sofort in mein Herz geschlossen. Ich liebe seine ironischen, sarkastischen und manchmal ...

Was für ein packendes Buch! Der Erzählstil hat mich von Beginn an begeistert und ich habe Seb, den Ich-Erzähler, sofort in mein Herz geschlossen. Ich liebe seine ironischen, sarkastischen und manchmal ein wenig verpeilten Gedankengänge. Er wirkt als Charakter sehr authentisch, seine Gedankengänge sich nachvollziehbar und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinfühlen. Seine Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, besonders seine Liebe zu David Bowie hat ihn als Charakter stark beeinflusst und macht das Buch zu einem Must-Read für alle Bowie-Fans.
Doch „HappyHead“ ist weit mehr als ein typischer Comming-Of-Age-Roman: Das Buch besticht durch seinen krassen Kontrast zwischen den stets übertrieben gut gelaunten Erwachsenen, welche augenscheinlich doch nur das Beste für die Jugendlichen wollen, und den gefährlichen Herausforderungen, denen sich die Jugendlichen unterziehen müssen. Seb stellt sich zunehmend die Frage, wem er trauen kann und stößt dabei auf einen verstörenden Plan für ein soziales Experiment…
Was für ein Plan das ist, wird hier natürlich nicht verraten ;) Das Buch hat ein offenes Ende und macht so noch mehr Lust auf den zweiten Band.

Mein Fazit:
„HappyHead“ hat mich sehr begeistert und wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Das Buch eignet sich nicht nur für Jugendliche, hat einen humorvollen Erzählstil, vielschichtige Charaktere und steht einem Psycho-Thriller in Sachen Spannung in nichts nach. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Highlight

The Empress of Salt and Fortune: (Die Chroniken von Chih)
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Nghi Vos „The Empress Of Salt And Fortune“ besticht durch einen grandiosen Erzählstil, bei dem es sich lohnt genauer hinzuschauen.

Mich hat das Buch durchweg begeistert: Ich liebe den Erzählstil, der ...

Nghi Vos „The Empress Of Salt And Fortune“ besticht durch einen grandiosen Erzählstil, bei dem es sich lohnt genauer hinzuschauen.

Mich hat das Buch durchweg begeistert: Ich liebe den Erzählstil, der mit so wenigen Worten, so viel ausdrückt. Als Leser*in wird man zum Nachdenken animiert und entschlüsselt, gemeinsam mit Chih und deren Neixin, die Wahrheit rund um die verstorbene Kaiserin In-Yo. Chih erkennt, dass das, was man zu sehen glaubt, oft nicht alles ist, was es zu sehen gibt und sich der wahre Wert eines augenscheinlich kleinen Details erst im Nachhinein erschließen lässt: „Manchmal ergeben die Dinge, die wir sehen, erst Jahre später einen Sinn.“
Wer sich auf den Erzählstil, mit seinen versteckten Botschaften und Doppeldeutigkeiten einlässt wird mit einem imposanten Werk über die gerissene Intrigen, taktischen Grausamkeiten und der Aufgabe des eigen Glücks, die mit dem Kampf um Macht einhergehen, belohnt.

Mein Fazit:
Für mich ist das Buch mit seinem einzigartigen Erzählstil in absolutes Highlight und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Actionreich und historisch

The Ravages of Time
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Mir persönlich gefällt an der Reihe besonders gut, dass es um historische Ereignisse geht, die hier sehr modern und dynamisch umgesetzt werden. Mou Chan ist ein wahrer Meister seines Fachs und seine Zeichnungen ...

Mir persönlich gefällt an der Reihe besonders gut, dass es um historische Ereignisse geht, die hier sehr modern und dynamisch umgesetzt werden. Mou Chan ist ein wahrer Meister seines Fachs und seine Zeichnungen strotzen nur so vor Lebendigkeit. Sie unterstreichen die actionreiche Handlung perfekt und haben mich gut in die Geschichte eintauchen lassen.
Inhaltlich geht es auch in Band 3 hoch her: Ich fand den Manhua durchweg spannend und kurzweilig. Trotz der komplexen Handlung und den zahlreichen Charakteren, konnte ich der Handlung sehr gut folgen. Auch emotional konnte mich die Handlung abholen und zum Nachdenken anregen. Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Fortsetzungen der Reihe.

Von mir gibt es – für die gesamte Reihe – daher eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Gelungene Fortsetzung

The Ravages of Time
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Der Manhua hat mich – wie bereits der erste Band der Reihe – tief beeindruckt: Die epische, spannungsgeladene Handlung wird hervorragend durch die Zeichnungen unterstrichen. Diese sind voller kleiner Details, ...

Der Manhua hat mich – wie bereits der erste Band der Reihe – tief beeindruckt: Die epische, spannungsgeladene Handlung wird hervorragend durch die Zeichnungen unterstrichen. Diese sind voller kleiner Details, die einen richtig gut in die Geschichte eintauchen lassen. Man merkt, mit wie viel Liebe und Sorgfalt alle Beteiligten an dem Buch mitgewirkt haben.
Ich fand das Buch sehr spannend, insbesondere wenn man bedenkt, dass es um die historischen Ereignisse rund um die „Drei Reiche“ geht. Im Vergleich zum ersten Band wird die Handlung deutlich komplexer und neue Charaktere treten auf. Dennoch wirke das Ganze nicht überladend oder langatmig auf mich.
Mein Fazit:

„The Ravages of Time“ richtet sich gleichermaßen an historisch interessierte Leser*innen, wie auch an Graphic-Novel-Fans. Das Buch ist hochwertig und detailreich gestaltet. Zudem besticht es durch eine spannende Handlung rund um Macht und Intrigen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Überzeugt nicht ganz

Dire Bound
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Ich bin ehrlich gesagt hin und hergerissen: Auf der einen Seite habe ich den flüssigen und mitreissenden Schreibstil sehr genossen, der es mir wirklich leicht gemacht hat, durch die recht langen Kapitel ...

Ich bin ehrlich gesagt hin und hergerissen: Auf der einen Seite habe ich den flüssigen und mitreissenden Schreibstil sehr genossen, der es mir wirklich leicht gemacht hat, durch die recht langen Kapitel zu kommen. Außerdem  mochte ich die Dynamik zwischen Meryn und ihrer Schattenwölfin Anessa sehr. Ihre Beziehung durchlebte eine tolle Entwicklung, die gut ausgearbeitet wurde, und die Dickköpfigkeit der beiden brachte mich oft zum Schmunzeln.
Doch auf der anderen Seite ist „Dire Bound“ voller Klischees, absolut vorhersehbar und wirkte auf mich zu konstruiert. Man merkt deutlich, dass die Geschichte von der „Fourth Wing“ -Reihe inspiriert wurde, ohne jedoch deren Tiefe und Originalität auch nur ansatzweise zu erreichen. So verliert sich die Protagonistin Meryn in den immer gleichen Gedankengängen, fasst die Ereignisse der letzten Kapitel (unnötigerweise) zusammen und trifft Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar waren. Am meisten hat mich jedoch der immense Spice-Anteil gestört, der nichts für die Handlung getan hat und einfach deplatziert wirkte…

Mein Fazit:
„Dire Bound“ war mir persönlich zu vorhersehbar, hatte einige Längen und war insgesamt recht oberflächlich.  Die Autorin  hätte sicher mehr daraus machen und eigene Ideen entwickeln können, denn ihr Schreibstil ist wirklich klasse.

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