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Veröffentlicht am 11.08.2019

Ein Fluch, zwei Prinzen und eine Prinzessin!

Der Fluch des dunklen Prinzen
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Ein Fluch, der ein Königreich ins Verderben stürzen könnte.
Eine Prinzessin, die um Hilfe fleht.
Und ein Prinz, dem alle Mittel recht sind, nach der Krone zu greifen.

Für Prinz Liam bedeuten Gefühle ...

Ein Fluch, der ein Königreich ins Verderben stürzen könnte.
Eine Prinzessin, die um Hilfe fleht.
Und ein Prinz, dem alle Mittel recht sind, nach der Krone zu greifen.

Für Prinz Liam bedeuten Gefühle Schwäche, daher holt er sich nur Mägde ins Bett, die ihm ein schnelles Vergnügen bieten können. Er ist der dunkle Prinz, der Zweitgeborene, auf dem ein grausamer Fluch lastet, denn sein Schicksal soll es sein, das Land zu verwüsten, um den Thron zu erringen. Die Untertanen fürchten ihn und seine mächtige Magie - keine gute Voraussetzung, um König zu werden. Liam sucht daher nach einer Möglichkeit, den Fluch zu umgehen und dennoch die Krone für sich zu gewinnen, doch dabei muss er gegen seinen Bruder bestehen. Als eines Tages Prinzessin Celeste aus dem verbündeten Königreich an den Hof kommt, gipfelt der brüderliche Wettstreit darin, dass sie beide um die Gunst der Prinzessin buhlen. Nur besitzt diese eine Waffe, gegen die selbst ein dunkler Prinz nicht gefeit ist: Liebe.

Der Schreibstil ist flüssig und es macht Spaß zu lesen. Aber mit einigen erotischen Szennen die nicht für die Leserschaft unter 16+ geeignet sind!

Das Cover mit viel lila und Sternen im Hintergrund ist farbmäßig nicht ganz so meines. Aber die Farben der Kreises, der Ornamente und der Krone wirken sehr edel. Im Mittelpunkt ist der Titel des Romans zu lesen.

Der Klappentext macht neugierig - auf gute Unterhaltung und spannende Fantasy bzw. auch Märchenhaftes.

Fazit:
Da es nicht der erste Roman der Autorin ist – weiß ich nur am Wochenende lesen wenn ich Zeit habe – da er wie immer spannend und fesselnd ist. Diesmal entführt sie uns mehr in die märchenhafte Welt mit einem Königreich mit zwei Prinzen (Zwillingen) – der eine der goldenen und der andere der dunkle Prinz genannt. Nur einer kann König werden und einer das Herz der schönen Prinzessin Celeste erobern.
Wer wird ihr Herz erobern? Und wer wird König? Gibt es einen Weg den Fluch zu umgehen?
Lass dich von diesem magischen fantastischen Roman verzaubern und erfahre wie die Geschichte ausgehen wird. Den nicht nur Magie führt zum Ziel – auch die Liebe kann vieles bewegen!
Obwohl er der dunkle Prinz ist und bei Laibe kein Engel hat Liam mein herz im Sturm erobert (als Protagonist sonst habe ich schon einen Prinzen). Aber auch Celeste ist sympathisch hat sie doch auch ihr Geheimnis was ihr zu schaffen macht.
Alles in allem ein sehr gelungener Roman – allerdings nicht nur mit einem Hauch an Erotik – für mich schon wieder fast zu viel. Aber trotzdem für den kurzeiligen und spannenden Lese Spaß 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Sensationeller Debütroman - Nummer 365

Nummer 365
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Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird er von den Lichtbringern – den uneingeschränkten Herrschern des Lebenserhaltungssystems Eden – in die Akademie gebracht. Dort sollen er ...

Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird er von den Lichtbringern – den uneingeschränkten Herrschern des Lebenserhaltungssystems Eden – in die Akademie gebracht. Dort sollen er und zweihundert andere Kinder in einem tödlichen Training zu Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden Simon und Finan muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welches Ziel verfolgen die Lichtbringer, und was verbirgt sich hinter „Projekt Neshamah“?

Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen?
Kann er seine Freunde retten?
Wird er überleben?

Der Schreibstil ist spannend und unterhaltsam zu lesen.

Das Cover in Rottönen zeigt in der Mitte eine Stadt under einer Kuppel (Eden). Darüber ist ein teil von einem Kind zu sehen (Strudel, Nummer 365). Im unteren Teil ist in recht großer silberner Schrift der Titel „Nummer 365“ zu lesen und darunter „Die Lichtbringer“. Es passt mit allen Elementen und den Farben super zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf eine spannende Dystopie.

Fazit:
Obwohl ich Dystopien liebe mag ich es eigentlich nicht so gern wenn es hauptsächlich um militärischen Inhalt geht. Eher wie leben Menschen unter diesen Bedingungen und Umständen in ihrem Alltag.
Das Faszinierende (für mich) war nicht das die (übrigen) Menschen nach Kriegen, dem Verbrauch (bis zum Ende) der Ressourcen und Klimaveränderungen (hat bestimmt auch eine Rolle gespielt) jetzt unter einer Kuppel leben. Auch das außerhalb der Kuppel ein „Krieg“ tobt (denn nicht alle werden einen Platz in der Kuppel Eden gefunden haben) ist nicht eine echte Überraschung für Dystopie Fans.
Eher das es sich bei den Protagonisten um Kinder handelt die im Laufe des Romans zu Jugendlichen werden (9 Jahre als Zeitspanne). Denn Kinder wird durch Nummerierung jegliche Individualität abgesprochen. Und statt Spiel und Spaß stehen Training und intensive Gehirnwäsche an. Durch „ausmustern“ sollen Elitesoldaten ausgebildet werden.

Leider sind Kindersoldaten aber keine Fiktion sondern in manchen Ländern immer noch harte Realität. Alles in allem damit ein brisantes Thema was auch eine Menge Recherchearbeit zum Thema voraussetzt.
Nach den ersten Seiten war ich mir nicht sicher ob mich der Roman und die Protagonisten ansprechen würden. Die erst etwas befremdliche Situation war nicht so meines. Aber nach dem man die Handlung und die Protagonisten kennen gelernt hat – fand ich es doch recht interessant.

Eine gelungene Dystopie mit einer beängstigende Zukunftsvision und irritierendem Ausgang. Positiv ist mir trotz alledem das meist kameradschaftliche und versorgende Verhalten der Akademie Schüler untereinander im Gedächtnis geblieben. Ausnahmen (wie Neil) bestätigen die Regel!

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es in Band 2 weitergehen wird und würde mich freuen mehr über das Leben und die Menschen in und um die Kuppel Eden zu erfahren und zu lesen. Band 1 ist 5 Sterne Bewertung wert.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Alice im Wunderland - modern und fantastisch!

Fegoria
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"Ich bin Alice – in meinem ganz persönlichen Wunderland. Weiße Hasen habe ich keine, aber einen kleinen Drachen. Mein Hutmacher ist ein sturer Prinz, der mir das Leben gerettet hat, und zudem heißer ist, ...

"Ich bin Alice – in meinem ganz persönlichen Wunderland. Weiße Hasen habe ich keine, aber einen kleinen Drachen. Mein Hutmacher ist ein sturer Prinz, der mir das Leben gerettet hat, und zudem heißer ist, als es erlaubt sein sollte." Alice ist von ihren Freundinnen, denen es wichtiger scheint, perfekte Fotos für ihre Blogs und Selfies für Instagram zu inszenieren, genervt und führt die gemeinsame Wanderung alleine fort. Als sie den Eingang eines Berges ausfindig macht, lässt sie sich von ihrer Neugierde treiben und betritt das märchenhafte Fegoria. Umgeben von Orks, Trollen, Drachen und Lichtelben, die ihr Leben gewaltig auf den Kopf stellen, versucht sie mit aller Macht, zurück in ihre Welt zu gelangen. Nachdem sie jedoch mit der wohl größten Lüge ihrer Existenz konfrontiert wird, begibt sie sich mit Crispin, Thronfolger im Nebelwald, auf die Suche nach sich selbst.

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und macht Spaß.

Das Cover zeigt Alice von hinten in einem schwarzen Kleid mit auffällig roten Haaren. Sie steht in einem Torbogen und schaut in einen nebeligen Wald. Es passt sehr schön zum Romaninhalt und der Geschichte um Alice.

Der Klappentext verspricht eine spannende fantastische Märchenadaption (frei nach).

Fazit:
Mitreisende und fantastische Alice im Wunderland Märchenadaption: modern humorvoll und romantisch, mit einem guten Schuss Erotik.
Alice landet in ihrem Wunderland Fegoria und muss feststellen weiße Hasen haben ausgedient, Drachen sind jetzt „in“. Auch der Hutmacher ist nicht was er einmal war hier kommt er in der Gestalt eines sturen aber attraktiven Prinzen (laut Alice ist er „heiß“) daher. Umgeben von allerlei fantastischen Wesen: Orks, Trollen, Drachen und Lichtelben versucht Alice ihren Weg nach Hause zu finden.
Alice im Wunderland – versetzt nach Fegoria und dem heutigen Sprache gebrauch angepasst – einfach wunderbar.
Das einzige was ich etwas störend fand es war mir zu viel Erotik weniger wäre mehr gewesen aber sonst ein super Roman mit schönem Cover und ansprechendem Klappentext – gelungen!

Veröffentlicht am 06.08.2019

Nordische Mythologie mit Humor und ohne Asgard!

Valkyrie
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Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den ...

Wo einst Walküren, Trolle und sagenhafte Wesen wandelten, erhebt sich nun die Skyline Stockholms in den Himmel. Menschen bevölkern die Straßen, gehen ihrer Wege und bewältigen ihren Alltag. Doch in den Eingeweiden der Stadt rumort etwas.

Eine Walküre namens Frida arbeitet am Ticketschalter einer U-Bahn-Station, ein Drachenboot ankert in der Nähe der Altstadt und eine eigentlich tote, aber sehr aktive Wissenschaftlerin im Kleinformat versucht herauszufinden, wohin das geheimnisvolle Asgard der Götter verschwunden ist. Was mag geschehen, wenn Sagenwesen aufeinandertreffen, Monster sich aus der Finsternis erheben und über allem der Hauch alter Mythen schwebt?

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Cover ist in relativ dunklen Farben gehalten. Es ist eine Frau (Frida) zu sehen so wie wir uns eine Walküre vorstellen. In groß ist der Titel des Romans zu lesen. in der linken unteren Ecke sind die Umrisse eines Wikingerbootes zu sehen. Passt wunderbar zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Fantasy Roman mit Blick auf die nordische Mythologie.

Fazit:
Als Fan von Mythologien und besonders auch der nordischen war ich sehr gespannt auf das Buch um eine Walküre die im Stockholm zu unserer Zeit landet.
Frida als Protagonist war nicht durchgängig taff und überzeugend. Es gab auch Fasen da mochte ich sie so gar nicht – naiv gegenüber Situationen und Menschen.
Der Rest der Protagonisten waren zum teil überzeugend oder bedienten auch bestimmte Vorstellungen die man eben so hat. Aber mir hat gut die Handlung in Stockholm gefallen mit den gut beschrieben Handlungsplätzen die es echt dort gibt und die man auch Bildern Büchern und im Internet finden kann. Dies macht den Roman recht anschaulich.
Ansonsten bin ich gespannt wie es in Band 2 Valkyrie – Ruf des Schicksals weiter gehen wird.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Spannender und magischer Fantasy Roman

Oliver Bain und die Siegel Merlins
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Oliver glaubte immer, ein vollkommen normaler Junge zu sein. Doch wenige Wochen
vor seinem sechzehnten Geburtstag passiert etwas Unglaubliches. Bei einer Auseinandersetzung mit den Raufbolden des Brydon-Waisendorfes ...

Oliver glaubte immer, ein vollkommen normaler Junge zu sein. Doch wenige Wochen
vor seinem sechzehnten Geburtstag passiert etwas Unglaubliches. Bei einer Auseinandersetzung mit den Raufbolden des Brydon-Waisendorfes stellt er fest, dass er über magische Fähigkeiten verfügt. Von diesem Augenblick an überstürzen sich die Ereignisse. Ein ungeheuerliches Abenteuer jagt das Nächste. Dabei muss er gegen gefährliche Bestien und Fabelwesen kämpfen, um das Brechen der Siegel Merlins zu verhindern. Schafft er das nicht, wird die Welt, wie er sie kennt, schon bald nicht mehr existieren.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Cover mit Oliver Bain und seinen Freunden sowie einer geheimnisvollen frau mit Mond auf der oberen Hälfte wirkt sehr interessant. In der unteren Hälfte ist ein Steinkreis ähnlich wie Stonehenge zu sehen. In groß ist der Reihen Name „Oliver Bain“ zu lesen darunter der Titelname dieses Bandes „ und die Siegel Merlins“. Es passt super zum Romaninhalt

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Jugend Fantasy Roman..

Fazit:
Der Roman kann unabhängig von dem Josh Carter Roman gelesen werden. Er kommt magisch fantastisch und abenteuerlich daher. Fans von der Harry Potter Reihe, Percy Jackson, Finn Phönix werden begeistert sein.
Auch hier ist der Hauptprotagonist ein Junge der sich für völlig normal hält – bis zu seinem sechzehnten Geburtstag. Von da ab ist seine Welt auf den Kopf gestellt und er lernt gefährliche Bestien und Fabelwesen kennen. Und dann erwartet ihn eine große Aufgabe: die Siegel Merlins vor den dämonischen Kreaturen zu retten.
Gelingt es Oliver und seinen Freunden, die finstere Macht und ihre dämonischen Kreaturen aufzuhalten?
Von der ersten bis zur letzten Seiten spannend, Langeweile Fehlanzeige! Und das über die Zielgruppe der Jugendlichen hinaus – angenehm ist: nicht zu brutal ohne großen Romantik Anteil. Ich hoffe der Autor lässt sich da nicht vom allgemeinen Mainstream mitreißen – Fantasy kommt auch ohne aus. Ansonsten bin ich gespannt wie es mit weiteren fantastischen und magischen Abenteuern von Oliver Bain weitergehen wird.
Ein sehr schönes Gesamtpaket: ansprechendes altersgerechtes Cover, ein ansprechender und spannender Klappentext und vom Roman müsst ihr euch dann selbst überzeugen oder mir glauben – super! Verdiente 5 Sterne!