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Veröffentlicht am 16.09.2018

Eine schöne neue tödliche Welt

White Maze
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Durch den Mord an ihrer Mutter Sofia endet für Vivian auf einen Schlag ihr sorgenfreies Leben. War diese och eine erfolgreiche Game-Entwicklerin und stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. ...

Durch den Mord an ihrer Mutter Sofia endet für Vivian auf einen Schlag ihr sorgenfreies Leben. War diese och eine erfolgreiche Game-Entwicklerin und stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt - dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?

Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und spannend.

Das Cover ist ein echter Hingucker mit und ohne Schutzumschlag. Es zeigt die totale Vernetzung, hatte tolle Farben und passt super zum inhalt.

Der Klappentext macht super neugierig auf eine schöne neue Welt.

Fazit: Ohne die Leserunde wäre ich nicht so schnell auf diesen Roman gestoßen der die Balance zwischen den Genre Dystopie – Fantasy – Liebesroman spielend schafft. Auch wenn man die Hauptprodagonistin Vivian am Anfang für ein zickiges und nörgelndes IT Girl hält aber sie wächst an ihren Herausforderungen in der realen Welt. Aber auch Tom und die ganze Gruppe machen einen kameradschaftlichen und taffen Eindruck. Und das Thema ist ein wirklich interessantes was uns in der Zukunft mit einiger Wahrscheinlichkeit erwartet wird. Gespannt wie das dann rechtlich abgesichert werden kann, denke nur an die neue Datenschutzverordnung die wäre dann ja für die Füße – das Leben eines jeden Menschen wäre transparent und beeinflussbar. Eine schöne neue und tödliche Welt – aber ein sehr gelungener Roman.

Veröffentlicht am 15.09.2018

Elfen in Paris - hier und heute!

A Fairy Tale
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Scott McKenzie läuft im Quartier Latin (Paris) doch wirklich seine Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg – und das auch noch mehrfach. Er weiß sofort das Schicksal kann es nicht wirklich gut mit ihm ...

Scott McKenzie läuft im Quartier Latin (Paris) doch wirklich seine Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg – und das auch noch mehrfach. Er weiß sofort das Schicksal kann es nicht wirklich gut mit ihm meinen. Dabei hatte sich Scott der einst aus hohem Hause stammt in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat ein ausgezeichnetes Leben aufgebaut.
Nach und nach zieht in die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

Der Schreibstil ist flüssig und auch humorvoll – macht Spaß zu lesen.

Das Cover wirkt in den Farben Gold und Braun edel, auch die Scherenschnittoptik wirkt überraschend gut und stimmig zum Roman und seinem Inhalt.

Der Klappentext macht sehr neugierig: auf Elfen und ihr Leben heute in Paris.

Fazit:
Zauberhaft und fantastische Abenteuer von Elfen und Halbelfen im heutigen Paris.
Wunderschön gezeichnete Charaktere (Protagonisten) mit einer guten Prise Humor.
Mir hat gerade der Handlungsort Paris auch gut gefallen – die Stadt der Liebe schlecht hin. Der Roman ist mehr als Fantasy den auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Unterhalten und spannend – da einzige was komisch war: das „Gesieze“. Ich fand es gelungen - gerne noch mehr Fantasy Romane von der Autorin.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Magischer Reihenauftakt

Fluch der Elemente - Die Schwestern von Feuer und Erde
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Einst wurde ein Bündnis geschlossen. Ein Bündnis, das Lyra dazu zwingt einen Dunkelalben zu heiraten. Doch weder sie, noch ihre Zwillingsschwester Amia, wollen sich ihrem Schicksal ergeben. Mit vereinten ...

Einst wurde ein Bündnis geschlossen. Ein Bündnis, das Lyra dazu zwingt einen Dunkelalben zu heiraten. Doch weder sie, noch ihre Zwillingsschwester Amia, wollen sich ihrem Schicksal ergeben. Mit vereinten Kräften wollen sie sich gegen das Bündnis auflehnen, das noch vor ihrer Geburt geschlossen wurde. Doch ist es überhaupt möglich einem Dunkelalben die Stirn zu bieten? Schneller als den beiden lieb ist geraten sie zwischen die Fronten einer uralten Fehde zwischen den Dunkelalben und den Lichtalben und plötzlich ist es nicht nur ihr eigenes Leben, um das sie kämpfen müssen, damit ihr Schicksal sich erfüllt.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Cover zeigt eine der Schwestern Amia mit schwarzen Rabenschwingen. Wo für die stehen erfährt man wenn man das Buch liest. Passt ganz wunderbar zum Roman Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf ein Buch über magische Schwestern und einen Fluch.

Fazit:
Ein magischer und romantischer Auftakt um das Leben von magischen Schwestern.
Es zeigt wie aus Fremdheit (Dunkel- und Lichtalben) Freundschaft werden kann und auch bei Hass (zur Ehe gezwungen) die Liebe ihren Weg findet. Und das es auch für Bündnisse die geschlossen wurden eine Lösung gibt. Auch schön das lernen und wachsen an den eigenen magischen Kräften der Schwestern zu verfolgen. Alles in allem ein schöner Debütroman mit noch mehr Potential was sich bestimmt in Teil 2 noch zeigen wird den es bereits gibt: Fluch der Elemente – Die Krieger von Luft und Wasser.

Veröffentlicht am 01.09.2018

Ein Debüt Roman und mitreisende Dystopie

Die Ring-Chroniken - Begabt
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Die 16-jährige Emony lebt in einer lebensfeindlichen Rauring Wüste. Sie verfügt über die Gabe Lügen erkennen zu können aber die Fähigkeit bringt sie in ständige Gefahr. Es gibt für sie nur eine Möglichkeit, ...

Die 16-jährige Emony lebt in einer lebensfeindlichen Rauring Wüste. Sie verfügt über die Gabe Lügen erkennen zu können aber die Fähigkeit bringt sie in ständige Gefahr. Es gibt für sie nur eine Möglichkeit, der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu entkommen. Sie muss eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert. Doch dort kommt sie rasch dahinter dass ihr Arbeitgeber die Wüstenbewohner betrügt. Doch es scheint einen zu geben der vertrauenswürdig ist: Kohen ihr Ausbilder. Für ihn beginnt sie auch bald mehr zu empfinden als für sie gut ist.
Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen? Und sind die Lügen noch viel größer als vermutet?

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und lässt sich sehr gut lesen.

Das Cover passt sowohl mit der ausgetrockneten Erde als auch mit dem Ring und den Farben voll zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende und fantastische Dystopie.

Fazit: Eine mit der spannendsten Dystopien dieses Jahres! Der Kampf um einer der wichtigsten Ressourcen unserer Erde dem Wasser wird wie vermutet von einem großen Versorger bestritten. Aber was wenn er nicht ehrlich ist und betrügt? Zu den Protagonisten Emony und Kohen ist mir zeitweise eine kleine Ähnlichkeit zu Tris und Four aus der Bestimmung aufgefallen. Dies kann aber auch einfacher Zufall sein. Bei machen auf mich einen realen und ehrlichen Eindruck. Toll finde ich natürlich auch dass Chamäleons eine Rolle spielen und gepflegt werden trotz aller Knappheit der Ressourcen. Ich bin super gespannt wie es weiter gehen wird!

Veröffentlicht am 31.08.2018

Fantastischer und gefühlvoller Reihenauftakt

Verlorener Stern
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Die Idee des Sternvolks der Bo’othi ist ein wundervoll und magisch. Damit entführt und die Autorin in eine Welt die uns unbekannter nicht sein könnte. Aber auch in diesem Volk ist die Liebe nicht unbekannt ...

Die Idee des Sternvolks der Bo’othi ist ein wundervoll und magisch. Damit entführt und die Autorin in eine Welt die uns unbekannter nicht sein könnte. Aber auch in diesem Volk ist die Liebe nicht unbekannt auch wenn nicht so oft vorhanden. Phlip ist ein total faszinierender und sympathischer Protagonist und das von der ersten Minute an. Über Victoria und Hannah braucht man nicht viel zu sagen nur lesen.
Auch das Thema der schweren Krankheit von Hannah wird in ihren Facetten gezeigt, die Höhen und Tiefen, man fühlt hautnah mit.

Der Schreibstil ist spannend und flüssig. Es macht Spaß von dem uns unbekannten Volk zu lesen.

Das Cover zeigt die beiden Hauptprotagonisten und passt super zum Roman. Es wird wohl bald eine neue Auflage mit etwas modernerem Cover geben.

Der Klappentext macht super neugierig auf das Volk der Bo’othi.

Fazit:
Die Autorin führt uns mit diesem Reihen Auftakt gefühlvoll und mit fantastischen Elementen an das Volk der Bo’othi heran. Alles in allem eine fantastische Idee, sympathische Protagonisten, auseinandersetzen mit schwierigen Themen (Krankheit, aber auch das anders sein in unserer Gesellschaft). Für mich ein super magische und liebevoller Roman der den Genre Mix Fantasy und Liebesroman mühelos schafft. Und Hunger und neugierig auf mehr des Bo’othi Volks macht. Zum Glück kann man weiterlesen mit Verlassener Stern (Band 2) der Reihe.