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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2024

Schöne Geschichte

Du hast mich voll erwischt
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Die junge Edie arbeitet schon lange im Familienunternehmen und weiß, dass es nicht das ist, was sie eigentlich glücklich macht. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter hatte sie das Gefühl ihrem Vater ...

Die junge Edie arbeitet schon lange im Familienunternehmen und weiß, dass es nicht das ist, was sie eigentlich glücklich macht. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter hatte sie das Gefühl ihrem Vater helfen zu müssen und somit war diese Entscheidung getroffen. Aber auch privat könnte es besser laufen. Zwar ist sie mit ihrem Freund Miles nicht unglücklich, aber auch er scheint nicht der Richtige zu sein. Als sie dann eines Tages eine Mail von ihrem jugendlichen Ich erhält, wird ihr schnell klar, dass sie was ändern muss. Und so macht sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und trifft die Menschen wieder, die ihr in ihrer Jugend wichtig waren, vor allem Joel...

Ich mochte die Geschichte rund um Edie unheimlich gern. Der Schreibstil der Autorin Anna Bell ist sehr flüssig und humorvoll. Auch die Sprecherin Yeşim Meisheit hat mir sehr gut gefallen und sie hat der Geschichte das gewisse Etwas noch gegeben. Edie habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie ist eine liebenswerte und authentische Protagonistin, der man gerne durch die Geschichte folgt. Wie (fast) jede Liebesgeschichte war auch diese sehr vorhersehbar, aber das hat mich an keiner Stelle gestört. Gut gefallen hat mir, dass hier auch ernste Themen angesprochen wurden. Für mich eine schöne, locker, leichte Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Niedliche Kindergeschichte

Kiosk, Chaos, Canal Grande
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Noah ist alles andere als begeistert, dass er seine Ferien bei seiner verschrobenen Oma Violetta in Venedig verbringen muss. Nicht einmal ein eigenes Bett hat er dort und muss auf der Couch schlafen. Und ...

Noah ist alles andere als begeistert, dass er seine Ferien bei seiner verschrobenen Oma Violetta in Venedig verbringen muss. Nicht einmal ein eigenes Bett hat er dort und muss auf der Couch schlafen. Und dann klingelt auch noch jeden Morgen um 7 Uhr der Wecker, da Violetta einen kleinen Kiosk führt. Doch schnell merkt Noah, dass die Ferien doch gar nicht so schlecht sind, denn die gesamte Nachbarschaft kommt bei dem Kiosk zusammen und so knüpft er trotz Sprachbarrieren schnell Kontakte.

"Kiosk, Chaos, Canal Grande" ist eine niedliche Geschichte für Jung und Alt von Edgar Rai, die ganz wunderbar von Max Ruhbaum vertont wurde. Der Schreibstil ist altersgerecht und man kann der Handlung sehr gut folgen. Selbst ich als Erwachsene musste auch an so mancher Stelle lachen und habe Noah schnell in mein Herz geschlossen. Nur allzu gerne bin ich ihm durch Venedig gefolgt. Lediglich das Ende kam für mich etwas überraschend und ich musste noch einmal kurz zurückspringen, weil ich erst befürchtet habe, etwas verpasst zu haben. Aber alles in allem eine wirklich süße Geschichte.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Teilweise sehr langatmig

Die verschwundenen Studentinnen
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Als die Trauma-Therapeutin Mariana einen Anruf ihrer Nichte erhält, dass bei ihr im College in Cambridge eine Studentin ermordert wurde, zögert sie nicht lange und fährt an ihr ehemaliges College, um ihrer ...

Als die Trauma-Therapeutin Mariana einen Anruf ihrer Nichte erhält, dass bei ihr im College in Cambridge eine Studentin ermordert wurde, zögert sie nicht lange und fährt an ihr ehemaliges College, um ihrer Nichte beizustehen. Kaum angekommen, geschieht auch schon ein weiterer Mord. Ist es Zufall, dass beide Mädchen denselben Professor hatte, der ohnehin etwas merkwürdig erscheint?!

Nachdem ich "Die stumme Patentin" von Alex Michaelides sehr gern mochte, war ich auch auf diese Geschichte gespannt. Leider konnte sie mich jedoch nicht wirklich abholen.Die erste Hälfte des Buches empfand ich als sehr langatmig und fast schon langweilig. Zwei Morden sind zwar in der ersten Hälfte geschehen, aber die "Ermittlungen" dümpelten doch sehr vor sich hin. Auch die Atmosphäre war nicht allzu spannend. Erst ab der Hälfte nahm die Geschichte dann an Fahrt auf. Der Mörder war für mich dann auch nicht allzu überraschend, da ich hierhingehend schon Vermutungen hatte. Gut gefallen haben mir die Verbindungen zum Buch "Die stumme Patentin". Man muss dieses Buch jedoch nicht gelesen haben, um dieser Geschichte hier folgen zu können.

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Veröffentlicht am 23.02.2024

Niedlich und anschaulich gestaltet

Knolles tolles Hamster-Training - Immer putzig, niemals schmutzig! – Alles übers Saubersein und Gesundbleiben
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Bei Hamster Knolle steht am Abend eine Pyjama-Party an. Da findet seine beste Freundin, die Rennmaus Milli, dass sich Knolle herausputzen muss. Kaum ist der Entschluss gefasst, geht es auch schon ...

Bei Hamster Knolle steht am Abend eine Pyjama-Party an. Da findet seine beste Freundin, die Rennmaus Milli, dass sich Knolle herausputzen muss. Kaum ist der Entschluss gefasst, geht es auch schon los. Vom Zähneputzen, übers Kämmen, bis hin zum Händewaschen, alles muss ordentlich erledigt werden. Wunderschön anschaulich stellt dieses Pappbilderbuch die einzelnen Schritte dar. Das Buch hat kleine Türchen, die sich öffnen lassen und die Kinder können dahinter direkt entdecken, wie sich die jeweiligen Handlungen auswirken. Der Text ist in einfacher Reimform geschrieben, sodass die Kinder diese gut mitsprechen und sogar auch schnell selber nachsprechen können.
Aber auch die Illustrationen sind sehr kindgerecht und anschaulich. Es gibt Vieles zu entdecken. Das Buch kann gut darin unterstüzen eine alltägliche Routine zu entwickeln. Alles in allem wirklich sehr niedlich gestaltet.

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Veröffentlicht am 20.02.2024

Ein unterhaltsamer gemütlicher Krimi

Das Mörderarchiv
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Seit die damals 17-jährige Frances mit ihren beiden Freundinnen den Jahrmarkt besuchte, auf dem ihr eine Wahrsagerin prophezeite, dass sie eines Tages umgebracht wird, traut sie niemanden mehr. ...

Seit die damals 17-jährige Frances mit ihren beiden Freundinnen den Jahrmarkt besuchte, auf dem ihr eine Wahrsagerin prophezeite, dass sie eines Tages umgebracht wird, traut sie niemanden mehr. Und nun 60 Jahre später wurde sie nun tatsächlich ermordert. Annie, die ihre Großtante Frances nie kennengelernt hat, soll nun den Mord aufklären. Gut, dass Frances vorgesorgt hat und sich in ihrem großen Landgut in Dorset ein ungeheuerliches Archiv angelegt hat. Hier befindet sich zu jeder Person, aus dem Dorf, die auch nur im Entferntesten als verdächtig angesehen werden könnte, eine Akte.

Ich mochte die Geschichte rund um Frances und Annie sehr gern. Dank des Tagebuches, dass Frances als junge Frau geführt hat, lernen wir nach und nach etwas über ihre Vergangenheit kennen und können miträtseln wer wohl der heutige Mörder sein könnte, denn klar ist bald, dass der Mord an Frances mit etwas aus ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. Ich mochte die Sprünge in die Vergangenheit sehr gern. Aber auch mit Annie durch die Gegenwart zu wandern, konnte mich gut unterhalten. Beide Frauen sind sehr authentisch und liebenswert geschrieben. Sogar der Täter war am Ende eine kleine Überraschung für mich und als Thriller-/Krimi-Vielleserin passiert mir dies nicht allzu häufig. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung.

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