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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

Die Welt kommt nach Perchtoldsdorf

Perchtoldsdorfer Rache
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Der sechste Fall für Charlotte Nöhrer, die das e am Ende ihres Namens nicht ausgesprochen wünscht und meine erste Begegnung mit den Perchtoldsdorfern.

Die Geschichte startet recht brutal mit dem ersten ...

Der sechste Fall für Charlotte Nöhrer, die das e am Ende ihres Namens nicht ausgesprochen wünscht und meine erste Begegnung mit den Perchtoldsdorfern.

Die Geschichte startet recht brutal mit dem ersten Mord und auch wenn das Opfer ein arger Unsympath war, bin ich doch froh, dass die weiteren Morde weniger detailliert geschildert werden 😉 Die Adefris Sippschaft würde mich vermutlich ein Weichei schimpfen 🤣.

Während die Mitglieder zweier prominenter Familien eins ums andere dezimiert werden, muss die Charlotte widerwillig ermitteln, eigentlich hätte sie doch mit ihrem Weingut genug zu tun.

Skurrile Gestalten bevölkern Perchtoldsdorf und der einzige Ruhepol ist die Omama, die steht „verlässlich wie eine Schweizer Uhr in der Küche und bereitete bereits wieder Apfelstrudel und Sachertorte für den Heurigenbetrieb vor.“

So eine Omama hätte ich auch gerne und mir läuft das Wasser im Mund zusammen bei den Köstlichkeiten der Österreichischen Küche, die hier aufgetischt werden.

Während der Autor ein wenig den internationalen Tenniszirkus durch den Kakao zieht, lehne ich mich gemütlich zurück und genieße, wie einer nach dem anderen dieser widerwärtigen Menschen aus dem Verkehr gezogen wird. Selten so wenig Mitleid mit Mordopfern gehabt wie in diesem Buch 🤣.

Perchtoldsdorfer Rache macht unbedingt Lust, noch mehr aus dieser Reihe zu entdecken und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, der Autor lässt nichts Gutes ahnen mit seiner Schlussszene 😉

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Außergewöhnlich, mit viel schwarzem Humor

Der Tote im Kamin
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Ich liebe English Crime und diese Reihe um Inspektor Frank Grasby, den Pfarrersohn mit der Vorliebe für Pferdewetten, macht richtig gute Laune.

Bei seinen Vorgesetzten ist Grasby in Ungnade gefallen und ...

Ich liebe English Crime und diese Reihe um Inspektor Frank Grasby, den Pfarrersohn mit der Vorliebe für Pferdewetten, macht richtig gute Laune.

Bei seinen Vorgesetzten ist Grasby in Ungnade gefallen und er wird deswegen in das verschlafene Dörfchen Elderby versetzt. Was ihn aber dort erwartet ist ungeheuerlich und hier jagt eine Überraschung die Nächste.

Grasby ist eine Art Anti-Held, den ich aber trotzdem ins Herz schließen muss. „Aufsässige junge Kollegen kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Vor allem nicht, wenn sie im Recht sind.“ 🤣

Als Sohn eines Pfarrers hat Grasby gelernt: „Das kennt man von den Geistlichen. Nehmen jede Gelegenheit wahr, sich einen hinter die Binde zu kippen. Ob bei Hochzeit, Begräbnis oder Taufe - der Pfarrer wird gewiss einen sitzen haben und selig in die Runde lächeln.“

Der trockene, ziemlich schwarze Humor zieht sich durch das ganze Buch und Elderby wimmelt geradezu vor kuriosen Gestalten. Nichts ist wie es scheint und ich habe absolut keine Ahnung, was mich auf den nächsten Seiten erwartet, herrlich.

Der titelgebende Tote im Kamin bleibt nicht die einzige Leiche und auch Grasby muss ziemlich viel einstecken.

Was für eine geniale Neuentdeckung, hiervon würde ich gerne noch mehr lesen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…..

Tod unter Wacholdern
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…. Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Wow, so einen Nachbarn wünscht sich keiner. Was in diesem kleinen Dorf in der Eifel so abgeht, da bleibt mir glatt die Spucke weg.

Alex Cameron und ihre Wochenend-WG-Mitbewohner ...

…. Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Wow, so einen Nachbarn wünscht sich keiner. Was in diesem kleinen Dorf in der Eifel so abgeht, da bleibt mir glatt die Spucke weg.

Alex Cameron und ihre Wochenend-WG-Mitbewohner Max und Fred sanieren einen alten Bauernhof. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie den ein oder anderen Dorfbewohner kennenlernen.

Der Prolog sendet mir gleich die ersten Signale, hier geht es nicht zimperlich zu, ich erwarte Spannung pur und so geht es auch munter weiter. Dabei gibt es immer subtile Untertöne, die meine Lesefreude weiter anfachen.

Ein Mann wird tot aufgefunden und je mehr ich über das Opfer erfahre, desto mehr wundere ich mich, dass dieser nicht schon viel früher ermordet wurde. Überhaupt gibt es jede Menge suspekte Personen, bei denen ich froh bin, dass sie nicht in meinem Ort wohnen 😉, aber auch sympathische Dörfler, die mich zum Schmunzeln bringen, wie die Hilgers.

Immer neue Verdachtsmomente tauchen auf und halten mich auf Trab, es gibt nur kurze Ruhepausen wie etwa das Pflaumenkuchenessen mit der alten Leni und schon kommt die nächste Eskalation um die Ecke.

Mir gefällt das Tempo, das Unberechenbare und dass ich so keine Ahnung habe, was als nächstes geschieht.

Mein erstes Buch von Jo Ann Martin, aber sicher nicht mein letztes.

Ich vergebe begeisterte 5 Sterne und empfehle Tod unter Wacholdern sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Game over für die Liebe?

Winterknistern auf Schottisch
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Es geht zurück nach Schottland und das Monster von Loch Ness wartet bereits auf mich. Lewis MacKenzie, der geniale Spieleentwickler leidet unter einer kreativen Blockade und da hilft es nicht, dass sich ...

Es geht zurück nach Schottland und das Monster von Loch Ness wartet bereits auf mich. Lewis MacKenzie, der geniale Spieleentwickler leidet unter einer kreativen Blockade und da hilft es nicht, dass sich Berge von Schreibkram in seinem Zimmer häufen. Eine Sekretärin muss her und auch wenn Maggy eigentlich überqualifiziert ist für den Job, wagt sie das Abenteuer.

Karin Lindberg schickt wieder einmal zwei Protagonisten auf eine Reise, die scheinbar nicht zueinanderpassen. Liebevoll beschreibt sie Lewis und Maggy, so dass ich die beiden sofort ins Herz schließen muss. Ich bekomme einen kleinen Einblick in die Welt der Online-Gamer und auch wenn das Herumtreiben in virtuellen Welten nicht mein Ding ist (lieber tummele ich mich literarisch in anderen Welten), kann ich doch die Faszination verstehen.

Ich mag den Schreibstil der Autorin, wie sie mit ihren Protagonisten umgeht und sie zu meinen Freunden macht. Bildhaft und lebendig bin ich inmitten der Geschichte und lerne immer neue spannende Charaktere kennen mit Ecken und Kanten.

Hier knistert es gefühlvoll im Winter in Schottland und ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Gelungene Fortsetzung über das aufregende Leben der Neuseeländerin Ruth Shaw

Drei kleine Buchläden am Ende der Welt
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Ruth Shaw hatte schon viele Berufe und irgendwie erinnert sie mich ein wenig an Forrest Gump, im positiven Sinne. Ihre Leidenschaft sind die Bücher und in einem Alter, in dem sich andere bereits zur Ruhe ...

Ruth Shaw hatte schon viele Berufe und irgendwie erinnert sie mich ein wenig an Forrest Gump, im positiven Sinne. Ihre Leidenschaft sind die Bücher und in einem Alter, in dem sich andere bereits zur Ruhe setzen, hat sie drei Buchläden am Ende der Welt eröffnet.

Ihr Markenzeichen ist es, dass sie den Menschen ansieht, welche Bücher für sie geeignet sind und gefühlt kommt sie mit Jedermann in Kontakt.

Sie berichtet erneut von ihrem Leben, ihrer großen Liebe Lance und ihrem Kampf um den Erhalt der heimischen Bäume und für die Umwelt. Sie hat so viel erlebt, dass ich mich gerne mit ihr an ein Lagerfeuer setzen und über Gott und die Welt plaudern oder ein paar Bücher empfehlen lassen würde.

Wer weiß schon, dass es im Parlament in Neuseeland eine Schweigeminute gab beim Tod des Vogelweibchens Old Blue, die sagenhafte 13 Jahre alt wurde?

Ich liebe die Geschichten von Ruth Shaw, die spannenden Menschen, die sie kennengelernt hat, wie etwa den Sohn von Richard Bach, der das Buch „Die Möwe Jonathan“ geschrieben hat. Ich zitiere aus ihrer Korrespondenz: „Geschichten machen uns glaubwürdig, liebenswert, nahbar, vertrauenswürdig, wertvoll und damit erfüllen sie ein Grundbedürfnis, nämlich eine Antwort auf die andauernde Frage: „Werde ich klarkommen?“

Einfühlsam schreibt sie über das Sterben ihrer Tante, die wie eine Mutter für sie war und viel Raum nehmen auch die Tiere ein, die sie in ihrem Leben begleitet haben.

Würde ich auf einer einsamen Insel stranden, wäre Ruth Shaw ein Mensch, den ich bei mir haben wollte, ich bin sicher, sie ist eine Überlebenskünstlerin.

Drei kleine Buchläden am Ende der Welt hat mich berührt und auf eine Reise mitgenommen, die abenteuerlich war, wie das Leben selbst. Sehr gerne vergebe ich verdiente 5 Sterne und empfehle dieses Buch ebenso wie Band 1 sehr gerne weiter.

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