Cover-Bild MORDsJAHRE
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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Klartext
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 10.03.2025
  • ISBN: 9783837526776

MORDsJAHRE

Kurzkrimis aus dem Ruhrgebiet
Im Ruhrgebiet pulsiert das Leben – und hinter jeder Ecke lauert das Verbrechen. „MORDsJAHRE“ versammelt spannende Kurzkrimis, die den rauen Charme und die urbane Atmosphäre dieser einzigartigen Region einfangen. Ob in den Straßen von Dortmund, den Waldgebieten im Essener Süden oder im Casino Duisburg, zwischen Mülldeponie, Flughafen, Aldi-Parkplatz und Villengegend: Jede Geschichte bringt neue Tatorte, Figuren und fesselnde Fälle. Als Impuls für ihre Krimis haben die Autor*innen jeweils eine Zeitungs-Schlagzeile über ein Verbrechen im Ruhrgebiet aus den letzten 20 Jahren ausgewählt – passend zum 20-jährigen Jubiläum der Veranstaltungsreihe „Krimi-Couch“. Auf diese Weise ist ein spannendes kriminalistisches Porträt der Region entstanden. Mit Texten von Mischa Bach, Christiane Bogenstahl, Jutta Büscher, Christiane Dieckerhoff, Andreas Edelhoff, Arnd Federspiel, B. E. Fischer, Wolfgang J. Gerlach, Klaus Heimann, Norbert Horst, Herbert Knorr, Peter Märkert, Anja Puhane, Thomas Salzmann, Gesine Schulz, Ursula Sternberg, Petra Treiber, Anke Völkel und Manu Wirtz

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Abwechslungsreiche Kurzkrimis aus dem Ruhrgebiet

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In dieser Anthologie, die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Veranstaltungsreihe „Krimi-Couch“ entstanden ist, versammeln 19 Autoren und Autorinnen, die allesamt bereits auf der Couch Platz genommen ...

In dieser Anthologie, die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Veranstaltungsreihe „Krimi-Couch“ entstanden ist, versammeln 19 Autoren und Autorinnen, die allesamt bereits auf der Couch Platz genommen haben, abwechslungsreiche Kurz-Krimis, die im Ruhrgebiet angesiedelt sind. Der 20. Beitrag stammt aus der Feder von Steffen Hunder, dem Gastgeber der Veranstaltungen, die in Essen-Kettwig stattfinden. Ausgangspunkt der Geschichten sind jeweils Zeitungsschlagzeilen aus den letzten 20 Jahren, die die Phantasie der Autoren und Autorinnen angekurbelt haben und am Ende des Buches auch nachzulesen sind. Eine Ausnahme bildet hier die Geschichte des Gastgebers, einem evangelischen Pfarrer, der eine Geschichte aus der Bibel in die Gegenwart transportiert.

Die Geschichten bilden die gesamte Bandbreite des Krimigenres ab. Manchmal geht es eher humorvoll zu, dann wird es düster und ab und an auch durchaus blutig. Spannend und abwechslungsreich ist es aber eigentlich immer. Wie immer kann in einer solchen Sammlung nicht jeder Beitrag den persönlichen Lesegeschmack zu 100 Prozent treffen, hier lag die Trefferquote aber schon außergewöhnlich hoch. Meine persönlichen Favoriten sind dabei die Beiträge „Bruchlandung“ von Thomas Salzmann, „Die Autobumser von Gelsenkirchen-Buer-Beckhausen“ von Herbert Knorr, „Eiskalt serviert“ von Arnd Federspiel und „Familiensache“ von Andreas Edelhoff. Aber auch die anderen Geschichten weisen durchgehend einen hohen Unterhaltungswert auf und üben ihren ganz eigenen Reiz aus. Als Liebhaber von bösen Schlusspointen bin ich zudem in vielen der Beiträge bestens bedient worden.

So bietet das Buch eine nahezu perfekte Mischung für den Krimi-Spaß zwischendurch. Dabei sollte jeder Liebhaber von Kurz-Krimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden. Mich konnte das Buch auf jeden Fall gut und spannend unterhalten.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Kurzkrimis aus dem Ruhrgebiet

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Eine bunte Mischung an Geschichten und alle für einen guten Zweck, das gibt schon Mal einen Bonus. Allerdings muss ich gestehen, dass zumindest bei der ersten Hälfte nicht alle Geschichten so ganz meinen ...

Eine bunte Mischung an Geschichten und alle für einen guten Zweck, das gibt schon Mal einen Bonus. Allerdings muss ich gestehen, dass zumindest bei der ersten Hälfte nicht alle Geschichten so ganz meinen Geschmack getroffen haben. Manche haben mich mit einem Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen, wie etwa diese, in der das Böse triumphiert. Ein unheimlicher Stalker, der eine Mutter mit ihren Töchtern terrorisiert, das war schon sehr harter Tobak.

Sehr gut gefallen hat mir hingegen „Schraube locker“ oder „Eiskalt serviert“. Hier triumphieren zwei Frauen, die eine jung, die andere älter. Beide werden unterschätzt und überraschen nicht nur mich, meine absoluten Lieblingsgeschichten.

Mit einer guten zweiten Hälfte hat mich Mordsjahre dann versöhnt. Insgesamt eine spannende Mischung an Kurzkrimis, die man gerne mal zwischendurch snacken kann.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Kriminell kurzer Ruhrpott

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Über das Buch/Inhalt:

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der im Ruhrpott stattfindenden Veranstaltungsreihe „Krimi-Couch“ haben sich 20 AutorInnen zusammengetan und haben sich jeweils von einer Schlagzeile ...

Über das Buch/Inhalt:

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der im Ruhrpott stattfindenden Veranstaltungsreihe „Krimi-Couch“ haben sich 20 AutorInnen zusammengetan und haben sich jeweils von einer Schlagzeile in der WAZ zu einem Verbrechen aus dem Ruhrgebiet der letzten 20 Jahre zu einem Kurzkrimi inspirieren lassen.

Besonderheit: Die AutorInnen spenden ihr Honorar dem WEISSEN RING e.V.

Meine Meinung:

Kriminell kurzer Ruhrpott

Wenn es um das Ruhrgebiet geht und dann auch noch Krimis, da schreit mein Duisburger Herz ganz laut HIER! Das ist genau meins. So auch hier. In einer tollen Leserunde durfte ich die kurzweiligen Krimis genießen. Und kurzweilig triffts hier. Man findet sich sofort wieder, gerade wenn es um Örtlichkeiten aus dem eigenen Umfeld geht. Man sieht dann die Figuren quasi durch die Straßen laufen, fahren, was auch immer. Das mag ich grundsätzlich bei Büchern, wenn ich gleich dabei bin.

Hier sind es alles Meldungen zu Fällen aus der hier bekannten Presse, manchmal hat man sogar mal was von den Ursprungsmeldungen mitbekommen.

Da gibt es Meldungen, die einen betroffen gemacht haben oder dann beim Lesen sehr nachdenklich zurücklassen. Aber es gibt auch wirklich dann Storys, wo die Autoren schon ein Stück ihr lustiges Talent hervorblitzen lassen, da kann man dann im Endeffekt auch wirklich lauthals lachen, findet Lieblingsfiguren (ich sag nur: Hannibal…was hab ich gelacht!!! Lesen, dann wisst Ihr, was ich meine!) oder ist wie gesagt sehr betroffen, hat im Kopf dann noch mehr Geschichten dazu oder sieht Hintergründe, die weh tun.

Alles in Allem wirklich eine sehr gelungene Mischung, die ich supergern gelesen habe und die mir so lange in Gedanken haften bleibt und die ich gerne empfehlen möchte. Ich finde die Idee toll, dass bei den Autoren bei einer puren Schlagzeile das Kreativgen aktiv wird und eine Geschichte entsteht, die vielleicht mit der Realität nur bedingt was zu tun hat, aber die Leser echt mitnimmt.

Gut fand ich, dass am Ende die Schlagzeilen benannt wurden, die Ideengeber waren. Noch besser hätte mir gefallen, hätte man die ganzen Artikel lesen können.

Fazit:

Eine tolle, sehr abwechslungsreiche Sammlung feiner Kurz-Krimis. Für Ruhrpottler und solche, die es werden wollen oder einfach auch mal über den Tellerrand ihrer eigenen Region gucken mögen und dabei noch was gutes tun wollen!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Hier ist was los

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Mordsjahre - 20 Kurzkrimis zum 20jährigen Jubiläum der Veranstaltungsreihe Krimi Couch, erschienen im Klartext Verlag, von dem die Autoren ihr Honorar an den Weissen Ring e.V. spenden. Jede einzelne Geschichte ...

Mordsjahre - 20 Kurzkrimis zum 20jährigen Jubiläum der Veranstaltungsreihe Krimi Couch, erschienen im Klartext Verlag, von dem die Autoren ihr Honorar an den Weissen Ring e.V. spenden. Jede einzelne Geschichte beruht auf eine Schlagzeile der letzten 20 Jahre über ein Verbrechen im Ruhrgebiet. Die Quellenhinweise befinden sich am Ende des Buches. Das Ruhrgebiet ist einzigartig mit seinen skurilen Gestalten. Mir gefiel schon die tolle Aufmachung des Buches, das Cover und auch das Format sind ein Eye Catcher. Die Kurzkrimis selbst sind tatsächlich aber nicht immer als Krimi einzuordnen, zwei gab es, die ich überhaupt nicht zu Ende lesen mochte. Das macht für mich aber den Charme einer Anthologie von Kurzgeschichten aus. Man lernt nicht nur Autoren kennen, von denen man gerne mehr lesen möchte, es kann auch ins Gegenteil über gehen. Manche der Krimis waren echt amüsant und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Das Ruhrgebiet hatte ich definitv bei vielen davon vor Augen. Sehr interessant zu erfahren war, welche Schlagzeile zu der jeweiligen Geschichte animiert hat. Bei einigen konnte ich bei den Charakteren so richtig mitfühlen, hatte sogar Mitleid mit den Tätern, einige stimmen nachdenklich. Jede einzelne Geschichte ist auf jeden Fall kreativ erdacht und konnte mich mal mehr mal weniger fesseln. Infos zu den Autoren finden sich noch am Ende des Buches.

Ein Buch, das man immer mal wieder zur Hand nehmen kann, wenn gerade nicht so viel Zeit zum Lesen ist oder Wartezeiten überbrückt werden müssen.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Von heiter bis angsteinflößend

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So eine Anthologie hat ja immer etwas von einer Pralinenschachtel, manche schmecken hervorragend, andere mag ich nicht so gerne, es kann auch sein, dass ich eine angebissen weglege.
Zum Glück waren hier ...

So eine Anthologie hat ja immer etwas von einer Pralinenschachtel, manche schmecken hervorragend, andere mag ich nicht so gerne, es kann auch sein, dass ich eine angebissen weglege.
Zum Glück waren hier die meisten schmackhaft und ich kann die Mischung empfehlen.
Zunächst wir deine Leiche mehrfach verlagert, dann prahlt ein Verbrecher mit seinem tollen Plan, ein Flugzeug landet auf der A52, ein Mann lebt wie Diogenes allerdings noch vor einer Müllhalde und häusliche Gewalt ist der Thema der nächsten Geschichte. Glück im Spiel hat eine junge Frau und Wilma meldet sich bei der Polizei, um breiten Ruhrgebietssang von Autobumsern zu berichten, danach treffen sich Witwer auf dem Friedhof, ein Walküre ruft zur Jagd und ein junges Paar verdient eine zweite Chance. Eine alte Dame bekommt Besuch von einer Polizistin, ein junge mag das Feuer, Schlagertitel werden aneinandergereiht und ein junger Mann flüchtet kopflos in die Niederlande.
Als stickum wird ein junger Mann von seinem Vater bezeichnet, Taylor Swift verdreht den jungen Mädchen im Ruhrgebiet den Kopf, eine junge Mutter belastet ihr schlechtes Gewissen, dann folgt der Versuch eines „perfekten Verbrechens“, ein Haschischplantage bringt Reichtum und ein Polizist wird es Mordes verdächtigt. Eine ganze Menge unterschiedlicher Delikte, die alle in einem Zeitungsartikel ihren Ursprung haben.
Es ist faszinierend, wie unterschiedlich die Geschichten entwickelt wurden, einige ließen mich durchaus schmunzeln, andere sind gesellschaftskritisch, belastend und brutal. Den meisten Geschichten war anzumerken, dass die Autor*innen ihr Handwerk verstehen und sie wissen, wie man eine Erzählung geschickt aufbaut.

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