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Veröffentlicht am 25.04.2026

Leider in die Irre leiten lassen

DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren
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Inhalt:

In Mirror Lake dachte man, die Dürre würde sie nie erreichen. Aber in Mirror Lake dachte man auch, dass gewisse Dinge für immer unentdeckt bleiben.

Doch dann passiert vielerlei gleichzeitig. ...

Inhalt:

In Mirror Lake dachte man, die Dürre würde sie nie erreichen. Aber in Mirror Lake dachte man auch, dass gewisse Dinge für immer unentdeckt bleiben.

Doch dann passiert vielerlei gleichzeitig. Die Dürre ist da. Und ein angesehener Polizist und Vater stirbt Und plötzlich bahnen sich immer mehr Geheimnisse ihren Weg an die Oberfläche.

Meine Meinung:

Leider in die Irre leiten lassen

Hier habe ich mich von einem einzigen, kleinen Satz im Klappentext leiten lassen und zack, falsche Fährte.

„Ich nahm den Hammer und holte aus“ steht da. Und eigentlich gehört das davor noch zum Lockmittel, dem ich gefolgt bin „Doch Töchter waren anders.. Was soll ich sagen, ich habs gesehen und gedacht, das ist meins!

Ich konnte ja nicht ahnen, dass es dann dermaßen an Spannung mangelte, dass es -wieder mal- ein Familiendrama wird, wo ich wirklich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Autorin eben mit dem Hammer ausholt. Für mich war das dann gefühlt verschenkte Zeit, weil ich absolut nicht gecatcht wurde,

Ich habe mich auch öfter gefragt, wie wär ich, wenn mein (Stief-)Vater stirbt, mir statt meinen (Stief-)Brüdern sein Haus vermacht. Wie würde ich da reagieren? Zumindest würde ich denen ordentlich die Meinung sagen. Und vielleicht sogar sagen, hört zu, ich will das Haus nicht, vielleicht was zum Andenken und dann würde ich mich verabschieden und das wärs dann.

Gut, in Mirror Lake läufts halt anders. Aber eben für meine Begriffe nicht nur durch den ausbleibenden Regen, sondern auch durch das Aneinanderreihen aufploppender Geheimnisse, aber gleichbleibendem Adrenalinlevel, sehr sehr dröge.

Ich hatte zwischendurch überlegt, ob ich abbreche, aber ich habe wirklich auf ein mächtiges Gewitter gehofft. Schade….

Fazit:

Kleinstadt-Thriller, vielleicht für die Fans der Autorin, oder Leser mit einem Faible für krude Familiengeheimnisse. Meinem Spannungs-Anspruch wurde es leider nicht gerecht und so habe ich die Story eher als Familiendrama empfunden, denn als Thriller.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Wenn es Nacht wird an der Tankstelle...

Giftiger Grund
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Inhalt:

Joran will ein neues Leben anfangen.

Edda ist auf der Suche nach Sicherheit.

Und Charu sucht nach den besten Lost Places.

3 Schicksale, die von einer verlassenen Tankstelle zusammengeführt ...

Inhalt:

Joran will ein neues Leben anfangen.

Edda ist auf der Suche nach Sicherheit.

Und Charu sucht nach den besten Lost Places.

3 Schicksale, die von einer verlassenen Tankstelle zusammengeführt werden. Doch welche Richtung diese Schicksale nehmen, ob zum Guten oder nicht, das muss sich weisen.

Meine Meinung:

Wenn es Nacht wird an der Tankstelle….

Was hat mir schon allein die Farbe außen am Buch gefallen! Das ist doch mal ein Eyecatcher. In Verbindung mit dem Titel „Giftiger Grund“ war ich dann auch total auf dem falschen Dampfer, was die Hintergründe der Geschichte angeht. Aber das war dann für mich ganz persönlich eine super Überraschung und so hat das Buch wenigstens eins schon mal geschafft, mich zu überraschen.

Aber das ist nicht das einzige, was ich hier bemerkenswert finde. Wie überall zu lesen ist, gibt’s hier keinen klassischen Ermittler-Krimi. Alles spielt sich ganz ohne einen Ermittlungsansatz ab und trotzdem war da ein Sog, dem ich mich absolut nicht entziehen konnte und so war es wirklich ein Lesegenuss mit guter Spannung.

Die Figuren konnte man sich alle sehr gut ausmalen. Ihre Beweggründe waren schlüssig, sie waren nahbar und glaubwürdig.

So konnte man es nachvollziehen, was Charu z.B. macht, dass sie auf der Jagd nach DEM Shot ist, inklusive des ganz eigenen Merkmals für ihre Fotos. Hat man alles bei Instagram schon gesehen, dass Leute ihren Fotos einen gewissen Marker zufügen, an dem man ganz genau erkennen kann, wer hier postet. Und ganz nebenbei, darüber habe ich selbst auch schon nachgedacht.

Joran war für mich interessant, weil ich selbst mit genau solchen Jugendlichen berufsbedingt tagtäglich zu tun habe. Und auch hier war sein Verhalten wirklich schlüssig, seine Gedanken, seine Geschichte nicht unnormal oder konstruiert wirkend. Deswegen war ich schon sehr an seiner Seite und hätte ihm gern geholfen oder Ratschläge gegeben.

Die kleine Edda sollte dann alle empathischen Menschen erreichen, mit ihrem Schicksal, ihrer Situation.

Und dann die krassen Verbindungen und wie alles zum Ende hin sich findet und zuspitzt, das war schon sehr spannend und hat die Seiten fliegen lassen.

Es hat wirklich Spaß gemacht, dem gut lesbaren Stil des Autors zu folgen und sich mitreißen zu lassen und so finde ich schon, dass das ein Kriminalroman ist, den man gut weiterempfehlen kann.

Fazit:

Sehr gut lesbarer Kriminalroman, der mit etlichen „Oh Nein“s aufwarten kann und doch ganz ohne Ermittler auskommt. Wer Lust auf einen gut geschriebenen, spannenden Krimi mit realitätsnahen Figuren hat, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Die Veganerin und der Vampir

In den Farben der Finsternis
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Inhalt:

Milena hat ein furchtbares Trauma, dass sie nie richtig verarbeitet hat. Deswegen bleibt sie sehr für sich, in ihrer Wohnung und hat sich einen Namen mit ihren „dusteren“ Zeichnungen und Illustrationen ...

Inhalt:

Milena hat ein furchtbares Trauma, dass sie nie richtig verarbeitet hat. Deswegen bleibt sie sehr für sich, in ihrer Wohnung und hat sich einen Namen mit ihren „dusteren“ Zeichnungen und Illustrationen gemacht.

Dann kommt ein Anruf und alles gipfelt darin, dass sie mit einem fremden jungen Mann, Rico, der ein sehr dunkle Ausstrahlung hat, in einem steckengebliebenen Aufzug landet.

Nicht nur ihre Ängste kommen hoch. Es gibt da ein kleines Problem mit ihrem „Mitgefangenen. Denn Rico ist ein Vampir.

Meine Meinung:

Die Veganerin und der Vampir

Ich warne vor, ich als absoluter Vampirfan bin hier einfach nur happy beim Lesen gewesen und habe Spaß, weil noch einige Teile folgen!

Die Begeisterung fängt hier schon beim Äußeren an. Der Titel und das gesamte Äußere, inklusive des roten Farbschnitts passen einfach nur perfekt zusammen, vermitteln gleich mal die Richtung, in die das Ganze geht. Und ganz wichtig: Hier geht’s nicht weichgespült romantisch zu und nein, es glitzert auch keiner Reißzähne!

Milena ist eine arme Maus, so würde ich sie bezeichnen und man nimmt ihr das auch voll ab und ich habe vollstes Verständnis, dass sie sich ein Ventil über ihre Kunst gesucht hat. Und wenn ihr Euch bei Steffi Frei mal umseht, so begegnet Euch genau das, Milenas Kunstwerke. Das finde ich super, dass man physisch quasi etwas der Hauptfigur vor Augen hat, was ihr hilft, ihren Alltag oder schlechte Phasen zu überstehen.

Auch die Ängste der Schwester kann man schon nachvollziehen, ich wäre vielleicht nicht ganz so eine Glucke, aber wie gesagt, annähernd verstehen kann man es, dass sie ihre Schwester am liebsten 24/7 bewachen möchte.

Und dann Rico…. Das ist die einzige Figur wo ich sage, den hätte ich mir bildlich anders vorgestellt, aber man gewöhnt sich ja an vieles! So auch hier. Wie man den nicht mögen kann, möchte ich mal wissen! Und Milena geht’s ja auch so…. Rico gibt das A***hloch, aber ist er das auch wirklich?

Dazu die Story, wie sie mächtig an Fahrt aufnimmt, nicht sehr zartbesaitet und als krasser Gegensatz eben Veganerin und Vampir. Ja, ich habe auch mal echt lachen müssen. Und ich mochte diese Mixtur, auch die ganz alltäglichen Sorgen eines Vampirs, fand ich einfach klasse und hatte ganz ganz viel Lesespaß.

Der Stil der Autorin ist sehr gut lesbar, die Zeilen fliegen so dahin, die Kapitellänge ist gut gewählt und eben auch immer der Wechsel zwischen den Perspektiven, einmal Milena, einmal Rico, da muss man einfach weiterlesen!

Das Ende, was keins ist, hat mich fertig gemacht. Wenn das kein astreiner Cliffhanger ist, weiß ichs auch nicht! Ganz böse von der Autorin, aber dass ich weiterlese, war ja eh klar! Deswegen freu ich mich jetzt, dass es bald weitergeht und kann auch nur sagen: LESEN!

Fazit:

Wie gesagt, Veganerin und Vampir… Aber kein Glitzer! Böse Vampire, die um ihre Vormacht kämpfen, keine Skrupel kennen und mittendrin die traumatisierte Milena, das ist ein aufregender Ritt, den man eigentlich ungern aus der Hand legt, wenn man Vampire liebt und eine etwas morbide Form von Humor so ein kleines bisschen vertragen kann. Ich würde es uneingeschränkt empfehlen!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Tödliche Spiele

Curses & Betrayal (Game of Covens 1)
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Inhalt:

Romina ist Teil eines Hexenzirkels. Sie gehört zu den Tränkebrauern und ist da auch sehr umtriebig und erfindungsreich. Alles könnte schön sein, ruhig, doch ihr Zirkel versteckt ich nach dem ...

Inhalt:

Romina ist Teil eines Hexenzirkels. Sie gehört zu den Tränkebrauern und ist da auch sehr umtriebig und erfindungsreich. Alles könnte schön sein, ruhig, doch ihr Zirkel versteckt ich nach dem Überfall eines anderen Zirkels und alles läuft nur heimlich, unter größter Sorgfalt ab. Dann stirbt der Hexenkönig und ein jeder Zirkel muss ein Mitglied nach Venedig zu traditionellen Spielen senden, um den neuen König zu bestimmen. Romina freut sich trotz der Gefahren sehr darauf, in die normale Welt und dann auch noch Venedig zu kommen. Doch dort lässt sie sich auf eine Nacht mit einem ihr Unbekannten ein und muss dann feststellen, dass er sehr wohl wusste, wer sie ist und dass er eigentlich ihr Todfeind ist. Und für Romina beginnt eine Zeit der Prüfungen, mehr, als sie geahnt hat!

Meine Meinung:

Tödliche Spiele

Wie immer hat mich das Cover erst so richtig in Natura erwischt. Ich finds super gemacht, mit dem Raben, den stilisierten Nebelfäden… findet sich alles im Buch wieder! Und wenn man sich beide Teile der Dilogie nebeneinander vorstellt, sie passen super zusammen!

Mich hat vorher schon die Kurzbeschreibung sehr angesprochen und deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, dass ich es für den Cove-Verlag lesen und rezensieren durfte. Dass es so lange gedauert hat, war leider meinem Leben geschuldet.

Es war total leicht, in die Geschichte reinzukommen und dann war ich gefangen und hätte am liebsten in einem Streifen durchgelesen. Die Story hat wirklich ziemlich viel, was ich persönlich mir immer von Romantasy wünsche. Es gibt ein leicht vorstellbares, weil gut dargestelltes Setting, die Figuren sind sehr nahbar. Und man folgt Romina sehr gerne nach Venedig, begibt sich mit ihr auf die -oftmals gefährliche- Suche nach den Dingen, die sie für die Spiele benötigt und kann sie so gut verstehen, dass sie das ganze in der „normalen“ Welt sehr genießt.

Ebenso kann frau das sehr nachvollziehen, dass sie sich auf das knisternde Abenteuer mit Ayden einlässt. Und auch wenn man ahnt, wohin das führt, es gibt so viel zu erleben und ganz wichtig: Einen Sidekick, den man einfach mögen muss! Ich verrate jetzt mal nichts!

Insgesamt glaube ich, die Autorin wollte hier das Rad nicht neu erfinden, hat aber eine tolle Art, bekanntes und auch gewolltes zu verquicken und einen mitzureißen. Deswegen ist für mich auch ganz klar, ich lese Teil 2 definitiv. Ich will ja schließlich wissen, wie es weitergeht!

Fazit:

Der erste Teil einer Romantasy um Hexenzirkel, Magie und tödliche Spiele um einen Hexenthron, die wirklich Lesespaß bedeutet und als Extra einen klasse Sidekick mitbringt.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Zauberhaft und lehrreich

The Cat Year
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Inhalt:

Durch das Jahr mit Katzen, den Zauberwesen schlechthin, Monat für Monat begleitet von einer Katzenrasse, Mythen, Legenden, Spieletipps, magischen Ritualen und Yogaübungen von Katzen inspiriert.


Meine ...

Inhalt:

Durch das Jahr mit Katzen, den Zauberwesen schlechthin, Monat für Monat begleitet von einer Katzenrasse, Mythen, Legenden, Spieletipps, magischen Ritualen und Yogaübungen von Katzen inspiriert.


Meine Meinung:

Zauberhaft und lehrreich

Das zweite Buch, wo mein Katzenmamaherz vor dem Lesen hüpfte und sich angesprochen fühlte. Und so habe ich mich sehr über dieses Exemplar gefreut.

Rein optisch ist es schon wunderschön gestaltet, die Illustrationen außen und durch das ganze Buch von Anastasia Stefurak sind wirklich wunderbar, Auf dem Cover noch durch mettalicgrüne Akzente, wirklich superschön und wertig gestaltet.

Was erwartet man von so einem Geschenkbuch? Zuallererst sollte einen das Büchlein schon gleich durch die Optik berühren, was hier zumindest bei mir perfekt funktioniert hat (aber auch meinen Mann, der sich das Buch gleich geschnappt hat, nachdem ich es mit einem Katzenmama-Lächeln im Gesicht gelesen hatte!).

Es gibt mit Sicherheit schon etliche solcher Sammelsurien allerlei kätzischen Dingen, das würde ich gar nicht abstreiten. Allerdings finde ich eben die Art und Weise sehr ansprechend. Die Farbgebung macht es schon deutlich, hier kommt kein dröger Ratgeber daher, sondern wirklich etwas leicht und luftig geschriebenes für Liebhaber, um eigentlich auf literarische Art und Weise unsere pelzigen Lebensgefährten noch mal zu feiern, ihnen quasi einen liebevollen Rahmen zu geben.

Jedem Monat sind z.B. bestimmte Katzenrassen zugeordnet. Hier kommt auch mein einziger Kritikpunkt. Es wurden auch Qualzuchten dargestellt, da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht, bzw. dass diese eben keinen Eingang finden. Ansonsten fand ich die Beschreibungen kurz und aussagekräftig für Kenner, die diese Passagen bestimmt häufig mit einem lächelnden Nicken gelesen haben.

Die Legenden und Mythen fand ich so richtig toll. Manches ist einem ein Begriff, anderes war mir jetzt nicht geläufig und fand ich wirklich interessant. Aber auch hier alles so geschrieben, dass es sich ganz leicht und geschmeidig lesen lässt und vielleicht den ein oder anderen anregt, hier mal die Suchmaschine glühen zu lassen, weil man mehr erfahren möchte.

Auch Anregungen für Spiel und Spaß und feine Kleinigkeiten für das schöne Zusammenleben mit Katzen dürfen nicht fehlen (wir brauchen unbedingt Tischtennisbälle!).

Bei den Yogaübungen á la Katz habe ich mich ertappt, wie ich im Geiste mich schon „verrenkt“ habe, aber man kann es echt mal probieren! Klingt vielleicht auf den ersten Blick schwierig, aber wer weiß, mit ein bisschen Übung tut man sich eventuell doch was gutes!

Zu guter Letzt sind da die magischen Rituale, die bei unterschiedlichen Anfordernissen helfen sollen. Ob man daran nun glaubt, soll jeder selbst entscheiden. Aber vielleicht muss man sich einfach nur mal drauf einlassen! Es tut ja niemandem weh. Und wenn man den Katzen und sich damit etwas gutes tut oder die Beziehung vertieft und stärkt, ist das doch toll!

Alles in allem wirklich ein ganz zauberhaftes Geschenk für Katzenmenschen, ein Mitbringsel mit Herz, wo mir selbst schon jemand vorschwebt, dem ich ein Exemplar schenken werde.

Fazit:

Ein liebevoll gestaltetes und zusammengestelltes Geschenkbuch für Katzenmenschen mit kleinem Manko, über das vielleicht auch der ein oder andere hinwegsieht.

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