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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2025

Slow burn romance in Kanada

Blooming Hope
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Die Autorin versetzt mich nach Kanada und in dem zauberhaften Blumenladen Rose Garden würde ich mir sehr gerne einen Blumenstrauß von Thea binden lassen.

So ergeht es auch Max, der ihr gleich einen Dauerauftrag ...

Die Autorin versetzt mich nach Kanada und in dem zauberhaften Blumenladen Rose Garden würde ich mir sehr gerne einen Blumenstrauß von Thea binden lassen.

So ergeht es auch Max, der ihr gleich einen Dauerauftrag erteilt, doch für wen sind diese wöchentlichen Lieferungen?

​Die Geschichte wird mal aus der Sicht von Thea und mal von Max erzählt und es beginnt ein vorsichtiger Reigen von gegenseitigem Abtasten. Beide tragen Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit mit sich herum und dies verhindert eine rasche Annäherung.

​Obwohl ich sowohl Thea als auch Max als sympathisch empfinde, fällt es mir manchmal schwer, ihre Verhaltensweisen nachzuvollziehen.

Tatsächlich sind mir die Nebenfiguren wesentlich interessanter erschienen.

​Mein Highlight war Charlotte, die ich für ihren Optimismus und ihren Mut immer wieder aufzustehen sehr bewundert habe und auch mit Rose würde ich gerne zu Olive in Balzac`s Coffee gehen, mich mit Pancakes verwöhnen lassen und dabei versuchen, diese beiden besser kennenzulernen. Aber zum Glück sind ja noch zwei weitere Bände geplant.

​Ein wunderschönes Cover, eine tolle Kulisse, sympathische Protagonisten und ein Freundeskreis, in dem ich mich auch wohlfühlen würde bietet „Blooming Hope“.

​Für das Debüt der Autorin vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Krimi auf der Insel der Schönen und Reichen

Teure Täuschung
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Die Insel Sylt gilt als dekadentes Mekka der Reichen, aber auch Reichtum schützt nicht vor Verbrechen. Eine Wasserleiche wird angespült, welche einen teuren Bikini trägt. Kann damit die Identität der übel ...

Die Insel Sylt gilt als dekadentes Mekka der Reichen, aber auch Reichtum schützt nicht vor Verbrechen. Eine Wasserleiche wird angespült, welche einen teuren Bikini trägt. Kann damit die Identität der übel zugerichteten Frau festgestellt werden?

​Für mich ist es die erste Begegnung mit Kommissar Bastian Kreuzer und seinem Team, dabei ist es bereits der 12. Fall, in dem die Autorin das Sylter Trio ermitteln lässt.

Gekonnt werden jede Menge falsche Spuren gelegt und es bleibt auch nicht bei einem Mord.

​Ich habe gelernt, dass es einen Sylter Kuchen gibt, der Bürgermeister genannt wird und würde mich jetzt gerne in einen Strandkorb setzen und mit einem Bürgermeister und den anderen 11 Fällen nachholen, was ich bisher verpasst habe 😉.

​Teure Täuschung ist ein spannender Krimi mit unerwarteten Wendungen und sympathischen Ermittlern, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Herrlich schräg und wunderbar ironisch

Schräge Vögel – SOKO Neuntöter
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Ich liebe Tiere, aber ich muss zugeben, Vögel haben mich bisher eher gelangweilt, wenn man mal von Adler und Co. absieht. Im Alltagsleben nervt es mich, wenn mein Auto mal wieder mit Vogelkacke „verziert“ ...

Ich liebe Tiere, aber ich muss zugeben, Vögel haben mich bisher eher gelangweilt, wenn man mal von Adler und Co. absieht. Im Alltagsleben nervt es mich, wenn mein Auto mal wieder mit Vogelkacke „verziert“ wurde, und Tauben und Möwen finde ich aufdringlich und nervig.

Warum also ein Buch lesen über 4 Hobby-Vogelbeobachter, welche heutzutage als Birder bezeichnet werden? Der Titel „Schräge Vögel“ hat mein Interesse geweckt. Schräg klingt schon mal witzig und genau das ist es auch. Wie sich diese vier schrägen Vögel im Laufe des Buches entwickeln und miteinander interagieren ist herrlich komisch. Mit den schrägen Vögeln sind natürlich die Menschen gemeint, die eigentlich nichts gemeinsam haben, außer dass sie sich jeden Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf einem Beobachtungsturm am Chiemsee zur Vogelbeobachtung treffen. Jeder hat dafür seine ganz eigenen Gründe.

​Harald, der Forensiker im Ruhestand, ein kauziger Typ, bringt sein Umfeld zur Verzweiflung und mich zum Schmunzeln.

​Katja, Doktorin der Altphilologie, die mit Analysen besser umgehen kann als mit Menschen und sich als Haustier ein Huhn hält.

​Thilo, schüchterner Student und Birder, um seiner heimlich angebeteten Emily zu imponieren.

​Sabine, mit dem ausgeprägten Mutti-Gen, immer für alle da und mit einer geschulten Durchsetzungskraft, die aus den frühen Morgenstunden ihre Kraft zieht, um einen weiteren anstrengenden Tag zu bestehen.

​Wie diese „Fantastischen Vier“ einen weiteren Hobby-Ornithologen tot auffinden und fortan als „SOKO Neuntöter“ in einem Mordfall ermitteln, den die Polizei für einen Unfall hält, überzeugt durch feinsinnigen Humor, der mich zwingt langsamer zu lesen, um auch die Zwischentöne wahrzunehmen.

Jeder der Vier hat seine speziellen Eigenheiten, die meisten würden von ihren Mitmenschen wohl als Nerds bezeichnet, aber gemeinsam ergeben sie eine großartige Truppe.

​Zusammen in der Gruppe sind wir stärker als jeder für sich allein ist die wunderbare Botschaft dieses Buches und ich habe Harald, Katja, Thilo und Sabine sehr gerne begleitet bei ihren ersten Ermittlungen. Ich lerne sogar ein wenig über Vögel und finde diese nicht mehr so langweilig wie bisher, auch wenn ich frühmorgens meine Zeit lieber mit Lesen verbringe als mit Birding 😉.

​Von mir gibt es verdiente 5 Sterne für diesen Start in eine neue Reihe und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit diesen schrägen Vögeln weitergeht.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Einfach nur bezaubernd

Funkelnd wie Glück
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„Funkelnd wie Glück“ erinnert mich ein wenig an die Geschichte vom hässlichen Entlein, welches sich zum schönen Schwan entwickelt. Dabei ist Goldschmiedin Feli nicht wirklich hässlich, aber sie selbst ...

„Funkelnd wie Glück“ erinnert mich ein wenig an die Geschichte vom hässlichen Entlein, welches sich zum schönen Schwan entwickelt. Dabei ist Goldschmiedin Feli nicht wirklich hässlich, aber sie selbst findet sich nicht schön, nicht wert geliebt zu werden und verkriecht sich Tag für Tag in der Werkstatt ihres verstorbenen Vaters. Um das kleine Geschäft zu retten, reist Feli in die Toskana. Hier möchte sie bei einem Workshop mit einer bekannten Schmuck-Designerin Kontakte knüpfen und einen Sponsor für ihren Schmuck begeistern. Aber Feli wird nur Küchenhilfe und nicht Teilnehmerin des Workshops.

​Marie Kronemann zeigt uns, was wirklich wichtig ist im Leben. Behutsam geht sie mit ihrer Protagonistin um, begeistert sie für Italien, das Land und seine Leute und lässt sie Freunde finden.

​Etwas Neues wagen, die vertrauten Pfade verlassen und lernen, auf die innere Stimme zu hören, bei diesen Lektionen erhält Feli Unterstützung und manchmal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.

​Liebe dich selbst, dann werden dich auch andere lieben, ist eine wichtige Botschaft. Es ist kein Egoismus, kein Leben auf Kosten anderer, kein Prahlen, wie großartig man doch ist, was leider viel zu häufig zu beobachten ist. Wie wenig brauchen wir doch für unser Glück und gleichzeitig so viel: Liebe, Freundschaft, Vertrauen.

Ich habe mich verliebt, in die Toskana, Giulias Essen und natürlich Leonardo, der zum Glück kein typischer italienischer Macho ist. Die Geschichte zieht mich in ihren Bann, jede Seite verströmt positive Energie und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück. Ich mag die leisen Töne, die feinfühlige Art der Autorin, die Feli Raum lässt, sich ganz sachte selbst zu finden und für ihre Träume zu kämpfen.

​„Funkelnd wie Glück“ ist ein Buch, welches ein wohliges Gefühl hinterlässt und deshalb sehr gerne von mir empfohlen wird.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Im Wein liegt die Wahrheit

Winzerkrieg
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Bereits zum siebten Mal lässt der Autor Stadtführer André Sartorius in Speyer und Umgebung ermitteln und setzt dabei auf die bewährten Zutaten: Wein, Weib (in Form der russischen Studentin Irina) und der ...

Bereits zum siebten Mal lässt der Autor Stadtführer André Sartorius in Speyer und Umgebung ermitteln und setzt dabei auf die bewährten Zutaten: Wein, Weib (in Form der russischen Studentin Irina) und der Gesang bleibt uns glücklicherweise erspart 😉.

Die Frotzeleien zwischen André und Irina sind das Salz in der Suppe und auch dieses Mal wird die Freundschaft zwischen Privatschnüffler André und seinem Freund Frank, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar, auf eine harte Probe gestellt.

Ein Winzer wird mit Kopfschuss in seinem Auto aufgefunden. War es Mord oder gar Selbstmord?

Ich tauche tief ein in die Machenschaften der Winzer und stelle mal wieder kopfschüttelnd fest, zu welchen perfiden Mitteln manche Menschen greifen, um Erfolg zu haben. Der Titel Winzerkrieg kommt nicht von ungefähr und so gibt es jede Menge Verdächtige.

Gut gefällt mir auch, dass Franks Kollegin Verena immer mehr an Raum gewinnt. Dieser Fall ist so verzwickt, da braucht es Frauenpower, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und die Wogen zwischen André und Frank wieder zu glätten.

Und auch die Liebe kommt in diesem Band nicht zu kurz. Mehr will ich aber auch nicht verraten, am besten kuschelt man sich mit einem guten Getränk auf die Couch und genießt dieses Buch Wort für Wort und Seite um Seite.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, die Ermittler zu unterstützen. Ich habe mich auf falsche Fährten locken lassen und sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle die gesamte Reihe weiter.

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