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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Es sollte in jeder Familie einen Abuelito geben 😍

Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria daraus
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Sie hat es wieder geschafft: nach „Pfeif auf den Prinzen, ich nehm das Akpaka“ landet Jana Portas den nächsten Hit. Dieses Mal zwar ohne die Hilfe der knuffigen Anden-Kamele, dafür aber mit jeder Menge ...

Sie hat es wieder geschafft: nach „Pfeif auf den Prinzen, ich nehm das Akpaka“ landet Jana Portas den nächsten Hit. Dieses Mal zwar ohne die Hilfe der knuffigen Anden-Kamele, dafür aber mit jeder Menge skurriler Dorfbewohner und absolut süßen Minischweinchen.

Dabei verbergen sich hinter diesem höchst amüsanten Roman durchaus ernste Themen: die Macht von Social Media, Mobbing, eine uralte Dorffehde und was für Traumata müssen jene überwinden, die ihr Leben der Rettung von anderen gewidmet haben, aber manchmal auch keinen Erfolg haben?

Mit der ihr eigenen Leichtigkeit verpackt Jana Portas all diese Themen in einem Liebesroman, der mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Einen großen Anteil daran hat Abuelito, ein Schlitzohr, dem man einfach nicht böse sein kann.

Ich habe Teneriffa von einer ganz anderen Seite kennengelernt und meine Auszeit mit Sangria und spanischen Köstlichkeiten sehr genossen.

5 Sterne plus für diese witzige Geschichte, die mich bestens unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Dunkle Geheimnisse und wichtige Erkenntnisse

Sieben Sommer ohne dich
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Summerset Island, eine kleine Insel in der Nähe von Vancouver in Kanada. In dieser heimeligen Kleinstadt ist Emery aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Wren bewundern sie die coolen Rich Kids, ...

Summerset Island, eine kleine Insel in der Nähe von Vancouver in Kanada. In dieser heimeligen Kleinstadt ist Emery aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Wren bewundern sie die coolen Rich Kids, die wilde Parties auf den Booten ihrer Eltern feiern.

Eines Tages geschieht das Unfassbare, der coole Cole bemerkt Emery, er, den sie bisher nur aus der Ferne anhimmelte.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und erst sieben Jahre später kehrt Emery nach Summerset zurück.

Was für ein grandioser Reihenstart, der Lust auf weitere Reisen nach Summerset Island macht.

Anja Saskia Beyer nimmt mich mit nach Kanada und ihre lebendige Schreibweise lässt Bilder in meinem Kopf entstehen. Ich sehe Emerys Mutter in dem Diner arbeiten, rieche die frischen Pfannkuchen, die Emery zubereitet und genieße den Sonnenuntergang am Strand.

Ich rätsele, was wohl damals geschehen sein mag und möchte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Jetzt bin ich gespannt, wem der nächste Band gewidmet ist, denn es gibt noch so einige aus Sommerset, über die ich mehr erfahren möchte.

Eine wunderbare Liebesgeschichte mit Spannungselementen und einer wichtigen Botschaft, die ich sehr gerne weiterempfehle 😍

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Super spannend mit unerwarteten Wendungen

Schroffe Klippen
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Irmi Mangold ist im Ruhestand, aber einmal Polizistin, immer Polizistin. Als die Tochter ihrer Freundin Louise Hilfe benötigt, fliegt Irmi nach Irland und beginnt zu ermitteln. War es wirklich ein Unfall, ...

Irmi Mangold ist im Ruhestand, aber einmal Polizistin, immer Polizistin. Als die Tochter ihrer Freundin Louise Hilfe benötigt, fliegt Irmi nach Irland und beginnt zu ermitteln. War es wirklich ein Unfall, dass Anja von den Klippen gestürzt ist oder doch Mord?

Was für ein spannender Fall, der mich in die Abgründe menschlichen Lebens führt. Aber auch mit viel Humor, der mich das leichter ertragen lässt. So habe ich festgestellt, dass Irmi wie auch ich, Inspektor Barnaby im Fernsehen schaut 🤣

Ich genieße einen typischen Abend in einem Irish Pub mit Livemusik von einem singenden Bauern begleitet von der Bodhran und Irmi findet sogar einen Verehrer 😉.

Mir gefällt, dass die Autorin kleine Anekdoten einfließen lässt, wie etwa die Erfindung des Caesar Salad.

Nicola Förg engagiert sich wie ihre Protagonisten für den Tierschutz und mein Herz blutet für die Windhunde, die für Rennen ausgebeutet werden und von denen vielen ein grausames Schicksal droht. Musste Anja sterben, weil sie sich für Tiere eingesetzt hat?

„Schroffe Klippen“ ist ein spannender Krimi mit vielschichtigen Themen und interessanten Charakteren, der betroffen macht. Selbst auf der grünen Insel leben nicht nur glückliche Kühe und Machtgier und Besitzdenken sind leider weltweit verbreitet.

Ich musste das Buch auf einem Rutsch durchlesen und bin schon sehr gespannt darauf, was für Abenteuer Irmi und ihre Freunde als Nächstes erleben

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Neues aus Rosefield Manor

Das Gelb der Sonnenblumen
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Cornwall in Südengland, das verbinde ich mit putzigen kleine Fischerdörfchen, rauen Klippen, schönen Strände und natürlich den Rosamunde Pilcher Verfilmungen. Seit heute gehören auch Margret und Elisabeth ...

Cornwall in Südengland, das verbinde ich mit putzigen kleine Fischerdörfchen, rauen Klippen, schönen Strände und natürlich den Rosamunde Pilcher Verfilmungen. Seit heute gehören auch Margret und Elisabeth dazu, die beiden Freundinnen aus dem beschaulichen Dörfchen Rosefield, welche einen Urlaub in St. Yves verbringen möchten.

Ich versuche mir gerade Margret im Bikini am Strand liegend vorzustellen und scheitere lachend. Diese Lady ist nur glücklich, wenn sie in einem Mordfall ermitteln kann. Wie also hat es die gemütliche Elisabeth geschafft, ihre Freundin zu einem Urlaub zu überreden? Überhaupt nicht, sondern der Pfarrer hat Margret mit einem Juwelendiebstahl geködert und so findet sich Elisabeth plötzlich erneut inmitten einer Tapete vollgekritzelt mit den Ermittlungen ihrer Freundin.

Statt Eisessen am Strand muss wieder der Grips angestrengt werden, denn auch der erste Mord lässt nicht lange auf sich warten, herrlich 😍.

Was habe ich wieder gelacht, über Margret und ihre Reisetasche, den Pfarrer, der auf Freiersfüßen wandelt und die Gegensätzlichkeiten der beiden so ungleichen Freundinnen.

Ich mag den trockenen Humor von Margret, wenn sie bemerkt: „Die Menschen regen sich lieber auf, als sich zu freuen. So sind wir nun mal gestrickt!“ Aber im wahren Leben würde ich vermutlich besser mit Elisabeth auskommen, die eine Seele von Mensch ist und den guten Dingen des Lebens nicht abgeneigt. Obwohl die beiden so unterschiedlich sind, befruchteten sie sich doch gegenseitig. Elisabeth mildert ein wenig die Schärfe von Margret, diese hingegen fordert den Intellekt ihrer Freundin.

Ich bin wieder sehr gerne mit Susanne Arnold nach England gereist, wünsche mir eine Perle wie Lucy, die mich mit Scones und Cookies verwöhnt, habe Lust auf eine Auszeit in Cornwall, in der ich aber hoffentlich nicht in einen Mordfall verwickelt werde und freue mich jetzt schon auf weitere Abenteuer von Margret und Elisabeth.

Das Gelb der Sonnenblumen lacht mich auf dem wunderschönen Cover an und wird von mir - wie die gesamte Reihe - sehr gerne empfohlen.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Spannender historischer Mystery-Krimi

Das Gutshaus im Nebel
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Das Leben von Frauen im Jahr 1882 war kein leichtes. Insbesondere nicht, wenn man mittellos war, da als Waise aufgewachsen. Charlotte Jäger arbeitet als Lehrerin in Deutschland und kann sich nur mühsam ...

Das Leben von Frauen im Jahr 1882 war kein leichtes. Insbesondere nicht, wenn man mittellos war, da als Waise aufgewachsen. Charlotte Jäger arbeitet als Lehrerin in Deutschland und kann sich nur mühsam der unerwünschten Avancen des Schuldirektors erwehren. Mich regt immer die Scheinheiligkeit auf, in der Männer sich nach außen hin so gottgefällig gaben und im Inneren verdorben bis ins Mark ihre Machtpositionen ausnutzten. Die Behandlung der Kinder in Waisenhäusern ist ein trauriges Kapitel nicht nur der deutschen Geschichte.

Ich bin froh, dass die Züchtigung der Schüler mit dem Rohrstock zu meiner Schulzeit nicht mehr erlaubt war 😉, aber wollte in der heutigen Zeit auch keine Lehrerin sein.

Nur zu gern nimmt Charlotte das Angebot an, auf einem abgelegenen Gut bei Münster einen jungen Adeligen zu betreuen, kann sie so doch ihrem trostlosen Leben entfliehen. Doch der schöne Schein trügt, irgendetwas scheint auf Gut Valarin nicht zu stimmen.

Ich wurde sofort in die unheimliche Stimmung eingesogen, „Das Gutshaus im Nebel“ lässt mich herrlich gruseln und seltsame Dinge geschehen. Spukt es womöglich oder verliert Charlotte einfach nur den Verstand? Nächtliche Klopfgeräusche, verschlossene Tore und wird man wirklich unpässlich, weil das weibliche Gehirn nicht ausgelegt ist für die Nachrichten aus aller Welt? 🤣

Die Autorin nimmt mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit und nein, früher war nicht alles besser.

Wer auch gemeinsam mit Charlotte den Geheimnissen auf den Grund gehen möchte, dem kann ich „Das Gutshaus im Nebel“ sehr gerne empfehlen, ich verspreche, am Ende lichtet sich der Nebel 😉.

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