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Veröffentlicht am 21.05.2022

Eine süße Geschichte mit einem Setting zum Wohlfühlen

A Place to Love
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Nach der Green Valley-Reihe ein wundervoller Auftakt einer weiteren Reihe von Lilly Lucas zum Wohlfühlen. Ich habe mich sofort auf der Cherry Hill Farm der McCarthys willkommen gefühlt, was aber bei so ...

Nach der Green Valley-Reihe ein wundervoller Auftakt einer weiteren Reihe von Lilly Lucas zum Wohlfühlen. Ich habe mich sofort auf der Cherry Hill Farm der McCarthys willkommen gefühlt, was aber bei so einem idyllischen Setting nicht schwer war. Die Geschwister von June waren mir von Anfang an ebenfalls sympathisch und gerade eine Freundin wie Lilac hätte bestimmt jeder in seinem Leben gerne. Das Farmleben auf einer Obstfarm wird somit definitiv nicht langweilig, denn June, die sich nach dem Tod ihres Vaters um alles kümmern muss, steht jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Die Wiederbegegnung mit Henry, den sie so sehr geliebt hatte, aber aus mehreren Gründen loslassen musste, passt June eigentlich gar nicht in ihrem überfüllten Zeitplan. Er schafft es dennoch, ihr immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und bringt sie dazu, auch mal an sich selbst zu denken. Man konnte richtig spüren, wie anders sich June verhalten hat, als Henry nicht da war und wie viel glücklicher die beiden zusammen sind. Ich hätte ihnen ewig Abends beim Reden zuhören können und gerade die erste Hälfte, wo sich June und Henry auf einer neueren Art wieder kennengelernt haben, hat mir besonders gefallen.
Die zweite Hälfte empfand ich jedoch als etwas verwirrend, da gerade June ständig ihre Meinung über eine gemeinsame Zukunft mit Henry geändert hat und beide sehr impulsiv aus der Situation gehandelt haben. Die Konflikte waren aber nicht von langer Dauer, was mir etwas die Tiefgründigkeit der Geschichte entnahm.
Kann das Buch jedem empfehlen, der bereit ein Fan von den Büchern von Lilly Lucas ist oder einen neuen Ort zum Wohlfühlen sucht. Der Schreibstil lässt einen noch besser auf die Obstfarm träumen und ich bin schon sehr auf die Geschichte von Junes Geschwistern gespannt, die beide noch das ein oder andere Geheimnis für sich bewahren.

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Veröffentlicht am 19.04.2022

Angst ist doch nur die Unsicherheit vor etwas Unbestimmten, was noch nicht eingetroffen ist

Starlight Full Of Chances
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Nachdem ich Vicky und Vince schon in „Nightsky Full of Promises” etwas kennengelernt habe, war ich sehr auf ihre eigene Geschichte gespannt. Das Cover und auch der Titel haben wie in Band 1 eine große ...

Nachdem ich Vicky und Vince schon in „Nightsky Full of Promises” etwas kennengelernt habe, war ich sehr auf ihre eigene Geschichte gespannt. Das Cover und auch der Titel haben wie in Band 1 eine große Bedeutung für den Inhalt der Geschichte, wodurch er nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch im Buch aufgegriffen wird, was ich sehr toll finde.

Mein erster Eindruck von Vicky war sehr positiv und ich sah sie als eine mutige und bodenständige Frau, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist. Das fand ich auch so bewundernswert an ihr, dass sie weiß, wer sie ist und für sich selber einsteht, auch wenn andere sie heruntermachen, weil sie auch gerne dieses Selbstbewusstsein hätten. Trotzdem merkt man im Laufe der Story, dass selbst starke Menschen wie Vicky mal schwächelnden können und sie eben ein ganz normaler Mensch wie jeder anderer ist.

Vince hingegen ist einfühlsam, sensibel und feinfühlig, wodurch seine Vergangenheit noch schwerer auf ihm lastet, mit der er immer noch zukämpfen hat. Das führt zu ein paar Problemen zwischen Vicky und Vince, da sie beide eine prägende Nacht erlebt haben, von der sie den anderen nur schwer erzählen können und Zeit brauchen, über diese Ereignisse hinwegzukommen.

Nichtsdestotrotz nähern sich die beiden immer weiter an, wodurch sie voneinander lernen und zusammen wachsen, was sehr schön mit anzusehen war. Sie geben sich gegenseitig Zeit und drängen sich nicht, wodurch es sich weder in die Länge gezogen angefühlt hat, noch dass es zu schnell ging. Das macht ihre Beziehung zusätzlich realistisch, sodass ich ebenfalls etwas von den beiden lernen konnte.

Mounia Jayawanth beweist, mit ganz viel Fingerspitzengefühl auch sensible und schwere Themen ansprechen zu können, sodass es trotzdem nicht an Leichtigkeit und Humor fiel.

Ich finde jedoch schade, dass man auch in diesem Band nicht richtig die Freundschaft zwischen der Dreier Mädchen-WG spüren konnte. Das ist mir gerade bei Sydney aufgefallen, die vor allem an ihre Vorurteile gegenüber Vicky festhält und sie trotzdem noch beleidigt obwohl sei weiß, dass es ihrer Freundin die sie schon sehr Länge kennt, nicht gut geht. Maya hat sich zu Anfang auch nicht sehr viel besser verhalten, aber zumindest konnten sie die ganzen Missstände zum Ende klären. Dafür hat mir die Freundschaft zwischen Vince und Luke gefallen, die einfach nur ein Herz und eine Seele sind und man spüren konnte, wie sehr die eine Nacht aus der Vergangenheit sie noch mehr verbunden hat.

-Fazit-

Insgesamt hat mir „, Starlight Full of Chances" sogar noch besser als Band 1 gefallen, was auch an der interessanten Thematik und vielseitigen Protagonisten liegt. Neben den ganzen ernsteren Themen gibt viele Lichterkettenmomente auf dem Balkon, Museumsbesuche, Baseroxie, Familienbesuche und der Prozess, mit seiner Vergangenheit klarzukommen.

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Veröffentlicht am 11.04.2022

Wenn man jemanden liebte, dem man nur um Weg stand, war es das Beste, ihm seinen Freiraum zu geben, damit er seine Träume verwirklichen konnte

Vielleicht nie (Vielleicht-Trilogie, Band 2)
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Nachdem ich „Vielleicht Jetzt“ so gemocht habe, war ich total auf Kilian und Jo in „Vielleicht Nie“ gespannt. Für mich war schon von Anfang an klar, dass dort noch mehr hinter Jo steckt, als sie zunächst ...

Nachdem ich „Vielleicht Jetzt“ so gemocht habe, war ich total auf Kilian und Jo in „Vielleicht Nie“ gespannt. Für mich war schon von Anfang an klar, dass dort noch mehr hinter Jo steckt, als sie zunächst preisgeben wollte, nur nicht wie viel. Und Kilian war einfach nur, einfach Kilian. Wie schafft es Carolin Wahl einfach, dass man jeden Charakter früher oder später nur in den Armen halten möchte, um sie dann am besten nie mehr loszulassen?! Beide hassen sich schon seit der Kindheit, jedoch ändert sich das eines Tages, als Jo mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, die sie nur schwer vergessen kann. Mit Kilian Sprüchen und Sticheleien scheint er der Einzige zu sein, bei dem sie sich für eine Weile einfach fallen lassen kann, da Jo das Meiste sonst immer mit sich selber ausmacht.
Auch wenn beide so ziemlich das Gegenteil voneinander sind, zeigt deren Geschichte, dass sich Gegensätze doch meistens anziehen und dass die Liebe über die Angst steht jemanden zu verlieren, weil Hass nicht immer gleich Hass ist. Sie haben mir verdeutlicht, dass man im Leben manchmal eine große Portion Mut braucht, um sie seinen eigenen Träumen zu stellen und dass man die Vergangenheit manchmal einfach Vergangenheit belassen muss, da sie einen nicht bestimmt. Es war so schön mit anzusehen, wie Kilian ihr bei dieser Entwicklung geholfen hat und beide daran gewachsen sind. Umso toller war es, auf welche Art die Autorin diese wichtigen Themen anspricht und dann noch mit einer Handvoll Humor, sodass es aber trotzdem ernst und sogleich authentisch bleibt. Ich konnte mich kaum von den beiden Verabschieden und hätte ihnen noch ewig beim Reden zuhören können oder wie sie noch weitere Geburtstage mit ihren Freunden feiern.

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Veröffentlicht am 11.04.2022

Geheimnisse und gebrochene Versprechen

Nightsky Full Of Promise
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Die Protagonisten Sydney und Luke sind beide nicht perfekt und haben ihre Ecken und Kanten, was sie dafür sehr menschlich und liebenswert machen. Trotz der begangenen Fehlern und der Tatsache, dass Sydney ...

Die Protagonisten Sydney und Luke sind beide nicht perfekt und haben ihre Ecken und Kanten, was sie dafür sehr menschlich und liebenswert machen. Trotz der begangenen Fehlern und der Tatsache, dass Sydney noch viel zu sehr an der Vergangenheit fest hängt was bei Luke offensichtlich nicht der Fall ist, finden sie sich auf ihre besondere und einzigartige Art zusammen und führen eine Entwicklung durch. In dieser Hinsicht haben Sydney und Luke mich sehr inspiriert und dazu ermutigt, nach meinen Träumen zu suchen und für sie zu kämpfen.



Der Schreibstil war gut lesbar, sodass man relativ schnell durch das Buch kommt, wobei ich es ja gewohnt bin, dicke Bücher zu lesen. Deshalb ist mir auch immer so wichtig, dass man das Buch flüssig und rund lesen kann, was hier echt gut gelungen ist.

Ich hätte mir persönlich jedoch ein anderes Ende gewünscht, sodass man entweder die letzten paar Kapitel weggelassen hätte oder es ausführlicher beschrieben hätte, da die Handlung zum Ende sehr schnell und abrupt für mich war.

Das lag zum einen daran, dass die Charaktere nicht in der Lage waren, offen und ehrlich miteinander zu sprechen, wodurch die ganzen Missstände erst weiter hinten geklärt wurden und man das typische New Adult Ende beibehalten wollte. Da hätte ich mir auch mehr Zuspruch von den Freunden von den Protagonisten gewünscht, da ich es schon beim Lesen als bedrückend erfunden habe und sich alles so herausgezögert gefühlt hat.

Nichtsdestotrotz ist „Nightsky Full of Promise“ eine schöne Geschichte für zwischendurch, mit komplexen Charakteren, was eher zum Ende deutlich wird und mit einer schönen Message, sowie einer tollen Wendung.

Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass die Geschichte von Vince und Vicky in Band 2 sehr anders verlaufen wird, da sie mir in Band 1 einen positiven Eindruck gemacht haben und sich der Klappentext total nach den beiden anhört.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Die Dunbridge Academy fühlt sich wie nach zu Hause ankommen an, aber so richtig.

Dunbridge Academy - Anywhere
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Als ich das Cover und den Klappentext zum ersten Mal beim Reveal im April gesehen habe, war mir eins mit ganz großer Sicherheit klar, ich muss es unbedingt lesen. In das Setting, die Charaktere, die Story, ...

Als ich das Cover und den Klappentext zum ersten Mal beim Reveal im April gesehen habe, war mir eins mit ganz großer Sicherheit klar, ich muss es unbedingt lesen. In das Setting, die Charaktere, die Story, in die Playlist habe ich mich ab dem ersten Wort an verliebt, denn die Dunbridge fühlt sich wie nach zu Hause ankommen an, aber so richtig. Nicht nur mir ging es so, sondern auch Henry und vor allem Emma, die eigentlich nur auf der Suche nach Antworten von ihrem Vater war und dabei ganz andere wertvolle Dinge, aber auch Menschen findet.

Das Setting ist einfach nur ein Traum, wobei man mit einer Academy in Edinburgh auch nicht viel falsch machen könnte. Teilweise habe ich mich gefühlt, als ob ich gerade mit Henry, Emma und der ganzen Clique durch die Schule schlendern und bei heimlichen Mitternachtspartys oder Besuchen dabei sein würde. Wenn ich könnte, würde ich also wie Emma sofort all meine Sachen packen und dort zur Schule gehen, weshalb ich jetzt sehr starkes Fernweh nach einem fiktiven Ort habe.

Auch wenn die Charaktere erst siebzehn sind, handeln sie schon recht erwachsen und vor allem reden sie über ihre Probleme, wodurch es nicht zu unnötigen Missverständnissen gekommen ist. Das hat mir besonders gefallen, denn es war erfrischend, dass alle so respektvoll und offen miteinander umgegangen sind.

Das dort etwas in der Luft zwischen Emma und Henry ist, konnte man schon bei ihrem ersten Zusammenstoß spüren und die Chemie zwischen den beiden war so gut und einfach einzigartig. Sie gehören einfach zusammen, was schon jeder spüren konnte, als sie es dann endlich auch bemerkt haben. Ich mochte vor allem deren morgigen Laufeinheiten, wo ich am liebsten gleich mitgemacht hätte. Es ist schön, dass beide nun etwas haben, was sie verbindet und die Welt für ein paar Minuten oder Stunden besser erscheinen lässt.

Grace hat mich im Laufe der Geschichte echt überrascht, aber im positiven Sinne und ich hoffe sehr, dass sie ihr Glück im dritten Band finden wird. Auch Tori&Sinclair mochte ich richtig gerne, denn sie sind tolle Freunde und einfach liebenswert. Bin sehr gespannt, ob Sinclair im nächsten Band es schaffen wird über seinen Schatten zu springen und sich überwinden kann.

Die letzten 100 Seiten waren für mich eine reine Achterbahn der Gefühle und ich wusste teilweise wie Henry gar nicht mehr, was ich überhaupt denken und fühlen soll. Die ganzen Wendungen und überraschenden Plottwists kamen so unerwartet, was ich total liebe!

Sarah Sprinz schafft es mal wieder, wichtige und sensible Themen gekonnt anzusprechen und beschreibt die Problematik einwandfrei. Das ist mir auch schon bei ihrer What If-Reihe aufgefallen, dass man gar nicht anders kann, als mit den Charakteren mitzufiebern und zu fühlen.

Anywhere ist nicht nur ein Wohlfühl-, sondern auch ein Herzensbuch und mein erstes Jahreshighlight. Ich kann es kaum erwarten, im Mai endlich an die Dunbridge Academy heimzukehren und Tori&Sinclairs Geschichte einzutauchen.

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