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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2024

Klasse

Maybrick und die Toten vom East End
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Mich hat Buch vor allem wegen des Settings im historischen London interessiert und auch der Bezug zu Peaky Blinders hat dazu geführt, das ich hier zumindest mal reinlesen wollte. Ich hätte dann nicht damit ...

Mich hat Buch vor allem wegen des Settings im historischen London interessiert und auch der Bezug zu Peaky Blinders hat dazu geführt, das ich hier zumindest mal reinlesen wollte. Ich hätte dann nicht damit gerechnet, dass mich das Buch so fesseln würde!
Zum Einen gibt es einen wahnsinnig spannenden Krimi-Plot um ermorderte Kinder, der sowohl schockierend, als auch richtig gut umgesetzt war. Davon abgesehen war aber vor allem das drumherum mit dem Not und Elend in den Londoner Armutsvierteln ein wichtiger Aspekt sowohl des Plots als auch des Settings. Aus den unterschiedlichsten Perspektiven erhält man Einblicke in das dort herrschende Leid und erlebt wie verschieden die Menschen damit umgehen. Maybrick selber ist dabei ein Leuchtfeuer des Optimismus, der sich selber aus diesen Slums befreit und in der Polizei hochgearbeitet hat, und dennoch seine Wurzeln nicht vergisst und versucht die Dinge in London zum Guten zu wenden. Die anderen Figuren sind ebenso faszinierend, und ich hoffen, dass diese Reihe noch viele Bände haben wird, denn der Auftakt hat mich wirklich beeindruckt!

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Veröffentlicht am 21.06.2024

Schön

Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit
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Ich lese nur selten historische Romane, aber dieser hat mich durch sein Setting im kaiserlichen Wien besonders angesprochen. Und dieses Setting wurde auch wunderbar umgesetzt! Man bekommt nicht nur Einblicke ...

Ich lese nur selten historische Romane, aber dieser hat mich durch sein Setting im kaiserlichen Wien besonders angesprochen. Und dieses Setting wurde auch wunderbar umgesetzt! Man bekommt nicht nur Einblicke in die faszinierende Hofreitschule, sondern auch allgemein in das höfische Geschehen. Auch Kaiserin Sissi hat hier eine Rolle gespielt und von der Stadt gab es einiges zu sehen, was mir gut gefallen hat.

Dazu ist die Geschichte an sich auch sehr spannend, mit einer jungen Frau, die sich in einer Männerdomäne versucht durchzusetzen. Dazu kommt noch eine Prise Romantik, einfach perfekt.

Mich hat diese Mischung und auch der Schreibstil der Autorin wirklich überzeugt und man muss nicht unbedingt ein Pferde Fan sein, um dieses Buch zu mögen. Obwohl die Geschichte eigentlich erstmal in sich abgeschlossen ist, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Klasse

Der 1. Patient
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Für mich war dies das erste Buch dieser Autoren, das mich vor allem wegen des Themas um den KI Einsatz in der Medizin interessiert hat. Und auch ohne Vorkenntnisse der Reihe, ist mir der Einstieg in diesen ...

Für mich war dies das erste Buch dieser Autoren, das mich vor allem wegen des Themas um den KI Einsatz in der Medizin interessiert hat. Und auch ohne Vorkenntnisse der Reihe, ist mir der Einstieg in diesen Roman problemlos gelungen. Es wurde von Beginn an Spannung aufgebaut und auch sehr gut in das Thema eingeführt, sodass man der Handlung sehr gut folgen konnte und es auch inhaltlich keine Verständnisschwierigkeiten gab. Die Figuren wurden ebenfalls gut gezeichnet und auch die wohl schon altbekannten Charaktere waren für mich als Neueinsteiger nachvollziehbar. Mir hat auch einfach die Kombination aus Medizin, Ethik und Recht sehr gut gefallen, und das ganze noch aufgezogen im Rahmen eines Kriminalfalls war schon sehr genial. Zumal auch die Umsetzung keine Wünsche offen ließ und ich das Buch vor Spannung wirklich kaum weglegen konnte. Mir hat das Konzept so gut gefallen, dass ich jetzt noch mindestens die anderen Bücher aus dieser Reihe lesen möchte!

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Enttäuschend

Cherish
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Die Autorin hätte es wirklich besser bei 4 Bänden belassen. Dieser 6. hat sich angefühlt wie ein ewiger, unnötiger Epilog und teilweise eher wie eine Fanfiction gelesen. Gerade im Mittelteil gab es so ...

Die Autorin hätte es wirklich besser bei 4 Bänden belassen. Dieser 6. hat sich angefühlt wie ein ewiger, unnötiger Epilog und teilweise eher wie eine Fanfiction gelesen. Gerade im Mittelteil gab es so viele abstruse Szenen, die waren dann auch gar nicht mehr lustig sondern bestenfalls albern. Vielleicht wollte die Autorin auch nur nochmal betonen, dass die Reihe wirklich al Parodie beabsichtigt war.
Obwohl es eigentlich einen richtigen Plot gegeben hat, wurde der eigentlich gar nicht berücksichtig und am Ende wurde der Konflikt in ca 2 Seiten aufgeklärt. Das Ganze war somit absolut unnötig und hat mich auch kaum gut unterhalten.
Ab und zu gab es aber schon ein paar witzige Stellen und Hudson und ein paar andere Nebenfiguren waren wieder cool, deshalb kein kompletter Reinfall.

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Teenie-Thriller

Thin Air
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Das Konzept von „Thin Air“ ist richtig genial: Eine Gruppe Jugendlicher befindet sich auf einem Langstreckenflug nach Europa, um ein hoch dotiertes Stipendium zu ergattern und einer von ihnen wird ermordet. ...

Das Konzept von „Thin Air“ ist richtig genial: Eine Gruppe Jugendlicher befindet sich auf einem Langstreckenflug nach Europa, um ein hoch dotiertes Stipendium zu ergattern und einer von ihnen wird ermordet. Diese Idee verspricht Höchstspannung durch das interessante Setting im Flugzeug und die Locked Room Krimi-Komponente, die ablaufende Zeit bis zur Landung und natürlich die Dynamik einer Gruppe Teenager mit all ihren persönlichen Dramen. Teilweise hat das Buch dieses Versprechen auch eingelöst und mich zum großen Teil wirklich gut unterhalten!

Spannung kommt eigentlich von Beginn an auf, da man im Prolog eine Schlüsselszene erlebt und dann bis zu ihrem Eintreten darauf hinfiebert. Auch bei den folgenden Kapiteln hat man immer einen gewissen Zug zum Ziel, da z.B. Zeitangaben für eine Art Countdown sorgen und man immer weiß, dass das Ganze auf irgendetwas hinausläuft. Leider flacht diese Spannungskurve dann doch immer wieder ab, da ein großer Fokus auf Teenagerschwärmereien gelegt wurde und manchmal viel Tempo durch die Aufarbeitung persönlicher Konflikte verloren ging. Gerade im Rahmen eines Mordfalls hätte ich mir doch etwas mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit dem Thema und der Gesamtsituation gewünscht und weniger „er ist so gutaussehend“, sondern mehr „Wir sind hier wirklich in Gefahr“. Dadurch ist es mir tatsächlich manchmal etwas schwergefallen, den ganzen Plot ernst zu nehmen, auch wenn es auf gewisse Weise seinen eigenen Unterhaltungswert hatte.

Der Schreibstil war ganz angenehm zu lesen, wenn auch sehr einfach gehalten. Klar, es handelt sich um ein Jugendbuch, aber ich finde, auch hier darf die Sprache etwas ausgefeilter sein und man kann sich bestimmt ein besseres Synonym als „Ausklappdinger“ für die Beschreibung der Klapptische im Flugzeug überlegen.
Insgesamt bin ich so aber zügig durch die Geschichte gekommen und es gab auch immer wieder Spannungselemente und man konnte ganz gut miträtseln, was es mit dem Mord und den Umständen auf sich hatte. Die Auflösung war dann ebenfalls recht gelungen und die wesentlichen Fragen wurden beantwortet. Für mich war das Buch also kein absolutes Highlight oder Lese-Muss, dennoch war es unterhaltsam und wer Lust auf einen Jugendroman mit Thriller-Elementen in einem etwas ungewöhnlichen Setting hat, dürfte hier auf alle Fälle Spaß haben!

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