Profilbild von Rinni83

Rinni83

Lesejury Profi
offline

Rinni83 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rinni83 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2021

Leichter Sommerroman rund um die Liebe und Freundschaft

Sommerfrische auf Gracewood Hall
0

"Sommerfrische auf Gracewood Hall" erzählt die (Liebe)-Geschichte von Nick und Milla und ist der dritte Teil der Gracewood-Hall-Reihe von Autorin Sandra Rehle. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ...

"Sommerfrische auf Gracewood Hall" erzählt die (Liebe)-Geschichte von Nick und Milla und ist der dritte Teil der Gracewood-Hall-Reihe von Autorin Sandra Rehle. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man diese eigentlich auch unabhängig von einander erzählen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Allerdings fand ich persönlich die Schrift leider etwas zu klein und zu "eng".

Ebenfalls hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den vielen Personen, da ich die vorherigen Bücher nicht gelesen hatte. Dieses Problem konnte aber ein Stammbaum auf der Homepage beheben.

Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch und man kam abgesehen von Kleinigkeiten gut in die Geschichte hinein. Es ist ein schöner leichter Sommerroman rund um die Liebe und Freundschaft, den ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

Enriettas Vermächtnis
0

Inhaltsangabe:

Und darum geht's in "Enriettas Vermächtnis:

Alles beginnt mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz nach ...

Inhaltsangabe:

Und darum geht's in "Enriettas Vermächtnis:

Alles beginnt mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz nach ihrem Ableben findet die Testamentseröffnung in Zürich statt. Mit dabei ist Jana, eine gute Bekannte und Enriettas Stiefsohn Emilio. Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando, Enriettas leiblicher Sohn auftaucht ...

Das alles las sich so viel versprechend. Ich habe DAS große Geheimnis, DIE tragische (Familien)-Geschichte erwartet. Ich muss sagen, ich war wirklich enttäuscht von diesem Buch. Weder die Charaktere, noch der Schreibstil konnten mich packen. Zu Anfang fing dieses Buch wirklich gut an, aber durch 2/3 der Seiten habe ich mich nur so gequält. Der Schreibstil war zäh und es passierte nichts wirklich spannendes. Das von mir erhoffte große Geheimnis blieb leider aus. Daher leider nur 3 Sterne. Und ich muss sagen, dass mir diese Bewertung wirklich leid tut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Familiengeheimnissen

Das Haus des Leuchtturmwärters
0

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: im Jahr 1962 geht es um Else, im Jahr 1992 wird die Geschichte aus der Sicht von Franzi erzählt. Franzi, Schriftstellerin kehrt nach Jahren während einer ...

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: im Jahr 1962 geht es um Else, im Jahr 1992 wird die Geschichte aus der Sicht von Franzi erzählt. Franzi, Schriftstellerin kehrt nach Jahren während einer Schreibblockade an den Ort ihrer Kindheit zurück. Auf dem Grundstück rund um den alten Leuchtturm sucht sie Ruhe und Zuflucht um endlich ihr neues Buch schreiben zu können. Doch es kommt ganz anders:

Sie findet unter den Dielen ein altes Tagebuch. Dieses stammt von Else, die einst ebenfalls hier gelebt hat. Sie schreibt über das Leben in der DDR, ihre beste Freundin Lulu und die geplante Flucht. Franzi beginnt zu lesen und möchte unbedingt erfahren, was aus Else und den anderen geworden geworden ist. Aber während ihrer Recherche muss sie, feststellen dass auch in ihrer eigenen Familie Geheimnisse vorhanden sind …

Das Buch ist sehr interessant geschrieben und der Schreibstil ist angenehm und leicht. Ich weiß nicht warum, aber mich interessiert diese deutsch-deutsche Vergangenheit schon immer sehr. Ich finde in dem Buch lernt man sehr viel über die DDR, aber auch Freundschaft und Loyalität.

Ganz schrecklich fand ich die Vorstellung bzw. Aussage, dass man nicht einmal am Strand spazieren gehen darf, ohne kontrolliert und verjagt zu werden. Die Szene wirkte ziemlich erdrückend und beklemmend. Neu für mich war auch der Fluchtweg über die "nasse Grenze“ nach Dänemark.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Paris statt Amstersam

Und dann war es Liebe
1

Inhalt:
“Und dann war es Liebe" von Lorraine Brown ist ein romantischer Roman. In dem Buch geht es geht es um Hannah, die nach einem wunderschönen Urlaub mit ihrem Verlobten sich im Nachtzug aus Versehen ...

Inhalt:
“Und dann war es Liebe" von Lorraine Brown ist ein romantischer Roman. In dem Buch geht es geht es um Hannah, die nach einem wunderschönen Urlaub mit ihrem Verlobten sich im Nachtzug aus Versehen in den falschen Waggon setzt und am nächsten Morgen nicht wie geplant in Amsterdam, sondern alleine in Paris aufwacht und dort zufällig auf Léo trifft. Während sie die Stunden rum bringen müssen, bis sie ihren Reise Richtung Amsterdam Fortsetzen könne, entscheidet Léo spontan ihr seine Heimatstadt zu zeigen. In gemeinsamen Zeit reflektiert Hannah ihre Beziehung zu Simon, aber auch ihre eigenen Wünsche und Ziele werden hinterfragt.

Eigene Meinung:
Hannah ist eine sehr sympathische Person. Allerdings wirkt sie durch ihre Unsicherheit wesentlich jünger. Es war schön mit Hannah und Léo die Stadt Paris zu erkunden. Und besonders Hannah nimmt aus dieser Tour viel mit. Sie bekämpft die Dämonen, warum sie diese Stadt bis jetzt nicht mochte und erfährt gleichzeitig sehr viel über sich selbst.

Ich muss sagen, am Ende tut mir Simon auch irgendwie leid. Er hat zwar gelogen und ist nicht immer ehrlich gewesen, was ich beides wirklich nicht gutheiße, allerdings wollte er durch das verheimlichen des Jobverlustes nur Hannah nicht enttäuschen. Dessen liebe zu Simon allerdings nicht sehr groß gewesen zu sein scheint, wenn sie sich so schnell in einen anderen verliebt und sich innerhalb eines Tages gegen ihren Freund und ihr bisheriges Leben stellt. Vielleicht brauchte Hannah aber einfach nur Beständigkeit und jemanden, der sie im Gegensatz zum Vater nicht verlässt. Also hat sie Simon ja auch irgendwie belogen … ?! Persönlich ging mir die ganze Sache mit Léo etwas zu schnell.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist schön flüssig, so, dass man gut in die Geschichte hineinfindet. Eine bezaubernde Geschichte mit ganz viel Herz und Liebe. Sie lässt einen mit einem ganz warmen Gefühl zurück. Ich kann diesen Roman jedem ans Herz legen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 02.05.2021

Eine Wohlfühlgeschichte

Der Wind singt unser Lied
0

Ich durfte bereits letztes Jahr "Über dem Meer tanzt das Licht" lesen, welches das vorherige Buch war. Dort spielte auch Toni bereits eine Rolle, da diese zu Besuch bei der Hauptprotagonistin Maria zu ...

Ich durfte bereits letztes Jahr "Über dem Meer tanzt das Licht" lesen, welches das vorherige Buch war. Dort spielte auch Toni bereits eine Rolle, da diese zu Besuch bei der Hauptprotagonistin Maria zu Besuch war. Man kann die Bücher allerdings auch unabhängig voneinander lesen, dies tut der Geschichte keinen Abbruch.

Vor Jahren ist Toni nach einem schweren Schicksalsschlag von zu Hause aufgebrochen, weit weg, bis sie irgendwann in Costa Rica gelandet und dort erst einmal geblieben ist. Doch ein Anruf ihres Vaters bringt sie zurück in ihre Heimat St. Peter Ording. Aber dort ist plötzlich alles anders, ihre Mutter hat den Hof und den Vater verlassen und auch ihre große Schwester Carl scheint nicht glücklich zu sein - sie ist überfordert mit Familie, Beruf und dem Hof.

Im laufe der Geschichte versucht Toni das Traumata ihrer Jugend zu verarbeiten und die Beziehung zu ihrer Schwester Caro wieder herzustellen, was aufgrund der damaligen Geschehnisse gar nicht so einfach scheint.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist schön flüssig, so, dass man gut in die Geschichte hineinfindet. Man merkt, wie sehr der Autorin St. Peter Ording und allgemein die Umgebung am Herzen liegt und das sie das Meer liebt. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert beschrieben, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Ich durfte Toni und ihre Familie kennen lernen und entwickelte zu jedem Charakter eine eine ganz eigene Beziehung. Natürlich bekam ich zu Toni die stärkste Bindung, da diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Etwas Schade fand ich, dass die Liebe etwas zu kurz gekommen ist, auch wenn ich mir Florian irgendwie nicht so bildlich vorstellen konnte und mir Andy vielleicht besser gepasst hätte.

Eine bezaubernde Wohlfühlgeschichte mit ganz viel Herz und Liebe. Sie erzählt von Familie, verpassten Gelegenheiten und Geheimnissen. Sie lässt einen mit einem ganz warmen Gefühl zurück.

Ich kann diesen Roman jedem ans Herz legen, der das Meer und leichte Familiengeschichten liebt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere