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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2020

Es geht weniger um Wunder, sondern um ein aktives Tun

Miracle Mindset
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+ Sympathischer Ratgeber für ein selbstbestimmtes Leben +

Hal Elrod war mir bis jetzt nicht bekannt. Mich hat das Cover bei diesem Buch angesprochen, weil mir bewusst ist, dass wir durch ungünstige ...

+ Sympathischer Ratgeber für ein selbstbestimmtes Leben +

Hal Elrod war mir bis jetzt nicht bekannt. Mich hat das Cover bei diesem Buch angesprochen, weil mir bewusst ist, dass wir durch ungünstige Überzeugungen und Prägungen oft nicht das gewünschte Leben führen.

Obwohl ich schon einige Ratgeber dieser Art gelesen habe, bin ich immer offen für neue Impulse. Hal Elrod stellt hier in diesem Buch seine „Wunderformel“ vor:

Unerschütterlicher Glaube + unermüdlicher Einsatz = Wunder

Hört sich einfach an, aber die Umsetzung ist dann doch anspruchsvoll, weil es oft am Glauben und noch mehr am Einsatz mangelt.

Im Verlauf der Kapitel erzählt er viel von seinem Leben, seinen Erfolgen und auch Misserfolgen. Das fand ich alles sympathisch und authentisch. Wie man es aus solchen Ratgebern kennt, stellt er auch prominente „Miracle-Experten“ wie z.B. Bill Gates, Marie Curie, Michael Phelps, Elon Musk,.... vor. Diese Lebensläufe sollen verdeutlichen, dass die Beharrlichkeit ein entscheidendes Merkmal für Erfolg ist.

Wer sich schon länger intensiv mit Coaching und Erfolgsprinzipien beschäftigt, wird nicht viel Neues in diesem Ratgeber finden.

Als Einstieg in die Thematik ist dieses Buch aber auf jeden Fall gut geeignet.

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Hat mir gut gefallen

Die Stimme des Zorns
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+ Ackermann jr. jagt ein 'Alien' - - Für mich ein gelungener Auftakt in die neue Reihe mit dem geläuterten Serienkiller +

Ich habe die „Ich bin..“-Reihe sehr gerne gelesen und daher war meine Vorfreude ...

+ Ackermann jr. jagt ein 'Alien' - - Für mich ein gelungener Auftakt in die neue Reihe mit dem geläuterten Serienkiller +

Ich habe die „Ich bin..“-Reihe sehr gerne gelesen und daher war meine Vorfreude auf dieses Buch sehr groß. Ethan Cross schickt ab jetzt Ackermann jr. ohne seinen Bruder ins Rennen. Als Ersatz bekommt er die attraktive Agentin Nadia Shirazi an die Seite gestellt. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten ergänzen sich die beiden sehr gut.

Im Gegensatz zu den früheren Bänden ist hier nicht die Gewalt und Spannung im Vordergrund, sondern die Person Ackermann. Er entwickelt sich zum Superhelden mit teils übermenschlichen Fähigkeiten. In jeder noch so prekären Lage, hat er noch einen flotten Spruch auf Lager und geht zur Not auch durchs Feuer.

Ich mag den Francis Ackermann jr. einfach und gebe dem Buch volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Die 'modernen' Steingärten bieten kaum Raum für Leben und Artenvielfalt

Der Kies muss weg
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+ Kleine 'Streitschrift' für mehr Natur und Leben in den Vorgärten - - Schön gemachtes Büchlein +

Steingärten werden oft als pflegeleicht und modern angesehen, der Autor klärt in diesem Buch auf, dass ...

+ Kleine 'Streitschrift' für mehr Natur und Leben in den Vorgärten - - Schön gemachtes Büchlein +

Steingärten werden oft als pflegeleicht und modern angesehen, der Autor klärt in diesem Buch auf, dass das aber ein Trugschluss ist. In den Schotterflächen können sich über die Jahre hartnäckige Unkrautnester bilden, denen man nur noch mit chemischen Mitteln Herr wird. Wurzelunkräuter, die als Pionierpflanzen auftreten, können zum Alptraum werden und die ehemals schönen Anlagen sehen mit der Zeit ungepflegt aus.

In Zeiten, in denen auf breiter gesellschaftlicher Ebene mehr Arten- und Naturschutz gefordert wird, sind nicht nur Landwirte, sondern auch Grundstücksbesitzer in der Pflicht, nachhaltiger zu arbeiten.

Das sind alles Gedanken, die der Autor in diesem kleinen Büchlein sehr anschaulich ausführt.

Er verteufelt Steine im Garten nicht pauschal, sondern zeigt im letzten Kapitel wie man mit Kies und Schotter sinnvoll im Garten Akzente setzen kann.

Das Buch enthält am Ende 10 starke Argumente, die gegen eine Schotteranlage sprechen.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Der 2. Fall für Arno Bussi - - Ein Cold-Case im Tiroler Hinterland

Die Toten vom Lärchensee
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+Der Autor schreibt in einer Sprache, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber mich bestens unterhalten hat +

Mir ist letztes Jahr schon der erste Band dieser Reihe, „Der Tote im Schnitzelparadies“, ...

+Der Autor schreibt in einer Sprache, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber mich bestens unterhalten hat +

Mir ist letztes Jahr schon der erste Band dieser Reihe, „Der Tote im Schnitzelparadies“, aufgefallen und da ich die Krimis vom KiWi-Verlag generell gerne lese, war ich neugierig auf diese Geschichte.

Inspektor Arno Bussi soll dieses Mal einen Fall aufklären, der 5 Jahre zurückliegt. Arno erlebt im beschaulichen Stubenwald erst einmal sein „blaues Wunder“ nachdem er aus dem Dorfbrunnen trinkt. Er bekommt jämmerliche Bauchschmerzen, Durchfall und dann Heißhunger auf die Käsesahnetorte des Dorfbäckers.
Wie es der Titel schon verrät, bleibt es nicht bei einem Todesfall und Arno muss Verbindungen zwischen neuem und altem Mord suchen. Unterstützung bekommt er von der LKA-Beamtin Katz, die ihren ganz eigenen Stil hat.

Dem Autor ist es gelungen eine heitere und doch auch spannende Geschichte zu erzählen, die mich bestens unterhalten hat.

Inspektor Arno Bussi ist eine liebenswürdige Figur, die zielsicher in manches Fettnäpfchen tritt.

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Eingesperrt mit einem Psychopathen ..

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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+ Eingeschneit in einem einsamen Berghotel, ein Psychopath verstümmelt Menschen und keine Hilfe in Sicht. - - Spannend geschrieben +

'Offline' ist mein erstes Buch von Arno Strobel. Mich haben Cover ...

+ Eingeschneit in einem einsamen Berghotel, ein Psychopath verstümmelt Menschen und keine Hilfe in Sicht. - - Spannend geschrieben +

'Offline' ist mein erstes Buch von Arno Strobel. Mich haben Cover und Idee neugierig gemacht. Es geht um eine Reisegruppe die sich für Digital-Detox Tage entschieden und dafür ein abgelegenes Berghotel gebucht haben.

Das Hotel wird eingeschneit und die Gruppe hat keinen Kontakt zur Außenwelt. Schon nach der ersten Nacht müssen sie erkennen, dass die fehlenden Handys ihr kleinstes Problem ist. Jemand aus ihrer Gruppe wurde schwerst misshandelt und kämpft mit dem Überleben. Der Täter kann eigentlich nur einer aus der Gruppe sein. Bloß wer? Der Autor rückt immer wieder einen anderen ins Licht der Verdächtigen und man fiebert mit wer es war.

Auf dem Klappentext wird Sebastian Fitzek mit dem Spruch „Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!“ zitiert. Ich fand die Geschichte zwar nicht nervenzerreißend, aber auf jeden Fall packend erzählt.

Obwohl Titel und Cover einen starken Bezug zum Smartphone herstellen, spielt die Handyabstinenz eine sehr untergeordnete Rolle. Es geht eigentlich nur darum, wer in der Gruppe ist der Täter?

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, flott und durch kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel, wird man fast zum Weiterlesen gedrängt.

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