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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2019

Plädoyer für eine neue Zahnmedizin

In aller Munde
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Der Autor ist Zahnarzt und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Tübingen. Er ist Spezialist für biologische Zahnmedizin und Keramikimplantate. In diesem Buch möchte er die Leser für die Bedeutung einer ...

Der Autor ist Zahnarzt und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Tübingen. Er ist Spezialist für biologische Zahnmedizin und Keramikimplantate. In diesem Buch möchte er die Leser für die Bedeutung einer gesunden Mundhöhle sensibilisieren und betont immer wieder, dass man die Mundhöhle mit Zahnfleisch und Zähnen nicht getrennt vom übrigen Körper betrachten kann.

Er erklärt erst grundsätzliches zu Zähnen, Zahnfleisch und den jeweiligen Erkrankungen. Ein Kapitel widmet er dem Immunsystem und wie es durch Krankheiten der Zähne unter Dauerstress steht. Für Herrn Nischwitz sind wurzelgefüllte/tote Zähne, NICOs ( Kieferentzündungen nach Zahnentfernungen) und Metalle im Mund große Probleme, die weitreichende Folgen haben können.

Der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht ist die Ernährung. Dem Autor ist es wichtig immer wieder zu betonen, dass die Zähne nur durch ein ausreichendes Angebot von Nähr- und Mineralstoffen optimal versorgt sind und dadurch auch weniger krankheitsanfällig sind.

Das Buch ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben und ist sehr flüssig zu lesen.

Obwohl mir schon einiges bewusst war, kann ich einige Zusammenhänge jetzt besser verstehen.

Von mir eine klare Empfehlung für alle, die aktiv was für die Erhaltung ihrer Gesundheit tun möchten.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Sehr berührendes aber auch bedrückendes Hörbuch - Das muss man aushalten können

Roter Herbst in Chortitza
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In diesem sehr emotionalen und berührenden Hörbuch verarbeitet der Autor u.a. Berichte und Geschichten aus seiner Schwiegerfamilie. Man kann und will es sich nicht vorstellen, welchen Strapazen und Nöten ...

In diesem sehr emotionalen und berührenden Hörbuch verarbeitet der Autor u.a. Berichte und Geschichten aus seiner Schwiegerfamilie. Man kann und will es sich nicht vorstellen, welchen Strapazen und Nöten diese Menschen ausgesetzt waren.

Willi und Maxim sind die Hauptfiguren in dieser Geschichte und wir begleiten die beiden durch die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, durch den Bürgerkrieg, dem Aufstieg des Stalin Regimes und den zweiten Weltkrieg. Maxim sucht seine Bestätigung durch Arbeit für das Regime und Willi, der durch seine mennonitische Erziehung Gewalt strikt ablehnt, versucht sich und seine Familie heil durch die Wirren dieser Zeit zu bekommen.

Die Frage nach dem Umgang mit Gewalt und die Besinnung auf den christlichen Glauben nehmen viel Raum in der Geschichte ein und haben mich oft nachdenklich gemacht. Das hat mir sehr gut gefallen.

Am Anfang habe ich mir schwer getan in die Handlung zu kommen und habe die CD bestimmt 4-5 x neu begonnen. Nach dem ersten Teil wurde es für mich dann leichter, weil ich die Orte und Personen dann zuordnen konnte. Wer sich schwer konzentrieren kann, sollte vielleicht lieber zum Buch greifen. Das stelle ich mir einfacher vor.

Dieses Hörbuch braucht Zeit und den passenden Rahmen und seine volle Wirkung entfalten zu können. Für kurze Strecken im Auto oder neben der Hausarbeit ist es aus meiner Sicht weniger geeignet.

Es gibt von meiner Seite nur einen Krititkpunkt und zwar die sehr langen Tracks. Ich mag bei Hörbüchern gerne kurze Hörabschnitte um nach Pausen wieder schneller einsteigen zu können.


Veröffentlicht am 12.06.2019

Kurzweilige leichte Unterhaltung für zwischendurch

Inselzirkus. Ein Sylt-Krimi (mp3-Ausgabe)
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Das war mein erster Krimi mit Mamma Carlotta und ich denke, bei Gelegenheit werde ich auch nochmal die rührige Dame beim Ermitteln begleiten.

Die Handlung hat mir gut gefallen und ich konnte das Hörbuch ...

Das war mein erster Krimi mit Mamma Carlotta und ich denke, bei Gelegenheit werde ich auch nochmal die rührige Dame beim Ermitteln begleiten.

Die Handlung hat mir gut gefallen und ich konnte das Hörbuch gut neben der Hausarbeit anhören.

Einen Punkt Abzug gibt es wegen der Sprecherin. Ich mag Katharina Thalbachs Stimme eigentlich sehr gerne, aber hier war sie stellenweise zu laut, überdreht und den italienischen Akzent hat sie für mich zu sehr betont.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Die Urahninnen von Avalon

Der Weg nach Avalon
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Ich bin ein großer Fan der Geschichten rund um Avalon, Camelot, König Artus und Merlin und meistens relativ leicht damit zu begeistern.

Da ich vor längerer Zeit schon das erste Buch von Frau Fader, „Morgaine ...

Ich bin ein großer Fan der Geschichten rund um Avalon, Camelot, König Artus und Merlin und meistens relativ leicht damit zu begeistern.

Da ich vor längerer Zeit schon das erste Buch von Frau Fader, „Morgaine – Das Leben einer Priesterin von Avalon“ gelesen habe, war ich neugierig welche Vorgeschichte sie zu erzählen hat. Die Handlung beginnt im Jahr 1158 v. Chr. und macht einige Zeitsprünge bis in die Zeit 500 n.Chr. Es geht immer wieder um kurze Episoden der Urahninnen Aria, Maga, Ninu, Urgain und einigen mehr und endet bei Vivian, Merlin, Morgain und Artus.

In der Handlung sind viele esoterisch – spirituelle Elemente verpackt. Lichtwesen wie Lady Portia, Lady Nada und Aurora spielen eine Rolle, wie auch die von Frau Fader sehr geliebten Drachen. Die Frauen werden in höhere Energien eingeweiht und werden zu Priesterinnen und Hohepriesterinnen und lernen die Verwendung von 'lebendigen Symbolen'. Diese Symbole kennen viele als Runen.

Die Geschichte dieses Buches fand ich durchaus gut und sympathisch. Durch die Zeitsprünge und die nicht ganz so flüssige Sprache der Autorin, konnte sich bei mir kein Sog entwickeln, den so ein Buch eigentlich auslösen sollte. Dafür einen Punkt Abzug.

Was mich allerdings gestört hat, waren die sexuellen Beziehungen von jungen Mädchen mit erwachsenen Männern. Eine der Hauptpersonen, lebte als 13 jähriges Mädchen mit einem Mann zusammen und bekam auch schnell Kinder mit ihm. Das hat für mich nicht zur Handlung gepasst und dafür auch einen Punkt Abzug.

Somit bekommt dieses Buch von mir 3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 11.06.2019

Kann man Mitleid mit einem Kindermörder haben?

Asklepios
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Mit 'Asklepios' ist der Autorin ein sehr interessanter und tiefgründiger Thriller gelungen. Es geht darin nicht nur um die Jagd nach einem Verbrecher, sondern auch um die Frage - Gibt es eine gerechte ...

Mit 'Asklepios' ist der Autorin ein sehr interessanter und tiefgründiger Thriller gelungen. Es geht darin nicht nur um die Jagd nach einem Verbrecher, sondern auch um die Frage - Gibt es eine gerechte Strafe? - Als Leser wird man an verschiedenen Stellen mit dem eigenen Gerechtigkeitssinn konfrontiert und die Grenze zwischen Opfer und Täter ist nicht mehr klar und deutlich.

Nach 15 Jahren Haft, wird ein pädophiler Kindermörder unter Bewährungsauflagen aus dem Gefängnis entlassen. Einige Zeit nach der Entlassung verschwindet er spurlos. Ist er wieder rückfällig geworden oder ist ihm etwas zugestoßen?

Ruby und Spike, zwei sehr eigenwillige Ermittler, machen sich auf die Suche und haben lange Zeit keine Spur, nur Vermutungen. Die beiden Ermittler werden sehr ausführlich eingeführt und daher kann man auf eine Fortsetzung hoffen.

Mir hat dieser Thriller ausgesprochen gut gefallen und die Autorin beweist, dass man eine spannende Geschichte auch ohne viel Blut erzählen kann. Ein besonderes Lob verdient die verwendete Sprache. Charlotte Charonne liebt das lyrische Schreiben und sie verwendet für einige Szenen ganz ungewöhnlichen Beschreibungen. Dadurch wurden die Szenen für mich noch lebendiger und emotionaler.