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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2019

Die Reihe unbedingt chronologisch lesen oder hören - Das ist Teil 2 von insgesamt 8 Bänden

Eisiger Dienstag
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Mir war bewusst, dass es sich bei diesem Hörbuch um den 2. Teil einer Serie handelt und ich ging davon aus, dass es um in sich abgeschlossene Fälle geht. Leider war das nicht so.

Die ersten 3 CDs ...

Mir war bewusst, dass es sich bei diesem Hörbuch um den 2. Teil einer Serie handelt und ich ging davon aus, dass es um in sich abgeschlossene Fälle geht. Leider war das nicht so.

Die ersten 3 CDs habe ich jeweils 2x angehört um überhaupt in die Handlung zu kommen. Der aktuelle Fall und der Fall aus dem ersten Teil waren für mich kaum auseinanderzuhalten.

Mit der Zeit ging es besser, obwohl ich auch am Schluss noch Probleme mit den zahlreichen Namen hatte.

Der Kriminalfall in diesem Buch war aber durchaus interessant und spannend. Für mich kam die Auflösung aber sehr abrupt, es kann natürlich sein, dass ich was überhört oder den Zusammenhang nicht verstanden habe.

Einer der Hauptgründe warum ich mich für dieses Hörbuch entschieden habe, war die Sprecherin Andrea Sawatzki. Ich mag ihre Stimme eigentlich sehr gerne, aber hier war sie für mich nicht die richtige Wahl. Sie war ungewohnt monoton und konnte mich nicht fesseln.

Ich werde bei Gelegenheit den ersten Teil dieser Reihe lesen oder hören, weil mir die Grundidee mit der ermittelnden Psychotherapeutin sehr gut gefällt.

Die Punktevergabe fällt mir hier sehr schwer, weil das Buch ja nichts dafür kann, dass ich den Vorgänger nicht kenne.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Jeder kann was für die Artenvielfalt tun

Wo die wilden Nützlinge wohnen
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In diesem wunderschön gestalteten Buch zeigt uns die Autorin was jeder für die Artenvielfalt tun kann.

In Teil 1 erklärt sie was ein wilder Nützlingsgarten ist. Man braucht keine Angst zu haben, dass ...

In diesem wunderschön gestalteten Buch zeigt uns die Autorin was jeder für die Artenvielfalt tun kann.

In Teil 1 erklärt sie was ein wilder Nützlingsgarten ist. Man braucht keine Angst zu haben, dass man sein Grundstück verwildern oder verwahrlosen lassen soll. Es geht vielmehr darum, kultivierte und wilde Pflanzen in einem harmonischen Gleichgewicht halten. Wer sich schon mal mit Permakultur beschäftigt hat, findet hier ähnliche Ansätze.

Im zweiten und umfangreichsten Teil stellt sie die häufigsten wilden Besucher in unseren Breitengraden vor. Verschiedene Schmetterlinge, Bienen, Vögel, Insekten und Kriechtiere werden in reich bebilderten Steckbriefen vorgestellt .

Teil 3 ist der praktische Teil des Buches und enthält viele Anleitungen und Anregungen, um seinen Garten oder Balkon einladender zu gestalten. Egal ob Blumenwiese, Wildobststräucher, Vertikalbegrünung, Nisthilfen oder Futter- / Wasserstellen, jede kleine Unterstützung ist ein aktiver Teil zur Erhaltung unserer Artenvielfalt.

Mein Fazit:

Das ist ein tolles Buch, das man immer wieder gerne in die Hand nimmt, um sich Ideen und Inspirationen zu holen.

Veröffentlicht am 06.06.2019

Zwei Underdogs in Texas

Wilder Winter
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Nachdem mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen waren ein rasanter Krimi mit Action und derben Sprüchen. Das wurde auch größtenteils erfüllt. ...

Nachdem mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen waren ein rasanter Krimi mit Action und derben Sprüchen. Das wurde auch größtenteils erfüllt.

Hap und Leonard sind zwei Männer, die am Rande der Gesellschaft stehen und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Als Hap`s Exfrau Trudy auftaucht, eröffnet sich den beiden eine Chance für ein sorgenfreies Leben. Sie sollen helfen die Beute eines Bankraubs zu finden und dafür einen Anteil des Geldes bekommen.

Doch schnell müssen sich die beiden Freunde fragen, ob Trudy und ihre Gruppe ein falsches Spiel spielen.

Die Story von Hap und Leonard erinnert ein bisschen an die alten Italowestern. Ich unterstelle den beiden für eine 'Handvoll Dollar' einige Dummheiten zu begehen.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Ist der Brexit vielleicht gar nicht so verrückt?

Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie
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Jochen Buchsteiner arbeitet als Korrespondent der FAZ in London und hat spürbare Sympathien für das Inselvolk. In diesem kleinen Buch arbeitet er das Thema Brexit und seine Hintergründe auf kommt zum Schluss, ...

Jochen Buchsteiner arbeitet als Korrespondent der FAZ in London und hat spürbare Sympathien für das Inselvolk. In diesem kleinen Buch arbeitet er das Thema Brexit und seine Hintergründe auf kommt zum Schluss, dass nicht die Briten das Problem sind sondern die Ausrichtung und Gestaltung der EU dringenden Reformbedarf hat.

Auf Seite 71 zitiert der Autor zwei Persönlichkeiten des Königreichs. Lord Bolingbroke (1678-1751) „Seien wir allzeit eingedenk, dass wir Nachbarn des Festlandes sind, nicht aber ein Teil von ihm; dass wir Europa zugeordnet sind, nicht aber ihm angehören“ ähnliches sagt Winston Churchill (1874-1965) mit folgenden Worten „Wir stehen zu Europa, gehören aber nicht dazu; wir sind verbunden, aber nicht umfasst; wir sind interessiert und assoziiert, aber nicht absorbiert; wir gehören zu keinem einzigen Kontinent, sonder zu allen.“

Beide Zitate beschreiben sehr gut um was es in diesem Buch geht.

Der Autor sieht dringenden Handlungsbedarf in der Ausrichtung und Konstruktion der 'Europäischen Union', damit dem Brexit nicht weitere Ausstiege folgen.

Das Projekt Europa muss attraktiver werden.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Xanthippe - Zänkisches Weib oder selbstbewusste Frau ?

Xanthippe
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Über Sokrates ( 469 – 399 v.Chr.) den große griechischen Philosophen ist schon viel geschrieben worden und sein Leben ist gut dokumentiert, doch seine Frau Xanthippe ist weitgehend unbekannt. Ihr ...

Über Sokrates ( 469 – 399 v.Chr.) den große griechischen Philosophen ist schon viel geschrieben worden und sein Leben ist gut dokumentiert, doch seine Frau Xanthippe ist weitgehend unbekannt. Ihr Name wird meist nur als Schimpfwort, für ein zänkisches, streitlustiges Weib verwendet. Die historische Quellenlage zu dieser Frau ist sehr dünn. Nach ausgiebiger Recherche erzählt die Autorin, die alte Geschichte und Archäologie studiert hat, eine mögliche Version des Lebens von Xanthippe.

In diesem Buch geht es wie der Titel schon andeutet um die Braut des Sokrates. Also die Zeit vor der Ehe. Xanthippe ist ein junges Mädchen, das früh die Mutter verloren hat und in bescheidenen Verhältnissen aufwächst. Sie verehrt und liebt in ihren Zwillingsbruder Phillippos mehr als ihr gut tut und ist sehr überrascht, dass der berühmte Philosoph Sokrates Interesse an ihr zeigt. Xanthippe ist zu Beginn der Handlung 14 Jahre und es ist kaum vorstellbar, dass sie eine Ehe mit dem gut 40 Jahre älteren Sokrates überhaupt in Betracht zieht.

Neben der Beziehung von Sokrates und Xanthippe, erfahren wir in diesem Buch einiges über die Götterverehrung, Kulte und dem Alltagsleben im alten Griechenland. Das hat mir besonders gut gefallen.

Das Buch lässt sich leicht und flott lesen und ist mit seinen 190 Seiten auch ein gutes Buch für die Handtasche.