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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2019

Wer oder was gestaltet unsere Zukunft?

Die Reinsten
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Das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz als große Meilensteine des Fortschritts beschäftigen mich schon einige Zeit und deshalb habe ich mich für dieses Buch interessiert.
Obwohl ich sonst ...

Das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz als große Meilensteine des Fortschritts beschäftigen mich schon einige Zeit und deshalb habe ich mich für dieses Buch interessiert.
Obwohl ich sonst kein Liebhaber von Dystrophien und Science Fiction Literatur bin, konnte mich diese Geschichte von Anfang an fesseln.

Der Autor beschreibt die Vorzüge der neuen Gesellschaft in -Paradise- im Jahr 2191. Mit der KI Askit wurde eine Technologie geschaffen, die als primäres Ziel, eine stabile Ökologie auf der Erde hat. Aber welche Rolle spielt der Mensch in dieser optimierten Welt?
Dieser Frage nähert sich der Autor von verschiedenen Seiten und stößt den Leser auch auf Fragen der Moral und Ethik.

Das Buch lässt sich hervorragend zur Unterhaltung lesen. Es bietet aber auch viele Impulse zum Nachdenken und fördert eine gesunde Skepsis gegenüber der modernen Hightech.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Dirk Müller legt die Finger in die offenen Wunden der Finanz- und Geopolitik -- Lesen lohnt sich !!

Machtbeben
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Ich folge Herrn Müller schon einige Jahre in den sozialen Medien und schätze ihn sehr. Er hat das große Talent, komplizierte Themen gut verständlich darzustellen und scheut sich auch nicht, gegen den Mainstream ...

Ich folge Herrn Müller schon einige Jahre in den sozialen Medien und schätze ihn sehr. Er hat das große Talent, komplizierte Themen gut verständlich darzustellen und scheut sich auch nicht, gegen den Mainstream zu argumentieren.

Hier in diesem Buch beleuchtet er die aktuelle Situation ( Stand Frühjahr 2018) auf geostrategischer und finanzpolitischer Sicht.

Einiges war es angedeutet hat, bekommt heute schon Gestalt. z.B. große Bürgerbewegungen, die sich nicht politisch einordnen lassen. Das sehen wir in Frankreich mit den Gelbwesten.

Er beschreibt einige 'Pulverfässer' ( amerikanische Studentenkredite, Eurokrise,.. ) und sensibilisiert den Leser für die geopolitischen Spannungen, die es vor allem im Nahen Osten und in Asien gibt.

In unserer vernetzten globalisierten Welt, reicht ein kleiner Funke, der ein „Machtbeben“ auslösen könnte.

Relativ kurz geht er auf finanzielle und persönliche Vorsorge ein. Bargeld und Anlagen in Sachwerte, sind seine Favoriten.

Zum Abschluss wagt er einen Blick nach vorne und streift die Themen: Digitalisierung/Automatisierung – Kryptowährungen – Automobilität – Grundeinkommen.

In diesem Buch werden viele Themengebiete angerissen und die durch das umfangreiche Quellenverzeichnis ( 372 weiterführende Links ) vertieft werden können.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich wünsche mir, dass es möglichst viel Aufmerksamkeit bekommt.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Amerikanische Action Story mit viel Gewalt aber wenig Tiefgang

Ich bin die Angst
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In diesem Band begleiten wir das Ermittler-Team der Shepherd Organisation bei ihrer Jagd auf den "Anarchisten".

Dieser Serienmörder trinkt das Blut seiner Opfer und schaut ihnen beim Sterben in die ...

In diesem Band begleiten wir das Ermittler-Team der Shepherd Organisation bei ihrer Jagd auf den "Anarchisten".

Dieser Serienmörder trinkt das Blut seiner Opfer und schaut ihnen beim Sterben in die Augen. An den Tatorten hinterlässt er seltsame Glyphen und Zeichen, die auf einen satanisch okkulten Hintergrund schließen lassen.
Die Ermittler stehen unter großem Zeitdruck, weil alles darauf hin deutet, dass der Anarchist auf einen speziellen Termin hinarbeitet, der immer näher kommt.

Neben den Ermittlungen muss sich Marcus Williams auch seinen eigenen Dämonen stellen. Irgendwas ist in ihm, das er nicht greifen kann.

Im Stil ist sich der Autor treu geblieben, es wird viel geschossen und in die Luft gejagt. Die Handlung ist sehr oberflächlich und die Protagonisten bekommt man nur immer häppchenweise zu greifen.

Trotzdem entstand für mich ein Sog beim Lesen, dem ich mich nur schwer entziehen konnte.

Ich bin neugierig wie sich die Geschichte weiterentwickelt und werde Band 3 auch lesen.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Von Hirten und Wölfen

Ich bin die Nacht
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Francis Ackermann jr. ( Serienkiller ) und Marcus Williams ( ehemaliger Cop) sind die Hauptprotagonisten in diesem Serienauftakt. Man spürt deutlich, dass die Geschichte auf mehrere Bände angelegt ist, ...

Francis Ackermann jr. ( Serienkiller ) und Marcus Williams ( ehemaliger Cop) sind die Hauptprotagonisten in diesem Serienauftakt. Man spürt deutlich, dass die Geschichte auf mehrere Bände angelegt ist, weil die Charaktere immer nur häppchenweise vorgestellt und eingeführt werden.

Ackermann wurde von seinem Vater in einem monate-/jahrelangen Experiment zum Mörder und Serienkiller geformt. Williams ist ein Mann mit hohem Moralverständnis, einer ausgezeichneten Wahrnehmung und einem scharfen Instinkt.

In der fiktiven texanischen Kleinstadt Asherton kreuzen sich ihre Wege und alles deutet darauf hin, dass es zu einem finalen Ende für einen der Beiden kommen wird.

Sprachlich ist das Buch nicht besonders anspruchsvoll und manche Dialoge wirken gestellt. Trotzdem entwickelt sich während dem Lesen ein Sog, dem man nur schwer widerstehen kann. Durch die relativ kurzen Kapitel entsteht ein hohes Tempo und ein schneller Wechsel der Szenen. Das hat mir gut gefallen.

Ich werde diese Buchreihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Ein schwerer Stein auf der Familienseele

Niemals ohne sie
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Die Cardinals sind eine Familie mit 21 Kindern ( !!) , die irgendwo in Kanada in der Ortschaft Norco leben. Der Vater hat ein Talent Erzadern zu finden, doch leider ist er in finanziellen Angelegenheiten ...

Die Cardinals sind eine Familie mit 21 Kindern ( !!) , die irgendwo in Kanada in der Ortschaft Norco leben. Der Vater hat ein Talent Erzadern zu finden, doch leider ist er in finanziellen Angelegenheiten ungeschickt und so lebt die Familie am Existenzminimum.

Doch ihre Armut verleiht ihnen eine große Freiheit. Sie fühlen sich den anderen Bewohnern des Ortes überlegen und tyrannisieren die Mitbewohner. Beim Lesen fiel es mir anfangs schwer, Sympathie für die Familie zu entwickeln. Das hat sich erst im letzten Drittel des Buches gedreht.

Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, dass die Familie ein Geheimnis, ein stummes Trauma mit sich trägt. In jedem der 7 Kapitel beschreibt eines der mittlerweile erwachsenen Kinder, seine Erinnerungen an die Zeit der Kindheit und den Schmerz den es mit sich im Herzen trägt.

Nach vielen Jahren trifft sich die Familie im Rahmen eines Kongresses. Der Vater soll mit einer Medaille geehrt werden und zugleich will sich das Familientrauma entladen.

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit der Orientierung im Buch. Eine Auflistung der Namen wäre sehr hilfreich gewesen. Mit der Zeit kristallisieren sich aber die Hauptpersonen heraus und dann wird es übersichtlicher.

Es ist eine berührende Geschichte, die die tiefe Liebe und Abhängigkeit zwischen Geschwistern erzählt.