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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Mehr Spannung als Liebe

Herzklopfen to go
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Alex ist nun die Chefin des Familienimperiums, das ihr Vater ihr und ihren Brüdern hinterlassen hat. Als wäre dies nicht schon stressig erhält Alex nun auch noch eine Bombendrohung, die speziell gegen ...

Alex ist nun die Chefin des Familienimperiums, das ihr Vater ihr und ihren Brüdern hinterlassen hat. Als wäre dies nicht schon stressig erhält Alex nun auch noch eine Bombendrohung, die speziell gegen sie gerichtet ist. Doch wer könnte dahinter stecken. Während sie und ihre Nächsten, ebenso wie die Polizei im Dunkeln tappen, engagieren sie den gut aussehenden Sicherheitsmann Hawk als Alex‘ Leibwächter. Beide sind der Meinung, dass sie es schlimmer hätten treffen könne, aber Gefühle sind in diesem Job ein Risiko…

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Vermutlich lag das daran, dass ich vor allem ein Romancebuch erwartet habe und vor allem ca die erste Hälfte v.a. fast schon einen Krimi bekommen habe. Wenn man das Weiß, kann man sich allerdings gut auf die Geschichte einlassen. Schade fand ich dahingehend nur, dass gerade persönliche Sachen vergleichsweise wenig Platz erhalten und dann wirken, als müssten sie schnell abgehandelt werden. Dabei bietet die Familie und die Liebesgeschichte viel Potential dafür.

Der Spannungsteil ist hingegen sehr gut gelungen. Man hat zwar sehr schnell eine Menge Verdächtiger, kann aber sehr lange nicht erkennen, wer jetzt warum darin steckt oder auch nicht.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass es zwar Vorgängerbände gibt, es aber nicht nötig ist, diese gelesen zu haben, um diesen Band zu verstehen. Hier wird einem gut unter die Arme gegriffen.

Insgesamt ist dies Buch für alle zu empfehlen, die ein Kind zwischen Romance und Krimi lesen möchten. 😊

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Schöne cosy Liebesgeschichte mit teilweise anstrengender Hauptperson

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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Tess wollte eigentlich nur zu einer Routineuntersuchung bei ihrer Frauenärztin und nun steht die Möglichkeit Krebs im Raum. Nachdem sie auf der Arbeit auch noch ein wichtiges Geschäft in den Sand setzt, ...

Tess wollte eigentlich nur zu einer Routineuntersuchung bei ihrer Frauenärztin und nun steht die Möglichkeit Krebs im Raum. Nachdem sie auf der Arbeit auch noch ein wichtiges Geschäft in den Sand setzt, erhält sie zwei Monate Urlaub, welchen sie nutzen will, um zu sich selbst zu finden, nur wie? Nach einer spontanen Wanderung landet Tess in einem kleinen Dörfchen bei Fran, die gerade jede Hilfe gut gebrauchen kann. Unterstützung erhält sie hier von dem attraktiven Gregg, doch in ihrer Situation will sie sich auf keine Beziehung einlassen. Aber sehen ihr Herz und Gregg das auch so?

Der Schreibstil und die Atmosphäre des Buchs haben mir gut gefallen und haben in mir sofort den Wunsch geweckt, in so ein Dorf zu ziehen. Es hört sich einfach so unglaublich idyllisch und herzlich an. Bis auf einen Kapitelanfang, in dem man mit Namen überfahren wird, merkt man auch nicht, dass es sich um den zweiten Band einer Reihe handelt.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn mir Tess zeitweise ziemlich auf die Nerven ging mit ihren Sorgen über den möglichen Krebs, aber nichts in die Richtung unternimmt. Der Teil hätte für meinen Geschmack schon etwas früher enden dürfen.

Das Buch hat ein recht offenes Ende, weswegen ich nun sehnlichst auf den nächsten Teil der Reihe warte, um hoffentlich noch einige Punkte beantwortet zu bekommen.

Insgesamt ein kurzweiliges Buch, wenn man mit dem Krebsthema umgehen kann.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Schöne Liebesgeschichte in Ostfriesland

Nordwindworte
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Mila ist frisch getrennt und zieht wieder zurück in ihre ostfriesische Heimat, um den Buchladen ihrer Familie zu übernehmen. Kaum ist sie da, bekommt sie die Leitung für ein einmonatiges Buchfestival übertragen. ...

Mila ist frisch getrennt und zieht wieder zurück in ihre ostfriesische Heimat, um den Buchladen ihrer Familie zu übernehmen. Kaum ist sie da, bekommt sie die Leitung für ein einmonatiges Buchfestival übertragen. Aber als wäre dies nicht schon fordernd genug, wird genau in dieser Zeit auch noch ein Film in Emden gedreht und dann ist da auch noch dieser unbekannte gut aussehende Mann…

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich sofort in die Geschichte hineingezogen und behält auch die meiste Zeit des Buches dieses cosy feeling bei, das man sich von so einem Roman wünscht. Dementsprechend aufgebaut sind auch die Charaktere. Die Personen um Mila herum sind alle sehr herzlich und benehmen sich wie eine große Familie (naja die Hälfte ist es auch), die aufeinander aufpassen. Gerade in Bezug auf eine Person ist dies sehr berührend. Auch wer nicht zur guten Seite gehört, ist recht schnell klar und in den Aufeinandertreffen hätte ich Mila dann doch ganz gerne mal geschüttelt und sie zur Besinnung gebracht.

Das einzige, was mich etwas gestört hat, war der Dialekt der manchmal eingestreut hat und den man nur mit Hilfe des Wörterbuchs im Anhang übersetzen konnte, das aber zwischen anderen Anhängen versteckt war. Hier wäre es vermutlich besser gewesen, es vor die Geschichte zu stellen.

Insgesamt ein sehr schöner cosy Roman, der zwar ein paar Lücken hat für das volle feeling, aber dennoch schön zu lesen ist.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Starker Start, enttäuschender Fortgang

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Cordelia Levine ist eine Hexe und wächst in einer Zeit auf, in der sich die Selbstbestimmung der Frau noch recht in Grenzen hält. Das hält sie und ihre Tante allerdings nicht davon ab, soweit wie möglich ...

Cordelia Levine ist eine Hexe und wächst in einer Zeit auf, in der sich die Selbstbestimmung der Frau noch recht in Grenzen hält. Das hält sie und ihre Tante allerdings nicht davon ab, soweit wie möglich selbstbestimmt zu leben. Dies ändert sich allerdings abrupt, als Bishop Daniels, ein Werwolf, sie auf Befehl ihres Vaters hin entführt, um ihn zu heiraten und besonders starke Nachkommen zu zeugen. Unnötig zu erwähnen, dass Cordelia hiervon nichts hält, aber kann sie Bishop trauen, der ihr versichert, dies genauso wenig zu wollen?

In der Leseprobe hat mir Cordelia sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich trotz der gesellschaftlichen Normen nichts von Männern sagen lassen will und recht selbstbestimmt lebt. Das ändert sich leider, sobald sie von ihrem Vater entführt wird und er sein wahres Gesicht zeigt. Zwar hat Cordelia immer noch die selbe Haltung, aber durch die Umstände kann sie selten danach handeln und diese Bevormundung bzw. Fremdbestimmung war das Buch teilweise für mich nur schwer ertragbar.

Zusätzlich hatte das den Effekt, dass dauernd was Neues passierte und immer wieder abrupt die Handlung wechselte, was dazu führte, dass man die Charaktere auch nicht wirklich kennenlernen konnte. Selbst am Ende hatte ich bei manchen Charakteren noch Schwierigkeiten sie korrekt zuzuordnen.

Was mich zudem gestört hat, war die Art und Weise, wie spicy Szenen eingewebt waren. Auf mich wirkte es, als müssten sie auf biegen und brechen dort untergebracht werden, egal wie sinnvoll oder sinnlos das im aktuellen Kontext ist.

Insgesamt kann ich das Buch daher leider nicht empfehlen und werde auch nicht Teil 2 lesen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenig substanzielle Handlung

Alice und die Halbbluthexe 01
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Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. ...

Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. Alice wird als ihre Mentorin eingeteilt und lernt Mari und ihren Hintergrund etwas besser kennen.

Mit diesem Klappentext ist auch ca die Hälfte der Handlung zusammengefasst. Entsprechend flach ist meiner Meinung nach auch die Charaktertiefe und -menge. Namentlich erinnere ich mich nur 3 Personen und bspw von Alice weiß ich nahezu nichts, obwohl sie die Haputperson ist.

Meine Reise mit dieser Geschichte endet daher hier. Zwar gibt es noch zwei Bände, aber so wenig, wie ich in Band 1 erfahren habe, habe ich nicht wirklich viel Hoffnung für die nächsten beiden Bände.

Eventuell ist das Mangagenre aktuell aber auch einfach nur nicht meins.

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