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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2026

Spannender Reihenauftakt

Sepia 1: Sepia und das Erwachen der Tintenmagie
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Sepia, ein Waisenmädchen, erhält überraschend das Angebot als Lehrlings des Meister des Buchdrucks, Silbersilbe lernen zu dürfen. Das erste Mal in ihrem Leben findet Sepia Freunde in den Lehrlingen der ...

Sepia, ein Waisenmädchen, erhält überraschend das Angebot als Lehrlings des Meister des Buchdrucks, Silbersilbe lernen zu dürfen. Das erste Mal in ihrem Leben findet Sepia Freunde in den Lehrlingen der anderen Meister. Schneller als gedacht wird ihr vereintes Wissen und ihr Zusammenhalt gebraucht, als plötzlich die drei Meister verschwinden und das Gerücht umgeht, dass ein alter Feind wieder aufgetaucht ist…

Gemeinsam mit Sepia kommen wir in Flohall an und lernen die Stadt und die dort lebenden Menschen kennen. Sepia ist ein sehr ruhiges Kind, das man leicht ins Herz schließen kann und umso froher ist man, dass sie dort schnell Freunde und ein Umfeld findet, in dem sie sich wohl fühlt. Direkt danach beginnen mysteriöse Ereignisse ihren Lauf zu nehmen, in die wir genau wie die Hauptcharaktere hineingeschmissen werden. Gemeinsam mit ihnen gehen wir auf die Suche nach Antworten, die wir immer stückchenweise bekommen, nur um neue Fragen zu haben, die sich erst am Ende erhalten.

Gut gefällt mir auch, dass das Buch prinzipiell als Einzelband gelesen werden kann, auch wenn das Buch einem genug Lesevergnügen beschert, um den nächsten Band lesen zu wollen. :)

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Schöne Geschichte beruhend auf einem wahren Projekt

Adalina und die Liebe zu den Büchern
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Adalina kehrt in ihre Heimat zurück, um an ihrem neuen Buch zu schreiben. Während sie auf Inspiration wartet, streift sie durch die Gassen und entdeckt plötzlich das Bibliomotocarro, eine kleine Bücherei ...

Adalina kehrt in ihre Heimat zurück, um an ihrem neuen Buch zu schreiben. Während sie auf Inspiration wartet, streift sie durch die Gassen und entdeckt plötzlich das Bibliomotocarro, eine kleine Bücherei auf Rädern, die Bücher zu den entlegenen Bergdörfern und den dort lebenden Kindern bringt. Auch Adalina profitierte als Kind von diesem Angebot, genauso wie von dem Vertrauen, das der Maestro, der Besitzer des Bibliomotocarro in sie setzte. Als Adalina erfährt, dass das Projekt kurz vor dem Aus steht, ist sie wild entschlossen zu helfen.


Das Buch beginnt bereits mit einer sehr schönen und philosophischen Einleitung zu den Büchern, sowie einer sehr atmosphärischen Beschreibung der Umgebung und damit auch Süditaliens. Langsam lernt man Adalina und auch den Maestro kennen und lieben. Auch die anderen Personen wurden mit viel Liebe entwickelt, auch wenn man die Sichtweisen mancher besser nachvollziehen kann, als die anderer.


Sehr besonders an dem Buch fand ich, dass der Maestro und sein Bibliomotocarro auch in der Realität existieren und bis heute durch die Basilicata fahren. Anhand der Beschreibungen im Buch ist das ein sehr besonderer Mensch, vor dem man nur den Hut ziehen kann und ich bin sehr froh, dass sein Wirken durch das Buch nun mehr Menschen zugänglich gemacht wird.

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Veröffentlicht am 18.07.2026

Older but still gold

Selection
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America hat zwar ein hartes Leben, aber ist zufrieden mit diesem und hat absolut kein Bedürfnis danach bei dem Casting, dass die zukünftige Frau des Thronfolgers bestimmen wird, teilzunehmen, da ihr Herz ...

America hat zwar ein hartes Leben, aber ist zufrieden mit diesem und hat absolut kein Bedürfnis danach bei dem Casting, dass die zukünftige Frau des Thronfolgers bestimmen wird, teilzunehmen, da ihr Herz bereits vergeben ist. Plötzlich gehört sie aber dennoch zu den 35 Mädchen, die ausgewählt wurden, auf Zeit im Palast zu leben, um den Prinzen kennenzulernen. Nach und nach lernt sie Prinz Maxon kennen und muss zugeben, dass er so ganz anders ist, als sie dachte.

Wie alle anderen habe ich das Buch vor einer halben Ewigkeit gelesen und war nun sehr gespannt darauf, meine Erinnerungen aufzufrischen. Bei meiner Meinung zu den Charakteren bin ich definitiv geblieben und ich war sofort wieder in der Geschichte. America ist einfach so eine tolle Hauptperson, die so authentisch ist und die man trotz ihrer Ecken einfach nur lieben kann. Nach wie vor ist es mir nicht erklärbar, warum diese Welt in der Zukunft so ungerecht ist, aber umso schöner sind die Momente, die sich teilweise daraus ergeben. Gut gefällt mir auch, wie man bei so einigen Themen noch total im Dunkeln tappt und unbedingt weiterlesen will, um diese Rätsel zu lösen … und um endlich eine bestimmte Person loszuwerden.
Nach wie vor ein für alle empfehlenswertes Buch. 🥰

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Veröffentlicht am 07.07.2026

War okay

Mord in der Mangle Street
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March Middleton zieht nach dem Tod ihres Vater zu ihrem Onkel Mr Grice, einem bekannten persönlichen Ermittler, nach London. Schon bald wird dieser um Hilfe bei einem Tötungsdelikt um Unterstützung gebeten. ...

March Middleton zieht nach dem Tod ihres Vater zu ihrem Onkel Mr Grice, einem bekannten persönlichen Ermittler, nach London. Schon bald wird dieser um Hilfe bei einem Tötungsdelikt um Unterstützung gebeten. Ein Mann soll seine Frau auf brutale Weise getötet haben. Doch die Schwiegermutter und March sind von seiner Unschuld überzeugt, während Mr. Grice von der Schuld des Angeklagten überzeugt ist.

Ich war bereits recht schnell etwas von diesem Buch abgeschreckt, als klar wurde, dass das Frauenbild in diesem Buch adäquat zu der Zeit abgebildet wird. Jedes Mal, wenn wieder jemand die Frauen als schwach und noch was alles darstellte wurde ich echt wütend. Zum Glück lässt sich March davon nicht abhalten und versucht schlagfertig darauf zu antworten und sich möglichst oft durchzusetzen. Dennoch ist es ermüdend und von ihr aus passiert in diesem Buch auch nicht sonderlich viel, um herannahendes Unglück abzuwenden. Auch Mr Grice macht dieses Buch nicht besser. Er ist sehr selbstverliebt, herzlos und nervig. Auch die Auflösung des Falls sah man so nicht kommen und das ist in diesem Buch leider kein Kompliment..

Insgesamt würde ich 2,5 Sterne geben und sagen, dass man nichts verpasst hat, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

So sollten alle Kinderheime und die Welt sein

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Linus Baker arbeitet bei der Behörde für magische Minderjährige und kommt dieser Aufgabe seit 17 Jahren sehr gewissenhaft nach. Im Auftrag dieser Behörde soll er auch das Waisenhaus von Mr Parnassus begutachten. ...

Linus Baker arbeitet bei der Behörde für magische Minderjährige und kommt dieser Aufgabe seit 17 Jahren sehr gewissenhaft nach. Im Auftrag dieser Behörde soll er auch das Waisenhaus von Mr Parnassus begutachten. Gelegen auf einer einsamen Insel mitten im Ozean. Dass dieser Auftrag so ganz anders ist, als alles, was er bisher gesehen hat, merkt er schon direkt bei seiner Ankunft und nach und nach fragt sich Linus, ob das nicht sogar auf sich selbst zutrifft...

Das Buch hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Anfangs konnte ich mit Linus noch nicht sonderlich viel anfangen, da er mir wie ein Mensch erschien, der eher in die Richtung Korinthenkacker ging und sein Herz zwar hatte, aber gut versteckte. Umso herzerwärmender ist die Entwicklung, die er auf der Insel vollzieht. Hierbei tragen die anderen Personen natürlich ihren großen Anteil, die anfangs teilweise vielleicht etwas verstörend sind, die man aber immer mehr in sein Herz schließt. Schade fand ich etwas, dass Mr. Parnassus doch etwas blass blieb, da er ja sogar im Titel vorkommt und ich hoffe, dass er im nächsten Teil etwas mehr Entfaltungsspielraum erhält. Die anderen natürlich auch. 😉

Insgesamt kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und werde mich, sobald möglich definitiv in den zweiten Band stürzen. 🥰

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