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Veröffentlicht am 22.03.2026

Starker Start, enttäuschender Fortgang

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Cordelia Levine ist eine Hexe und wächst in einer Zeit auf, in der sich die Selbstbestimmung der Frau noch recht in Grenzen hält. Das hält sie und ihre Tante allerdings nicht davon ab, soweit wie möglich ...

Cordelia Levine ist eine Hexe und wächst in einer Zeit auf, in der sich die Selbstbestimmung der Frau noch recht in Grenzen hält. Das hält sie und ihre Tante allerdings nicht davon ab, soweit wie möglich selbstbestimmt zu leben. Dies ändert sich allerdings abrupt, als Bishop Daniels, ein Werwolf, sie auf Befehl ihres Vaters hin entführt, um ihn zu heiraten und besonders starke Nachkommen zu zeugen. Unnötig zu erwähnen, dass Cordelia hiervon nichts hält, aber kann sie Bishop trauen, der ihr versichert, dies genauso wenig zu wollen?

In der Leseprobe hat mir Cordelia sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich trotz der gesellschaftlichen Normen nichts von Männern sagen lassen will und recht selbstbestimmt lebt. Das ändert sich leider, sobald sie von ihrem Vater entführt wird und er sein wahres Gesicht zeigt. Zwar hat Cordelia immer noch die selbe Haltung, aber durch die Umstände kann sie selten danach handeln und diese Bevormundung bzw. Fremdbestimmung war das Buch teilweise für mich nur schwer ertragbar.

Zusätzlich hatte das den Effekt, dass dauernd was Neues passierte und immer wieder abrupt die Handlung wechselte, was dazu führte, dass man die Charaktere auch nicht wirklich kennenlernen konnte. Selbst am Ende hatte ich bei manchen Charakteren noch Schwierigkeiten sie korrekt zuzuordnen.

Was mich zudem gestört hat, war die Art und Weise, wie spicy Szenen eingewebt waren. Auf mich wirkte es, als müssten sie auf biegen und brechen dort untergebracht werden, egal wie sinnvoll oder sinnlos das im aktuellen Kontext ist.

Insgesamt kann ich das Buch daher leider nicht empfehlen und werde auch nicht Teil 2 lesen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenig substanzielle Handlung

Alice und die Halbbluthexe 01
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Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. ...

Alice besucht eine Schule für Hexen und wird von einigen ihrer Mitschülerinnen quasi vergöttert. Eines Tages taucht Mari an der Schule auf, eine Halbbluthexe, die anscheinend nichts mit Magie am Hut hat. Alice wird als ihre Mentorin eingeteilt und lernt Mari und ihren Hintergrund etwas besser kennen.

Mit diesem Klappentext ist auch ca die Hälfte der Handlung zusammengefasst. Entsprechend flach ist meiner Meinung nach auch die Charaktertiefe und -menge. Namentlich erinnere ich mich nur 3 Personen und bspw von Alice weiß ich nahezu nichts, obwohl sie die Haputperson ist.

Meine Reise mit dieser Geschichte endet daher hier. Zwar gibt es noch zwei Bände, aber so wenig, wie ich in Band 1 erfahren habe, habe ich nicht wirklich viel Hoffnung für die nächsten beiden Bände.

Eventuell ist das Mangagenre aktuell aber auch einfach nur nicht meins.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Starker Start in diese Reihe

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Gegen ihren Willen wird Violet von ihrer Mutter für den Reiterquadranten gemeldet. Schon die Prüfung, um überhaupt dort aufgenommen zu werden endet für viele tödlich, ganz zu schweigen von der Zeit bis ...

Gegen ihren Willen wird Violet von ihrer Mutter für den Reiterquadranten gemeldet. Schon die Prüfung, um überhaupt dort aufgenommen zu werden endet für viele tödlich, ganz zu schweigen von der Zeit bis zu. Abschluss drei Jahre später. Wird Violet es in den Reiterquadranten schaffen und dort überleben?

Ich hatte das Buch bereits letztes Jahr einmal begonnen, aber es hatte mich nicht wirklich gepackt. Nachdem ich jetzt nochmal begonnen habe, kann ich das absolut nicht mehr nachvollziehen. Die ersten 300 Seiten waren mir dadurch natürlich nicht neu, aber haben mich trotzdem gefesselt und dieselben Emotionen hervorgerufen.

Die Charakterwahl für dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt Leute, die man von Minute eins an abgrundtief hasst und bei denen man durchgängig hofft, dass sie zu den Leuten gehören, die möglichst schnell sterben, während man andere sofort ins Herz schließt und einfach hofft, dass sie nicht hinterrücks böse sind. Erfrischend finde ich auch, dass es Charaktere gibt, die irgendwo dazwischen angesiedelt sind, bzw. sich auf dem Spektrum bewegen. Violet als Hauptperson hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie wird von vielen unterschätzt und muss sich alles selbst erkämpfen, legt aber den dafür notwendigen Kampfgeist auch an den Tag. Davon kann man sich auf jeden Fall etwas abschauen, ebenso von ihrer umfassenden Ehrlichkeit mit den Personen, die ihr wichtig sind.

Allen, die das Buch lesen wollen, empfehle ich, Band 2 bereit zu halten, da dieser Band einen mit einem fiesen Cliffhanger da stehen lässt. Ich bin schon gespannt, in welcher Art und Weise mich Band 2 zerlegen wird.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Schöner Serienbeginn

Das Vamperl
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Beim Sauber machen findet Frau Lissi einen kleinen Vampir. Sie beschließt, ihn statt mit Blut, mit Milch zu füttern und nennt ihn Vamperl. Als dieser größer wird, fängt er an, den Menschen das Gift aus ...

Beim Sauber machen findet Frau Lissi einen kleinen Vampir. Sie beschließt, ihn statt mit Blut, mit Milch zu füttern und nennt ihn Vamperl. Als dieser größer wird, fängt er an, den Menschen das Gift aus der Galle zu saugen mit erstaunlichen Folgen für die Nachbarschaft.

Frau Lizzi und Vamperl sind mal ganz andere Hauptcharaktere. Eine ältere Dame und eine Fledermaus, die nicht spricht. Dennoch bekommen schaffen sie es zu kommunizieren und haben ein spannendes Leben, in das wir sie begleiten dürfen.

Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil, der etwas älter wirkt. Dennoch konnten die Kinder der Geschichte gut folgen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte im nächsten Teil weiterentwickelt. Irgendwie fehlt mir persönlich etwas eine andere Möglichkeit von Vamperl zu kommunizieren, was Frau Lizzi sich ja auch wünscht. Evtl bekommen wir diesen Wunsch auch noch erfüllt.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Leider sehr enttäuscht

Open Hearts
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Misty wurde gerade von ihrem Verlobten verlassen, als sie auf einer Datingplattform auf Christopher trifft, der in einer offenen Beziehung lebt. Obwohl sie anfangs eine starke Verfechterin von Monogamie ...

Misty wurde gerade von ihrem Verlobten verlassen, als sie auf einer Datingplattform auf Christopher trifft, der in einer offenen Beziehung lebt. Obwohl sie anfangs eine starke Verfechterin von Monogamie ist, lässt sie sich auf ihn ein.

Leider ist dieses Buch eines der wenigen Bücher, bei denen ich leider nicht sonderlich viel finde, was mir gut gefallen hat. Der Schreibstil hat mich sehr verwirrt. Die Mischung aus direkter und indirekter Rede und Misty’s Art zu denken brachte mich immer wieder raus bzw. ermöglichten er mir nicht, so richtig in das Buch zu finden. Auch die Handlung machte auf mich eher den Eindruck von aneinandergereihten Momenten, die nur bedingt miteinander verbunden wurden und in der ich jedes Mal eine neue Version von Misty wiederfand, da sie jedes Mal, wenn sie eine Erkenntnis hatte, diese recht problemlos umsetzte bzw. das Verahlten abstellte. Das führte bei mir auch zu einer geringeren Glaubwürdigkeit der Hauptperson, was mich zu den Nebencharakteren bringt. Diese wirkten auf mich unfassbar eindimensional und waren teilweise so chaotisch eingeführt, dass ich eine Weile brauchte, um sie zuordnen zu können bzw. tauchten teilweise nur 1x auf.

Prinzipiell hatte das Buch die Möglichkeit, einen zum Nachdenken anzuregen, da die theoretisch Charakterentwicklung gut angedacht war. Praktisch fand ich sie allerdings leider schlecht umgesetzt und muss sagen, dass ich nichts vermisst hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.

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