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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2018

Witzig, etwas überspitzter Urlaubsroman

Qualle vor Malle
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Elena Uhlig beschreibt ihre Urlaubsreise nach Mallorca mit Lebenspartner und den 2 Kindern. Eine Frau, die es nicht immer ganz einfach hat, aber doch liebenswert ist, hat halt auch mal Pannen und Ängste ...

Elena Uhlig beschreibt ihre Urlaubsreise nach Mallorca mit Lebenspartner und den 2 Kindern. Eine Frau, die es nicht immer ganz einfach hat, aber doch liebenswert ist, hat halt auch mal Pannen und Ängste die nicht immer ganz rational angesiedelt sind.

Cover: Passend, nicht anspruchsvoll. Aber das ist der Roman ja auch nicht. Er unterhält einfach mal ein paar Stunden auf lockere Art.

Meine Meinung zum Buch: Da ich gerade mit Mann und befreundeter Familie auf Urlaub war, wo jeder seine ganz speziellen Eigenheiten mitbringt und ich mich noch ganz gut an vorhergehende Urlaube erinnern kann. konnte ich wirklich oft schmunzeln beim lesen dieses Buches. Klar sind einige Situation etwas überspitzt, aber vielleicht hat es sich in dem Moment für die betreffende Person einfach so angefühlt. Auf jeden Fall kamen mir einige Begebenheiten schon sehr vertraut vor. Auf jeden Fall hat es Fr. Uhlig geschafft, mich auf lockere, etwas seichte Art für ein paar Stunden gut zu unterhalten.

Fazit: Lockere Urlaubslektüre über Pannen und Eigenheiten den Urlaub betreffend.

Veröffentlicht am 30.07.2018

An Skurrilität kaum zu überbieten

Die Weltengang-Maschine
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Bernd Bratzke bekommt eines Tages ein Fax von Gott und eine Fernbedienung. Bernd soll sich um Gotts Belange kümmern, während dieser mit dem Teufel auf Kur verweilt.Mit 2 Senioren, einem serbischen Loser ...

Bernd Bratzke bekommt eines Tages ein Fax von Gott und eine Fernbedienung. Bernd soll sich um Gotts Belange kümmern, während dieser mit dem Teufel auf Kur verweilt.Mit 2 Senioren, einem serbischen Loser und einem Naturpriester muss er so die Welten retten, denn wer kennt sich schon mit so einer Fernbedienung aus. Noch dazu werden sie von einer Black-Metal-Band voller Satanisten gejagt.

Das Cover des Buches ist ein echter Hingucker und gefällt mir sehr gut, auch wenn es zu sehr auf SF oder Fantasy ausgerichtet ist. Meiner Meinung steht in diesem Buch aber der Humor an erster Stelle.

Das Buch selbst ist sicher sehr kontrovers - manche werden es lieben, manche werden es hassen; denn an Skurrilität ist dieses Buch kaum zu übertreffen. Dabei wurde es selbst mir etwas zuviel. Die Black-Metal-Band ist meiner Meinung nach etwas zu übertrieben dargestellt, aber das ist meine subjektive Meinung. Auf der anderen Seite war dieses Buch nicht nur skurril, sondern hatte auch einen perfekten Humor und eine Handlung, die manchmal etwas überhastet wirkt, aber nichtsdestotrotz schlüssig und interessant ist.

Das Buch endet so, dass man es problemlos weiterschreiben könnte, was mir sehr gefallen würde.

Zugegeben: Wer hohe Literatur erwartet wird enttäuscht werden, wer aber gerne lustige Bücher mit skurrilem Humor und skurriler Handlung liest, ist mit diesem Buch gut beraten.

Fazit: Eine Skurrilität jagt die nächste. 4 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 26.07.2018

Gefährliche Träume

Lucid - Tödliche Träume
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Die Kunststudentin Signe hat eine besondere Fähigkeit. Sie kann luzide Träumen, d.h. sie kann aktiv in ihren Träumen agieren. Ihr Freund Fabian bekommt plötzlich die Chance mit Signe an einem prestigeträchtigen ...

Die Kunststudentin Signe hat eine besondere Fähigkeit. Sie kann luzide Träumen, d.h. sie kann aktiv in ihren Träumen agieren. Ihr Freund Fabian bekommt plötzlich die Chance mit Signe an einem prestigeträchtigen Forschungsprojekt teilzunehmen. Sie soll in die Träume und Erinnerungen von anderen einsteigen und sie dort verändern. Doch dies erweist sich als sehr gefährlich.

Das Cover des Buches mit der Feder ist zwar einfach gemacht, aber trotzdem total ansprechend und gut gemacht.

Die Charaktere und Orte werden von den Autoren sehr gut dargestellt und die Idee hinter dem Buch ist toll.

Über Träume oder luzides Träumen habe ich zuletzt einige Bücher gelesen; alle Bücher hatten allerdings einen anderen Ansatz. Der Ansatz konnte mir auch bei diesem Buch gefallen, allerdings war die Umsetzung nicht immer ganz so toll. Die Spannung war zwar zu Beginn des Buchs hoch, flachte aber immer wieder ab, obwohl es dann immer wieder bergauf ging.

Das Ende des Buchs ging einerseits zu schnell, andererseits zog es sich auch in die Länge. Einige Fragen wurden nicht geklärt, sodass es auch für mich nicht ganz abgeschlossen ist. Ebenso fehlten mir bei diesem Buch die Überraschungen, es gab nicht wirklich Wendungen, die man nicht erwartet hat.

Fazit: Leider nicht perfekt umgesetzter Thriller, der mich nur phasenweise überzeugen konnte. 3,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Idee
Veröffentlicht am 26.07.2018

Ein sehr hoher Preis fürs Leben - Teil 1

Die Ewigen
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Als die Frau des Millionärs Maximilian Kirchner an Krebs stirbt, will ihr Mann alles dafür tun, dass ihrer gemeinsamen Tochter dieses Schicksal nicht widerfährt. Zusammen mit einem Team entdeckt er eine ...

Als die Frau des Millionärs Maximilian Kirchner an Krebs stirbt, will ihr Mann alles dafür tun, dass ihrer gemeinsamen Tochter dieses Schicksal nicht widerfährt. Zusammen mit einem Team entdeckt er eine Methode, die nicht nur den Krebs heilen, sondern auch das Altern umkehrt und mehr oder weniger unsterblich machen soll. Diese Behandlung soll aber nur zahlungskräftigen Kunden zu Gute kommen.

Das Cover des Buches ist ein absoluter Hingucker, perfekt gemacht und total passend zum Buch.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

Gekonnt vermischt der Autor hier Realität und Fiktion. Warum manchmal aber die Fiktion so stark schein musste bleibt mir ein Rätsel. Denn das z.B. wegen der Wirtschaftskrise viele Staaten die EU verlassen bzw. verlassen müssen hat keinen Einfluss auf die Handlung. Auch werden z.B. YouTube oder WikiLeaks genannt, statt Facebook heißt es aber hier YourLife. Auch vom Staat Katari habe ich noch nie gehört.

Die Geschichte selbst wirkt sehr gut recherchiert und ist von Beginn an auf hohem Spannungsniveau, auch wenn wirkliche Überraschungsmomente fehlen.

Das Buch hatte leider auch einige "Schlampigkeitsfehler" in der Rechtschreibung (z.B. wird einmal Alptraum geschrieben, im nächsten Satz dann Albtraum, oder falsche bzw. ausgelassene Buchstaben).

Die Story vereint viele verschiedene Charaktere, was keineswegs überladen wirkt. Auch wirkt die Story nicht immer nur als Thriller, sondern auch teilweise als Lebensgeschichte oder Drama. Ebenso ist eine Liebesgeschichte in den Plot eingebunden worden.

Allerdings agieren die Protagonisten für mich nicht immer logisch (v.a Maximilian und Hubertus).

Abseits von den bisherigen Büchern des Autors um das Ermittlerduo Eichborn/Wagner zeigt der Autor aber auch hier seine Qualitäten. Dieses Buch soll der Auftakt einer Trilogie sein - der Epilog zeigt dies auch deutlich an.

Fazit: Gut recherchierter Auftakt zu einem Wissenschaftsthriller mit kleinen Mängeln. Ich freue mich trotzdem auf eine Fortsetzung und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 24.07.2018

Wie werde ich wieder ich selbst

Verrücktes Herz
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Ava ist Hausfrau und Mutter. In der Beziehung ist die Luft draußen und bei ihren Kindern ist nur nachräumen und Streß angesagt. Ava ist ausgelaugt und findet kaum Freude und Sinn bis eine Panikattacke ...

Ava ist Hausfrau und Mutter. In der Beziehung ist die Luft draußen und bei ihren Kindern ist nur nachräumen und Streß angesagt. Ava ist ausgelaugt und findet kaum Freude und Sinn bis eine Panikattacke ihr Leben verändert.

Zum Cover: Das Cover erscheint nicht sehr ausgegoren. Da hätte man mehr draus machen können. Die Herzluftballons finde ich etwas zu kitschig. Aber es gibt viel schlechtere Cover.

Meine Meinung zum Buch: Das Buch hat mich sehr gut unterhalten können. Es ist in einem lockeren flüssigen Schreibstil verfasst der einiges an Witz beinhaltet, aber auch Schmerz und Ärger zulässt. Ava, als Hauptakteurin ist eine Ehefrau und Mutter kurz über der 40. Die Kinder brauchen sie nicht wirklich, außer als Putzfrau und Köchin und auch der Gatte hat nicht allzu viel Liebe für sie über. Ava hat Panikattacken und wirkt depressiv. Als sie dann in eine Klinik eingewiesen wird, findet sie nicht nur neue Freunde, sondern auch sich selber wieder. Den Rest muss man sich schon selber erlesen. Das Buch ist kurzweilig, nicht allzu tiefgründig, an manchen Stellen schon fast zu flott unterwegs wo ich mir ein wenig mehr Tiefgang erhofft hätte und doch unterhaltsam. Ein netter Roman für zwischendurch.