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SaintGermain

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Veröffentlicht am 07.06.2018

Tödliche Träume 2 - New Republic

DREAM ON - Marionetten
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Lena Delago, die beim FBI gekündigt wurde, erlebt ihre schwärzeste Stunde, als Senator Howard Jackson auf einer Wahlkampfveranstaltung vor ihren Augen erschossen wird. Warum hat sie nicht reagiert, obwohl ...

Lena Delago, die beim FBI gekündigt wurde, erlebt ihre schwärzeste Stunde, als Senator Howard Jackson auf einer Wahlkampfveranstaltung vor ihren Augen erschossen wird. Warum hat sie nicht reagiert, obwohl sie für die Sicherheit des Senators verantwortlich war und sie den Attentäter beobachten konnte? Zusammen mit der Reporterin Christina Porter und dem Traumdesigner Nick Quentin nimmt sie die Spur des Killers auf und stößt auf eine Verschwörung, die ihre Vorstellungskraft übersteigt. Dabei versucht Nick auch seiner Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Das Cover des Buches passt nicht nur zum vorherigen Teil, sondern auch perfekt zu diesem Buch. Es ist auffällig und ausgezeichnet gemacht; es macht neugierig.
Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, Protagonisten und Orte werden perfekt in Szene gesetzt. Eine Kurzzusammenfassung am Anfang des Buches führt dazu, dass man gleich wieder in die Geschichte reinkommt bzw. Band 1 auch nicht unbedingt kennen muss.
Der Plot ist wieder sehr spannend und das von der ersten bis zur letzten Seite. Natürlich erinnert der Mord am Senator am Anfang des Buches ein wenig an den realen Mord Robert Kennedy - ob beabsichtigt oder nicht ist egal.
Die Vergangenheit von Nick bzw. der Ermordung seiner Schwester war ein großer Cliffhanger in Band 1. Allerdings bietet leider auch Teil 2 nicht ausreichend Erklärungen an. Nick findet zwar einiges heraus, das letztendliche Motiv allerdings fehlt genauso, wie auch die endgültige Person.
Fazit: lesenswerter SF-Thriller, der sich 5 Sterne verdient hätte. Aufgrund der endgültigen Auflösung über Nicks Vergangenheit jedoch nur 4,5 Sterne/5 bekommt. Aber wer weiß, vielleicht gibts ja noch eine Fortsetzung?

Veröffentlicht am 04.06.2018

Perfekte Mischung aus Psychothriller und Drama

Gleis der Vergeltung
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Lynn ist verzweifelt als ihr Bräutigam auf dem weg zur Hochzeit einen tödlichen Unfall hat. 7 Jahre danach kommt Tilda zu Lynn, erklärt ihr, dass es kein normaler Unfall war und nimmt sie mit auf einen ...

Lynn ist verzweifelt als ihr Bräutigam auf dem weg zur Hochzeit einen tödlichen Unfall hat. 7 Jahre danach kommt Tilda zu Lynn, erklärt ihr, dass es kein normaler Unfall war und nimmt sie mit auf einen Zug der Vergeltung.
Das Cover des Buches ist ein echter Hingucker, auffällig und packt einen sofort.
Der Schreibstil ist ausgezeichnet, ProtagonistInnen und Orte werden perfekt dargestellt, sodass man richtige Bilder vor Augen hat.
Der Einstieg des Buches war etwas schwierig für mich. Wie schon in anderen Büchern der Autorin spielt die Story in mehreren Zeitebenen und die Geschichte wirkt etwas verworren, wenn nicht gar verwirrend. Auch einige (kleine) Fehler kamen hinzu. Nach und nach begannen sich aber die Verwirrungen aufzulösen und ich begann mich in die Geschichte hineinzufiebern und mitzurätseln.
Die Spannung war über die gesamte Storyline sehr hoch und bleib es bis zum letzten Satz des Buches.
Der Plot ist in sich logisch und toll aufgebaut; auf die Lösung kommt man allerdings höchstens in Bruchstücken.
Genauso muss ein (PsychThriller sein - hohe Spannung zum Miträtseln, ein toller Plot und eine Auflösung auf die man so nicht kommen würde.
Dabei bleibt die Autorin aber absolut realistisch und beschreibt auch sehr gut die Emotionen der Charaktere.
Fazit: Ich durfte bereits ein paar Bücher der Autorin lesen, die mich aber nicht 100%ig überzeugen konnten. Mit diesem Buch ist ihr das aber absolut gelungen. Absolut verdiente 5 von 5 Sternen und eine Lesempfehlung für diese spannende Mischung aus Psychothrill und Drama.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Max Falkenburg (Teil 6) in England

Geheimakte / Geheimakte Excalibur
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Max Falkenburg soll in England einen Vortrag erhalten. Bei dieser Gelegenheit will er gleich auch die Eltern seiner Freundin Jody kennenlernen. Und plötzlich ist er auch schon auf der Suche nach Excalibur, ...

Max Falkenburg soll in England einen Vortrag erhalten. Bei dieser Gelegenheit will er gleich auch die Eltern seiner Freundin Jody kennenlernen. Und plötzlich ist er auch schon auf der Suche nach Excalibur, dem sagenhaften Schwert von König Artus.


Dies ist der 6. Band der Max Falkenburg- Reihe - chronologisch allerdings an 4. Stelle gereiht, denn es spielt im Jahr 1958.
Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, Orte und Protagonisten werden detailgetreu beschreiben.

Das Cover des Buches passt zur bisherigen Reihe, ist auffällig und detailreich.

Die Spannung beginnt bereits im Prolog und endet erst mit dem Epilog ohne je einzubrechen.

Sehr gut fand ich am Ende des Buches auch die kurzen Erklärungen, was Realität und was Fiktion entspringt.

Genau diese Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit liebe ich in Büchern und dem Autor ist es in diesem Buch perfekt gelungen beides perfekt zu durchmischen. Dazu wirkte es auch sehr gut recherchiert.

Ich hoffe dass dem Autor die sensationellen Ideen nicht ausgehen werden und ich mich noch über einige Bände dieser Reihe freuen darf.

Fazit: Spannungsreicher Abenteuer-Action-Roman in Indiana-Jones-Manier. Absolute Topempfehlung.

Veröffentlicht am 30.05.2018

Dunkelheit in vielerlei Hinsicht

Sechs Tage
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Jenny Schultz wacht leicht verletzt in einem total finsteren Raum auf. Sie versucht zu begreifen was geschehen ist und auch wie sie hier wegkommt, Dabei stellt sie sich ihrer Vergangenheit.

Das Cover ...

Jenny Schultz wacht leicht verletzt in einem total finsteren Raum auf. Sie versucht zu begreifen was geschehen ist und auch wie sie hier wegkommt, Dabei stellt sie sich ihrer Vergangenheit.

Das Cover des Buches ist auffällig und gut in Szene gesetzt, auch wenn es meiner Meinung nach nicht perfekt zum vorliegenden Buch passt.

Die Handlung des Buches an sich ist sehr spannend, auch der Wechsel zwischen den Orientierungs- bzw. Befreiungsversuchen und den Erinnerungen der Hauptprotagonistin finde ich eigentlich gut in Szene gesetzt. Allerdings hat das Buch dadurch auch einige Längen, da die Spannung immer wieder stark abdriftet.

Während bis zur Hälfte des Buches Jenny etwas zwielichtig dargestellt wird, ist sie im 2. Teil fast schon eine Heilige. Dieser Authentizitätsbruch ist total unglaubwürdig. Ansonsten war die Beschreibung der Protagonisten und Orte gut gemacht.

Auch die Logik war nicht immer gegeben. Hier einige Beispiele:

- 6 Tage ohne Trinken überlebt man kaum. Jenny hat zusätzlich noch Verletzungen, aber sie meistert das meiste wie ein ausgebildeter Agent oder Militär, obwohl dies natürlich nicht der Fall ist.

- In Kap. 14 fühlt Jenny 5 ungerade Striche. Daraus folgert sie 6 Tage und sucht vergeblich nach einer 7. Markierung. Und es muss ja 6 Markierungen heißen, denn das Buch heißt nicht umsonst "Sechs Tage"!

- In Kap. 15 spürt sie etwas das sich wie Kartoffel anfühlte, anscheinend Frühstückscerealien --> na was nun --> im nächsten Absatz ist nur mehr von den Kartoffeln die Rede.

Auch der Täter war eigentlich für einen geübten Thriller-Leser keine Überraschung. Und das offene Ende dazu...

Dies alles führte leider dazu, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Fazit: Gute Idee, aber schlechte Umsetzung. Mehr Schatten als Licht. Leider kann ich keine Lesempfehlung aussprechen und vergebe 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.05.2018

6 fantastische Kurzgeschichten

Das gibt es doch nicht!
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Das Buch beinhaltet auf 69 E-Book-Seiten (tolino) 6 Kurzgeschichten, die ich hier einzeln beschreiben bzw. rezensieren möchte, bevor ich etwas zum Buch insgesamt schreibe.
1) Hilda und der Himmelsbote: ...

Das Buch beinhaltet auf 69 E-Book-Seiten (tolino) 6 Kurzgeschichten, die ich hier einzeln beschreiben bzw. rezensieren möchte, bevor ich etwas zum Buch insgesamt schreibe.
1) Hilda und der Himmelsbote:
Hilda Schiller bricht sich das Bein und plötzlich verkauft ihr Schwiegersohn ihre Wohnung, da das ganze Haus abgerissen werden soll. Doch Hilda hört plötzlich eine Stimme, die ihr sehr zu helfen scheint.
Schöne Geschichte, die auch manchmal zum Lachen einlädt. Die ganze Story wirkt allerdings etwas gehetzt und hätte sich definitiv mehr Seiten verdient gehabt. Es war vom Plot her meine Lieblingsstory des Buches.

2) Ein neuer Vater für Sascha:
Alexander (Sascha) erzählt seiner mutter immer wieder, dass er einen neuen Vater bekomme. Dies erzähle im eine alte Frau, die immer in sein Zimmer kommt. Olivia, seine Mutter, möchte dies gerne glauben. Aber wer kann so etwas wissen?
Gute Idee, die hinter der Story steckt, allerdings wirkt auch diese durch die Kürze etwas gehetzt. Auch erscheint nicht immer alles logisch (Olivia hört die "Großmutter" reden, im nächsten Moment denkt sie aber an eine imaginäre Freundin ihres Sohnes.).

3) Auf und davon:
Britt und Thomas sind schon lange verheiratet. Britt wünscht sich eigentlich ein anderes Leben, während ihr Mann in seiner Arbeit aufgeht. Plötzlich hat Thomas einen Unfall und er sieht, wie er anders leben könnte.
Das Thema der Story ist nicht ganz neu, allerdings trotzdem gut zu lesen. Diese Story wirkte zwar nicht ganz so gehetzt, wäre aber auf mehr Seiten noch besser zur Geltung gekommen.

4) Wenn Träume in Erfüllung gehen:
Jenny und ihre Freunde haben einen gemeinsamen Wunsch, sie wollen gemeinsam in einem Gebäude wohnen bzw. ihre verschiedenen Firmen eröffnen.Im Traum sieht jeder von ihnen etwas anderes, das aber doch zusammenpasst.
Zu dieser Story gilt im Prinzip das gleiche wie zur vorhergehenden Geschichte.

5) Für immer und ewig:
Johanna will sich endlich wieder verlieben. Da lernt sie einen Mann kennen, der sie zu kennen scheint; und sie ihn scheinbar auch.
Der Plot ist definitiv nichts Neues, allerdings gefiel mir die Geschichte trotzdem. Nur war die Story wieder sehr gehetzt, wie schon bei Nr. 1.

6) Die Nacht, in der Wunder geschahen:
Svenja ist sehr umweltbewusst. In einer "Wunschnacht" hat sie einen ganz besonderen Wunsch.
Die Wunschnacht an sich ist auch keine neue Idee. Der Wunsch von Svenja allerdings schon.Nette Geschichte, die zum Schmunzeln und Nachdenken einlädt. Besonders die letzten beiden Sätze waren ein passender Lacher. Allerdings gilt auch hier: sehr, sehr gehetzt.

Das Cover des Buches ist zwar bunt, aber nicht wirklich ansprechend. Es wirkt trotz der Farben kühl und eher zu einem Sachbuch passend.
Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich gut, nur hätte sie die Storys etwas verlängern sollen, sodass sie nicht so gehetzt wirken, denn so wirken die Stories insgesamt etwas lustlos hingeworfen bzw. wie ein Projekt.
Auch haben sich einige Fehler bezüglich Grammatik und Rechtschreibung eingeschlichen.

Fazit : Bunter Mix aus mehr oder weniger fantastischen Geschichten, die aber insgesamt zu kurz gehalten sind. 3,5 von 5 Sternen