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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2017

Patterns of Force

Gefangene der Zukunft
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Joe und Vivianne werden bei ienem Gewitter aus der Gegenwart ins Jahr 2150 geschleudert. Dort wird Europa von einem Nazi-Regime beherrscht; Vivianne und Joe schliessen sich dem Widerstand an.

Das Cover ...

Joe und Vivianne werden bei ienem Gewitter aus der Gegenwart ins Jahr 2150 geschleudert. Dort wird Europa von einem Nazi-Regime beherrscht; Vivianne und Joe schliessen sich dem Widerstand an.

Das Cover des Buches ist gut gemacht und passt zum Thema.

Ich finde Zeitreise-Stories und SF-Bücher immer spannend und lese sie auch gerne. So machte mich auch bei diesem Buch die Inhaltsangabe sehr neugierig.

Allerdings war ich diesmal doch ein wenig enttäuscht. Die Story an sich klingt sehr vielversprechend, alelrdings wurde einiges verabsäumt. EIniges erinnerte auch an die Star Trek - Folge "Patterns of Force".

1. Die Inhaltsangabe passt nicht 100%ig, denn dieses Ereignis aus dem Jahr 2016 alles ändern könnte ist doch etwas irreführend.

2. Der Schreibstil ist relativ einfach vom Satzbau her, zum anderen bleiben die meisten Protagoisten farb- bzw. gesichtslos, denn Vivianne und Joe werden fast gar nicht beschrieben, obwohl sie die Hauptfiguren sind.

3. Stattdessen beginnt das Buch mit Belanglosigkeiten über Joe und Vivianne, die weder für das Verständnis der Personen, noch für die Geschichte notwendig sind.

4. Einige Logikfehler. Hauptsächlich: Warum versuchen Joe und Vivianne nicht einmal eine Möglichkeit zu finden in die Gegenwart zurückzureisen, wo diese doch eigentlich die viel bessere Zeit ist?

5. Gerade zum Schluss zu geht alles sehr rasant, doch das Ende ist offen. Es bleiben viele Fragen unbeantwortet, es gibt aber auch keine Hinweise auf eine Fortsetzung.

Insgesamt konnte mich nur der Mittelteild es Buches einigermassen überzeugen, die Handlung war aber insgesamt gut und mit dem Schreibstil konnte ich mich im Laufe des Buches immer besser anfreunden.

Dies alles führte zu einer mittleren Bewertung von 3 Sternen.

Fazit: Idee gut, Umsetzung leider nicht ganz geglückt

Veröffentlicht am 31.08.2017

Gefühlvoller Liebesroman

Herzmuscheln
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Kyla´s Leben ändert sich nach der Trennung von ihrem Partner. Mit dem Geld einer Erbschaft erfüllt sie sich den lang gehegten Traum weg aus der Stadt zu ziehen und sich ein Guesthouse zu kaufen und zu ...

Kyla´s Leben ändert sich nach der Trennung von ihrem Partner. Mit dem Geld einer Erbschaft erfüllt sie sich den lang gehegten Traum weg aus der Stadt zu ziehen und sich ein Guesthouse zu kaufen und zu betreiben. Schon der erste Gast in ihrem neuen Leben soll sie berühren und verwirren zugleich. Was hat dieser Mann namens Ryan nur vor? Warum verschwindet er immer nachmittags und ist ansonsten so eigenbrötlerisch? Und dann soll sie auch noch seine Verlobte mimen.....

Zum Cover: Sehr schöne Farbgebung - hat was leichtes und romantisches.

Meine Meinung zum Buch: Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen und habe es in 3 Tagen verschlungen. Kyla und Ryan werden samt ihren Freunden gut beschrieben und dargestellt. Nicht nur die Sonnenseiten finden Einzug sondern auch so mancher Schatten legt sich über die Szenerie. Kyla hat jedoch so ein positives Wesen und sieht in vielem das Gute, so dass sie auch mit traurigen Situationen umzugehen versteht. Der Schreibstil ist sehr locker gehalten und bietet die Perspektive aus mehreren Personensichten. Vor allem der "Hausmeister" hat es mir angetan. Aber da muss man schon selber lesen. Das Buch geht an den richtigen Stellen in die Tiefe und streift andere Zeiten nur am Rande so dass es kurzweilig ist und das Wichtige zur Geltung kommt. Das Ende kam mir persönlich fast ein wenig zu abrupt - da hätten ruhig noch 10 Seiten kommen können.

Fazit: Ein lockerer Sommerroman mit viel Lebensgefühl und Liebe.

Veröffentlicht am 30.08.2017

Stimmiger Kalender in schönem Taschenformat

Mein Jahr im Einklang!
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Zum Cover: Der Einband ist kartoniert, zwar nicht recht dick, wirkt aber stabil genug. Das Format ist mit 13 x 17 cm super passend für die Handtasche. Ein Leseband verhindert das ewige Blättern und Suchen.


Meine ...

Zum Cover: Der Einband ist kartoniert, zwar nicht recht dick, wirkt aber stabil genug. Das Format ist mit 13 x 17 cm super passend für die Handtasche. Ein Leseband verhindert das ewige Blättern und Suchen.


Meine Meinung zum Kalender: Ehrlich gesagt mag ich gerne Kalender die ein wenig bunter sind - auf gut deutsch mit Fotos von Gegenden, Natur usw. Das bietet dieser Kalender nicht. Trotzdem ist er stimmig in seiner Schlichtheit und bietet einige grobe Informationen über Sternzeichen, sei es westlich, chinesisch oder Maya - Sonnenzeichen bzw. Ton. Der Kalender ist sehr dem Mond zugetan und beinhaltet Mond Auf - und Untergang, wann man sich die Haare schneiden sollte, was dem Körper gerade gut tut. Diese Weisheiten hätte man aber auch ein wenig kürzer formulieren können, dafür etwas mehr Information über Was sind Wärme und Fruchttage, etc. Diese Anmerkungen sagen mir etwas zu wenig aus. Was mir sehr gut gefällt ist hinten der eigene Menstruationskalender.
Die Anordnung ist Wochenweise. Links sind die Informationen zu finden und rechts ist Platz für Anmerkungen, Termine usw.
Alles in allem ist der Kalender schlicht und edel und erfüllt seinen Zweck zur Gänze.

Veröffentlicht am 24.08.2017

How to get away with ...

Wintermorde
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4 Frauen, die unzufrieden in ihrer Ehe sind, treffen sich, um sich auszutauschen. Nach einigen Treffen wollen sie Männern, die es verdient haben, "belehren". Doch schon das erste Opfer ist plötzlich tot.

Das ...

4 Frauen, die unzufrieden in ihrer Ehe sind, treffen sich, um sich auszutauschen. Nach einigen Treffen wollen sie Männern, die es verdient haben, "belehren". Doch schon das erste Opfer ist plötzlich tot.

Das Cover des Buches ist sehr schön gemacht und letztendlich absolut passend, genauso wie der Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten werden sehr gut dargestellt und beschrieben.

Zu Beginn des Buches dachte ich noch, dass die Bezeichnung Psychothriller als Genre total falsch sei, denn es liest sich locker, leicht und auch teilweise lustig, wie ein Ellen Berg-Roman. Doch nach und nach setzte Spannung ein, die immer weiter stieg und in einem fulminantem Finale endete. Und dieses Ende lässt das Buch in einem ganz anderem Licht erscheinen, sodass es das Genre-Prädikat "Psychothriller" definitiv erfüllt.

Was mir auch sehr gefiel, war daß das Buch immer wieder von Tagebucheinträgen eines Häftlings unterbrochen war, das man zuerst nicht wirklich unterordnen konnte.

Insgesamt erinnerte mich das Buch in einigen Szenen sehr an die Fernsehserie "How to get away with murder" und ist trotzdem total anders.

Fazit: Locker leicht geschriebener Psychothriller, der es in sich hat und den man nicht mehr aus der Hand legen will.

Veröffentlicht am 21.08.2017

Gedankenmanipulation und Überwachung

Die Behandlung des Bösen
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Moira ist Leiterin der forensischen Strafanstalt in Berlin. Als sie mit einem Gespräch mit Vertretern von einem neuen Forschungsprojekt ist, in dem es um Manipulation von Bewusstsein via Software ist, ...

Moira ist Leiterin der forensischen Strafanstalt in Berlin. Als sie mit einem Gespräch mit Vertretern von einem neuen Forschungsprojekt ist, in dem es um Manipulation von Bewusstsein via Software ist, erfährt sie durch die Medien, dass ihr Vater einem Herzanfall erlegen ist. Gleichzeitig wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden, in dessen Fall ihr Mann Tom vom BKA und sein Partner ermitteln.
Weiter erscheint ein psychopathischer Softwareentwicklung auf dem Plan. Moiras Leben ist danach nicht mehr so wie es war. Sie wird gestalked und muss um das Leben ihres Mannes und ihres Sohnes bangen.

Bei diesem Buch handelt es sich um die Neubearbeitung von "EIskalte Verschwörung":

Das Cover des Buches ist gut gemacht, auch wenn mir andere Cover der Autorin noch besser gefallen.

Das Thema insgesamt ist bezüglich Überwachung und Gedankenmanipulation sehr aktuell.

Die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

Die Spannung ist das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau, das Ende ist überraschend.

Allerdings wirkt das Buch sowohl durch die Gedankenmanipulation als auch durch die Kürze (knapp 250 Seiten) etwas verwirrend. Von einem Kapitel zum anderen kamen teilweise sehr große Sprünge, die mich eher verwirrten. Hier wären ein paar Seiten mehr sicher angebracht gewesen, um die Verwirrung zu lösen. Auch die Protagonisten (v.a. Tom) waren nicht die ganze Zeit, so wie sein sollten (Stichwort Alkoholismus).

Zudem kamen noch Namensverwechslungen vor: In einem Kapitel wird aus Moira Becker plötzlich Alexa Becker.

Insgesamt wurden auch nicht alle Fragen wirklich gelöst.

Fazit: Brutaler, realitätsnaher, spannender, aber auch verwirrender Thriller. 3,5 Sterne