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Veröffentlicht am 07.04.2021

Faszinierende Tierwelt

Der Schneeleopard
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Erstmal finde ich das Buch sehr schön mit dem dunklen Schutzumschlag, wo sich darunter dann ein weißes Buch mit grauer Schrift sich verbirgt. Das soll wohl die Farben des Schneeleoparden darstellen. Der ...

Erstmal finde ich das Buch sehr schön mit dem dunklen Schutzumschlag, wo sich darunter dann ein weißes Buch mit grauer Schrift sich verbirgt. Das soll wohl die Farben des Schneeleoparden darstellen. Der Schreibstil war nicht so schlecht, aber manchmal war es mir etwas zu poetisch.
Sicher ist es interessant zu erfahren, wie es dem Fotografen Munier, seinem Assistenten, seiner Verlobten und Tesson so ergeht in der eisigen Kälte Tibets- wo sie alle zusammen stundenlang ausharren, um den Schneeleopard beobachten zu können. Ich finde die Tierwelt auch sehr faszinierend, ich habe mir auch Bilder von dem Fotografen angeschaut- die sind wirklich faszinierend! Am Ende des Buches wird darauf verwiesen, dass es einen Bildband gibt mit Gedichten von Tesson. Der hat ja auf der Reise auch vieles niedergeschrieben mit manchmal blutigen Fingern. Mich hätte noch mehr interessiert, wie schwierig die Bedingungen in der Kälte in Höhen von über 4000 Meter wirklich waren. Ansonsten mag ich gerne Reiseberichte, kann man aber nur schwer vorstellen- stundenlang, tagelang in der Kälte zu liegen um ein einziges Tier beobachten und fotografieren zu können. Dennoch war es ein interessanter Bericht.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

bin wirklich begeistert...

Der gekaufte Tod
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August Snow kehrt zurück nach Mexicantown, Detroit in das Haus seiner verstorbenen Eltern. Kurz nach seiner Ankunft verlangt Eleanore Paget nach ihm, da ihr verdächtige Vorkommnisse in ihrer Bank aufgefallen ...

August Snow kehrt zurück nach Mexicantown, Detroit in das Haus seiner verstorbenen Eltern. Kurz nach seiner Ankunft verlangt Eleanore Paget nach ihm, da ihr verdächtige Vorkommnisse in ihrer Bank aufgefallen sind. Snow hat aber kein Interesse daran, ihr schon wieder zu helfen und am nächsten Tag ist die Dame tot. Snow will den Mörder finden und gerät in einen Strudel aus Macht, Gier und Sex.
Ich habe mir gar nicht soviel erwartet von dem Buch, wo ich den Autor nicht gekannt habe- das Cover fand ich aber schon gleich ansprechend. Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen und das Buch hat mich gleich mitgenommen... Sex ist in dem Buch nicht viel vorgekommen, aber das muss auch bei einem Krimi nicht sein. Ich bin schnell warm geworden mit Snow und er ist wirklich ein interessanter Kerl, der vielen Leuten in seinem Umkreis hilft... da kommt ihm natürlich der Schadenersatz zugute, dass er von der Stadt Detroit erhalten hat- weil er aus dem Polizei-Apparat "ausge- schieden" wurde.
Viele interessante Charaktere durfte man kennenlernen und manche davon waren liebenswert, manche auch absolut gar nicht. Ich würde es auch toll finden, wenn es weitere Bücher um August Snow geben würde. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn man auf solide Krimis steht.

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Veröffentlicht am 11.03.2021

Johanna, eine sehr interessante Frau...

Johanna spielt das Leben
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Anfang der 50er Jahre lernt Johanna im Alter von 19 Jahren den Juristen Georg kennen und die beiden verlieben sich ineinander und sie wird dann schnell schwanger und dann wird auch gleich geheiratet. Eigentlich ...

Anfang der 50er Jahre lernt Johanna im Alter von 19 Jahren den Juristen Georg kennen und die beiden verlieben sich ineinander und sie wird dann schnell schwanger und dann wird auch gleich geheiratet. Eigentlich ist sie gerade am Weg eine große Karriere am Burgtheater zu machen. Georg gefällt das aber nicht so gut und Johanna kämpft dafür, erfolgreich zu werden. Dafür wird aber die Tochter Lore immer wieder zur Mama und zur Tante Mitzi "abgeschoben".
Ich finde erstmal das Cover sehr passend und auch genauso den Titel. Auch der Wiener Slang hat mir in dem Fall gut gefallen und die darin lustigen vorkommenden Schimpfwörter, die man aber nur als Österreicher kennen wird.... Das Buch hat eine gute Länge und wird nicht so ausgedehnt. Das mit den wechselnden Kapitel einmal in den Jahren 1950-1952 und dann im Jahr 1961 hat mich nur manchmal etwas verwirrt.
Ich finde, Johanna war für die Zeiten damals eine sehr mutige und bewundernswerte Frau, da sie sich nicht von ihrem Weg abbringen hat lassen. Nur hat sie wohl nicht bedacht, dass das Leben mit einem Kind nicht so einfach ist. Das einzige, was ich noch interessant gefunden hätte- wäre der Weg dahin, wie sie reingekommen ist in das modäne Leben, wo sie doch aus einer einfachen Familie gekommen ist. Aber sonst hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr nett, dass der Verlag eine Karte dazu gelegt hat mit dem handgeschriebenen Vermerk VIEL SPASS BEIM LESEN

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Hat mir gut gefallen...

Geteilte Träume
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Erst als junge Frau erfährt Ingke zufällig, dass sie adoptiert wurde und geht dann natürlich auf die Sucher nach ihrer wahren Herkunft. Dabei sind ihr dann alle möglichen Menschen aus der Familie behilflich ...

Erst als junge Frau erfährt Ingke zufällig, dass sie adoptiert wurde und geht dann natürlich auf die Sucher nach ihrer wahren Herkunft. Dabei sind ihr dann alle möglichen Menschen aus der Familie behilflich mit Erzählungen, die sie früher gut "versteckt" hielten. Im ersten Teil ist man manchmal noch verwirrt über die vielen Personen, aber dann bin ich gut reingekommen und war sehr neugierig- wie sich alles zugetragen hat.
Da ich aus Österreich bin, habe ich natürlich nicht so einen guten Einblick in die ehemalige DDR und die damit verbundenen Probleme- die in dem Teil von Deutschland so waren. Man weiß vieles, aber dass manche Dinge dort so schlimm gelaufen sind- davon hatte ich keine Ahnung.
Ich fand die Personen gut geschildert und deren Sorgen und Probleme und auch Geheimnisse, manches konnte man aber nicht so leicht nachvollziehen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, obwohl mir auch einiges an Gefühl gefehlt hat und das Ende einfach zu schnell da war und zu schnell sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat. Außerdem hat mir auch bei Ingke irgendwie ein Gefühl gefehlt, irgendwie bin ich ihr nicht wirklich "nahe" gekommen. Aber wenn man sich für Geschichten aus der ehemaligen DDR interessiert, kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.03.2021

Interessant, aber verwirrend...

Otmars Söhne
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Das Cover sticht einem gleich ins Auge mit den grellen Farben, von Peter Buwalda hatte ich noch nie was gehört. Wenn ich aber im Vorhinein etwas genauer geschaut hätte und gesehen hätte, dass das Buch ...

Das Cover sticht einem gleich ins Auge mit den grellen Farben, von Peter Buwalda hatte ich noch nie was gehört. Wenn ich aber im Vorhinein etwas genauer geschaut hätte und gesehen hätte, dass das Buch 620 Seiten hat- hätte ich mir vielleicht besser überlegt- es zu lesen...
Es geht zu Anfang um Dolf, der mit seiner Mutter alleine aufwächst da der Vater ihn schon vor seiner Geburt im Stich gelassen hat. Viel erfährt er nicht von seinem Vater. Die Mutter lernt dann Otmar kennen, der auch zwei Kinder hat- die so etwas sind wie Wunderkinder in musikalischer Hinsicht. Ulrike und Otmar heiraten und dann sind sie eine Patchwork-Familie, wo vieles sich tut. Otmar drillt seine Kinder sehr und Ulrike und Dolf (der dann irgendwann den Namen Ludwig bekommt, da auch Otmars Sohn Dolf heißt) müssen irgendwie damit klarkommen.
Später dann trifft man auf Ludwig, wie er sich auf den Weg macht nach Sachalin als Shell-Angestellter, der einen "Öl-Messias" treffen soll. Irgendwie kommt ihm der Verdacht, dass dieser Johan Tromp sein Vater sein könnte. Als er dann strandet im Schneesturm, trifft er auch noch eine ehemalige Bekannte- die nun Journalistin ist und anscheinend ein Verhältnis hatte mit Johan.
Der Anfang hat mir eigentlich gut gefallen, dazwischen hab ich mal sogar überlegt- das Buch abzubrechen, da es mich zeitweise sehr verwirrt hat mit den schnellen Sprüngen zwischen Zeitabschnitten, Orten und Schauplätzen. Mich hat außerdem noch irritiert, dass auch eine Isolde dabei war. Da hab ich manchmal überlegen müssen, ob nun gerade Isabell oder Isolde präsent ist. Mir ist schon öfter in Bücher aufgefallen, dass dann immer so ähnliche Namen genommen werden- obwohl es doch Hunderte in Frage kommende Namen geben würde.
Zum Ende hin war ich dann wieder gefangen in der Geschichte, war aber etwas enttäuscht- da manche Stränge so gar nicht abgeschlossen waren und auch wenn man weiß, dass es eine Trilogie werden soll-man trotzdem etwas enttäuscht ist über den Schluss.

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