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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2024

Das muss so

Mordscoach
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Sophie Stach, Coachin und Psychoanalytische Supervisorin, kommt mit ihren Klienten gut klar. Eigentlich. Nils Bergmann ist einer davon, Amelie auch. Bis zu einem verhängnisvollen Moment. Dann ist Amelie ...

Sophie Stach, Coachin und Psychoanalytische Supervisorin, kommt mit ihren Klienten gut klar. Eigentlich. Nils Bergmann ist einer davon, Amelie auch. Bis zu einem verhängnisvollen Moment. Dann ist Amelie tot. Ein Unfall. Kann ja mal passieren, vor allem, wenn es die Geliebte des eigenen Mannes ist. Bis hier ok, entwicklungsfähig. Dann erfährt man viel über Sophies Gedanken, ihre unschöne Kindheit, ihre Selbstanalysen. Ab jetzt häufen sich die . Irgendwie folgerichtig, zumindest für Sophie.
Erinnert an „Achtsam morden“, allerdings aus weiblicher Sicht.
Unterschwelliger Sarkasmus blitzt durch. Die Kirsche auf der Torte ist der Umgang mit dem Kommissar. Wo findet der seinen Platz - als Flirt oder als Alibi?
Lilli Pabst hat eine Frauenfigur geschaffen, die aus der Spur gerät. Warum, wird etwas langatmig erklärt, analysiert, ergründet, gerechtfertigt. Und offenbar wird diese Sophie auch weiterhin dafür sorgen, dass ihr innerer Monk befriedigt wird.
Wenn man sich darauf einlassen kann, eine unterhaltsame Entwicklung einer Psychoanalytikerin.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Psycho

The Killer Profile
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Ein horrormäßiger Anfang, ein brutaler Mord.
Szenenwechsel: Midnight erstellt Profile von Studien- oder Jobbewerbern. Ein normaler Job, bis ein sehr merkwürdiges Ergebnis aufploppt. Ein potenzieller Mörder ...

Ein horrormäßiger Anfang, ein brutaler Mord.
Szenenwechsel: Midnight erstellt Profile von Studien- oder Jobbewerbern. Ein normaler Job, bis ein sehr merkwürdiges Ergebnis aufploppt. Ein potenzieller Mörder könnte dahinter stecken. Der ahnt, dass er schon fast enttarnt wurde. Er geht auf die Suche …
Sehr spannendes Szenario. Helen Fields erzählt abwechselnd aus Midnights Sicht und der des Mannes mit einem Profil K wie Killer.
Seine Taten werden natürlich von der Polizei untersucht, allerdings tappen sie auf der Tätersuche im Dunklen. Er selbst geht seinen Fantasien nach, macht genaue Pläne. Seine Taten werden detailliert beschrieben, schon die Vorbereitungen sind grausam.
Rein zufällig (?) bekommt Midnight näheren Kontakt zum ermittelnden Kommissar Ruskin, einem engagierten Beamten.
Langsam, aber sicher steuert die Handlung auf einen makabren Höhepunkt zu. Kann der Killer gestoppt werden?
Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, eine sehr interessante Person taucht auf. Connie Woolwine ist einfach klasse!
Die Lösung werde ich natürlich nicht verraten, allerdings hat sie mich schon erschreckt.
Fazit: packender Psycho-Thriller, nimmt immer ganz logisch, aber einer, der für absolut spannende Lektüre sorgt.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Erschreckend

Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt
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Ein neu gegründetes Cold-Case-Team um Kriminalhauptkommissarin Sophie Steinbach und den aus Frankreich kommenden Ermittler David Martin verfolgt die Spuren in einem Entführungsfall und den Mord an einem ...

Ein neu gegründetes Cold-Case-Team um Kriminalhauptkommissarin Sophie Steinbach und den aus Frankreich kommenden Ermittler David Martin verfolgt die Spuren in einem Entführungsfall und den Mord an einem Franzosen. Es gibt Verbindungen, die weit in die Vergangenheit führen. Ein selbsternannter Rächer gibt wichtige Hinweise. Ohne diese wäre es wohl mit den Ermittlungen nichts geworden. Obwohl Sophie und ihr Team durch die Welt reisen und wenig Schlaf bekommen, erscheinen manche Schlussfolgerungen zufällig oder weit herbeigeholt. Dennoch haben die Autoren Stevens und Suchane einen spannende Thriller verfasst, der
Schreckliches und menschliche Abgründe offenbart. Unvorstellbar? Leider nein.
Ein Thriller, der Horrorvisionen hinterlässt. Fortsetzung möglich.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Égoïste

Das vergessene Model
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Die Modelwelt ist eine ganz besondere. Schneller Ruhm, Erfolglosigkeit, Stress, Glamour - alles im Übermaß vorhanden. Diese Erfahrung macht auch die von Sibylle Weischenberg beschriebene Carla. Einst erfolgreich, ...

Die Modelwelt ist eine ganz besondere. Schneller Ruhm, Erfolglosigkeit, Stress, Glamour - alles im Übermaß vorhanden. Diese Erfahrung macht auch die von Sibylle Weischenberg beschriebene Carla. Einst erfolgreich, wird sie von einer aufstrebenden Agenturmitarbeiterin wiederentdeckt. Obwohl Carla dieses Leben nicht mehr führen möchte, nimmt sie aus Geldnot den Auftrag an.
Sie ist unsympathisch beschrieben, ich mag diese Person trotz eines Schicksalsschlages nicht. Sie ist unzuverlässig, rücksichtslos und undankbar. Dass andere auf ihre Mitarbeit angewiesen sind - interessiert sie nicht. Sie beansprucht wie selbstverständlich Privilegien, obwohl sie nichts dafür tut. Warum bekommt sie die? Es gibt mehrere Widersprüche.
Die anderen Figuren im Buch sind weitaus sympathischer, natürlich besonders Tom, der Fotograf. Seine einfühlsame und trotzdem erfolgsorientierte Art ist gut beschrieben. Auch das Flair in Monaco wird gut herübergebracht; Champagner, exquisite Kleidung und edle Autos finden sich gehäuft.
Eine interessante Story vor glitzernder Kulisse - angenehm und unterhaltsam zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Waschmaschinen und Autos

Die Zeit der Frauen – Die Jahre des Aufbruchs
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Carl Thiele hat großen Erfolg mit seinen Waschmaschinen, auch wenn diese noch stark verbesserungsbedürftig sind. Neue Pläne hat er auch: Automobile bauen! Seine Frau Katharina unterstützt ihn tatkräftig ...

Carl Thiele hat großen Erfolg mit seinen Waschmaschinen, auch wenn diese noch stark verbesserungsbedürftig sind. Neue Pläne hat er auch: Automobile bauen! Seine Frau Katharina unterstützt ihn tatkräftig mit klugen Ideen und kümmert sich auch um die Villa und anderes. Unterstützt wird sie von der jungen Amelie, die sich blitzschnell in den attraktiven Gärtner verliebt.
Susanne von Berg hat sich - wie schon oft- eines Themas angenommen, das den Werdegang einer Erfindung nachvollzieht. Interessant, auch historische Hintergründe werden einbezogen.
Sehr idyllisch geht es zu, alle Personen sind nett, werden idealisiert. Kleine Probleme werden schnell gemeistert, überall Friede, Freude,…. Überraschungen gibt es keine, allen Figuren geht es immer gut ( naja, außer den Waschfrauen, aber auch das klärt sich), das Buch liest sich einfach und glatt.

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