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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

Klufti und die Heiligen

Schutzpatron
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Kommissar Kluftinger steht wieder einmal total neben sich. So einen schusseligen Chef, der seine Kollegen nicht ernst nimmt und selbst gravierende Fehler macht, möchte man nicht haben. Als er sein Auto ...

Kommissar Kluftinger steht wieder einmal total neben sich. So einen schusseligen Chef, der seine Kollegen nicht ernst nimmt und selbst gravierende Fehler macht, möchte man nicht haben. Als er sein Auto nicht findet, stellt er sich so haarsträubend dämlich an, dass einem die Lust aufs Weiterlesen vergeht. Wer durchhält, wird mit einigen slapstickartigen Aktionen belohnt, manche ziemlich amüsant. Aufkommende Lesefreude wird durch wiederholte unchronologische Zeitsprünge ausgebremst.
Genug gemeckert, sooo schlecht ist der 6. Kluftinger dann doch nicht. Es gibt einiges zu lachen, einige spannende Aktionen, einfallsreiche Szenen. Liest sich endlich ganz gut weg. Perfekt für Fans des etwas anderen Kommissars!

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Wo ist Emilie?

Ziemlich beste Verbrecher
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Unfreiwillig in einer Villa zusammenlebend sorgt sich ein gewieftes Pärchen um das weiteres Leben im luxuriösen Ambiente. Die Villa ist schön, aber nicht ihre, die Einkünfte sind gering. Und Cafébesucherinnen ...

Unfreiwillig in einer Villa zusammenlebend sorgt sich ein gewieftes Pärchen um das weiteres Leben im luxuriösen Ambiente. Die Villa ist schön, aber nicht ihre, die Einkünfte sind gering. Und Cafébesucherinnen zum Beklauen werden auch immer weniger.
Welch Glück, dass eine der beinahe Bestohlenen eine Freundin vermisst und Mistelzweig mit der Suche beauftragt. Klar, dass Köchin Bartók mitmischt. Nicht immer clever, aber eifrig wird gesucht.
Der Fall selbst ist nicht besonders spektakulär, aber bietet den zwei Züricher Hobby- Ermittlern die Gelegenheit, ihrem eintönigen Alltag zu entfliehen, sie sind gut beschäftigt und fühlen sich gebraucht. Das ist doch auch schon etwas! Allerdings kommt der Hund aufs Stöckchen, es tauchen immer mehr Verdächtige auf.
Wer unaufgeregte ausführliche Cosy-Crimes mit ungewöhnlichen Freizeitdetektiven mag, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Finde deine Geschichte

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
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Das Konzept, den Leser frei entscheiden zu lassen, was und wo im Buch gelesen werden soll, gefällt uns. Je nach Stimmung mit Action oder eher ruhiger geht es weiter.
Die Illustrationen von Nicolai Renger ...

Das Konzept, den Leser frei entscheiden zu lassen, was und wo im Buch gelesen werden soll, gefällt uns. Je nach Stimmung mit Action oder eher ruhiger geht es weiter.
Die Illustrationen von Nicolai Renger gefallen uns mit Abstrichen gut. Allerdings wirken die Kinder älter und das knallrote Hufeisen ist gelb! Darauf achten die jungen Leser aber!
Die einleitende Erklärung des Konzepts passt, ist hilfreich. Dann wird man ins Geschehen im Freizeitpark geworfen. Es muss hin- und hergeblättert werden. Mein sehr aktives Kind mag das, das kleinere Geschwister verliert die Lust. Das Rätsel auf S. 27 ist tricky, uns half das einzige sinnvolle Wort nicht weiter.
Kleiner Hinweis: auf Seite 66 und 68 oder auch auf anderen Seiten kann man nicht weiterlesen, dort steht kein Text. Und: warum lächelt Herr Nox, er hat gerade eine schlimme Nachricht bekommen? Es wird vieles zunächst nicht erklärt: Wer ist Marisol?
Aber mit einem gewissen Elan lässt sich alles klären. Spannend wird es, das große Kind ist begeistert. Die Rätsel sind teilweise schwer zu knacken, zum Glück gibt es Auflösungen im Anhang.
Unsere Bewertung ist durchwachsen: das Konzept ist interessant. Der lebhaften Großen (9) hat es ganz gut gefallen, die ruhige Kleine (7,5) fand es anstrengend und wirr, wollte nicht pausenlos blättern, gab schnell auf.
Die Story (Mascha Matysiak) hinter dem Geschehen war stellenweise etwas chaotisch, aber ok, die Geschwister agierten clever und sympathisch, mit ihnen konnte man sich identifizieren.
Das Buch sollte mehrfach gelesen werden, jeweils mit anderem Verlauf. Dann macht es mehr Spaß.
Empfehlen würden wir das Buch frühestens ab acht Jahren.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Eine seltsame Katze

Lesen lernen mit Magie: Zauberkätzchen
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Wenn ein junger Löwe vor seinem machtgierigen Onkel flüchten muss … verwandelt er sich in ein sprechendes kleines Kätzchen. Er freundet sich mit der gefrusteten Bella an, die ärgerlicherweise ihre Ferien ...

Wenn ein junger Löwe vor seinem machtgierigen Onkel flüchten muss … verwandelt er sich in ein sprechendes kleines Kätzchen. Er freundet sich mit der gefrusteten Bella an, die ärgerlicherweise ihre Ferien in einem Minizelt mit ihren Eltern verbringen muss.
Dann gibt es auch noch Zoff mit der Nachbarsfamilie.
Die Geschichte ist simpel, handelt von Hilfsbereitschaft, falschen Verdächtigungen und Freundschaft. Themen, die alltäglich sind, einfach dargeboten.
Die Illustrationen sind nett, dazu gibt es viel kleine Schrift, die NICHT zum Lesenlernen motiviert. Auch die Story nimmt das Kind nicht mit, ist belehrend aufgebaut.
Konnte uns nicht mitnehmen.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Superoriginell

Mehl, Magie und Machenschaften
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Dolle ist es nicht mit Monas Zauberkunst; ja, sie kann Wasser und Mehl zu einem ordentlichen Brot hexen oder alte Lebkuchenmänner zum Tanzen bringen ( süße Idee - manche steppen, manche machen Seemännertanz), ...

Dolle ist es nicht mit Monas Zauberkunst; ja, sie kann Wasser und Mehl zu einem ordentlichen Brot hexen oder alte Lebkuchenmänner zum Tanzen bringen ( süße Idee - manche steppen, manche machen Seemännertanz), aber sonst? Bis plötzlich eine Leiche in der Backstube auftaucht.
Was märchenhaft beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Jagd auf Andersartige, eine Geschichte um Intrigen und Machtkämpfe.
Das kann Mona nicht hinnehmen.
T. Kingfishers aka Ursula Vernon (!) Schreibstil ist witzig und locker leicht, sie nutzt irrsinnige Vergleiche und präsentiert originelle Ideen. Sehr phantasievoll, überraschend, verblüffend. Da muss man erst einmal draufkommen. Ich habe mich selten so gut unterhalten gefühlt und prächtig amüsiert!

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