Lizzy & Ben
Rockstars küsst man nichtSchwanger! Und das auch noch ausgerechnet von Ben Nicholson, dem Bassisten der erfolgreichen Rockband Stage Dive. Lizzy Rollins ist völlig überwältigt. Sie hat schon lange heimlich Gefühle für den charmanten ...
Schwanger! Und das auch noch ausgerechnet von Ben Nicholson, dem Bassisten der erfolgreichen Rockband Stage Dive. Lizzy Rollins ist völlig überwältigt. Sie hat schon lange heimlich Gefühle für den charmanten Rockstar, doch sie ist sich bewusst, dass Ben nicht an einer festen Beziehung interessiert ist. Ihre gemeinsame Nacht in Las Vegas war für ihn lediglich ein flüchtiges Abenteuer, nichts weiter. Doch nun gibt es eine neue, viel tiefere Verbindung zwischen ihnen. Ist diese jedoch stark genug, um die Mauern, die Ben um sein Herz errichtet hat, zu durchbrechen?
„Rockstars küsst man nicht“ ist der vierte und somit letzte Teil der „Rockstars“ Reihe von Kylie Scott. Das Cover des Buches hat mir sehr gefallen. Die helle und sanfte Farbpalette verleiht dem Buch eine ansprechende Eleganz, die sofort ins Auge fällt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, was einem einen schnellen Einstieg in die Handlung ermöglicht. Die lebendigen Beschreibungen und die fesselnde Erzählweise ziehen den Leser sofort in ihren Bann. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Lizzy erzählt, sodass der Leser die Gelegenheit hat, sie als Charakter näher kennenzulernen. Eigentlich mag ich es lieber, wenn die Sichtweisen beider Protagonisten aufgegriffen werden. Aber bei diesem Buch passt die einseitige POV sehr gut.
Ben und Lizzy fand ich als Protagonisten sehr spannend.
Lizzy durften wir als sehr bodenständige und starke junge Frau kennenlernen. Trotz der Tatsache, dass sie ihr Studium aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht fortsetzten, kann und sich in vielerlei Hinsicht umstellen muss, hat sie gut darauf reagiert. Ihre Perplexität du Überforderung am Anfang konnte man vollkommen nachvollziehen. Ich finde es sehr bewundernswert, wie sie sich hat nicht unterkriegen lassen.
Ben mochte ich eigentlich sehr gerne. Ihn hat die Situation mit der Schwangerschaft erschüttert. Die plötzliche Veränderung hat ihn aus dem Gleichgewicht gebracht. Obwohl ich ihn gut verstehen kann, warum er sich in bestimmten Situationen nicht korrekt verhalten hatte, war ich von seinem Verhalten manchmal sehr erstaunt. Im Verlauf der Handlung zeigt er aber, wie fürsorglich er ist und dass er an seinen Aufgaben wachsen kann. Meiner Meinung nach wurde die Geschichte mit seiner Schwester viel zu wenig thematisiert. Das fand ich persönlich ein bisschen schade.
Mit hat das Buch sehr gefallen. Es war ein gelungener Abschluss von der „Rockstars“ Reihe.