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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2022

Sehr positiv überrascht.

Die Saphirkrone
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Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei Fantasy. Alles was mir zu sehr nach "Unmöglich" klingt, spricht mich eher nicht so an. Deswegen war ich auch ein bisschen voreingenommen, als ich den Untertitel ...

Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei Fantasy. Alles was mir zu sehr nach "Unmöglich" klingt, spricht mich eher nicht so an. Deswegen war ich auch ein bisschen voreingenommen, als ich den Untertitel Gargoyle Queen gelesen habe. Ich persönlich finde Gargoyles gar nicht so toll. Ich habe da immer eher diese schrecklich, gruseligen Steinfiguren im Kopf, die mit ihren spitzen, langen Zähen nach meinen Leben trachten. Aber Jennifer Estep hat mich überzeugt.
Von der ersten Minute an, war es eine spannende, herzaufwühlende, tränenreiche Geschichte. Wirklich! Mein Herz wurde nicht nur einmal gebrochen, in dieser Story. Noch nie habe ich mich so sehr nach einem Happy-End gesehnt und ich glaube auch, dass ich noch nie so sehr mit einer fiktiven Figur gelitten habe. Ich bin immer noch ein bisschen sauer, deswegen, auf Jennifer.
Diese Story ist eine Mischung aus Politik-Thriller, Spionage-Krimi und Enemies-to-lovers-Roman. Wir lernen Gemma, direkt in einer Mission, kennen. Sie hat zwar ein negatives, naives Image, aber in Wirklichkeit ist sie eine toughe Person. Die aber auch mit den Schatten, ihrer Vergangenheit kämpft. Den größten Teil, der Geschichte, verbringen wir im Palast von Morta, wo Gemma der Meinung ist, wenn sie sich als unbekannte Adelige ausgibt, kann sie zusammen mit Leonidas das Geheimnis seines Bruders herausfinden. Leider wird sie am Ende seht enttäuscht und muss sich ihren Feinden alleine stellen.
Es kommt zum Showdown, bei dem Gemma erneut gegen ihre Ängste ankämpfen muss, um sich und ihre Freunde zu retten. Man kann das Ende wohl eher als offen bezeichnen. Es gibt kein wirkliches Happy-End, je nachdem, aus welcher Sicht man es sieht. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil.
Einmal zum Theoretischen. Der Schreibstil war flüssig und man konnte auch allem gut folgen. Auch die Kapitellänge fand ich angenehm. Für mich waren einfach nur wieder die Aussprache, der Fremdwörter problematisch. Nicht alles, das Meiste war ja verständlich, aber Wörter wie Myrkvior oder Topacia. Ich weiß immer nicht, wie wird das genau ausgesprochen. Trotz alledem, war es wirklich ein tolles Buch. Es war sehr mitreißend und ich bin positiv überrascht.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Ein heißer Anwalt und ein freches Kindermädchen finden die Liebe ihres Lebens

Mister Smithfield
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Eigentlich klingen alle meine Rezensionen über Louise Bay immer gleich, denn sie sind halt alle echt gut. Louise Bay ist einfach eine der Besten Autorinnen, wenn es um das Thema sexy Geschäftsmann geht. ...

Eigentlich klingen alle meine Rezensionen über Louise Bay immer gleich, denn sie sind halt alle echt gut. Louise Bay ist einfach eine der Besten Autorinnen, wenn es um das Thema sexy Geschäftsmann geht. Von der ersten Seit an, wird man mitgerissen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Nachdem wir schon Beck und Stella, sowie Hollie und Dexter kennen gelernt haben, geht es im dritten Band um Gabriel und Autumn, Hollies kleine Schwester. Schon im zweiten Teil bahnte sich etwas an, zwischen den Beiden. Am Anfang lernt man Autumn ein bisschen besser kennen. Ich mag ihre junge, ein wenig naive Art, die trotzdem frisch ist. Sie sieht vor allem das positive im Leben, auch wenn sie selber eher auf den Schattenseiten gelebt hat, bisher. Autumn wird ein fester Bestandteil im Leben von Gabriel und Bethany und es dauert nicht lange, bis Gabriel es einfach nicht mehr zurück halten kann. Hierbei hat die Autorin sich wirklich nicht zurückgehalten und hat auch leine lange Story drumherum gemacht. Ohne viele Worte zu verschwenden verbrachten die beiden eine heiße Nacht miteinander. Und irgendwie wurde aus ihrer Affäre ganz schnell eine Beziehung. Es war ein fließender Übergang.
Und es hätte auch alles so schön sein können, hätte es da nicht die (Ex-)Frau von Gabriel gegeben. Aber da möchte ich euch nicht so viel spoilern.
Nach der B-Note kommt nun die A-Note. Rein technisch gesehen, war auch hier alles top. Man konnte die Geschichte flüssig durchlesen. Die Zeitsprunge waren nicht zu extrem und auch die Kapitellänge hat mich sehr angesprochen. Es gibt nur einen Minuspunkt, den ich vergeben muss. Es ist ja immer schön, wenn ein geliebtes Buch noch nicht so schnell zu Ende ist, aber in diesem Fall gab es den Vor-Epilog, den Epilog und den Erweiterten Epilog. Da wird es doch bestimmt eine andere Lösung geben, als das Buch so künstlich zu verlängern. Das fand ich tatsächlich sehr störend. Was mich natürlich aber nicht davon abhält, auch den vierten Teil der Serie lesen zu wollen. Dort werden wir übrigens Joshua besser kennen lernen. Ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 18.09.2022

Maxim und Anya in love

Kings of the Underworld - Maxim
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Vanessa Sangue schreibt Geschichten, die immer ein wenig kriminell sind. Aber sie sind auch heiß und so war es auch in diesem Fall.
Zwischen Anya und Maxim hat es schon immer gefunkt. Seit ihrer jüngsten ...

Vanessa Sangue schreibt Geschichten, die immer ein wenig kriminell sind. Aber sie sind auch heiß und so war es auch in diesem Fall.
Zwischen Anya und Maxim hat es schon immer gefunkt. Seit ihrer jüngsten Zeit zusammen, träumte Anya von Maxims Lippen und wie es sich wohl anfühlen würde, seine muskulöse Brust zu berühren. Als es dann endlich so weit war, was es noch viel berauschender, als erwartet. Anya hatte all die Jahre immer gedacht, dass Maxim nicht so fühlen würde, wie sie, doch weit gefehlt, denn auch Maxim träumte von Anya und ihrem Körper. Er hatte sogar die Stadt verlassen, um sie aus seinen Gedanken zu bekommen. Doch dann taucht sie ausgerechnet in "seiner" Stadt auf und braucht auch noch seinen Schutz. Die Welt scheint sich gegen ihn gewendet zu haben.
Nachdem sich beide das erste Mal geküsst haben, dauert es nicht mehr lange, bis sie nicht mehr die Finger voneinander lassen können. Und so ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass Nikolai, Anyas Bruder, sie irgendwann erwischt und der ist alles andere als begeistert. Er kündigt Maxim die Freundschaft und verscherzt es sich auch mit Anya, denn die will von ihm und Maxim nichts mehr wissen.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Story auch gut folgen, was ich allerdings nicht so gut fand, waren die großen Zeitsprünge innerhalb der Kapitel. Teilweise sind ganze Wochen vergangen und daher kommt es manchmal so vor, als wäre die ganze Geschichte nur eine große Aufzählung, aber keine richtige Geschichte. Die Idee hinter der Geschichte, war gut und auch interessant. Die Mischung aus Sex und Crime war prickelnd und auf jeden Fall interessant, aber im Grunde hangelte sich die Story von einem Krach zum Anderen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Hintergrundinformationen zu Anyas Vater gewünscht oder zu Rachel. Auch erfährt man am Ende gar nicht, was Rachel zu dem "Verschwinden" von Toby sagt oder mehr nachbohrt, was an diesem Abend passiert ist und wo Anya so lange war. Das fand ich alles sehr schade. Man hätte durchaus eine gute Geschichte mit mehr Hintergrund und weniger Zeitsprüngen schaffen können.

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Veröffentlicht am 28.08.2022

Das Buch der Seelen

Das Buch der Seelen
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Zwischendurch verliere ich mich gerne mal in einem Jugendbuch. Denn meistens sind auch die ziemlich spannend. Dieses Mal hat mich "das Buch der Seelen" angesprochen. Wobei hier das Wort "Buch" eher im ...

Zwischendurch verliere ich mich gerne mal in einem Jugendbuch. Denn meistens sind auch die ziemlich spannend. Dieses Mal hat mich "das Buch der Seelen" angesprochen. Wobei hier das Wort "Buch" eher im übertragenen Sinne ist. Zumindest sehe ich das so. Denn es geht um ein Fotoalbum und nicht direkt um ein Buch.
Elsie ist ein junges, quirliges Mädchen und liebt die Fotografie. So beginnt auch die Geschichte. Sie versucht gerade verzweifelt das perfekte Foto einer Plastiktüte zu machen und schreckt dabei auch nicht vor körperlichem Einsatz zurück. Im Laufe der Geschichte wird es richtig spannend und auch ein wenig gruselig. Ich mag die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit und auch während des Lesen hat man dazu die Gelegenheit. Manchmal erfahren wir die Story aus der Sicht von Elsie und manchmal aus der Sicht von Aiden; wobei man bei Aiden ziemlich weit in der Vergangenheit anfängt und mit jedem Kapitel immer näher der Gegenwart kommt. Den Aufbau der Story fand ich also sehr gelungen. Auch der Schreibstil war flüssig und leicht verständlich.
Bei dieser Story hätte ich mir tatsächlich eine Fortsetzung gewünscht. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial. Das Ende hatte ich tatsächlich so nicht erwartet. Zwar wurden schon einige Andeutungen gemacht und natürlich überlegt man sich, wie könnte es ablaufen? Die Auflösung war auf jeden Fall überraschend.
Abschließend kann ich sagen, dass ich dieses Buch auf jeden Fall für meine eigenen Kinder kaufen würde und werde mir die Autorin für Später merken. Für alle Eltern also eine Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Ein schöner Start, zu einer, hoffentlich, guten Reihe

A Touch of Darkness
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Habe das Buch mal eben durchgesuchtet. Man kann sagen, dass es kein Masterpiece ist, aber manche schlechte Bewertungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wir starten mitten in der Story von Persephone. ...

Habe das Buch mal eben durchgesuchtet. Man kann sagen, dass es kein Masterpiece ist, aber manche schlechte Bewertungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wir starten mitten in der Story von Persephone. Man erfährt, zunächst, wenig von ihrer Vergangenheit und auch, wenn man das Buch beendet hat, ist man nicht viel schlauer. Aber vielleicht erfahren wir im nächsten Teil mehr davon. Im ersten Band geht es auch hauptsächlich im die Bezihung zwischen ihr und Hades.
Ich finde die Idee, die alten Götter in unsere jetzige Zeit zu holen, wirklich gut, allerdings ist die Handlung bzw. der Aufbau nichts besonderes. Persephone wird "gezwungen" eine Wette mit Hades einzugehen, die sie natürlich verliert. Dadurch wird sie auch genötigt, mehr Zeit mit Hades und in der Unterwelt zu verbringen. Sie schließt Freundschaften, mit den Seelen, lernt Hades besser kennen und verliebt sich am Ende in ihn. Natürlich gibt es nun kein Happy-End. Persephone erfährt, dass Hades nicht zufällig auf die junge Göttin aufmerksam geworden ist und ist natürlich am Boden zerstört.
Es wird viel Zwietracht gesät, was ich tatsächlich sehr erfrischend fand, bei der sonst eher bekannten Story. Auch die Mischung zwischen Glaube und Realität fand ich sehr angenehm. Ebenfalls gut gelungen fand ich die Erotik, in der Geschichte. Man würde bei der Beschreibung von Persephone wohl eher an ein zuckersüßes Mädchen denken, aber sobald sie mit Hades im Bett landet, geht es wirklich wild zur Sache. Da sind blaue Flecken eine Kleinigkeit. Diesen Bereich finde ich wirklich gut gelungen und er entführt einen in die tiefen der Unterwelt.
Abschließend kann man also sagen, dass sie der Kauf, dieses Buches lohnt und vielleicht sogar eher was für kalte Winternächte ist, da es, teilweise, sehr heiß werden kann.

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