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Veröffentlicht am 25.03.2023

The Watchers - Wissen kann tödlich sein

The Watchers - Wissen kann tödlich sein
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Worum geht es?: Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung ...

Worum geht es?: Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann...

Das Cover: Das Buch ist in silber gehalten und zeigt einen Türspion. Es erinnert an eine Haustür. So dezent das Cover auch ist, macht es einen neugierig. Es passt perfekt zu den vorherigen Bänden "The One" und "The Passengers". Ich finde es allerdings schade, dass das Buch keinen neongrünen Farbschnitt hat. Bei "The One" und "The Passengers" hat es doch auch funktioniert.


Der Schreibstil: John Marrs bleibt seinem Schreibstil treu. Auch in diesem Buch wird die Geschichte aus der Erzähler-Perspektive erzählt und hierbei abwechselnd die verschiedenen Protagonisten begleitet. Ich muss gestehen, dass ich anders als bei "The One" und "The Passengers" etwas brauchte, um in die Geschichte rein zu finden. Ich konnte das Geschehen nicht so schnell einordnen und habe mich die ganze Zeit gefragt, wo denn die Reise hingeht. Nach ca. 50 Seiten war ich dann wieder mitten im Geschehen und ab da an Feuer und Flamme für die Geschichte. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und mit einigen Cliffhangern gefüllt. Auch hier sind wieder viele spannende Momente, aber auch einige brutale Szenen zu finden. Das Ende hat mich dann doch überrascht, auch wenn es naheliegend war, bin ich nicht auf die Auflösung gekommen.


Die Hauptfiguren: Emilia ist eine junge Frau, welche plötzlich in einem Krankenhaus aufwacht. Sie kann sich an nichts mehr erinnern und ist überrascht, als sich plötzlich ein Mann als ihren Ehemann vorstellt. Emilia hat Zweifel ob dies der Wahrheit entspricht und möchte nun herausfinden, wer sie wirklich ist. Bei Emilia hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Ich habe mich ständig gefragt, was denn nun Emilia mit den Wächtern zu tun hat und ob hier zwei verschiedene Geschichten lese. Wie John Marrs dies miteinander verwoben hat, war einfach genial. Ich konnte Emilias Zweifel verstehen und war überrascht, welche Ausmaße ihr Handeln angenommen hat um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Bruno ist ein Mann, welcher seine Frau verloren hat. Er lebt nun immer noch in Trauer, möchte allerdings seinen Sohn allein großziehen, welcher aktuell in einem Pflegeheim ist. Als der Sohn von Bruno das Rätsel löst, sieht er die Chance als Wächter ein neues Leben anzufangen und seinem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Mit Bruno musste ich warm werden. Ich konnte ihn anfangs gar nicht einschätzen und mit der Zeit haben seine Handlungen ein Ausmaß angenommen, dass dem Wahnsinn nahe kommt. Auch wenn er der mit Abstand skurrilste Charakter war, hat mich seine Geschichte in den Bann gezogen und es war überraschend, welche Charaktere alle miteinander verwoben sind.

Charlie ist einer junger Mann, welcher sehr einsam ist. Alle seine Freunde haben bereits ihr perfektes Match gefunden, aber er leider nicht. Als die Anzeige liest, dass er ein neues Leben anfangen kann, wenn er ein Rätsel löst, ist er gleich Feuer und Flamme. Zunächst freut er sich, dass er ein neues Leben beginnen darf, merkt aber schnell, dass dies weitreichende Konsequenzen hat. Nur weil er einen Neuanfang macht, heißt das nicht, dass nun alle Probleme wie weggeblasen sind. Charlie ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Er ist sehr sympathisch und von Anfang an habe ich mir gewünscht, dass er einen Weg aus der Einsamkeit findet und einen Partner oder eine Partnerin findet.

Sinéad ist eine junge Frau, welche sehr unglücklich in ihrer Ehe ist. Ihr Mann missbraucht sie auf psychischer Ebene und Sinéad hält es nicht mehr aus. Als sie die Chance ergreift als Wächter neu anzufangen, ist sie zunächst überglücklich. Sinéad hat hohe moralische Vorstellungen. Sie freundet sich sehr schnell mit neuen Leuten an, merkt aber schnell, dass es immer schwieriger wird, ihre Geheimnisse als Wächter zu behalten.

Flick ist eine junge Frau, welche total unglücklich in ihrem Leben ist. Sie hat zwar ihr perfektes Match gefunden, ist darüber aber mehr als enttäuscht. Genau wie Charlie ist sie einsam und freut sich, als ihr die Chance auf einen Neuanfang geboten wird. Die Geschichte von Flick hat mich am Meisten begeistert, da sie viele Themen aus dem Band "The One" aufgegriffen hat. Flick will sich zunächst komplett zurückziehen und möglichst wenig Kontakte knüpfen. Dies gestaltet sich allerdings sehr schwierig, da sie sich 5 Jahre als Wächterin verpflichtet hat. Flick ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie eine tolle Entwicklung durchgemacht hat. Sie hat gelernt anderen zu vertrauen.




Endfazit: Anfangs hatte ich meine Probleme mit dem Buch und habe mich gefragt, was denn John Marrs hiermit denn bitte bezwecken wollte. Je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, habe ich das Buch lieben gelernt. Das Buch ist sehr komplex und super ausgearbeitet. Ich habe wenig bis kaum Ahnung in dem Bereich innere Medizin und dennoch hat der Autor das so gut erklärt, dass es für jeden verständlich ist. Es ist das bislang anspruchvollste Buch von John Marrs. Die Charaktere sind wieder super ausgearbeitet und der Schreibstil einfach grandios. Eine große Leseempfehlung meinerseits!


Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.03.2023

Ist für immer nicht viel schlimmer?

Ist für immer nicht viel schlimmer?
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Worum geht es?: Eigentlich hat Naomi alles – einen Job in einem charmanten Tante-Emma-Laden, ein Traumhaus und Nicholas, ihren gut aussehenden Verlobten. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die ...

Worum geht es?: Eigentlich hat Naomi alles – einen Job in einem charmanten Tante-Emma-Laden, ein Traumhaus und Nicholas, ihren gut aussehenden Verlobten. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Hochzeit. Die Hochzeit, die jedes Budget zu sprengen droht. Die Hochzeit, die ihre übergriffige Schwiegermutter zur eigenen Party umfunktioniert. Die Hochzeit, in der sie ausgerechnet ihn heiraten muss: Nicholas, der sich seit der Verlobung wie ein rücksichtsloser Vollidiot benimmt! Naomi würde sich am liebsten aus dem Staub machen, doch wer die Hochzeit platzen lässt, bleibt auch auf den Kosten sitzen! Da hilft nur eines: Nicholas das Leben zur Hölle machen und dafür sorgen, dass er zuerst das Handtuch wirft. Dumm nur, dass Nicholas wohl dieselbe Idee gehabt zu haben scheint …

Das Cover: Das Cover zeigt eine Frau, welche eine Hochzeitstorte und einen Karton balanciert. Das Cover ist in Pastelltönen gehalten und macht einen verspielten Eindruck. Das Buchcover ist zwar nichts neues oder spektakuläres, ist aber dennoch passend gewählt.


Der Schreibstil: Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Naomi erzählt. Im Prolog wird die Vergangenheit beleuchtet, wie beide zusammenkamen. Danach wird alles in der Gegenwart berichtet. Der Schreibstil ist solide. Ein paar Witze sind eingebaut und auch Nebencharaktere wie Naomis künftige Schwiegervater finden ihren Platz in der Geschichte. Ab der Hälfte nahm die Geschichte allerdings an Spannung ab. Es zog sich sehr in die Länge und viele Dinge wiederholten sich. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat den Faden verloren. Die Sticheleien zwischen Naomi und Nicholas, welche Anfangs noch witzig waren, waren irgendwann einfach nur nervig.


Die Hauptfiguren: Naomi ist eine junge Frau, welche in einer unglücklichen Beziehung ist. Sie hat ständig das Gefühl sich verstellen zu müssen und sich anpassen zu müssen. Als auch sie feststellt, dass Nicholas in der Beziehung unglücklich ist, schmiedet sie Pläne, um ihn dazu zu bringen die Verlobung aufzulösen. Mit Naomi wurde ich leider nicht warm. Man hat das Gefühl sie lebt in ihrer eigenen Blase und kommt nicht aus dem Knick. Sie arbeitet in einem unterbezahlten Job und ist mit dem Mittelmaß zufrieden. Sie kann sich noch nicht mal daran erinnern, wie sie und Nicholas sich kennengelernt haben. Ihre Freunde sticheln gegen Nicholas und selbst das macht ihr nicht aus. Bis zum Schluss wurde ich einfach nicht warm mit ihr.

Nicholas ist ein Zahnarzt, welcher mitten im Leben steht. Er ist sehr unglücklich in seiner Beziehung mit Naomi, möchte diese allerdings nicht gleich abschreiben. Besonders seine Mutter hat einen großen Beschützerinstinkt und so darf Nicholas bei jedem Wehwehchen bei seinen Eltern aufkreuzen. Anfangs war das noch sehr witzig, irgendwann fragt man sich dann aber ob Nicholas nicht genug Rückgrat hat um auch mal Nein sagen zu können. Ebenso wie Naomi war er mir einfach ein Rätsel. Von Anfang an war mir Nicholas unsympathisch und auch die vielen Vorwürfe gegen Naomi waren teilweise dermaßen übertrieben und total engstirnig.


Endfazit: Ich hatte mich so auf das Buch gefreut und eine lockere Lektüre mit etwas Humor gerechnet. Anfangs war ich noch Feuer und Flamme für dieses Buch, aber leider nur Anfangs. Das Buch hat leider sehr viele Längen und auch Naomi und Nicholas konnten mich als Protagonisten nicht überzeugen. Nicholas Mutter hat noch ein wenig Kanten in die Geschichte gebracht, wodurch ich am Ball geblieben bin. Die Idee war gut, aber an der Umsetzung hat es leider gemangelt. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.


Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.03.2023

Uns bleibt immer New York

Uns bleibt immer New York
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Worum geht es?: Lorraine leitet eine renommierte Pariser Werbeagentur, ihre Leidenschaft aber gehört der Kunst. Als sie zur Versteigerung eines berühmten Gemäldes nach New York reist, wird sie im Central ...

Worum geht es?: Lorraine leitet eine renommierte Pariser Werbeagentur, ihre Leidenschaft aber gehört der Kunst. Als sie zur Versteigerung eines berühmten Gemäldes nach New York reist, wird sie im Central Park von einem Unbekannten überfallen. Nur das mutige Einschreiten des Malers Leo verhindert Schlimmeres. Zwischen den beiden funkt es sofort, doch sie sind in Gefahr: Lorraine wird von einem Stalker verfolgt, der alles über sie weiß und sie in anonymen Nachrichten bedroht. Und Leo, der bis vor Kurzem als Kunstfälscher im Gefängnis saß, wird von seiner Vergangenheit heimgesucht. Schließlich macht er eine schreckliche Entdeckung, die ihre Liebe zerstören könnte.



Das Cover: Für jemanden der das Reisen liebt, hat mich das Cover gleich in seinen Bann gezogen. Die leicht angedeutet Skyline von New York bringt Fernweh. Es ist sehr dezent gehalten, aber dennoch ansprechend.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler-Perspektive erzählt. Eigentlich habe ich nie ein Problem damit, wenn Geschichte nicht zwangsläufig aus der Sicht der Protagonisten erzählt werden, aber bei diesem Buch hatte ich damit große Probleme. Die Geschichte ist so passiv geschrieben, dass ich die Protagonisten Lorraine und Léo nicht näher ergründen konnte. Der Autor arbeitet hier mit mehr Ortsangaben und Wegbeschreibungen anstatt den Fokus auf wichtige Bestandteile der Handlung zu behalten. Es tut mir wirklich leid, aber hiermit bin ich einfach nicht zurecht gekommen.



Die Hauptfiguren: Lorraine ist eine junge Französin, welche aus beruflichen Gründen nach New York reist. Durch einen Zwischenfall begegnet sie Léo und hat sich gleich in ihn verguckt. Sie möchte ihn näher kennenlernen, aber als es dann ernst wird, macht er einen Rückzieher. Lorraine ist zutiefst verletzt und zieht wieder zurück nach Paris. Plötzlich erhält sie Drohbriefe, welche den mysteriösen Tod ihren Vaters wieder aufleben lassen. Lorraine kann ich einfach nicht verstehen. Sie schwärmt ständig für Léo obwohl dieser sich ihr einfach unmöglich verhält und trotzdem "läuft" sie ihm hinterher. Dann trauert sie über 20 Jahre einem Vater hinterher, der seinem Kind kein guter Vater war. Und dann kam da noch diese komische Wendung zum Schluss, die das ganze einfach unglaubwürdig wirken lassen hat. Da habe ich mich wirklich gefragt, ob Lorraine keine Prioritäten setzen kann und falsche Maßstäbe setzt. Ich würde ja gerne näher darauf eingehen, aber das wäre ein zu großer Spoiler.

Léo ist gerade aus dem Gefängnis entlassen und muss nun sein Leben neu ordnen. Er wurde wegen Kunstfälschung angeklagt und versucht nun als Künstler wieder Fuß zu fassen. Er wird allerdings von einem ehemaligen Kunden bedroht und muss nun schnell eine hohe Summe auftreiben. Durch einen Zwischenfall lernt er Lorraine kennen. Sie interessiert sich ebenfalls für Kunst und schnell stimmt die Chemie. Als Lorraine zurück nach Paris muss, möchte er ihr folgen, aber dann erhält er eine schreckliche Nachricht. Ich muss zugeben, dass ich es sehr interessant fand, wie die Vergangenheit beider miteinander verwoben war. Aber auch wie Lorraine konnte ich keine Verbindung zu Léo aufbauen. Er wirkt sehr kühl und seine Monologe sie mit wenigen Worten immer abgetan. Allein schon, dass er es nicht für nötig hält, seinem Hund einem richtigen Namen zu geben, hat mich dermaßen gestört.



Endfazit: Ich hatte mich so auf das Buch gefreut und wurde leider dermaßen enttäuscht. Ich hatte einen Liebesroman mit Krimielemten erwartet, aber leider hat mich das Buch nur gelangweilt. Das Buch umfasst mehr Ortsbeschreibungen und Wegweiser als eigentliche Handlung. Die Protagonisten wurden nur oberflächlich dargestellt und handeln auch teilweise nur fragwürdig. Der Autor hat hier so viele Nebenstränge eingebaut, dass ich mich gefragt habe, was dies den eigentlich mit der Grundhandlung zu tun hat. Die letzten 20 Seiten haben noch etwas an Spannung eingebaut, aber das reißt es dann auch nicht raus. Es tut mir wahnsinnig leid, aber dieses Buch war leider nichts für mich.



Das Buch erhält von mir enttäuschte 1 von 5 Sterne.



Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei vorablesen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

Westwell - Hot & Cold

Westwell - Hot & Cold
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Worum geht es?: Helena kann es nicht fassen: In dem Moment, als ihr Glück mit Jess endlich zum Greifen nah ist, wird es ihr schon wieder entrissen. Gerade haben die beiden beschlossen, sich all denen zu ...

Worum geht es?: Helena kann es nicht fassen: In dem Moment, als ihr Glück mit Jess endlich zum Greifen nah ist, wird es ihr schon wieder entrissen. Gerade haben die beiden beschlossen, sich all denen zu widersetzen, die ihre Liebe verhindern wollen, da greifen Unbekannte Jess an und verletzen ihn lebensgefährlich. Doch wer hat es auf ihn abgesehen? Und warum? Helena muss sich erneut auf die Suche nach Antworten begeben, die gefährlich eng mit dem Tod von Valerie und Adam verwoben sind. Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr fragt sie sich, ob sie und Jess jemals eine gemeinsame Zukunft haben können - oder ob ihre Liebe nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt war...


Das Cover: Das Cover gefällt mir mal wieder sehr gut. Es ist sehr edel und harmonisch gestaltet und passt perfekt in die Reihe. Auch der Schriftzug wirkt durch die goldenen Buchstaben sehr edel.


Der Schreibstil: Wie auch in den ersten zwei Bänden wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Helena und Jessiah erzählt. Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Der Cliffhanger aus dem letzten Band wird gleich zu Beginn aufgeklärt. Anfangs bin ich trotz der langen Lesepause super in die Geschichte wieder reingekommen. Im Mittelteil hat sich die Geschichte allerdings sehr gezogen. Es passierte einfach zu wenig. Das Ende war zwar spannend aber zu überstürzt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit der Auflösung nicht gerechnet hätte.


Die Hauptfiguren: Helena hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Sie lässt sich nicht mehr alles von ihren Eltern sagen und trifft nun eigene Entscheidungen. Sie kämpft um die Beziehung mit Jessiah und schreckt auch nicht mehr davor zurück sich mit Trish anzulegen. Ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Sie ist eine Kämpferin. Besonders toll fand ich, wie ihre Beziehung zu ihrem Bruder aufgeblüht ist.

Jessiah ist zu Beginn aufgrund des Vorfalls aus dem zweiten Bands traumatisiert. Er möchte eine feste Beziehung mit Helena, allerdings sie aber auch nicht in Gefahr bringen. Ich finde es toll, dass auch seine Freunde aus Australien endlich mal eine tiefere Rolle gespielt haben. Auch Jessiah habe ich sehr ins Herz geschlossen. Man spürt förmlich, wie die Beziehung zu Helena ihn zu einem besseren Menschen gemacht hat.


Endfazit: Ein toller Abschluss einer sehr guten Reihe. Leider ist der Abschlussband allerdings nicht so stark wie ich gehofft hatte. Die Geschichte zieht sich besonders im Mittelteil sehr. Ich denke 50 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan. Helena und Jessiah als Protagonisten konnten mich sehr überzeugen und ich habe beide mit ihren Eigenarten in mein Herz geschlossen. Ich hatte tolle Lesestunden mit diesem Band und bin jetzt gespannt, wie Elijahs Geschichte weiter geht.


Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.


Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.



Reihen-Fazit: Die Westwell Reihe kann ich jedem ans Herz legen, der eine Neuerzählung von Romeo&Julia gepaart mit einer spannenden Jagd nach der Wahrheit lesen möchte.

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Veröffentlicht am 02.03.2023

With All My Heart

With All My Heart
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Worum geht es?: Bereits als Teenagerin verliert Jane ihr Herz an Jamie McKenna. Bei ihm fühlt sie sich sicher und geborgen. Doch Jamie kämpft gegen seine Sehnsucht an, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an ...

Worum geht es?: Bereits als Teenagerin verliert Jane ihr Herz an Jamie McKenna. Bei ihm fühlt sie sich sicher und geborgen. Doch Jamie kämpft gegen seine Sehnsucht an, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem er ihr seine Gefühle gestehen darf. Aber eine Tragödie zerstört nicht nur die McKenna-Familie, sondern lässt Janes gesamte Welt einstürzen. Das Einzige, was ihr und Jamie bleibt, ist ihre Liebe, die sie alles überstehen lässt. Ein Irrtum wie Jane leidvoll erfahren muss. Jahre später begegnen die beiden sich wieder, aber der Jamie, in den sie sich verliebt hat, scheint für immer verschwunden. Er will sich an den Menschen, die ihm alles genommen haben, rächen – und auch sie steht auf seiner Liste. Da Jane Gerechtigkeit für die Vergangenheit möchte, muss sie mit ihm zusammenarbeiten…

Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben sind recht dunkel gehalten und passen perfekt zu der Geschichte. Der Titel sticht prägnant heraus und passt perfekt ins Bild.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jane und Jamie erzählt. Bis zur Hälfte der Geschichte begleitet man die Jugend der Beiden. Danach gibt es einen Zeitsprung und man begleitet sie als junge Erwachsene. Der Schreibstil ist solide. Nicht zu emotional, aber dennoch passend für die Thematik. Die Kapitel sind recht kurz gehalten. Mir persönlich hatte die Geschichte allerdings zu viele Längen. Er ab der Hälfte des Buchs kam die eigentliche Handlung aus der Klappentext zu Tragen. Das hat mir alles viel zu lange gedauert.

Die Hauptfiguren: Jane ist eine junge Frau, welche es nicht einfach im Leben hatte. In jungen Jahren wurde sie adoptiert und wurde nun von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Ihre Pflegeeltern schenken ihr nicht die Liebe die sie braucht. Als dann Skye, Jamie und Lourna in die Nachbarschaft ziehen, hat sie in Lourna schnell eine beste Freundin gefunden. Lourna besteht allerdings darauf, dass sich Jane niemals in Jamie verlieben darf. Das gestaltet sich als schwer schwierig. Jane ist eine begnadete Künstlerin und liebt es Bilder zu zeichnen. Lourna versucht sie allerdings immer zu manipulieren, was mir persönlich zunehmend gestört hat.

Jamie ist ein junger Mann, welcher ebenfalls in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist. Seine Mutter ist tot und sein Vater kümmert sich nicht um seine Kinder. Er wächst bei seiner ältesten Schwester Skye auf und wirkt auf andere unnahbar. Er ist ein Frauenheld und sucht nichts verbindliches, doch dann verliebt er sich in Jane. Sein Verhältnis zu Lourna ist schon von Anfang an schwierig und als dann die Beziehung der Beiden ans Licht kommt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Jamie habe ich als sehr warmherzigen Menschen kennengelernt. Wenn man erst mal seine harte Schale durchbrochen hat, dann ist er einer der liebsten Menschen. Seine Leidenschaft für Bücher und dem Schreiben war interessant zu verfolgen. Mir hat besonders gut gefallen, dass er so einen großen Kampfgeist hat. Wenn er etwas will, dann zieht er es durch.

Endfazit: Mit dem Buch hatte ich meine Höhen und Tiefen. Einerseits hat mir der Schreibstil wieder mal gut gefallen und auch Jane und Jamie konnten mich als Protagonisten überzeugen. Anderseits haben mich manche Dinge massiv gestört. Lourna als Charakter hat mich nur aufgeregt. Sie ist dermaßen toxisch und ich habe mich ständig gefragt, warum denn ihre Familie da nicht eingreift. Die Geschichte war zum Ende hin sehr vorhersehbar und ich hätte mir eine überraschende Wendung gewünscht. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch mich gut unterhalten hat und eine nette Geschichte für zwischendurch ist. Es ist allerdings nicht das beste Buch von Samantha Young.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie toxische Beziehung, Alkohol- und Drogenmissbrauch und Tod angesprochen.

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