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Veröffentlicht am 05.06.2026

Twisted Games

Twisted Games
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Worum geht es?: Gefangen von den Fesseln der Pflicht hat Bridget von Ascheberg, Prinzessin von Eldorra, nur drei Wünsche: Liebe, Leidenschaft und ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen. Doch als ...

Worum geht es?: Gefangen von den Fesseln der Pflicht hat Bridget von Ascheberg, Prinzessin von Eldorra, nur drei Wünsche: Liebe, Leidenschaft und ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen. Doch als ihr Bruder seinen Anspruch auf den Thron aufgibt, findet sie sich auf einmal als zukünftige Königin wieder. Ein Titel, den sie nie wollte. An ihrer Seite der Mann, dem ihr Herz gehört, aber den sie nicht lieben darf: Rhys Larsen, ihr Bodyguard, ihr Beschützer, ihr Ruin. Ihre verbotenen Gefühle könnten sie beide in den Untergang treiben - und ihr Königreich zerstören.

Das Cover: Es ist ein absoluter Hingucker: edel, hochwertig und perfekt abgestimmt auf die anderen Schmuckausgaben der Reihe. Besonders der Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Sammlerstück.

Der Schreibstil: Ana Huangs Schreibstil bleibt gewohnt schnell, direkt und fesselnd. Erzählt wird in der Ich‑Perspektive im Wechsel zwischen Bridget und Rhys, was beiden Figuren Tiefe verleiht. Da viele Nebencharaktere aus Band 1 wieder auftauchen, lohnt es sich, die Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen – sonst gehen einige Zusammenhänge verloren. Das royale Setting ist atmosphärisch und glaubwürdig umgesetzt. Allerdings ist die Handlung insgesamt sehr vorhersehbar, und auch das Ende bleibt süß, aber ohne überraschende Wendungen.

Die Hauptfiguren: Die Prinzessin Bridget steht plötzlich vor einer völlig neuen Realität: Ihr Bruder dankt ab, und sie wird zur zukünftigen Königin ernannt – ohne je darauf vorbereitet worden zu sein. Ihre Entwicklung ist einer der stärksten Aspekte des Buches:

- Sie wächst Schritt für Schritt in ihre Rolle hinein.
- Sie lernt, Verantwortung zu übernehmen.
- Sie findet ihre eigene Stärke und setzt sich zunehmend durch.

Gleichzeitig steht sie unter dem Druck, einen Mann königlicher Abstammung heiraten zu müssen – ein Problem, das immer größer wird, je stärker ihre Gefühle für Rhys werden.

Der Bodyguard Rhys ist anfangs distanziert und streng, vor allem wegen seiner goldenen Regel: Niemals etwas mit einer Klientin anfangen. Seine Vergangenheit ist geprägt von Vernachlässigung, Gewalt und einer suchtkranken Mutter. Diese Härte trägt er wie eine Rüstung – bis Bridget sie langsam durchbricht. Seine Entwicklung ist emotional, glaubwürdig und macht ihn zu einem der stärksten Charaktere der Reihe.

Endfazit: "Twisted Games" ist eine schöne, emotional aufgeladene Geschichte in einem royalen Setting, das viel Charme versprüht. Auch wenn die Handlung sehr vorhersehbar bleibt und echte Überraschungen fehlen, tragen Bridget und Rhys das Buch mit ihrer Entwicklung und ihrer Dynamik. Eine Leseempfehlung gibt es von mir an dieser Stelle.

Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe und darauf, wie sich die Welt von Ana Huang weiter entfaltet.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2026

Twisted Dreams

Twisted Dreams
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Worum geht es?: Als der beste Freund ihres Bruders in ihr Nachbarhaus zieht, ändert sich Ava Chens Leben von Grund auf. Alex Volkov sieht aus wie die Sünde und ist kalt wie Eis. Aber Ava schafft es, seine ...

Worum geht es?: Als der beste Freund ihres Bruders in ihr Nachbarhaus zieht, ändert sich Ava Chens Leben von Grund auf. Alex Volkov sieht aus wie die Sünde und ist kalt wie Eis. Aber Ava schafft es, seine Mauern Stein um Stein einzureißen, und je besser sie den Multimillionär kennenlernt, desto weniger kann sie sich seiner Anziehungskraft entziehen. Schon bald kann auch Alex die ungewohnten Gefühle nicht länger leugnen. Doch er hat eine dunkle Vergangenheit, der er nicht entfliehen kann und die eine Liebe zwischen ihnen unmöglich macht ...

Das Cover: "Twisted Dreams" präsentiert sich bereits äußerlich als echtes Schmuckstück. Das Cover ist wunderschön gestaltet, die Sonderausgabe wirkt traumhaft und ist ein richtiger Augenschmaus. Besonders der dezente Farbschnitt verleiht dem Buch eine elegante Note, die sofort ins Auge fällt und Lust aufs Lesen macht.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht zugänglich. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt und wechselt zwischen Ava und Alex, was beiden Figuren Tiefe verleiht und ihre Emotionen greifbar macht. Die Kapitel sind kurz – meist unter 20 Seiten – und sorgen für ein flüssiges, schnelles Leseerlebnis. Der Einstieg gelingt ohne viel Vorgeplänkel, was ich sehr erfrischend fand. Die Handlung bietet solide Unterhaltung, ist jedoch an vielen Stellen vorhersehbar. Besonders positiv hervorzuheben ist die Charakterentwicklung von Alex, die glaubhaft und nachvollziehbar gestaltet wurde. Avas Vergangenheit, vor allem das traumatische Erlebnis ihres Beinahe-Ertrinkens, war unglaublich spannend, kam mir jedoch an manchen Stellen etwas zu kurz. Die intimen Szenen sind gut ausgearbeitet, ohne auf unangenehme oder unpassende Begriffe zurückzugreifen.

Die Hauptfiguren: Ava, die von ihrem Freund betrogen wurde, kämpft nicht nur mit dem Vertrauensbruch, sondern auch mit dessen zunehmender Belästigung, da er die Trennung nicht akzeptieren will. Nach außen wirkt sie wie eine graue Maus, doch in ihr steckt viel mehr Stärke und Biss, als man zunächst vermutet. Besonders ihre Vergangenheit und die überraschende Auflösung dieses Handlungsstrangs haben mich beeindruckt.

Alex hingegen ist anfangs der typische Womanizer, der sich nicht festlegen will. Doch Ava bringt seine Mauern ins Wanken. Seine Unsicherheit, nicht gut genug für sie zu sein, macht ihn menschlich und verleiht seiner Entwicklung emotionale Tiefe.

Endfazit: "Twisted Dreams" ist ein schöner Auftakt mit zwei tollen Protagonisten, die man gern begleitet. Auch wenn die Geschichte ab einem gewissen Punkt vorhersehbar wird und der Mittelteil einige Längen hat, hatte ich insgesamt sehr angenehme Lesestunden. Für Fans von emotionalen New-Adult-Romanen ist das Buch definitiv empfehlenswert.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Mit dir an meiner Seite

Mit dir an meiner Seite
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Worum geht es?: Dass Ronnies Vater Steve vor drei Jahren sie, ihre Mutter und ihren kleinen Bruder Jonah einfach so verlassen hat, kann Ronnie ihm nicht verzeihen. Als sie gemeinsam mit Jonah die Ferien ...

Worum geht es?: Dass Ronnies Vater Steve vor drei Jahren sie, ihre Mutter und ihren kleinen Bruder Jonah einfach so verlassen hat, kann Ronnie ihm nicht verzeihen. Als sie gemeinsam mit Jonah die Ferien bei Steve in dem verschlafenen Küstenstädtchen Wrightsville Beach verbringen soll, beschließt die 17-Jährige, ihrem Vater das Leben so schwer wie möglich zu machen. Doch dann lernt Ronnie Will kennen und mit einem Mal ist alles anders: Im Sturm erobert der sympathische Junge Ronnies Herz und die ödesten Ferien aller Zeiten werden zu einem unvergesslichen Sommer. Doch das scheinbare Idyll der ersten großen Liebe ist in Gefahr …

Das Cover: Das alte Cover mit dem Sandstrand und dem in den Sand gemalten Herz hat mich sofort abgeholt. Es strahlt Sommer, Leichtigkeit und ein bisschen Nostalgie aus. Für mich passt es perfekt zur Atmosphäre des Buches. Das neue Cover hingegen – die schlafende Frau im Laub – wirkt völlig fehlplatziert. Es erinnert eher an eine herbstliche Schneewittchen-Adaption als an eine sommerliche Coming-of-Age-Geschichte. Für mich ein klarer Fehlgriff.

Der Schreibstil: Der Roman wird überwiegend aus Ronnys Perspektive erzählt, gelegentlich ergänzt durch Kapitel aus Wills, Steves oder Markus Sicht. Dieser Perspektivwechsel bringt Tiefe und macht die emotionalen Entwicklungen greifbar. Ich liebe Sparks’ Schreibstil in diesem Buch: Die eingestreuten Buchzitate und Bibelverse verleihen der Geschichte eine besondere Note und unterstreichen Steves Charakter. Die Charakterentwicklung steht klar im Mittelpunkt und ist hervorragend gelungen. Die letzten 100 Seiten waren unglaublich emotional. Einzig Steves Geheimnis hätte für meinen Geschmack etwas früher aufgelöst werden dürfen. Das Ende wirkte leicht gehetzt, aber rückblickend passt es, weil der Fokus eben auf Ronny liegt – und nicht auf ihrem Vater. Das berührende Finale rundet das Buch dennoch wunderschön ab.


Die Hauptfiguren: Ronny und ihr kleiner Bruder Jonah verbringen den Sommer bei ihrem Vater Steve. Ronny ist wütend, verletzt und mitten in der Pubertät – entsprechend scharfzüngig und abweisend. Doch genau diese Ausgangslage macht ihre Entwicklung so stark. Aus der rebellischen Teenagerin wird eine junge Frau, die Verantwortung übernimmt, sich öffnet und lernt, zu vergeben. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen.

Will ist der perfekte Gegenpol zu Ronny: beliebt, freundlich, der klassische Sonnyboy. Anfangs hält Ronny Abstand, doch schnell merkt sie, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt. Ihre Beziehung zwingt sie, sich mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen – Zukunft, Liebe, Familie. Und das macht ihre Dynamik so authentisch.

Steve ist der Vater, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Seine ruhige Art, seine Liebe zur Musik und seine Verbundenheit zur Bibel machen ihn zu einer unglaublich warmen Figur. Besonders die Szenen mit Jonah waren herzerwärmend. Wunderschön fand ich auch die Einblicke in Steves Beziehung zu seinen eigenen Eltern – dadurch versteht man viele seiner Entscheidungen besser.

Endfazit: Als Teenager musste ich den Film wegen Miley Cyrus natürlich sehen – und seitdem wollte ich das Buch lesen. Es stand jahrelang im Bücherregal ungelesen, bis ich es nun endlich befreit habe. Und was soll ich sagen: Meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Geschichte ist genauso emotional wie der Film, die Handlung bleibt sehr nah an der Vorlage. Für mich gehört dieses Buch zu den stärksten Werken von Nicholas Sparks. Der Mix aus Dramatik, Sommerflair und tiefgehender Charakterentwicklung hat mich vollkommen überzeugt. Für alle, die selten lesen, kann ich den Film empfehlen – aber das Buch ist definitiv die intensivere Erfahrung.

Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

The Broken Vows

The Broken Vows
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Worum geht es?: Seit jeher ließen Zane Windsor und Celeste Harrison keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig zur Weißglut zu bringen. Und schon ebenso lange lauerte unter all der Wut aufeinander ein ganz ...

Worum geht es?: Seit jeher ließen Zane Windsor und Celeste Harrison keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig zur Weißglut zu bringen. Und schon ebenso lange lauerte unter all der Wut aufeinander ein ganz anderes, viel zärtlicheres Gefühl. Doch nach einem schlimmen Schicksalsschlag ist der Graben zwischen ihnen tiefer als je zuvor. Beide sind nun gewillt, alles zu tun, um Rache am jeweils anderen zu nehmen - selbst, wenn sie damit ihre Familienunternehmen in den Ruin treiben. Um diesem selbstzerstörerischen Kampf ein für alle Mal ein Ende zu setzen und die beiden Firmen vor dem Untergang zu bewahren, müssen sie fusionieren - und dazu sollen Zane und Celeste heiraten!

Das Cover: "The Broken Vows" fügt sich optisch wunderbar in die bestehende Reihe ein. Das Cover ist schön gestaltet und der edle Farbschnitt macht definitiv etwas her. Persönlich war mir das Design jedoch etwas zu überladen – manchmal wäre weniger mehr gewesen, aber das ist letztlich Geschmackssache.

Der Schreibstil: Der Schreibstil von Catharina Maura ist gewohnt angenehm, und die Erzählweise aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Celeste und Zane hat mir gut gefallen. Besonders der Aufbau, der zunächst in der Vergangenheit spielt und später mit einem Zeitsprung in die Gegenwart arbeitet, hat dem Buch Struktur gegeben. Das Trope Enemies-to-Lovers – und später erneut Enemies-to-Lovers – fand ich sehr gelungen. Dennoch empfand ich das Buch insgesamt als zu langatmig. Vor allem Celestes beste Freundin Lily blieb mir viel zu lange ein Rätsel, und ich fand es schade, wie künstlich diese Geheimnisse in die Länge gezogen wurden. Als Leser war schnell klar, dass nicht alles so war, wie Celeste es glaubt. Die Liebesgeschichte selbst ist schön, aber durch die vielen Längen konnte ich emotional nicht so warm damit werden. Das Ende war süß, kam mir jedoch etwas zu plötzlich. Insgesamt hat das Tempo für mich nicht gestimmt: seitenweise passiert kaum etwas, und dann überschlagen sich die Ereignisse.

Die Hauptfiguren: Celeste ist eine junge Frau, die in ihrer Schulzeit von Zane gehänselt wurde und ihn am liebsten nie wiedersehen möchte. Doch Zane ist erwachsener geworden, und schließlich entwickeln beide Gefühle füreinander. Obwohl ihre Familie gegen die Beziehung ist, lässt Celeste sich davon zunächst nicht beirren – bis Lily behauptet, selbst eine Beziehung mit Zane zu haben. Die Frage, ob Celeste Zane je wieder vertrauen kann, zieht sich durch die Handlung. Mit Celeste hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten. Sie fügt Zane im Verlauf der Geschichte so viel Leid zu, dass man sich fragt, warum er überhaupt noch Gefühle für sie hat. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie ihn eigentlich gar nicht verdient. Zwar macht sie am Ende eine tolle Entwicklung durch, doch der Weg dorthin ist steinig und teilweise frustrierend.

Zane hingegen ist ein sehr gelungener Protagonist. Er hat Celeste in der Schulzeit zwar geärgert, doch der Einfluss seiner Großmutter – die einen Groll gegen Celestes Familie hegt – spielt dabei eine große Rolle. Mit der Zeit erkennt er, dass er eigentlich immer Gefühle für Celeste hatte. Er ist bereit, für die Beziehung zu kämpfen und sogar auf sein Erbe zu verzichten. Besonders beeindruckt hat mich, wie ruhig und geduldig er trotz der ständigen Vorwürfe bleibt. An seiner Stelle hätte ich Celeste wahrscheinlich schon hundert Mal vor die Tür gesetzt. Zane ist wirklich toll und bisher mein liebster Colinard der Familie. Ein Punkt hat mich jedoch massiv gestört: Er nennt Celeste ständig „Meine Göttin“. Dieser Kosename war für mich kaum auszuhalten, und ich musste jedes Mal die Augen verdrehen.

Endfazit: Das Trope hat mir sehr gut gefallen, und insgesamt gehört "The Broken Vows" für mich zu den stärkeren Büchern der Reihe. Allerdings war das Tempo nicht meins – lange Passagen ohne Handlung und ein dafür überstürztes Ende haben meinen Lesefluss gestört. Zane konnte mich als Protagonist absolut überzeugen (auch wenn man dringend über seine fragwürdigen Kosenamen sprechen müsste), während ich mit Celeste eine echte Hass-Liebe hatte. Ihre Entwicklung ist schön, aber auf dem Weg dorthin hat sie mich mehrfach zur Weißglut getrieben. Trotz einiger Schwächen im Schreibstil ist das Buch eine schöne Lektüre für zwischendurch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

The French Escape - Love & Lavender

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Worum geht es?: Timothée Colinard, Erbe einer Parfümdynastie, hat alles, wovon man träumt: Vermögen, eine Villa an der Côte d'Azur, den perfekten Geruchssinn. Doch dann scheitert er an der Prüfung zum ...

Worum geht es?: Timothée Colinard, Erbe einer Parfümdynastie, hat alles, wovon man träumt: Vermögen, eine Villa an der Côte d'Azur, den perfekten Geruchssinn. Doch dann scheitert er an der Prüfung zum Parfümeur und flieht nach Cannes.
Amber Green, Hollywoods neuer Shootingstar, lebt im Rampenlicht – und ist doch oft einsam. Als sie bei den Filmfestspielen in Cannes mit Timothée tanzt, fasziniert der Parfümerbe sie sofort. Und sie weckt in Timothée etwas, das er verloren glaubte: die Inspiration zu einem Duft.

Das Cover: "The French Escape – Love & Lavender" präsentiert sich auf den ersten Blick mit einem wirklich niedlichen Cover, das sofort vermittelt, dass High Society, Glamour und die Welt der Parfümerie eine große Rolle spielen. Gleichzeitig wirkt das kräftige Rosa allerdings sehr verspielt – fast so, als handle es sich um ein Jugendbuch, obwohl die Geschichte klar im New-Adult-Genre verankert ist. Der Farbschnitt ist dafür ein echtes Highlight und macht das Buch optisch zu einem kleinen Schmuckstück.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm flüssig, leicht zu lesen und durch die kurzen Kapitel kommt man schnell voran. Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Amber und Timothée, was einen guten Einblick in beide Gefühlswelten ermöglicht. Dennoch wirkt die Handlung stellenweise etwas langatmig. Mir fehlte hin und wieder eine überraschende Wendung oder ein größerer Plotmoment, der die Geschichte auf ein neues Level hebt. Insgesamt bleibt es eine nette, aber sehr vorhersehbare Lektüre.

Die Hauptfiguren: Timothée ist zu Beginn ein impulsiver Träumer, der nach dem Scheitern seiner Abschlussprüfung von seinem Vater aus der Familienfirma geworfen wird. Sein Wunsch, in der Schauspielerei Fuß zu fassen, wirkt zunächst etwas blauäugig, doch im Verlauf der Geschichte entwickelt er sich spürbar weiter. Er wird ruhiger, reflektierter und beginnt, sich gegen die toxischen Erwartungen seines Vaters zu behaupten. Diese Entwicklung macht ihn zunehmend sympathisch.

Amber hingegen kämpft mit den Folgen einer traumatischen Beziehung. Ihr Ex-Freund hat die Trennung nicht akzeptiert und stalkt sie – ein Thema, das sensibel dargestellt wird. Ihre Entscheidung, eine Fake-Beziehung mit Timothée einzugehen, erscheint nachvollziehbar, um Abstand zu gewinnen. Gleichzeitig wirkt Amber manchmal zu gutgläubig; angesichts dessen, was ihr Ex sich leistet, hätte ich an ihrer Stelle längst die Reißleine gezogen. Trotzdem bleibt sie eine Figur, deren Verletzlichkeit und Stärke gut herausgearbeitet sind.

Endfazit: "The French Escape – Love & Lavender" ist eine schöne, leichte Unterhaltung für zwischendurch. Die Protagonisten machen eine glaubwürdige Entwicklung durch, und der Schreibstil liest sich angenehm weg. Was dem Buch jedoch fehlt, sind überraschende Wendungen oder ein stärkerer Spannungsbogen, der es aus der Masse hervorheben würde. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung an der Stelle.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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