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Veröffentlicht am 01.11.2017

Alieninvasion in 3..2..1

Die Neunte Stadt
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Die Erde in der Zukunft: Ausgerechnet am Valentinstag wurde die Menschheit von einer unbekannten, mächtigen Alien-Spezies angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Länder zerstört und Städte dem Erdboden ...

Die Erde in der Zukunft: Ausgerechnet am Valentinstag wurde die Menschheit von einer unbekannten, mächtigen Alien-Spezies angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Länder zerstört und Städte dem Erdboden gleichgemacht. Und doch waren die Menschen nicht völlig wehrlos, denn der Angriff der Aliens stattete sie mit einer Macht aus, die sie bisher ins Reich der Magie verbannt hatten. Nun, fünfhundert Jahre später, tobt der Kampf um die Erde noch immer, und das Schicksal der gesamten Menschheit ruht auf den Schultern von acht ungleichen Helden. Dies ist ihre Geschichte…


Fast wäre mir dieses Buch entgangen, denn ich hatte es überhaupt nicht auf meinem Radar. Zum Glück bin ich auf Instagram darauf aufmerksam geworden und die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht. Besonders die Stelle mit der Magie Andeutung. Eine dystopische Science Fiction Story war klar, aber eventuell auch mit Fantasy Elementen dabei? Das musste ich herausfinden, also Buch schnell geordert.

Seien wir mal ehrlich - eine Alien Invasion ist in einem SciFi Roman nichts Neues. Das erwartet man ja schon fast, ohne geht es kaum. Daher muss die Umsetzung einem schon umhauen oder zumindest soweit faszinieren, damit man an der Geschichte dran bleibt. Das hat der Autor auf jeden Fall geschafft. Innovative Ideen, spannender Plot durch Multiversen wodurch sich auch ein tolles Setting ergibt.

In der Mitte wurde ich schon sehr neugierig, wie der Autor all die verschiedenen Ideen zu einem roten Faden verknüpft. Kurz hatte ich nämlich das Gefühl, er hätte sich ordentlich verheddert. Möglich wäre natürlich auch, dass ich zwischendurch einfach mal rebootet habe, denn es ist schon relativ viel was da in den knapp 800 Seiten auf einem zu kommt. Definitiv kein Buch für zwischendurch oder mal eben kurz ein paar Seiten lesen.

Durch die verschiedenen Charaktere, die jeweils in den Multiversen leben, bekommt man auch einen guten Eindruck und Sichtweisen des jeweiligen Problems das alle schlussendlich miteinander verbindet. Ich möchte da auch gar nicht näher darauf eingehen, da ich fürchte es würde nur abschrecken durch die Vielfältigkeit. Auch wenn man eine Weile braucht bis man mitten drin ist und sich eingewöhnt hat, ist es doch nicht verwirrend oder gar schwer zu folgen. Dennoch komplex genug um interessant zu bleiben.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung oder gar mehrere, aber man könnte "Die Neunte Stadt" auch als Einzelband betrachten. Kein fieser Cliffhanger, versprochen. Ganz klare Leseempfehlung, auch für Leser die sich erstmalig an SciFi heranwagen.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Der beste Band aller Zeiten

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Feyre hat das unmögliche wahr gemacht, sie hat den High Lords ihre Macht zurückgegeben, die Elfen befreit und damit ihre Liebe zu Tamlin öffentlich gemacht. Doch für einen hohen Preis, ihren Tod, nur durch ...

Feyre hat das unmögliche wahr gemacht, sie hat den High Lords ihre Macht zurückgegeben, die Elfen befreit und damit ihre Liebe zu Tamlin öffentlich gemacht. Doch für einen hohen Preis, ihren Tod, nur durch die Gabe jedes einzelnen High Lords wurde sie als Fae wiedergeboren.

Doch die Zeit unter dem Berg hat nicht nur Feyre gebrochen, auch Tamlin leidet darunter. Doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, wählt Tamlin den leichteren Weg und unterdrückt Feyre und hält sie klein. Bis zu dem Tag ihrer Hochzeit, an dem sie sich wünscht irgendjemand solle sie von den Festlichkeiten weg holen. Kein geringer als Rhysand erhöhrt ihren Wunsch und fordert den Schwur ein. Jedes Monat eine Woche lang soll Feyre bei ihm sein - und Tamlin kann nichts dagegen machen.

Was sich bislang noch wie eine übliche Geschichte anhört, wird beim lesen sehr überrascht werden. Solche Wendungen wie Sarah J Maas sie kreiert, haben mich oft zum staunen gebracht. Selten fiebere ich dermaßen mit einer Geschichte mit und lebe quasi mit den Charakteren auf den Seiten.

Die Charakterentwicklung ist erstaunlich. Authentisch und absolut aus dem Leben gegriffen. Feyre ist anfangs kaum wieder zu erkennen. Sie hat unter dem Berg ihre Persönlichkeit verloren, mit dem Erwachen als Fae ist sie überfordert und auch Tamlin wird ihr von Tag zu Tag fremder. Sie hinterfragt ihr Leben, ihre Gefühle und ihre Loyalität. Als Rhysand seine Schuld einfordert, ist sie zunächst widerspenstig und misstrauisch. Doch als etwas unwiderrufliches passiert, lernt sie Rhys und seine Freunde kennen. Rhys ist auch derjenige, der sie vor den Kopf stosst und ihr ihren Wert wieder zeigt.

Rhys ist einer der vielschichtigsten Charaktere die mir je untergekommen sind. Er ist nicht einfach zu durchschauen, er ist gerissen, sexy und teuflisch. Doch das ist nur eine seiner Facetten. Hinter der Maske des High Lords of the Night Court steckt ein feministischer, direkter, einfühlsamer und träumender Mensch. Feyre und Rhys sind das perfekt unperfekteste Paar in der ganzen Buchwelt.

Auch die Nebencharaktere glänzen in aller Pracht. Amren, Mor, Az und Cassien sind interessante Persönlichkeiten und jeder hätte sein eigenes Buch verdient.

Meine Begeisterung in Worte zu fassen ist unmöglich. So viele Emotionen die ich während dem lesen und nach beenden des Buches hatte, sind unglaublich.

Genauso müssen Geschichten sein. Solche Effekte sollte ein Buch nach beenden auslösen. Gedanklich bin ich immer noch bei Feyre und Rhys und sehe den Hof der Träume vor mir. Das schaffen nur ganz wenige Autoren. Chapeau!

Veröffentlicht am 01.11.2017

Toller zweiter Band

Pip Bartlett und die magischen Tiere 2
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Wenn Maggie Stiefvater ein Buch herausbringt, muss ich es lesen. Da ich sonst auch mitunter Kinderbücher lese, war der Genre Sprung nicht weit. Zusammen mit Jackson Pearce hat sie die Geschichte rund um ...

Wenn Maggie Stiefvater ein Buch herausbringt, muss ich es lesen. Da ich sonst auch mitunter Kinderbücher lese, war der Genre Sprung nicht weit. Zusammen mit Jackson Pearce hat sie die Geschichte rund um Pip und den magischen Tieren geschrieben. Schon den ersten Band fand ich witzig und daher durfte auch Teil zwei bei mir einziehen.

Pip ist ein besonderes und ein wenig seltsames Mädchen. Sie kann mit Tieren kommunizieren und macht das auch lieber als mit Menschen zu reden. Obwohl manche magische Geschöpfe auch ziemlich arrogant sein können, besonders Einhörnern scheinen diesen Ruf zu haben. Zusammen mit Thomas, einem Jungen der allergisch auf fast alles zu scheinen scheint, versucht sie das schüchterne Einhorn Regent Maximus zu trainieren.

Pip lebt mit ihrer Tante zusammen, die eine Tier Klink leitet. Dort hat sie auch Regent Maximus kennengelernt, das hübsche Einhorn hat aber die meiste Zeit nur in seiner Box verbracht, da es sich leider vor vieles fürchtet. Manchmal sogar vorm eigenen Schatten. Schon im ersten Band hat Pip ihm geholfen und im zweiten Band trainiert sie mit dem Einhorn weiter. Aber auch andere magische Geschöpfe kommen weiterhin vor.

Pip Bartlett und die magischen Tiere ist ein süßes und witziges Buch. Die Illustrationen machen auch was her und ich würde die Reihe definitiv für Einhorn-Verrückte (Kids) empfehlen. Es ist ein wenig wie Doktor Doolittle für magische Geschöpfe.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Guter Auftakt aber nicht perfekt

Auf ewig dein
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Die erste Frage die sich einem stellen könnte: Muss man die Zeitenzauber Trilogie kennen?



Müssen natürlich nicht. Man kann ruhig mit Auf ewig dein beginnen und es als neuen Abschnitt betrachten, was ...


Die erste Frage die sich einem stellen könnte: Muss man die Zeitenzauber Trilogie kennen?



Müssen natürlich nicht. Man kann ruhig mit Auf ewig dein beginnen und es als neuen Abschnitt betrachten, was es ja auch ist. Möchte man allerdings die Trilogie noch lesen, wird man unweigerlich gespoilert. Zwar nicht ins Detail aber doch so weit, dass es doch ärgerlich wäre. Ich empfehle daher erst die Zeitenzauber Reihe zu lesen und dann mit der neuen Reihe zu starten. Aber wie gesagt, es ist kein Muss.

Anna und Sebastiano sind zurück. Als Zeitreisepros haben zusammen eine Schule in Venedig gegründet um den Schülern beizubringen wie man richtig und gefahrlos durch die Zeit reist. Leider funktioniert das nicht auf Anhieb, besonders nicht wenn ein Wikingerjunge und ein Mädchen aus dem Orient eine Aufgabe am königlichen Hofe Heinrichs dem 8ten zu erledigen haben. Da ist Ärger sowie Abenteuer garantiert. Wenn dann auch noch jemand aus der Zukunft auftaucht und etwas unmögliches von Anna einfordert, wird es spannend.

Eva Völlers Schreibstil ist jugendlich ohne aufgesetzt zu wirken. Sie schreibt flüssig und lässt historische Fakten gekonnt nebenbei einfließen, was einen unweigerlich neugierig werden lassen muss.

Wer schon die Zeitenzauber Reihe gelesen hat, weiß, dass das Tempo eher gemächlich ist. Die Autorin lässt ihre Figuren nicht durch irre Handlungen hetzen, erstmals lernt man die Charaktere kennen und lässt das Setting auf einen wirken. Das mag ab und an etwas langatmig sein, allerdings ist mir das lieber als ständig irgendwelchen Dramen ausgesetzt zu sein.

Anna und Sebastiano sind ein tolles Paar und ein noch besseres Team. Die beiden wirken zusammen einfach süß, anders kann man das nicht beschreiben. Auch wenn es anfangs ein wenig komisch ist, dass beide sozusagen als Lehrer fungieren. Der Wikinger Ole ist hier sowas wie der Clown vom Dienst, eher unfreiwillig aber witzig! Fatima ist ein Haremsmädchen und war mir doch ein bisschen zu abgeklärt und ein wenig zu hochnäsig. Hier sehe ich doch noch Potenzial, manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich alle noch ein bisschen einspielen müssten aufeinander.

Insgesamt fand ich den Auftakt gelungen. Die Mischung aus historischem Wissen, Zeitreise Elementen und dem Wiedersehen alter Bekannten - macht das Buch lesenswert.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Kleiner Preis, grosser Nutzen

Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren
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Die 33 schönsten Alphabete - so lautet der Titel dieses Buches. Dazu gibt es auf den letzten Seiten noch ein paar Vorlagen je nach Jahreszeit und Feiertage sortiert. Zudem findet man auch noch Anregungen ...


Die 33 schönsten Alphabete - so lautet der Titel dieses Buches. Dazu gibt es auf den letzten Seiten noch ein paar Vorlagen je nach Jahreszeit und Feiertage sortiert. Zudem findet man auch noch Anregungen für Schnörkeleien und Bordüren.

Ich habe seit kurzem ein Bullet Journal angefangen und übe mich in Handlettering sowie Ornamente und Listen. Dafür ist dieses Buch perfekt! Jede Schriftart kommt mit dem dazugehörigen Alphabet sowie einer Zahlenreihe. Dazu bekommt man gezeigt wie diese Art von Schrift am besten zur Geltung kommt.

Für jeden der einen ersten Blick zum Thema Handlettering riskieren möchte und für alle Anfänger ist dieses Buch das Richtige. Man wird quasi an der Hand genommen und kann anhand der Vorlagen die Schriften nach und nach lernen. Ein Manko gibt es dennoch, ich hätte mir Platz für eben jene Versuche gewünscht. Eine Zeile unter den Buchstaben hätte dafür schon gereicht.

Fortgeschrittene werden in diesem Buch nichts neues finden. Daher kann ich es wirklich nur für Beginner und Interessierte empfehlen. Es bietet eine gute Grundlage, man benötigt nur viel Geduld und Übung.