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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Lio und Izan

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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„Tale of Sun and Night“ von Magdalena Gammel ist ein eindrucksvoller Auftakt der gleichnamigen Trilogie, der mich emotional schnell abholen konnte und neugierig auf die Fortsetzung macht.
Gerade der Anfang ...

„Tale of Sun and Night“ von Magdalena Gammel ist ein eindrucksvoller Auftakt der gleichnamigen Trilogie, der mich emotional schnell abholen konnte und neugierig auf die Fortsetzung macht.
Gerade der Anfang der Geschichte hat mich sehr berührt. Lios Verzweiflung, ihre Angst und ihre Ohnmacht werden so greifbar dargestellt, dass ich sofort mit ihr mitgefühlt habe. Besonders die Szenen, in denen sie für ihr vermeintliches Versagen bestraft wird, waren intensiv. Man spürt deutlich, wie viel sie in den letzten Jahren ertragen musste, ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit vor 5 Jahren zu haben und ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist.
Die Handlung entfaltet sich langsam, aber fesselnd. Ich habe gespannt verfolgt, ob und welche Hinweise auf Lios Vergangenheit auftauchen, und fand es sehr gelungen, wie immer wieder kleine Details und Andeutungen eingestreut werden, die vermutlich in den folgenden Bänden noch eine größere Rolle spielen werden. Diese subtilen Hinweise machen neugierig und laden zum Miträtseln ein.
Auch das Setting von Aurikalos mit seiner Traumstaub-Magie, den düsteren Kreaturen und der allgegenwärtigen Gefahr ist atmosphärisch und bildhaft beschrieben. Die Reise, die Lio gemeinsam mit dem geheimnisvollen Traumweber Izan antritt, fühlt sich gefährlich und zugleich magisch an. Die sich langsam entwickelnde Dynamik zwischen den beiden passt gut zum Slow-Burn-Ansatz und verspricht für die Fortsetzung noch einiges an emotionaler Spannung.
Insgesamt ein intensiver, gefühlvoller und vielversprechender Reihenauftakt mit einer starken Protagonistin, einer düsteren, faszinierenden Welt und vielen offenen Fragen. Mich hat die Geschichte definitiv abgeholt – und ich bin schon jetzt sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Blake & Caroline

Wie verführt man eine Erbin?
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„Wie verführt man eine Erbin?“ von Julia Quinn ist der zweite Band der Reihe Agenten der Krone, lässt sich aber problemlos unabhängig lesen, da in jedem Band ein anderes Paar im Mittelpunkt steht.
Der ...

„Wie verführt man eine Erbin?“ von Julia Quinn ist der zweite Band der Reihe Agenten der Krone, lässt sich aber problemlos unabhängig lesen, da in jedem Band ein anderes Paar im Mittelpunkt steht.
Der Schreibstil ist – wie man es von Julia Quinn kennt – locker, flüssig und humorvoll. Obwohl die Geschichte stellenweise auch ernstere Themen anschneidet, hatte ich beim Lesen durchgehend gute Laune. Die Autorin schafft eine angenehme und gemütliche Atmosphäre, in die man schnell eintaucht.
Blake Ravenscroft und Caroline Trent sind zwei sehr lebendig gestaltete Charaktere mit Ecken und Kanten. Blake, der elegante Agent im Dienst der Krone, ist von Anfang an von seiner Aufgabe überzeugt – und macht dabei einen folgenschweren Fehler, der alles ins Rollen bringt. Caroline ist keineswegs das hilflose Fräulein, als das sie zunächst erscheinen mag, sondern zeigt Stärke, Eigenwilligkeit und Herz.
Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Blake und Caroline. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich zwischen Misstrauen, Verwechslungen und Anziehung langsam echte Gefühle entwickeln – und wie Caroline es schafft, Blakes Herz wieder für eine neue Liebe zu öffnen. Die Dialoge sind charmant, die Romantik fühlt sich natürlich an und hat bei mir immer wieder für ein Schmunzeln gesorgt.
Insgesamt ist „Wie verführt man eine Erbin?“ eine unterhaltsame, romantische Historical Romance mit Witz, Gefühl und sympathischen Figuren – perfekt für Fans der Bridgerton- und Rokesby-Reihen und alle, die leichte Liebesgeschichten mögen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Romantasy-Auftakt mit fesselnder Enemies-to-Lovers-Dynamik

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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„A Fire in the Sky – Feuerschwur-Chroniken, Band 1“ von Sophie Jordan hat mich als Hörbuch von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können.
Tamsyns Rolle im Königreich Penterra ist von Beginn an ...

„A Fire in the Sky – Feuerschwur-Chroniken, Band 1“ von Sophie Jordan hat mich als Hörbuch von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können.
Tamsyns Rolle im Königreich Penterra ist von Beginn an erschütternd. Als Findelkind wird sie von der Königsfamilie aufgenommen und wächst scheinbar behütet auf – doch der Preis dafür ist hoch. Sie muss für die Verfehlungen ihrer „Schwestern“, der Prinzessinnen, büßen. Von Essensentzug in der Kindheit bis hin zu brutalen Prügelstrafen und Peitschenhieben. Gerade diese Ungerechtigkeit hat bei mir viel Mitgefühl für sie ausgelöst, zumal sie trotz allem Stärke, Loyalität und Würde bewahrt.
Als Tamsyn schließlich gezwungen wird, den gefürchteten Krieger Fell zu heiraten, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Fell, der zunächst als „das Biest“ gilt, entpuppt sich als vielschichtiger Charakter: einfühlsam, respektvoll und überraschend liebevoll Tamsyn gegenüber. Die Verbindung zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, und ich habe es sehr genossen, wie sich ihre Beziehung langsam, glaubwürdig und emotional entwickelt.
Die Handlung wird überwiegend aus den Perspektiven von Tamsyn und Fell erzählt – und genau das kommt im Hörbuch besonders gut zur Geltung. Gesprochen wird es von Tim Gössler, Heidi Jürgens, Sascha Tschorn und Vanida Karun, sodass jede Perspektive eine eigene Stimme erhält. Dadurch kommt man zu keinem Zeitpunkt durcheinander, sondern kann die Figuren sehr gut auseinanderhalten. Der Hörfluss ist angenehm und rund, die Stimmen passen hervorragend zu den Charakteren und transportieren Emotionen, Spannung und innere Konflikte überzeugend.
Besonders spannend fand ich es, nach und nach mehr über die Beweggründe der Figuren zu erfahren. Eine Vermutung, die sich früh angedeutet hat, bestätigt sich zum Ende hin auf sehr gelungene Weise. Das Finale endet mit einem starken Cliffhanger, der mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.
Insgesamt ist „A Fire in the Sky“ ein spannender, emotionaler Hörbuch-Auftakt voller Magie, starker Figuren und einer fesselnden Enemies-to-Lovers-Dynamik. Dank der gelungenen Sprechern hat mir das Hören besonders viel Spaß gemacht – ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Drachen, Dark Academie, Enemies-to-Lovers

On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)
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„On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)“ von Briar Boleyn ist ein düsterer und fesselnder Auftakt, der Dark Academia, Drachen und Enemies-to-Lovers auf gelungene Weise verbindet.
Schon das Cover verrät ...

„On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)“ von Briar Boleyn ist ein düsterer und fesselnder Auftakt, der Dark Academia, Drachen und Enemies-to-Lovers auf gelungene Weise verbindet.
Schon das Cover verrät viel über die Stimmung der Geschichte und passt perfekt zur düsteren, gefährlichen Atmosphäre der Bloodwing Academy. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingekommen bin. Die Handlung wird überwiegend aus Medras Perspektive erzählt, was einen intensiven Einblick in ihre Gedanken und ihren inneren Kampf ermöglicht.
Medra wird aus ihrer vertrauten Welt gerissen und findet sich in einem System wieder, in dem sie als sogenannte Seuchengeborene von den Vampiren als minderwertig angesehen wird. Diese Hierarchie und das selbstverständliche Machtgefälle haben die Welt sehr glaubwürdig und bedrückend wirken lassen. Besonders spannend fand ich, wie Medra versucht, sich in dieser neuen Realität zu behaupten, ohne sich selbst zu verlieren.
Blake Drakharrow ist genau die Art von Charakter, die man gleichzeitig faszinierend und unsympathisch findet: arrogant, düster, von sich selbst überzeugt und scheinbar der unangefochtene „König“ der Akademie. Die Mischung aus Anziehung und Abneigung zwischen ihm und Medra hat für viel Spannung gesorgt und sich im Verlauf der Geschichte sehr intensiv entwickelt. Ich habe es sehr genossen, mehr über die Welt, ihre Regeln und die Machtstrukturen an der Akademie zu erfahren.
Medra kämpft sich durch, steht für ihre Überzeugungen ein und sammelt damit nicht nur Zustimmung. Umso schöner war es zu sehen, dass sie im Laufe der Geschichte auch treue Verbündete findet. Besonders Neville war ein kleines Highlight – nicht nur niedlich, sondern auch ein schöner Kontrast zur düsteren Stimmung und ein Moment, der Blake von einer ganz anderen Seite gezeigt hat.
Richtig gelungen fand ich die Perspektivwechsel zum Ende hin. Blakes Sicht auf die Ereignisse hat mein Bild von ihm noch einmal komplett verändert und der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen. Gerade dieser Aspekt macht große Lust auf die Fortsetzung – vor allem darauf, wie er versuchen wird, Medras Vertrauen zurückzugewinnen.
Ein starker Romantasy-Auftakt mit düsterem Setting, spannender Welt, viel Konfliktpotenzial und einer intensiven Enemies-to-Lovers-Dynamik. Klare Leseempfehlung für alle, die Drachen und Dark Academia lieben.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

New Adult Romance mit Thriller-Elementen

Remember, Remember - Denn keine Tat ist je vergessen
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„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse verbindet New Adult mit spannenden Thriller-Elementen und konnte mich insgesamt gut unterhalten.
Die Handlung wird abwechselnd ...

„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse verbindet New Adult mit spannenden Thriller-Elementen und konnte mich insgesamt gut unterhalten.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lara und Aarón erzählt, was mir sehr gefallen hat. So bekommt man einen guten Einblick in beide Figuren und ihre Gedanken. Besonders Laras Situation hat mir leidgetan: Sie muss sich nicht nur mit alten Erinnerungen, sondern auch mit ihren gehässigen ehemaligen Klassenkameraden auseinandersetzen – und das ausgerechnet während eines Klassentreffens in einem Luxuszug.
Die Krimihandlung rund um die anonyme Beichte und die Suche nach dem Mörder fand ich sehr interessant umgesetzt. Ich konnte mich schnell auf die Geschichte einlassen und habe gespannt mitgerätselt. Der Zug als Schauplatz hat dabei eine ganz eigene, leicht beklemmende Atmosphäre erzeugt. Er wirkt faszinierend, aber gleichzeitig auch beängstigend – die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die fehlende Möglichkeit, einfach auszusteigen, verstärken das Gefühl von Ausgeliefertsein deutlich.
Aarón war für mich ein besonders spannender Charakter. In ihm steckt deutlich mehr, als man zunächst erwartet, und gerade diese Vielschichtigkeit macht ihn interessant. Die langsame Annäherung zwischen Lara und Aarón – vom Rivalen zur vorsichtigen Nähe – habe ich sehr gern verfolgt. Die Dynamik zwischen den beiden passt gut zur Geschichte und entwickelt sich glaubwürdig.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man der Handlung gut folgen kann. Das Ende empfand ich zwar als etwas ruckartig, dafür aber auch spannend. Besonders die letzte Szene hat mir sehr gefallen und einen schönen Abschluss geboten.
Insgesamt eine unterhaltsame Mischung aus Spannung, Romance und Forced-Proximity-Dynamik, die sich angenehm lesen lässt und mich gut durch die Geschichte getragen hat.

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